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Seepferdchen Verfärbung ins dunkle

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    • Seepferdchen Verfärbung ins dunkle

      Hallo,

      Tut mir Leid, wenn ich die Seite noch nicht richtig benutze, aber ich muss mich erst noch zurechtfinden.

      Meine Frage ist, ob die Verfärbung meines Seepferd-Männchens zum dunklen hin normal ist oder wie ich handeln muss. Konnte leider keine Bilder anhängen

      Habe mir nach langer Überlegung Seepferdchen zugelegt.
      Mittwoch (18.12.) sind sie endlich eingezogen. Zwei Kudas, beide hellgrau-gelblich. Die erste Überraschung: die Händler haben ein „schwangeres“ Männchen geliefert.
      Nach dem Einsetzen schien alles normal. Beide waren hell gefärbt, das Weibchen hat sich bis heute nicht farblich verändert, beide hatten dieselbe Farbe. Heute (22.12) hat sich das Männchen dunkler verfärbt. Es hat auch eine leicht erhöhte Atemfrequenz, habe aber gelesen, dass das auch an den Babys liegen kann. Sonst äußerlich keine Schlieren oder Hinweise auf Krankheiten. Wasserqualität ist in Ordnung. Beide fressen, ich achte darauf, dass immer genug Lebendfutter bereit steht. Habe auch mit der Pinzette Mysis (gefroren) zugefüttert, ein paar wurden auch angenommen.

      Muss ich mir Sorgen wegen der Färbung machen? Ist das nach den paar Tagen, die die Pferdchen hier sind erst die richtige Färbung? Oder habe ich irgendetwas falsch gemacht?

      Liebe Grüße, Elli
    • Hallo Elli,

      ich habe eine über eine gewisse Zeit auch Seepferdchen gehalten. Es waren allerdings Errectus.

      Bei meinen war das "dunkler gefärbt" sein eher ein Zeichen von Unwohlsein bzw. dass irgend etwas nicht stimmte.
      Mein Männchen sah auch einmal schwanger aus und ich hatte mich schon gefreut. Nach ein paar Tagen war es dann aber so, dass sich herausstellte, dass es sich nicht um eine Schwangerschaft handelte sondern um eine Infektion in der Bruttasche, die zur Folge hatte, dass Luft drin war.
      Das solltest du beobachten. Ich wünsche dir sehr, dass es sich um eine Schwangerschaft handelt :)
      Sonja
      :jumping:
    • Moin,
      Seepferdchen sind in begrenztem Umfang zum Farbwechsel in der Lage. Meistens ist das während des Balzens zu beobachten. Abhängig von der Art unterscheiden sich die Farbschattierungen. Bei den von mir gepflegten Arten war meistens eine hellere Färbung des Körpers verbunden mit einer dunkleren Färbung des Kopfes. Eine vollständige dunkle Färbung über mehrere Tage ohne Interaktion mit anderen Beckeninsassen ( andere Pferdchen, Putzergarnelen, Glasrosen o.ä. ) würde ich genau beobachten. Ggf. das betroffene Tier separieren, falls es sich doch um eine Krankheit handelt.
      " Und der Haifisch, der hat Tränen und die laufen vom Gesicht
      Doch der Haifisch lebt im Wasser so die Tränen sieht man nicht
      In der Tiefe ist es einsam und so manche Zähre fliesst
      Und so kommt es , dass das Wasser in den Meeren salzig ist "

      Beste Grüße

      Stefan
    • Ach ja, von dem Lebendfutter ( Artemien? ) würde ich ganz schnell Abstand nehmen. Tiere von ordentlichen Händlern sollten in jedem Fall frostfutterfest sein. Der Nährwert von lebenden Artemien geht gegen Null ( Wasser in Krebsform ;) )
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      Beste Grüße

      Stefan
    • Ganz einfach: Das Lebendfutter in der Tüte hat während der Lagerung alles an Nährstoffen und Energie für's Rumschwimmen verbraucht. Frostfutter erhält noch einen Teil der Nährstoffe, die im Augenblick des Schockfrostens im Futtertier enthalten waren. Vor allem Proteine, Kohlehydrate und Fette. Von den Vitaminen wird wahrscheinlich weniger vorhanden sein. Wobei auch einige Vitamine "frostsicher " sind.
      " Und der Haifisch, der hat Tränen und die laufen vom Gesicht
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      Beste Grüße

      Stefan
    • Hallo; ist aber eine eigenartige Logik. Woher willst Du wissen wann genau die Nährstofflösung verbraucht ist; u. evt. ist die lebendige Hülle auch gesünder,als eine Tote.
      Dann müsste man ja auch genau wissen, in welchem Stadion die Artemias eingefroren werden.....,wenn sie gerade gegessen haben u. satt sind?
      Wenn ich die Wahl hätte,wären mir lebendige Artemias lieber, als Schockgefrorene.
      Mfg. Peter
      .......die beste Methode einem Lebewesen wohlwollend gegenüber zu treten besteht darin, ihm die Wahl zu lassen.......
    • Moin Peter!
      Adulte Artemien ernähren sich von Phytoplankton. Hast Du schon einmal lebendig abgepackte Artemien in einer grünen Lösung angeboten bekommen? Habe ich noch nie gesehen. Außerdem glaube ich nicht, dass Plankton "Hunger hat" oder "satt" ist. Dazu bräuchte es deutlich mehr neuronale Strukturen als so ein Tierchen hat. Folglich fressen (zoo)planktonische Organismen ständig. Somit ist es auch unerheblich, wann sie eingefroren werden, sie sind immer "voll". Einzig wenn der Futterproduzent sie vor dem Einfrieren längere Zeit in klarem Wasser hältern würde, käme es zu einem Rückgang der Nährstoffe. Aber warum sollte er das machen. Und warum legen Züchter und seriöse Händler wohl soviel Wert darauf, ihre Nachzuchten "frostfutterfest" und nicht "lebendfutterfest" abzugeben? Weil Jungfische sehr viel leichter an Lebendfutter gehen, dieses aber für die weitere Aufzucht nix taugt. Außer natürlich, es wird entsprechend angereichert. Das ist allerdings sehr aufwendig. Dann kann man sie auch gleich an FroFu gewöhnen.
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      Doch der Haifisch lebt im Wasser so die Tränen sieht man nicht
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      Beste Grüße

      Stefan
    • muschelschubser schrieb:


      Folglich fressen (zoo)planktonische Organismen ständig. Somit ist es auch unerheblich, wann sie eingefroren werden, sie sind immer "voll". Und warum legen Züchter und seriöse Händler wohl soviel Wert darauf, ihre Nachzuchten "frostfutterfest" und nicht "lebendfutterfest" abzugeben? Weil Jungfische sehr viel leichter an Lebendfutter gehen, dieses aber für die weitere Aufzucht nix taugt. Außer natürlich, es wird entsprechend angereichert. Das ist allerdings sehr aufwendig. Dann kann man sie auch gleich an FroFu gewöhnen.
      Hallo Stefan; gut, in manchen Dingen hast Du wahrscheinlich recht.
      Einen Vorteil hat Frostfutter jedenfalls gegenüber Lebendfutter meiner Meinung nach......nämlich für die Microorganismen u. andere Kleinstlebewesen, + Krebse u. &
      An Lebendfutter kommen diese schwer ran, aber an Futter das zu Boden sinkt schon eher.
      Ob es bei den Fischen besser ankommt.....wer weiß. Denn Aas ist Aas....
      Denn wer kann schon zurück verfolgen, wie oft Frostfutter neu eingefroren wird.
      Mfg. Peter
      .......die beste Methode einem Lebewesen wohlwollend gegenüber zu treten besteht darin, ihm die Wahl zu lassen.......
    • Moin,
      Man kann bei Frostfutter ganz gut erkennen, ob die Kühlkette unterbrochen war, nämlich an dem Vorhandensein von Gefrierbrand. Einkristalle innerhalb der Verpackung und Formveränderungen ( z.B. bei Schokotafeln gut zu erkennen, bei Blistern weniger) sollten nicht vorhanden sein. Was die Kontamination des FroFu angeht, da gab es vor Jahren mal eine wissenschaftliche Untersuchung an Frost-Artemien. Ausgerechnet die angeblichen Premium-Artemien von Golden Lake ( damals noch aus den USA ) hatten den höchsten Gehalt an pathogenen Vibrionen. Ganz ausschließen kann man das also nie, aber ich werde meine Pferdchen weiterhin nur mit Frostfutter füttern. Im Riffbecken werden zwecks Abwechslung auch Flocken, Granulat und Nori verfüttert.
      " Und der Haifisch, der hat Tränen und die laufen vom Gesicht
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      Beste Grüße

      Stefan