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Einrichtung eines neuen Meerwasseraquariums OHNE Meeresentnahmen

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    • fishman schrieb:

      Da muss ich mir was anderes einfallen lassen. Wäre ja auch zu schön gewesen.
      hi,

      wenn abdeckungen nicht zu flach sind, genügend raum beinhalten und mechanisch entlüftet werden, lässt sich die wärme bis zu einem gewissen grad abführen.
      ansonsten
      gruss
      joe

      korallenfarm.de H
      shop.korallenfarm.de/index.php H
      "C o r a l s - made in Germany"
      der weg ist das ziel!
    • Einrichtung eines neuen Meerwasseraquariums OHNE Meeresentnahmen

      Hallo Ralf,

      läuft ja bei dir.



      Ich möchte das Thema Zebrasoma Nachzuchten mal kurz anreißen. Dejong hat vor Monaten ca 380 Stück bekommen. Das ist auch ungefähr die Menge die Dejong alle paar Wochen aus Hawaii importiert als Naturentnahme. Die sind innerhalb weniger Wochen auch vergriffen. Die Nachzuchten jedoch finden kaum Absatz. Mittlerweile sind es immer noch ca 280. Als erst ca 100 Stück über Monate in ganz Europa verkauft. Das finde ich wirklich bitter. Seit Wochen werden die schon reduziert angeboten. Natürlich sind diese immer noch doppelt so teuer als Naturentnahme. Freu mich deshalb dass du dich dafür entschieden hast.

      Gruß Torben
    • Hi Torben,

      danke für das Feedback!

      Genau das ist ja das Problem. Jeder bläst ins gleiche Horn von wegen Bio, Naturschutz usw., aber gekauft wird meistens nur das billigste. Ich stehe weiterhin auf dem Standpunkt, dass Wildfänge deutlich teurer sein müssten, als Nachzuchten. Und ich bleibe auch dabei, dass das durch den Gesetzgeber reglementiert werden muss. Solange man an die Vernunft der Menschen appeliert, gibt das nichts. Ich möchte hier bestimmt nicht den Moralapostel spielen, aber alleine die Tatsache, dass es in den USA von der Artenvielfalt her erheblich mehr Nachzuchten gibt als in Europa eingeführt werden, zeigt mir, dass der Markt hier nur auf den Preis achtet. Nachhaltigkeit spielt offensichtlich keine Rolle.

      Vielleicht fehlt mir auch der Blick für das gesamte Ganze - kann sein. Joe z.B. vertritt ja den Standpunkt, wenn wir die Fische nicht für das Aquarium fangen lassen, sind die Einwohner der Region vor Ort dazu gezwungen, diese zu Essen, da der Fischfang die einzige Einnahmequelle darstellt. Das glaube ich einfach nicht. Ich glaube, dass es so viel bequemer und einfacher ist - aber zu Lasten der Natur.

      Danke noch mal für die unterstüzenden Worte!

      Schöne Grüße

      Ralf
    • Hallo zusammen!

      Die Aquaristik ist ein nicht unbedeutender Wirtschaftszweig. Weltweit gesehen.
      Mit einigen Nachzuchten ist die Nachfrage nicht zu bedienen.
      Eher partiell mit einigen Arten. In gewissen Fällen auch sehr stark begrenzt.
      Der Aufwand kostet den Züchtern viel Geld, Zeit und Geduld.
      Daher der hohe Preis.
      Wer wagt sich schon an radikale Strukturveränderungen, wenn damit Bereiche einer Volkswirtschaft wegbrechen? Kein Land, kein Staat.
      Obwohl in den Herkunftsländern sich langsam etwas ändert, ist das noch kein Licht am Ende des Tunnels.
      Auch die Ware Fisch definiert sich über den Preis. Auch über die Qualität.
      Teuer wird ungern gekauft.
      Wo uns der Schuh drückt, wissen wir doch selbst.
      Bei Nachzuchten sehe ich da keinen Unterschied. Momentan wird der Preis noch abschrecken.
      Es wird sich wieder dem preiswerteren Angebot zugewandt.
      Vernunft sollte unser Hobby steuern.
      Erfahrungsgemäss ist das eher eine Seltenheit.
      Es werden oft Fische nach rein optischen Gesichtspunkten gekauft oder z. B. als Fressfeinde irgendwelcher Plagen.
      Das ist nicht unbedingt verwerflich, wenn nicht doch hinter vielen Käufen unbelehrbare oder wenig informierte Personen stehen würden, die mit ihrem Unwissen die Mortalität ihrer Einkäufe noch steigern.
      Meist wird ohne Sinn und Verstand gehandelt, was sich an vielen im Nachhinein gestellten Fragen über die Lebensgewohnheiten bestimmter Fischarten ablesen lässt.
      Grosshändler bekommen wöchentlich ca. 100 Kartons lebenden Fisch. Manche noch mehr.
      Jede Box enthält mehrere Tüten.
      Was geschieht mit dem Inhalt jede Woche?
      Wohin ist er verschwunden?
      "Schwarze Löcher" gibt es auch in der Aquaristik.
      Sie lassen sich nur besser erklären.

      Gruß
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)

      Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!
    • Hallo,

      Nachzuchten sind eine gute Sache, aber nicht allein seelig machend!!! Ich habe hier- bei allem Respekt für den guten Willen - ein bisschen den Eindruck, dass man sich da vielleicht ein bisschen etwas vormacht.
      Was nützt es, wenn jemand Nachzuchten kauft, dann aber durch unsachgemäße Haltung die Tiere verliert? Das muss ja gar nicht böswillig sein. Oft fehlt da auch "nur" die nötige Erfahrung. Ob beispielsweise in Ralf´s Becken die Voraussetzungen für ein Paar Mandarinfische, gemeinsam mit einer Seenadel auf Dauer wirklich gegeben sind??? Trockenfutter werden sie wohl kaum fressen, Frostfutter vermutlich von den anderen Insassen schnell weggeschnappt. Dass bei den hier gegebenen Voraussetzungen ein ausreichendes Mikroleben vorhanden ist, würde mich schon etwas überraschen.
      Nach meinem Eindruck wurde da doch auch ein bisschen nach dem "Gefallen" und nicht allein nach tatsächlichen Ansprüchen besetzt.
      Sollte ich mich irren, dann wäre es ja gut. Aber auch nicht jede Fischart die gezüchtet werden kann, passt tatsächlich zusammen.

      Wie gesagt, man sollte sich da nichts vormachen. Auch Fische sind letztlich eine Ware, egal wo und wie sie herkommen. Das entbindet selbstverständlich nicht von der Verantwortung, die man mit einer Pflege übernimmt, egal ob Zuchttier oder Wildfang.

      Vom Zierfischfang leben heute viele Einheimische in deren Herkunftsländern. Dadurch hat die Natur auch einen echten Wert für sie bekommen. Oft ist dies die letzte Einnahmequelle für frühere Fischer, denen der industrielle Massenfang durch Überfischung die Erwerbsquelle völllig genommen hat. Das spiegelt sich nach allen Erfahrungen dann auch in einem ganz anderen Verständnis dieser Menschen für den Erhalt des Ökosystems wider!
      Gegen einen problematischen Raubbau in den Riffen gehen - im Gegensatz zur Hochseefischerei - in vielen Herkunftsländern (beispielsweise Indonesien) die Behörden durchaus mit Nachdruck vor. Den internationalen Handel regulieren Cites-Bestimmungen.
      Weitaus problematischer sind da Touristenhorden, die auf Riffen herumtrampeln, mit Hotelburgen und dem Abwasser Meeresgebiete schädigen usw., usw..
      Auch macht sich kaum jemand ein schlechtes Gewissen, wenn die Fische, in Massen gefangen, bei uns auf den Tisch kommen oder tonnenweise billiger Rohstoff für Futtermittel werden.

      Nichts gegen gut gemeinten Idealismus, aber eine grundsätzliche Beschränkung auf Nachzuchten überzeugt mich nicht. Eine amtliche Regelung über die Preisgestaltung mag gut klingen, ist bei uns aber schon rechtlich nicht möglich.
      Mein Resümee: Sorgsam mit den Tieren umgehen, egal woher sie kommen. Notfalls muss man sich dann auch auf etwas beschränken. Wer aber generelle Vorbehalte gegen die Aquaristik in der derzeitigen Form hat, sollte vielleicht ganz darauf verzichten.

      Gruß

      Bernd

      ***Edit***
      Zum Thema "Wildfänge vs. Nachzuchten" geht es hier weiter. Ina

      Wildfänge oder Nachzuchten?
    • Hallo Bernd,

      ja - sorry - ich war die letzten beiden Tage etwas stark eingebunden und bin erst gerade wieder mit etwas Zeit an den Rechner gekommen und "arbeite" jetzt alles ab....

      Du hast Recht - meinen Besatz habe danach ausgewählt, was es als Nachzuchten gibt und was mir dann davon gefällt. Ich hatte zunächst auch darüber nachgedacht, mich auf eine Region für die Besatzusammenstellung zu beschränken, aber die Einschränkungen wären dann doch zu schwierig geworden.

      Die Sorge hinsichtlich der Versorgung - ich habe übrigens neben dem Mandarin-Pärchen auch ein Pärchen Seenadeln und nicht nur eine einzelne - teile ich glücklicherweise nicht. Denn hier kommt ein entscheindender Vorteil der Nachzuchten zum Tragen.

      Die Seenadeln sind mit die allerersten bei der Fütterung und haben keine Scheu vor anderen oder größeren Fischen. Darüber hinaus gehen sie sowohl an Flockenfutter, als auch an Granulat. Die Mandarin sehen so fett aus, dass ich mich schon wundere, warum die überhaupt noch schwimmen können. Bei denen ist es so, dass die sofort kommen, wenn es Granulat und Flocken gibt, aber ich konnte noch nie aktiv wahrnehmen, dass sie davon auch gefressen haben. Frostfutter bekommen die immer ab - das ist kein Problem.

      Schöne Grüße

      Ralf
    • Hallo Ralf,

      da hast du aber scheinbar ein außerordentliches Glück. Seenadeln sind ja eigentlich eher Nahrungsspezialisten. Dass diese sogar an Trockenfutter gehen, ist mir völlig neu. Eigentlich wird ja empfohlen, dass man sie in Becken mit Lebendgestein halten und mit vor allem mit Copepoden füttern soll, was bei dir wohl auch nicht der Fall ist.
      Dass Mandarinfische nicht an Trockenfutter gehen, dürfte gesicherte Erkenntnis sein. Da sie ihr Futter immer erst lange mustern, kommen sie allein mit Frostfutter auch kaum klar, zumal wenn schnelle Fresser im Becken sind. Leider siechen sie in vielen Aquarien lange Zeit auch unterernährt dahin. Ich hatte u.a. einen halb verhungert eher aus Mitleid mitgenommen. Da hat es lange Zeit gedauert, bis der Fisch wieder zugenommen hat, obwohl es in meinem alteingerichteten Becken von Kleinstkrebsen etc. nur so wimmelt.

      Viele Grüße

      Bernd
    • SP1DIVER schrieb:

      Ich hätte eigentlich gerne noch zusätzlich 2 x Elacatinus Puncticulatus, 2 x Elacatinus Evelynae, 3 x Meiacanthus Nigrolenatus und 1 x Manonichthys Splendes, aber ich würde darauf verzichten, wenn es dann vielleicht doch schon zu viel Fisch für meinen kleinen Tümpel ist.
      Hallo Ralf,

      hattest du eigentlich einen Manonichthys splendens eingesetzt?

      Falls ja, wie sind deine Erfahrungen bis jetzt?

      Diesen Fisch sieht man ja nicht sehr häufig in Aquarienhaltung.

      Viele Grüße,
      Ina
    • Hallo Ina,

      ich hätte da wirklich Spaß dran gehabt, da ich den wirklich außerordentlich schön finde, aber auf Grund der allgemeinen Hinweise, dass das ziemlich sicher in die Hose geht, habe ich darauf verzichtet.

      Ich habe bisher nur 1 Pärchen Elacatinus Puncticulatus dazu gesetzt. Ich bekomme aber in Kürze noch 3 x Meiacanthus Nigrolenatus und 1 Pärchen Centropyge bispinosa - natürlich alle aus Nachzucht.


      Da konnte ich nicht widerstehen. Jetzt bin ich mit meiner Besatzplanung aber auch am Ende. Ich habe definitiv genug Fisch im Becken.


      Schöne Grüße


      Ralf
    • Hallo Zusammen,

      eigentlich hatte ich vor, dieses Wochenende mal wieder ein paar aktuelle Bilder einzustellen, aber leider waren die letzten paar Tage nicht gut für mein Aquarium und ich habe daher den "Fototermin" verschoben....

      Leider ist innerhalb von 2 Tagen eine komplette Seriatophora mit etwa 15cm Durchmesser und dutzenden Verästelungen abgestorben. Ich hatte plötzlich abends gesehen, dass sich an einigen Stellen, etwa 4-5mm groß, Polypen aufgelöst hatten - am nächsten Morgen war die halbe Koralle tot. Ich habe noch einen Tag gewartet und es blieb nur das Skelett über. Echt merkwürdig - vor allen Dingen steht 20cm daneben eine weitere Seriatophora, die perfekt dasteht.... Keine Ahnung was da passiert ist.

      Damit nicht genug, ist mir dann noch ein Meiacanthus Kamoharai in den Überlauf gesprungen. Leider habe ich ihn zu spät gefunden und er war schon tot....

      Schöne Grüße

      Ralf
    • Hallo Ralf,

      mir ist vor ein paar Jahren etwas ähnliches passiert: ein Lippfisch war in den Ablauf gesprungen. Das habe ich ärgerlicherweise erst bemerkt, als er in den 40er Ablauf geschlüpft war und dann vor dem halb gesperrten Kugelhahn hängen geblieben war und es ein Riesengegurgel gegeben hat. Die Aktion zum Befreien des Ablaufes hat er dann nicht mehr überlebt.

      Seitdem mache ich meine Ablaufschächte dicht und setze wenn möglich auch noch ein Ablaufsieb auf den Ablauf drauf.

      Das mit der Seriatopora würde ich als Warnschuss verstehen. Wenn nicht eine Koralle die Seriatopora übel vernesselt hat oder mit Hemmstoffen arbeitet würde ich die Wasserwerte gut überprüfen, insbesondere, ob pH, kH, Temperatur und Dichte schön konstant und im normalen Bereich sind.

      Bei mir war es der pH, der durch zu wenig Lüftung (und deshalb steigendem Kohlendioxid) in den Keller gegangen war. Bei den Temperaturen sollte Lüftung aber kein Problem sein.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Hi Sandy,

      danke für Dein Feedback!

      Ich hatte bisher darauf verzichten den Überlaufschacht zu verschliessen, da ich bisher immer noch mit Watte im Überlauf arbeite und das wechseln dadurch sehr einfach geht.

      Da ich sowieso in Kürze auf Dreambox mit Vliesfilter umstellen werden, werde ich nun auch den Überlaufschacht abdecken.

      Ich habe natürlich sofort eine Wasserprobe gezogen und an ATI geschickt. Ich denke, dass ich morgen/übermorgen die Ergebnisse habe. Ich gebe dann hier nochmal Rückmeldung....

      Schöne Grüße

      Ralf
    • Hallo Zusammen,

      wenn es nicht läuft, dann läuft es nicht....

      Gestern ist ein weiterer Meiacanthus Kamoharai verstorben. Es hat es tatsächlich geschafft in die Strömungspumpe zu schwimmen und die hat ihm natürlich einen riesigen Cut am Kopf zugefügt - so heftig, dass man keinen Kopf mehr erkennen konnte. Er lebte danach zwar noch, aber ich habe ihn dann sofort erlöst. Sehr traurig und vor allen Dingen mache ich mir nun Sorgen, dass das auch anderen passieren kann. Ich habe nämlich vor 2 oder 3 Wochen meine Strömungspumpen ausgetauscht und von 2 x Maxspect Gyre 350 auf 2 x Nero 5 umgestellt. 2 weitere Nero 5 sollen noch folgen, um alle Bereiche optimal zu beströmen. Die Frage ist nun, ob der Unfall einfach nur sehr unglücklich war, oder im Zusammenhang mit dem Pumpentyp steht.

      Habt ihr schon ähnliche Erfahrungen gemacht?

      Schöne Grüße

      Ralf
    • Hallo Ralf,

      das ist gar nicht so selten.
      Vor einiger Zeit hatte ich von einem ähnlichen Erlebnis berichtet. Einem kleiner Zebrasoma xanthurum, neu eingesetzt, wurde die ungeschützte HydroWizard zum Verhängnis. Durch das Schnarren der Pumpe aufmerksam geworden, konnte ich ihn schnell befreien.
      Seitdem ist er auf einem Auge blind. Das ist mir noch nie passiert.
      Wenn man sonst mit mittelgroßen bis grossen Fischen zutun hatte, denkt man nicht sofort an mögliche Fallstricke.
      Seit diesem Tag ist die Pumpe durch ein Netz geschützt.
      Vor zig Jahren verunfallte einmal eine grosse Wirtsanemone in einer Tunze Turbelle. Die Folgen waren katastrophal.....
      Ich habe auch einige Spezies kennengelernt, die mit ähnlichem "Erfolg" Seegurken geschreddert haben.....
      Fazit: Alles, was ansaugt, sollte geschützt werden.!
      Sonst wird man irgendwann dem Leichtsinn Tribut zollen.
      Gruss
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)

      Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!
    • Hallo Hajo,

      das verstehe ich ja, aber auf Grund der Verletzung und Anordnung der Pumpe, gehe ich davon aus, dass der Kamoharai gegen die Strömung in die Pumpe geschwommen ist und nicht angesaugt wurde. Ich habe die Pumpen auf zufällige Strömung eingestellt und ich vermute, dass er eine Phase mit niedriger Strömung "ausgenutzt" hat. Wäre das denkbar?

      Schöne Grüße

      Ralf
    • Hallo Ralf,

      das kann natürlich sein.
      Zwar wäre das schon ein merkwürdiger Zufall.
      Diese Blenniden sind von Natur aus sehr neugierig und von jeder Art von Hohlraum und Spalt begeistert. Wenn die Neugier überwiegt und die Strömung es zulässt.......
      Groessere Docs versuchen bei mir, gelegentlich auch gegen den Strom der Pumpe zu schwimmen, um an Algen zu kommen.
      Mal mit Erfolg, mal ohne.
      Das ist dann der späteste Zeitpunkt, wo ich die Pumpe reinigen sollte. :(

      Gruss
      Hajo
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    • Hallo Sven,

      ich habe sehr viele Schnecken im Becken und habe die Gyre zunächst ohne Schutznetze betrieben. Dann haben sich aber sehr häufig Schnecken in den Pumpen verklemmt und für unschöne Geräusche gesorgt. Die Pumpe musste dann geöffnet und die Schnecke entfernt werden.

      Mit Schutznetzen ist das nicht mehr passiert, aber die Netze verschmutzen sehr schnell und ich musste die Pumpe alle 1-2 Wochen reinigen, da sonst die Leistung so schwach wurde, dass es nicht mehr ging.

      Ursprünglich hatte ich mich für die Gyre entschieden, da ich eine möglichst geräuscharme und dezente Strömungskonfiguration haben wollte. Diese Punkte wurden auch absolut erfüllt.

      Nun habe ich auf Nero5 umgerüstet, da diese Pumpen ebenfalls sehr dezent sind, aber eben nicht das Reinigungsproblem haben.

      Wenn Du Interesse an meinen beiden Gyre 350-er mit Restgarantie und ICV6-Steuerung hast, kannst Du mir gerne eine Nachricht zukommen lassen. Ich werde sie nun verkaufen.

      Schöne Grüße

      Ralf
    • Neu

      Hallo Zusammen,

      tatsächlich haben die Nero 5 nun einen zweiten Fisch getötet. Ich habe ja seit ein paar Wochen eine Gruppe Meiacanthus nigrolineatus im Becken und einer davon ist den anderen gegenüber ein ganz schöner Rabauke und hat die kleinen hin und wieder durchs Becken gejagt. Auf der Flucht ist dann einer von hinten in die Strömungspumpe geraten und war natürlich sofort tot, da die Gruppe im Moment nur vielleicht 2-3 cm groß sind. Echt doof!

      Ich habe mir dann die Frage gestellt, ob das tatsächlich an der Bauform der Pumpen liegt, oder ob das nicht theoretisch bei mehr oder weniger allen Pumpen der Fall ist.

      Leider bleibt es dabei, dass ich meine Cyanos nicht in den Griff bekomme. Trotz vieler verschiedener Versuche, denen ich auch immer genug Zeit eingeräumt habe, kommen die immer wieder raus. Da ich seit den ersten Bekämpfungsversuchen immer einen zu niedrigen Nitrat-Werte hatte, und diesen auch nicht hoch bekomme, versuche ich nun durch Zugabe eines Nitrat-Boosters den Wert auf 5-10 mg zu steigern und hoffe, dass das ein Schlüssel sein könnte. Phosphat habe ich mittlerweile stabil auf 0,05 bis 0,1, aber in der gleichen Zeit war Nitrat nur bei 0,5 - 1,0. Ich bin mal gespannt.

      Ich hatte ja zwischenzeitlich auch größere Probelme mit Planarien, aber die sind nur noch in sehr geringer Anzahl vorhanden. Ich konnte beobachten, dass sowohl die Mandarin-Fische, als auch mein Tangfeilenfisch die Planarien fressen. Es gibt jetzt nur noch welche auf einigen Korallen, die sich besonders gut tarnen und den Fischen daher wohl nicht auffallen (auf Scheibenanemonen und Goniopora sitzen die noch).

      Ansonsten wachsen die Korallen und Fische sehr gut und ich bin soweit zufrieden. Einige Gorgonien, Briareum und Anemonen wachsen zu gut. Da die niemand, selbst geschenkt, haben will, muss ich dort bald einiges entsorgen. Das tut mir in der Seele weh...... Wenn einer also noch Korallen geschenkt haben möchte - kein Problem.

      Ich habe auch ein paar Echniopora lamellosa im Becken, die echt super gewachsen sind. Nun habe ich bei einer entdeckt, die immer näher an meine Catalaphyllia jardinei wächst, dass die Cataphyllia erste größere Nesselspuren aufweist. Gibt es irgendeine Idee, ausser die Echniopora aus dem Riff zu brechen? Leider ist die Cataphyllia auch festgewachsen und lässt sich daher nicht umsetzen.

      Schöne Güße

      Ralf
    • Neu

      SP1DIVER schrieb:

      versuche ich nun durch Zugabe eines Nitrat-Boosters den Wert auf 5-10 mg zu steigern und hoffe, dass das ein Schlüssel sein könnte. Phosphat habe ich mittlerweile stabil auf 0,05 bis 0,1, aber in der gleichen Zeit war Nitrat nur bei 0,5 - 1,0. Ich bin mal gespannt.
      Hallo Ralf,mein PO4 Wert liegt auch konstant bei 0,07-0,1, Nitrat schon immer bei 25-30,keine Ahnung wieso der so hoch ist.
      Cyanos kamen vor Wochen durch einbringen des Sandes / siehe Cyanos lieben live Sand...
      Also am Nitrat liegt es glaube ich nicht zwingend.
      Grüße Torsten
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