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Einrichtung eines neuen Meerwasseraquariums OHNE Meeresentnahmen

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    • hi,

      höre das bei tieren aus beckenauflösungen auch zum ersten mal...

      wollte aber nur darauf hinweisen, dass sehr alte fische aus beckenauflösungen sich u. u. nicht mehr im neuen becken eingewöhnen.

      damit ist zu rechnen.

      weiterhin kann der gesunde fisch aus fremdbecken auch im "gesunden" becken des neubesitzers anfangen, auszublühen - der altbesatz lebt mit latenten erregern gut, den neuen erwischts.

      da wir auch solche tiere aufnehmen, hab ich das im laufe der jahre so beobachtet.

      meist gehts aber gut!
      ansonsten
      gruss
      joe

      korallenfarm.de H
      "ULTRA-C o r a l s - made in Germany"
      der weg ist das ziel!
      theorie ist: wenn man alles weis und nichts funktioniert.
      praxis ist: wenn alles funktioniert und keiner weis warum.
    • Ruediger schrieb:

      Können wir bitte respektieren, dass es sich bei den Fischen um LEBEWESEN handelt und es sich nicht um Gebrauchsgegenstände handelt?
      Das ist doch kein alter Schuh von eBay-Kleinanzeigen...

      Ich finde die Bezeichnung "gebrauchte" Fische unmöglich!
      Ich denke von diesen Gedanken ist Sandy gaaanz weit weg. Es bedeutet schlicht eine Verdeutlichung einer bestimmten Aussage!
      Gruss
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)
    • Joe schrieb:




      wollte aber nur darauf hinweisen, dass sehr alte fische aus beckenauflösungen sich u. u. nicht mehr im neuen becken eingewöhnen.

      damit ist zu rechnen.
      :thup

      Nicht nur nicht eingewöhnen.......
      Die Mortalitätsrate bei grossen und älteren Fischen ist hoch. Das wird im Vorfeld oft vergessen, wenn es sich um die Absicht einer späteren Abgabe wegen Grössenproblemen handelt.
      Gruss
      Hajo
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      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)
    • Hallo Rüdiger,

      wie hajo schon geschrieben hatte bist Du hier mächtig auf dem Holzweg. Ich habe das gebraucht auch bewusst in Anführungsstriche gesetzt, um darauf hinzuweisen. Auch aus dem Kontext, dass ich diese Fische sehr empfehle sollte klar sein, dass dies nicht abwertend gemeint ist.

      Ich weiss, es ist heiß, aber kurz nachfragen, wie etwas gemeint ist, bevor hier mit Kanonen geschossen wird, kann ich Dir wärmstens empfehlen. :D
      Viele Grüße

      Sandy
    • klaus Jansen schrieb:

      Wie dem auch sei : nachdem mir ein wunderschön ausgefärbter Pygoplytes, ca. 7-8 cm groß nach einer Woche verendet ist, weil er keinerlei Futter angenommen hat, habe ich jetzt eine Bestellung platziert für Pygoplytes Nachzuchten. Kosten zwar das 2,5-fache, aber was nutzt mir ein Wildfang, der nicht ans Futter geht und stirbt ? Bei der Gelegenheit habe ich auch zwei Narvachus dazu bestellt und zwei Chaetodontoplus conspicillatus ebenfalls als Nachzuchten erhältlich. Sofot lieferbar ist keiner, man muss quasi vorbestellen und sich in Geduld üben, was Monate dauern kann.
      Mittlerweile gibt es Nachzuchten und ich bin gerne bereit auch mehr zu bezahlen, wenn man Futterfeste und parasitenfreie Exemplare bekommt.

      Grüße ... Klaus


      images.jpeg
      Dejong hat seit Monaten vier Chaetodontoplus conspicillatus auf Lager. Sofort verfügbar also. Außerdem 150 andere Fischarten als Nachzucht. Auch Pomacanthus navarchus auf Lager. Chaetodontoplus personifer gibt es auch sehr günstig im Verhältnis zu früher...

      Bali Aquarich macht einen super Job und nimmt ungefähr die Preise vergleichbarer Wildfänge. Manchmal etwas teurer manchmal etwas billiger. Die Amerikaner fordern gerne den 2.5 fachen Preis.

      Gruß Torben

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Torben ()

    • Guten Morgen Zusammen,

      sorry für die verspätete Rückmeldung, aber ich war 3 Wochen im Urlaub.....

      Tja - leider gab es ein paar Rückschläge - mir sind plötzlich, ohne irgendeinen für mich erkennbaren Grund, meine beiden Kaudernis verstorben. Lagen innerhalb von 2-3 Tagen einfach tot im Becken :weinen: .

      Und als ich nun diese Woche aus dem Urlaub zurückgekommen bin, war das Becken leider mit Cyanos befallen und die Planarien, von denen ich immer ein paar im Becken finden konnten, haben sich auch an einigen Stellen deutlich vermehrt. Vermutlich durch die extrem hohen Temperaturen - mein Pfleger berichtete von bis zu 28,5 Grad Wassertemperatur. Den Korallen und Fischen geht es offensichtlich gut, aber das Becken sind im Moment nicht besonders schön aus. Ich bin nicht glücklich und muss das erst einmal in den Griff bekommen. Die Fadenalgen sind zwar jetzt verschwunden, aber die Cyanos sehen nicht besser aus....

      Insgesamt glaube ich, habe ich immer noch nicht die Wasser-Chemie im Griff. Ich dosiere mittlerweile Balling, wobei ich eigentlich nur KH und MG verbrauche und entsprechend dosiere, sowie Bacto-Balance, K+Elements, A-Elements und Nitribiotic. Ich weiß nicht genau woran es liegt - im Moment vermute ich, dass ich einfach viel zu viel Silikat-Rückstände im Osmosewasser habe. Daher hatte ich bereits einen Silikat-Filter nachgeschaltet. Vielleicht brauche ich einfach eine bessere Anlage dafür. Mein Leitungswasser hat einen Leitwert von etwa 275 und nach der Osmose habe ich einen Leitwert von etwa 10. Von da aus läuft es ja noch durch den Silikat-Filer und hat dann einen Leitwert von etwa 16.

      Ich bin also davon ausgegangen, dass es an dem Osmosewasser liegt, da ich eigentlich 1 x pro Woche etwa 12 % Wasser wechsle. Aber während meines Urlaubes, gab es keinen Wasserwechsel und die Cyanos sind explodiert. Ich bin leicht verzweifelt.

      Die Wasserwerte sind auf den ersten Blick alle "vernünftig":

      NO2 0,05
      NO3 0,60
      PO4 0,09
      CA 380
      KH 7,3
      MG 1380
      PH 8,2 (morgens 8,0)
      LW 51,8

      Gestern habe ich mir jetzt zunächst einmal Phytoplankton bestellt und versuche eine Verdrängungskur.

      Wie immer bin ich für alle Meinungen, Tipps und Ratschläge sehr, sehr dankbar. Bin leider nicht so der Chemie-Gott und habe leider Schwierigkeiten die Zusammenhänge richtig zu deuten und einzuschätzen ?( .

      Schöne Grüße

      Ralf
    • SP1DIVER schrieb:

      Ich dosiere mittlerweile Balling, wobei ich eigentlich nur KH und MG verbrauche und entsprechend dosiere, sowie Bacto-Balance, K+Elements, A-Elements und Nitribiotic.
      In Bacto Balance sind die K-Elements bereits anteilig vorhanden!
      Warum dosierst du doppelt?
      Du erwähnst zwar Silikat, nennst aber die Größenordnung nicht.
      Wenn du im Zweifel bist, wo die Quelle zu suchen ist, dann überprüfe erst einmal das Osmosewasser und dann das Wasser im Becken. Je nach Ergebnis der Silikatkonzentration kannst du dann mit Adsorbern dagegen halten. Wenn die Quelle das Frischwasser sein sollte, dann solltest du das Prinzip deiner Anlage überdenken. Ein Profi-Test des Becken- inklusive des Osmosewassers ist hilfreich für weitere Massnahmen.
      Auf das Osmosewassers verweise ich aus persönlicher Erfahrung. Letzte Überprüfung lautete 0,02 PO4. Nicht viel, aber muss nicht sein.
      Gruss
      Hajo
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      (Mark Twain)
    • Servus Hajo,

      Die Dosierung K- ist an die bereits enthaltene Menge in Bacto Balance angepasst....

      Ich vermute nur Silikat - mit dem Salifert-Test ist nichts nachweisbar....

      Die letzte ICP-Analyse hatte bei Silicium 548.5 µg/l ausgewiesen. Das war allerdings vor dem Einsatz des Silikat-Filters.

      Aber Du hast Recht - ich werde von beidem eine Analyse machen lassen und wieder berichten.

      Schöne Grüße

      Ralf
    • Da ich nicht erwarte, dass sich in der Rezeptur des SI-Test der Fa. Salifert etwas geändert hat, sind die Ergebnisse mehr mit Vorsicht zu genießen. Auch ich bin vor Jahren damit auf die Nase gefallen. Der Test zeigte nach Neueinrichtung (Keramik) Null. Völlige Transparenz!!!
      Eine Ueberpruefung durch einen Hinweis von Armin Glaser ergab mit einem Red Sea-Produkt eine dunkelblaue Färbung.
      Soviel zu Silikat und Salifert.......
      Gruss
      Hajo
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    • SP1DIVER schrieb:

      Mein Leitungswasser hat einen Leitwert von etwa 275 und nach der Osmose habe ich einen Leitwert von etwa 10. Von da aus läuft es ja noch durch den Silikat-Filer und hat dann einen Leitwert von etwa 16.
      Hallo

      Meins du mit Silikatfilter einen typischen Mischbettharzfilter ?
      Wenn ja dann sollte der Leitwert danach nicht höher als am Eingang sein ....
      Da wir kein Stadtwasser haben muss ich mit unserem Brunnenwasser klar kommen.
      890 Mikrosiemens sind da keine Seltenheit.
      Nach der Osmose sind es dann bis zu 60 Mikrosiemens je nach Wetter und Jahreszeit.
      Die Menbran schafft eben nur 90 bis 96 % ....
      Nitrat und Phosphat werden daher von der Osmose nicht gründlich entfernt.
      Dafür hab ich hinter der UO mehrere Filterseulen mit Harz installiert.
      Sobald am Auslauf der Wert von 0 auf 1 steigt wird das Harz in der ältesten Seule getauscht.
      Da das Aquarium sehr schnell mit Algen und ähnlichem reagiert.
      Zur UO kann ich sagen das die Anlagen mit Druckpumpe wesentlich besser arbeiten als die ohne.
      Gruß vom Nils

      --------------------------------------------------------------------------------------
      Erfolg ergibt sich grundsätzlich aus Versuchen und Scheitern....!


      Hier gehts zu unserem Aquarium ...
    • Moin Nils,

      ich habe tatsächlich von Dupla einen reinen Silikatfilter nachgeschaltet. Aber irgendwie funzt das alles nicht. Ich denke das ist ein Mix aus verschiedenen kleineren Problemen. Hohe Silikatgehalt im Ausgangswasser, preiswerte und daher nicht besonders effektive UO-Anlage und schlechter bzw. unbraucharer Nachfilter.

      Ich habe daher beschlosen mir eine vernünftige UO-Anlage mit einem vernünftigen Mischbettharzfilter kaufen. Ich bin mir nur noch nicht sicher, was ich genau kaufen soll. Im Moment liebäugel ich mit der Spectrapure MaxCap RO/DI 180 GPD. Für alternative oder bessere Vorschläge, bin ich wie immer offen.....

      Schöne Grüße

      Ralf
    • Hallo Ralf,

      wie der Nils schon geschrieben hatte nimm auf jeden Fall eine UO mit Druckerhöhungspumpe. Je höher der Druck desto besser das Trennergebnis. Ich habe danach noch eine schön lange Filtersäule gesetzt, die zuverlässig das Silikat herausholt. Das Wechseln des Harzes ist auch sehr einfach.

      Ich habe noch etwas gebastelt und einen Leitwertmesser mit eingebaut und einen Umschalter, damit ich erst das Wasser in die Filtersäule durchlasse, wenn die Osmose gespült ist. Dazu noch ein mit Teichfolie gedichtetes Gestell, damit ich Osmose mit Säule zusammen rumschieben kann.



      Damit bin ich superzufrieden.
      Viele Grüße

      Sandy
    • moin,

      für mich stellt sich bei eigentlich ausreichenden wasserdruck und zusätzlicher erhöhungspumpe immer die frage, um wieviel prozentchen ist das ergebnis denn besser?

      lohnt sich der aufwand?

      @Ralf

      du gibst an, dass nach der osmose 10, jedoch nach dem harzfilter 16 angezeigt werden.

      das passt doch nicht!?
      ansonsten
      gruss
      joe

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    • @Joe

      Du sagst es - es passt nicht - ist aber tatsächlich so (gewesen). Warum auch immer.....

      Zwischenzeitlich habe ich aber die Filter gewechselt und habe nun nach der Osmose immer noch 10, aber nach dem Silikatfilter nur um die 6, wobei ich den Silikatfilter garnicht gewechselt habe, sondern nur Sediment, Aktivkohle und Aquaristik Nachfilter. Verstehen tue ich das nicht.....

      @Sandy Drobic

      Sieht super aus - hast Du die lange Filtersäule selber gebastelt, oder gibt es so etwas auch "von der Stange"?
    • Hallo Ralf,

      die gibt es von der Stange bei Gralla. Ah, Kommando zurück. Aquarientechnik Gralla scheint nicht mehr zu existieren, aber unter vollentsalzer.de scheint ein neues Angebot aufgebaut zu werden mit Produkten, die vergächtig ähnlich sind zu den Gralla-Säulen. Leider habe ich die lange Version der 3l-Säule noch nicht gesehen.

      Ich habe die 3l-Säule in Lang mit Anschlüssen für Osmose und Entlüfter, wobei ich den Entlüfter in all den Jahren nie gebraucht habe.
      Das kann man dort direkt angeben bei der Bestellung.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Ob Pumpe oder nicht sollte vom Eingangsdruck abhängig gemacht werden. Hat man bereits 6 bar aus der Leitung, leben die Bauteile der RO nicht lange, weil der interne Druck leicht über 8 bar ansteigen kann. Bei unter 4 bar Eingangsdruck ist es sinnvoll, in eine Druckpumpe zu investieren.



      Wichtig! Die wassersparenden Anlage (z.B. 1:1) produzieren grundsätzlich schlechteres Wasser:



      Neues Harz ist auf jeden Fall teuerer als einige zusätzlche Kubikmeter Wasser pro Jahr.

      Reinstwasserfilter (Mischbett) sollte auf jeden Fall eine gute Qualität haben. Oft werden regenierte Harze angeboten, die nicht die Performance von neuen Harzen haben können. Es sollte auch in ein genaueres Leitfähigkeitsmessgerät investiert werden; Geräte die auf 1 µS/cm genau sind, taugen für diese Anwendung überhaupt nicht - da kann man auch den Finger in das Wasser stecken und grob abschätzen.

      Bei Bedarf kann ich Dir gern eine individuell zusammengestellte Anlage anbieten.
      LG Burkhard
    • Hallo Zusammen,

      ich bin jetzt seit rund einer Woche mit meiner Plankton-Verdrängungsstrategie dran und die Cyanos sind schon etwas weniger geworden. Zufrieden bin ich aber noch nicht.... Mal sehen wie es sich entwickelt.

      Ich habe fast täglich Planarien abgesaugt, aber auch die sind noch vorhanden.

      Beim absaugen ist mir aufgefallen, dass mein Aquarienwasser einen leichten Gelbstich hat und das obwohl ich wöchentlich rund 90 Liter (12 %) Wasser wechsle.

      Ich möchte daher entweder Aktivkohle, oder aber einen Ozonisator einsetzen. Gegen die Aktivkole spricht für mich, dass ich ja noch relativ wenig Nährstoffe im Becken habe und irgendwo habe ich gelesen, dass Aktivkohle auch Nährstoffe filtert. Darüber hinaus ist wahrscheinlich die Dosierung und Wechselrhythmus mit einem gewissen Risiko verbunden?

      Also besser Ozon über den Abschäumer? Was meint Ihr?

      Schöne Grüße

      Ralf
    • Hallo Ralf,

      Sowohl Aktivkohle als auch Ozonisation haben Nebenwirkungen - wie fast alles, was überhaupt eine Wirkung hat. Beide reduzieren die Konzentration an bioverfügbaren Spurenelementen: Ozon durch Oxidation und Aktivkohle durch Adsorption.
      Wenn Mangelerscheinungen auftreten, kann man die wichtigsten Spurenstoffe per Hand (oder Dosierautomaten) vorsichtig verstärkt nachdosieren.
      Auch sollte man beide Methoden moderat durchführen, also nicht gleich 10 Liter Aktivkohle auf einmal hinein oder den Ozonisator auf 100% stellen. Verschwinden die Gelbstoffe plötzlich, dann hat man auch plötzlich ein anderes Lichtklima, auf das die Tiere vielleicht sehr unangenehm reagieren.
      Zur Gelbstoffentfernung könnte ich keine der beiden Methoden präferieren. Die Investition für ein Ozongerät ist höher und es nicht gesagt, dass Dein Becken auch in der Zukunft eine Gelbstoffproblematik haben wird.
      LG Burkhard
    • Hallo zusammen,

      dass Aktivkohle Nährstoffe filtert, ist mir neu, kenne auch keinen Mechanismus für Nitrat, Ammonium oder Phosphat, der Nährstoffe an die Aktivkohle binden würde. Spurenelemente (Spurennährstoffe) kann man leicht ergänzen.

      Burkhard, welche Kohlefilterung ist Deiner Meinung nach vorteilhaft? Es liest sich für mich so, als würdest Du auch der Dauerfilterung mit einer geringen Menge (ca. 1 % Beckenvolumen) und geringem Wasserdurchsatz (1 % Beckenvolumen/h) den Vorzug geben. Zumindest verhindert das effektiv plötzliche Veränderungen.

      Gruß

      Hans-Werner
      H ><((((°>

      Wachstum ist die Lösung - nicht das Problem, sprach die Krebszelle :devil3:

      www.photoimpressionismus.de

      Franconia Franca
    • Beim absaugen ist mir aufgefallen, dass mein Aquarienwasser einen leichten Gelbstich hat und das obwohl ich wöchentlich rund 90 Liter (12 %) Wasser wechsle.
      Hallo Ralf,

      da dürfte derzeit auch das Phytoplankton einen guten Anteil dazu beitragen. Absterbendes Phytoplankton macht das Wasser "herrlich" gelb. Nach der Kur sollte das wieder Geschichte sein.

      Gruß

      Wolfgang

    • Hans-Werner schrieb:

      Burkhard, welche Kohlefilterung ist Deiner Meinung nach vorteilhaft? Es liest sich für mich so, als würdest Du auch der Dauerfilterung mit einer geringen Menge (ca. 1 % Beckenvolumen) und geringem Wasserdurchsatz (1 % Beckenvolumen/h) den Vorzug geben. Zumindest verhindert das effektiv plötzliche Veränderungen.
      Für ein andauerndes Problem (z. B. Gelbstoffe) würde ich das genauso machen.

      Bei akuten Problemen (Vergiftung, Medikamentenensatz) mehr AK und vor allem einen hohen Durchsatz.
      LG Burkhard
    • Moin Zusammen,

      jetzt muss ich doch nochmal nachfragen....

      Filterung mit Aktivkohle mit einer Menge von 1% des Beckenvolumens wären bei bei meinen rund 750 Litern dann 7,5 Liter Aktivkohle. Kann es sein, dass ihr 0,1% meint und somit 750ml? Das erscheint mir dann doch zuviel und somit auch viel teurer als ein Ozonisator:

      Ich habe auch noch nicht den konkreten Vorteil der Aktivkohle gegenüber Ozon verstanden. Die Kosten können es eigentlich nciht sein. Wenn ich mal von 750ml Aktivkohle je 2 Monate ausgehe, bin irgendwo bei etwa 7,50 Euro je Monat bzw. 90 Euro im Jahr. In 2 Jahren hätte ich dann schon den Ozonisator bezahlt. Gibt es aus Eurer Sicht noch einen anderen wichtigen Grund auf Ozon zu Gunsten der Aktivkohle zu verzichten?

      Schöne Grüße

      Ralf
    • Hallo Zusammen,

      ich habe nun endlich jemanden gefunden, bei dem ich meine gewünschten Pyjama-Kardinalbarsche als Nachzucht bekommen kann. Am Wochenende kann ich die abholen und freue mich schon sehr darüber und darauf. Bei dieser Gelegenheit werde ich auch direkt die seinerzeit unerklärlich verstorbenen Kaudernis ersetzen.

      Mein nächster geplanter Fischbesatz wären dann eigentlich einige Elacatinus, sofern ich diese dann tatsächlich miteinander vergesellschaften kann.....

      Am liebsten hätte ich gerne jeweils 1 Pärchen

      Elacatinus figaro
      Elacatinus oceanops
      Elacatinus evelynae
      Elacatinus puncticulatus

      Ist das möglich, oder vertragen die sich untereinander nicht?

      Darüber hinaus kämpfe ich immer noch etwas mit Cyanos und Planarien, aber ich habe das Gefühl, dass es (sehr) langsam besser wird.

      Ich wollte mal versuchen das Salz zu wechseln. Da ich bisher nur ein recht preiswertes Standard-Salz (Synthetisch) verwendet habe und ich ansonsten ja "jede Menge" Tropic Marin ins Becken kippe, dachte ich daran auch von dort nun das Salz zu nehmen. Ich habe Hans-Werner mal angeschrieben, was er mir empfhelen kann - mal schauen was er sagt. Ich freue mich aber wie immer über jeden Tipp auch an dieser Stelle.

      Gestern habe ich zum ersten Mal bewusst festgestellt, dass es an der Riffkeramik die ersten kleinen Stellen mit Kalkrotalgen gibt. 8 Monate hat das dann gedauert....

      Ich stelle in den nächsten Tagen mal ein paar neue Bilder ein.

      Schöne Grüße

      Ralf
    • Hallo Ralf,

      da ich Deinen Thread ohnehin verfolge, kann ich Dir auch gleich hier antworten. Ich empfehle Dir Bio-Actif, um etwas Organik, von der Art, wie sie normalerweise mit Lebendgestein in das Aquarium kommt, einzubringen. Das sollte zu einer Belebung des Aquariums und auch des Kalkrotalgen-Wachstums führen. Kalkrotalgen sind auch von bestimmten Bakterien abhängig, die man am besten mit Bio-Actif fördert.

      Gruß

      Hans-Werner
      H ><((((°>

      Wachstum ist die Lösung - nicht das Problem, sprach die Krebszelle :devil3:

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      Franconia Franca
    • Hallo

      Wenn du für deine Clowns noch eine Anemone suchst, ...hätte ich aus eigener Nachzucht abzugeben.


      Gruß vom Nils
      Gruß vom Nils

      --------------------------------------------------------------------------------------
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      Hier gehts zu unserem Aquarium ...
    • Neu

      Hai

      SP1DIVER schrieb:

      Am liebsten hätte ich gerne jeweils 1 Pärchen

      Elacatinus figaro
      Elacatinus oceanops
      Elacatinus evelynae
      Elacatinus puncticulatus

      Ist das möglich, oder vertragen die sich untereinander nicht?
      Ich habe Bedenken Elacatinus figaro, Elacatinus oceanops und Elacatinus evelynae zusammen in ein Becken zu setzen.
      Bei Nachzuchten von E. oceanops ist spätestens mit einsetzen der Geschlechtsreife Mord und Totschlag im Becken bis bestenfalls noch ein Paar über bleibt.
      Da sich diese drei Arten doch sehr ähnlich sind würde ich persönlich auf eine Vergesellschaftung verzichten und mich auf eine davon beschränken.

      Elacatinus puncticulatus unterscheidet sich dann doch etwas mehr von den anderen drei Arten, so das hier weniger Bedenken habe.

      MfG Torsten
    • Einrichtung eines neuen Meerwasseraquariums OHNE Meeresentnahmen

      Neu

      Stimme Torsten zu. Hatte 4 oceanops Nachzuchten in 5500 Liter eingesetzt. Ich war so naiv und dachte die kleinen Dinger finden sich nicht. Leider gab es Mord und Totschlag und es blieb ein einzelnes Tier übrig. Ich dachte ich kann alles verpaaren. Pustekuchen...

      Gruß Torben