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Clarisea SK 5000 Mk. II: 3-Tage Test

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    • Clarisea SK 5000 Mk. II: 3-Tage Test

      Um gegen meine hohen Nährstoffe etwas zu tun hatte ich einen Fließfilter ins Auge genommen. Da von CommunityCorals gerade eine Aktion mit dem Clarisea lief hatte ich dort zugeschlagen und ihn mir zur Seite gelegt.

      Letztes Wochenende kam er endlich zum Einsatz. Das Rohr vom Ablauf ins Technikbecken wurde etwas gekürzt, ein Stück Silikonschlauch (der gute von RE) als beweglicher Verbinder angesetzt und der Filter an der Rückwand des Technikbeckens eingehängt. Eigentlich wollte ich ihn quer ins Algenrefugium setzen, aber das hatte von Rohrabmessung und Platz auf die Schnelle nicht geklappt.
      Leider musste ich dafür den Dosierpumpenhalter abbauen und die Dosierpumpe provisorisch auf den 60l-Kanister setzen, aber es ging für eine kurze Zeit.

      Dann durfte er loslegen und hat selbst bei kleinem Durchlauf alle paar Sekunden geruppelt und 2cm Fließ durchgezogen. Und das ging ständig so weiter und weiter. Interessanterweise wurde das Wasser aber gar nicht klar: der Filter produzierte enorme Mengen von Mikroblasen, die das Becken regelrecht vernebelten.
      Zusätzlich hat er, wie ich heute erst richtig bemerkt hatte, die Schaumtätigkeit des Abschäumers komplett zusammenbrechen lassen.

      Auch die Korallen haben stark gelitten, eine kleine Acro ist komplett ausgebleicht, eine zweite hat starken Gewebeverlust und die Euphyllias sind komplett zusammengeschrumpelt und das Gewebe löst sich auf.

      Das war der Stand heute abend und ich habe den Filter wieder rausgenommen. Irgendwas war da wohl im Vlies, was die Wirbellosen gar nicht vertragen haben. Ich muss aber auch zugeben, dass ich das Vlies nicht durchgespült habe. Fische scheinen zumindest keine gestorben zu sein.

      Puh, ich hoffe, dass andere mit dem Filter mehr Freude haben. ;(

      Jetzt hoffe ich nur, dass möglichst viele Korallen durchkommen.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Hey Sandy,

      hört sich an als wäre das Vlies gebleicht.
      Ich habe meinen Eigenbau auch noch rum stehen, leider habe ich es noch nicht geschafft das Ding zu testen.
      Bzw, das Becken steht nicht schlecht und ich es mich nicht trau das Ding rein zu hängen :D
      Zu Testzwecken habe ich mal zwei verschiedene Vliese besorgt.
      Das Genesis Evo Flow hatte keinen Einfluss auf die Schaumbildung, das zweite sehr wohl.

      Gruß David
      1600/700/600, RE DC 200 RD3, 8x80W, Balling, Sangokai,

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von corvatsch ()

    • Ich würde auch an einem gut laufenden Becken nicht so schnell etwas ändern.

      Bei mir habe ich einfach strukturelle Probleme gesehen bei dem Filter. Der Filter ist sehr hoch gebaut und benötigt dadurch nur sehr wenig Platz. Das rächt sich aber, wenn der Durchfluß etwas höher wird, dann wird Wasser regelrecht durch das Vlies gepresst und es entsteht ein Wirbel, in dem man die Luftblasen schon sehen kann.
      Lustigerweise ist der Wirbel waagerecht. Dort, wo das saubere Vlies eintaucht geht am meisten durch und ist der Anfang des Wirbels.

      Die 5000l, mit denen er angegeben ist sind utopisch, bzw nur machbar, wenn man glasklares Wasser durchlaufen lässt ohne jede Schwebestoffe.



      Das war der Verbrauch von gerade eben drei Tagen. Ziemlich heftig. Mehr als 10 Tage dürfte so eine Rolle nicht durchhalten bei mir.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Morgen Sandy!

      Also ich habe auch ein Clarisea 5000 seit Februar im Einsatz. Bei mir funktioniert er, bis auf das er öfters hängen bleibt.
      Das Vlies brauchst du nicht zu spülen. Beim neueinlegen einer Vliesrolle ist mir auch aufgefallen das der Abschäumer kurzzeitig zumsammenbricht.
      Schau mal ob der Schwimmer richtig funktioniert! Vielleicht ist der ja defekt. Oder du hattest den Clarisea zu tief im Becken installiert.
      Aufjedenfall ist das für eine Originalrolle zuviel Verbrauch. Ich habe mit einer 60g Rolle! diesen Verbrauch in 20 Tagen.
      Und: Eine erhoffte Nährstofflimitierung habe ich durch den ClariSea auch nicht.

      Gruß Todi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ToDi ()

    • Hallo Todi,

      funktionieren tut der Clarisea ja auch, aber leider nicht so, wie ich es mir gewünscht hatte. Auch die Mikroblasen waren enorm störend. Diese Mikroblasen treten bei höherem Durchsatz auf. Der Clarisea SK5000 soll ja bis 5000l pro Stunde funktionieren, aber selbst mit deutlich weniger hat er mit das Becken brutal mit Mikroblasen gefüllt.

      Hängen geblieben ist er nicht, nur hat er eben viel zu viel durchgezogen. Installation war auch recht hoch, da er nur 20cm Wasserstand verträgt. Von daher alles richtig.

      Welchen realen Durchsatz hast Du durch den Filter?
      Viele Grüße

      Sandy
    • Ich habe einen Durchsatz von 3000l. Mehr leistet meine Rückförderpumpe nicht.
      Mikroblasen habe ich Null.
      Wasserstand circa 8cm.

      Das habe ich auch auf deinen Bilder gesehen das der zu schnell durchgezogen hat. Das Vlies ist ja kaum verdreckt. Deswegen dachte ich das du den Filter zu tief im Becken hattest.

      Naja das Ding ist halt nicht ausgereift. Für soviel Geld sollte man was besseres erwarten.

      grüsse
    • Hallo Todi,

      Du hast keinen Durchsatz von 3000l, da geht zuerst eine Menge Leistung schon runter durch das Hochfördern aus dem Technikbecken und dann noch durch den Widerstand der Verrohrung. Deshalb habe ich nach dem realen Durchsatz gefragt. Mehr als 1500l pro Stunde kommen dort bestimmt nicht durch.

      Bei mir arbeitet eine RE Speedy 80Watt auf 50 Watt gestellt mit optimierter Verrohrung, da kommt ein ganz anderer Volumenstrom zusammen. Das Pumpendiagramm gibt mir 5000l bei 1,2m Förderhöhe und 40 Watt. Das ist ein Vielfaches Deines Durchsatzes. Deshalb hast Du auch nicht das Problem mit den Mikroblasen.
      Ich habe leider kein vernünftiges Pumpendiagramm gefunden für eine Pumpe mit 3000l pro Stunde, sonst könnte ich das besser abschätzen.

      Real würde ich den Clarisea bis maximal 2000l pro Stunde als möglichen Durchsatz sehen, eher sogar maximal 1500l pro Stunde, sonst kann man ihn nicht richtig betreiben.

      Was genau meinst Du mit 8cm Wasserstand? Ist der Pegel im Technikbecken so niedrig oder hast Du den Clarisea so eingebaut, dass er nur 8cm im Wasser ist?
      Viele Grüße

      Sandy
    • Hallo Sandy,

      Dein Thema wurde sehr ausführlich bereits im Riffaquaristkforum diskutiert.
      Siehe unter Clarisea Sk 3000!
      Ich selbst kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass ich Probleme mit dem SK 5000 MK 2 hatte.
      Zum Teil gelöst durch das höher setzen des SK 5000. Ich habe einen Wasserstand im Technikbecken von 22 cm.
      Dies war deutlich zu tief für den SK 5000. Dann habe ich mit aus Acryl einen Sockel gebaut der ihn um ca. 10 cm
      höher setzte, dann ging alles besser.
      Zuletzt habe ich ihn verkauft und mit den MC 5000 geholt. Seitdem keine Probleme da er bei staken Durchfluss
      - ich habe auch die Speedy 80 Watt - besser einzustellen ist. Zusätzlich eine Durchflussklappe die regelbar ist.
      PS: den Sockel habe ich noch wenn Interesse!

      Gruß Rainer
    • Dann dürfte es sich um die Tunze Silence 1073.040 handeln. Mein Becken ist relativ niedrig, da habe ich nur 1,2m Förderhöhe. Meist ist die Förderhöhe knapp 1,5m. Wenn Du dann noch etwas abziehst für den Widerstand der dünnen Leistung, für Knicke und eventuell sogar Winkel, dann sind 1500l pro Stunde schon sehr großzügig gerechnet.

      In dem Bereich sollte der Clarisea dann auch ganz ordentlich arbeiten. Bei meinem Durchlauf ist das leider nicht mehr das geeignete Gerät. Seufz, irgendwann werde ich wohl tatsächlich noch bei einer Dreambox mit Vlieser landen.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Hallo Rainer,

      danke für die Rückmeldung. Ich habe ihn mit der Halterung an der Rückwand befestigt, so dass er nur ca. 10cm im Wasser war. Funktioniert hat er ja auch dann, nur hat er ohne Ende Mikroblasen bei höherem Durchfluß produziert. Der SK5000 Mk2 hat auch eine Bypass-Klappe, die eigentlich für Fütterungen gedacht ist. Wenn ich darüber einiges rausleite verschwinden die Mikroblasen, aber es kommt halt auch einiges an Dreck wieder durch.

      Für höheren Durchfluß ist das Gerät einfach nicht geeignet.

      Den Thread im RAF werde ich mir auch mal anschauen, danke für den Hinweis!
      Viele Grüße

      Sandy
    • Ich setze bei Technik auf Qualität und werde mich bestimmt nicht mit einem Produkt herumärgern, welches meine Ansprüche nicht vernünftig erfüllt! Dafür ist mir der Platz im Technikbecken zu schade.
      Zudem sind die Vliese dafür zu teuer bei dem Verbrauch, den ich habe. Ich könnte zwar auch auf andere Produkte setzen und selbst schneiden, aber warum an einer Bastellösung noch mehr herumbasteln, das ist Einsatz an der falschen Stelle.

      Lieber suche ich nach einem Produkt, mit dem ich wirklich zufrieden bin.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Hallo David,

      unter den Korallen hat es leider einen ziemlichen Kahlschlag gegeben, sämtliche Acros und Euphyllias hat es erwischt, das sieht jetzt ziemlich traurig aus im Becken.

      Dafür habe ich wohl jetzt endlich die wahre Ursache der Probleme gefunden. Es war ein zu niedriger pH-Wert, Ursache war vermutlich nicht ausreichende Lüftung in dem Raum, wo das Becken steht. Jetzt achte ich auf deutlich mehr Lüftung und muss heute abend wieder den Heizstab einbauen, die Temperatur im Becken war heute morgen auf 22°C gefallen.

      So langsam bekrabbeln sich die geschundenen Überlebenden wieder, die niedrige Temperatur scheinen sie besser zu verkraften als den niedrigen pH-Wert.

      Gestern abend habe ich den Abschäumer an Atemkalk angeschlossen, nachdem ich den passenden Silikonschlauch endlich erhalten habe. Für die kalte Periode, wo das Lüften nicht so einfach ist, werde ich das auch beibehalten, damit das nicht noch einmal passiert.

      Wenn ich das nur früher herausgefunden hätte und nicht der falschen Fährte des sichtbaren Kupfers von der Tunze Stream 3 erst gefolgt wäre... ARGH!!!!
      Viele Grüße

      Sandy
    • Hallo Rainer,

      bin zwar nicht Sandy, aber das mit dem Atemkalk ist recht einfach, da die Umgebungsluft in geschlossenen Räumen meist etwas mehr CO2 enthält, liegt der PH in entsprechenden Meerwasseraquarien oft um, oder etwas unter 8. Durch dem Atemkalk wird der Schäumer mit CO2 armer Luft versorgt, was den Kohlensäuregehalt im Wasser wieder drückt. Dadurch stabilisiert sich der PH normal über 8 und es gibt auch weniger Schwankungen, da sich über Nacht (geringerer CO2-Verbrauch), auch weniger Kohlensäure anreichert.

      Bei mir hat sich der PH dadurch von 7,8-8,0 auf ca. 8,2 stabilisiert und liegt dadurch im natürlichen Bereich, Vorteil davon ist, dass Cyanobaktereien sich bei schlechterer CO2-Versorgung etwas schwerer tun. Einen wirklich positiven Effekt auf die Steinkorallen konnte ich bei mir nicht beobachten, Ausnahme, auf zu niedrige Calciumwerten reagieren die Korallen später und auch deutlich schwächer.

      Gruß Michael
    • Wie Michael schon geschrieben hat löst sich über den Abschäumer nicht nur der gewünschte Sauerstoff, sondern auch das Kohlendioxid im Wasser. Das ist im Prinzip der gleiche Mechanismus, über den auch das Meerwasser im Ozean immer saurer wird, weil der Kohlendioxid-Gehalt in der Luft immer weiter ansteigt.

      Im geschlossenen Haus, wo wenig gelüftet wird, reichert sich das Kohlendioxid über den Stoffwechsel halt immer weiter an, und dies führt zur Versäuerung des Wassers durch die entstehende Kohlensäure. Dies kann dann auch zu einem pH-Wert von deutlich unter 8 führen.

      Der Atemkalk bindet das Kohlendioxid aus der Luft, so dass sich weniger Kohlensäure im Wasser bildet und der pH-Wert insgesamt sich auf einem höheren Niveau einregelt. Auch die Tag/Nachtschwankungen, welche durch Stoffwechsel/Fotosynthese verursacht werden, sind dadurch abgemildert.

      Für mich ist es eine Absicherung, dass das Becken nicht noch einmal kippt, wenn ich mal vergesse, ein paar Tage zu lüften oder in Urlaub fahre.

      Im Sommer, wo das Fenster offen steht, ist das kein Thema.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Hallo Rainer,

      ich verwende den Skim Breeze Reaktor von Fauna Marin. Der hat unten ein Lochsieb, wo die Luft reingeht und oben einen Anschluß für einen Schlauch, Wahlweise 6mm für kleinere Abschäumer oder 10mm für größere.
      Bei meinem Bubble King hat der Schalldämpfer, vo die Luft für den Abschäumer eingezogen wird, einen Eingang mit 10mm Außendurchmesser.

      Also habe ich einen Silikonschlauch 10/14mm (Innendurchmesser/Außendurchmesser) geholt und den Skim Breeze dadurch an den Lufteinzug des Abschäumers angeschlossen. Ist noch nicht ideal, ich habe mir auch noch einen echten Unterdruckschlauch mit 3,5mm Wandstärke bestellt, der ist deutlich knickfester als der jetzt eingesetzte mit 2mm Wandstärke.

      Jetzt werde ich mal sehen, wie lange das Kilo Granulat reicht und mir gegebenenfalls noch den größeren 2,5l Reaktor zulegen. Gerade ist auch noch ein 5l-Kanister mit Atemkalk ins Haus geflattert.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Hallo David,

      ich habe leider keine exakten Werte, da kein frischer Test vorlag zu der Zeit. Ich denke auch, dass der Vliesfilter nichts mit dem Korallenproblem zu tun hatte.

      Es könnte höchstens ein klein wenig dazu beigetragen habe, da ich denke, dass der Vlieser Einfluß auf das Schaumbild des Abschäumers hatte. Das war ja komplett zusammengebrochen in der Zeit, wo ich den Vlieser in Betrieb hatte. Vielleicht auch eine Folge des exzessiven Vliesdurchsatzes, wo innerhalb von knapp drei Tagen fast eine halbe Rolle durchging.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Hallo alle zusammen.

      Von allem BlingBling was man so fürs Meerwasseraquarium kaufen kann, hat Atemkalk bei mir mit den größten positiven Effekt gehabt. Mein KH/Ca Verbrauch ist, verglichen 3 Monate vor/nach dem Start, um etwas mehr als das doppelte angestiegen. Der pH Wert ist durch den Atemkalk von 7,8/7,9 - 8,0/8,1 auf 8,1/8,2 - 8,3/8,4 hoch gegangen. Meine damals vorhandenen Cyanos sind merklich zurückgegangen.



      Ich verwende 4,5 l Gebinde aus dem Medizinbedarf-Großhandel. Dieser kommt in einen modifizierten 5 l Skimbreeze Reaktor. Der Auslass ist auf 19 mm erweitert und der Deckel kann vernünftig befestigt werden.



      Hinter dem 5 l Filter befinden sich noch 2 650 ml Filter, welche als "Nachbrenner" fungieren. Der Atemkalk zieht auch noch CO2, wenn er bereits blau geworden ist. Ich würde daher immer den größt möglichen Filter wählen (je nach Platzangebot). Wird das Granulat in der 2. Nachbrennerkartusche blau, kommt das Granulat aus dem 5 l Filter in den Müll, das Granulat aus den beiden Nachbrennern in den 5 l Filter und der Rest wird mit frischem Granulat aufgefüllt (4,5 l). Den PVC Schlauch habe ich inzwischen durch einen passenden Silikonschlauch ersetzt.



      Ich kontrolliere das noch mit einem CO2 Messgerät, da der Blauton in den Nachbrennern aufgrund des leicht blauen Materials der Hülle schlecht zu erkennen ist.

      Der Atemkalkfilter und der AS (BK 300) stehen im Keller, welcher zumindest Frühjahr bis Herbst durch angeklappte Fenster im Grunde Außen-CO2 Werte hat. Im Winter halt je nach Lüften und wie viel man im Keller ist mehr. 4,5 l Atemkalk reichen bei mir ca. 7 - 8 Wochen.

      LG
      Kristian
    • Hallo Kristian,

      genau das hat mir bei den 2,5l und 5l Skim Breeze Reaktoren nicht so gut gefallen, dass der Deckel dort offenbar einfach nur lose aufgesetzt ist. Wenn man den mal umstößt gibt das eine Riesenfegerei mit dem Granulat.

      Bei Deiner Konstruktion frage ich mich, ob der Luftzug durch das viele Granulat gebremst wird, selbst mit der Erhöhung auf 20mm Schlauch. Was für ein Abschäumer ist dahinter und wieviel Luft zieht der pro Stunde durch? Habe gerade schon gesehen: ein BK 300, der hat ja noch mehr Einzug als mein BK 250, wenn der die größere 60W-Pumpe hat.

      Meine Bubble King haben ja auch einen recht hohen Lufteinzug, da werde ich wohl schnell auf die größeren Reaktoren umstellen müssen.

      Einen CO2-Messer für die Raumluft wollte ich mir auch noch anschaffen, allein schon, um eine Basis-Linie zu haben, wieviel gelüftet werden muss und vieviel es ausmacht, wenn man nicht dauerlüftet, sondern im Winter nur stoßlüftet. Welches Gerät hat Du Dir angeschafft?
      Viele Grüße

      Sandy
    • Hallo Kristian,

      das mit den Cyanos hatte ich ja schon vor über einem Jahr beschrieben.





      Der Tipp mit den Behältern (auf dem Foto sind sie leer) kam ja von dir, das Messgerät ist ja das gleiche. Ich habe allerdings zur Sicherheit noch eine weitere "Nachbrennerkartusche" hinter das Messgerät geschaltet. Naja und meine PH-Wert-Steuerung für den Atemkalk kennst du ja schon.

      Bei Nanoriffe.de gab es über den Atemkalk eine lange Diskussion.

      LG
      Daniel

      PS: Sandy, schade, dass das mit dem Vlieser nicht funktioniert hat. Ich denke schon, dass die eine ziemliche Bereicherung darstellen.

      PS2: Das Teil nennt sich "Forever25 CO2-Messgerät Monitor "und es gibt es hier:
      amazon.de/dp/B01EN3M0YS/ref=pe_386171_38075861_TE_item

      Bestell einfach über smile.amazon.de und gib Marubis (also den Betreiber des Forums) an, dann bekomme ich keinen Ärger wegen dem Link ;) .

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Daniel Rother ()

    • Hallo Daniel,

      das war ja auch der Grund, warum ich den Clarisea getestet hatte, weil ich auch gerne einen Vlieser einsetzen würde. Nur hat sich leider herausgestellt, dass ich mit dem Modell von Clarisea nicht glücklich sein werde.

      So ganz überzeugt der Theiling Rollermat mich auch nicht. Wenn alle Stricke reissen muss halt ein DIY-Teil her. So aufwendig sind die Teile ja auch nicht gebaut und die Oberfräse möchte mal wieder genutzt werden. :D

      Den Atemkalk werde ich aber wohl beibehalten und nur noch sehen, ob ich nicht noch auf größere Reaktoren umsteigen werde. Die Algenexplosion bei mir im Becken dürfte auch mit pH-Wert zusammenhängen und dem gestiegenen CO2-Gehalt. Das dies das Wachstum von Wasserpflanzen fördert kennt man ja auch aus der Süßwasseraquaristik.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Das mit dem Süßwasser stimmt. Ich war erschrocken, wie unterschiedlich hoch das CO2 in meinem Zimmer ist, wie sich das Lüften auswirkt usw. Allein dafür hat sich das Teil schon gelohnt. Über ein USB-Kabel kann man die Werte aufzeichnen. Die Speicherung erfolgt in einer CSV-Datei.

      Etwas umgebaut und optimiert (z.B. die Sensoren (ich habe deren 2) höhenveränderbar) ist der Rollermat aber eine sehr feine Lösung. Zumal man dann verschiedenes Vlies verwenden kann. Allerdings dürfte dein Durchsatz doch etwas hoch sein.

      LG
      Daniel
    • Sandy Drobic schrieb:

      Bei Deiner Konstruktion frage ich mich, ob der Luftzug durch das viele Granulat gebremst wird, selbst mit der Erhöhung auf 20mm Schlauch.
      Der Schlauch geht sogar noch ~ 60 - 70 cm bis zum Abschäumer. Den Schalldämpfer habe ich rausgenommen. Bis dato konnte ich keine Limitierung beim AS feststellen (akustisch bzw. Wasserstandslevel).


      Sandy Drobic schrieb:

      Welches Gerät hat Du Dir angeschafft?
      Dieses hier. Und ich habe die Autokalibration rausgenommen (siehe hier). Das Messmoped aus dem letzten Link ist baugleich zu dem aus dem ersten Link, nur sind die Knöpfe nicht von außen zugänglich (warum auch immer). Wenn man das Gehäuse öffnet kommt man aber leicht ran. Über die Knöpfe kann man Warnlevel, Altitude und Autokalibrationsinterval ein-/ausstellen bzw. Werksreset machen. Bei mir stand er bzgl. Autokalibrationsinterval auf Auto und nimmt somit den niedrigsten Wert der vergangenen 8 Tage als Referenzwert für frische Luft mit ~ 400 ppm. In Folge kommt dann irgendwann Murks bei den Zahlenwerten heraus.




      Daniel Rother schrieb:

      Ich habe allerdings zur Sicherheit noch eine weitere "Nachbrennerkartusche" hinter das Messgerät geschaltet.
      Kanonen auf Spatzen oder bastelst nur gerne? :thup :D

      LG
      Kristian
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