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Zebrasoma xanthurum - ein Raufbold?

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    • Zebrasoma xanthurum - ein Raufbold?

      Hallo Ina,

      ich kann schwer verstehen, warum dieser Fisch so schlecht seinen Abnehmer findet.
      Entweder hat die Mehrzahl unserer Aquarianer zu kleine Becken oder man erinnert sich an die Rauflust dieser Art. Letzteres hat auch mehr mit einer verpatzten Vergesellschaftung zu tun. Innerartlich, wie auch zwischenartlich. Bei mir ist dieser Fisch auch mit anderen Doktoren lammfromm, wenn er z.B. als juveniles Tier nachgesetzt wird. Ein Bekannter hat sogar ein Paar,das sich mit anderen Ruepeln, wie Leucosternon bestens vertraegt.
      Der Fisch ist attraktiv, haelt das Becken algenfrei und ist gesund. Was will man mehr?
      Gruss
      Hajo

      ***Edit***
      Als neue Diskussion ausgelagert aus einem Biete-Thread für einen Z. xanthurum. Ina
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)
    • Sandy Drobic schrieb:

      Hallo hajo,

      ich vermute, dass es den meisten geht wie mir: die Kapazität der Becken ist erschöpft und es ist kein Platz mehr für einen weiteren großen Fisch. Die Zahl der Leute mit Becken größeren Becken deutlich über 500l ist doch ziemlich begrenzt.

      ja, vielleicht ist das so. Vielleicht waere der relativ hohe Anschaffungspreis auch ein Argument gewesen?

      Gruss
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)
    • hi,

      wahrscheinlich.

      vom händler will man schon alles geschenkt haben und dann kommt die private und möchte 120,- für n fisch... 8)
      ansonsten
      gruss
      joe

      korallenfarm.de H
      "ULTRA-C o r a l s - made in Germany"
      der weg ist das ziel!
      theorie ist: wenn man alles weis und nichts funktioniert.
      praxis ist: wenn alles funktioniert und keiner weis warum.
    • Ich gehe jetzt nur von mir aus, aber für mich wäre der Preis kein Argument. Der Fisch ist gesund und ohne Probleme, allein das ist schon eine Menge wert! Die Angst von Aquarianern mit einem schönen Altbestand an Fischen sollte man nicht unterschätzen.

      Und die Unterhaltskosten sind deutlich höher als der Anschaffungspreis, auch bei Fischen für 100 Euro und mehr.

      @Joe: der kleine P. ocellatus, den ich bei Dir gekauft habe Anfang des Jahres ist Gold wert! Jetzt ist der Falter nicht mehr so klein und hält die Seeastern schön in Grenzen. Er frisst wirklich alle, an die er herankommt und lässt den Rest der Korallen weitgehend in Ruhe. Schön gesund und weiterhin ein putziger Genosse.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Wenn die Fische nicht ordentlich gefüttert werden kann fast jeder Fisch zum Biest mutieren. Sehe ich doch schon bei meinem Kollegen, dass das Gemüt nach der Mittagspause meist viel friedlicher wird. :P

      Wer Sorge hat Kohldampf schieben zu müssen fährt halt die Ellbogen aus und reagiert verbiestert. Gutes Abfüttern der Fische, wenn Neubesatz hinzukommt kann oft einiges abmildern.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Sandy Drobic schrieb:

      Wenn die Fische nicht ordentlich gefüttert werden kann fast jeder Fisch zum Biest mutieren. Sehe ich doch schon bei meinem Kollegen, dass das Gemüt nach der Mittagspause meist viel friedlicher wird. :P

      Wer Sorge hat Kohldampf schieben zu müssen fährt halt die Ellbogen aus und reagiert verbiestert. Gutes Abfüttern der Fische, wenn Neubesatz hinzukommt kann oft einiges abmildern.
      Das glaube ich eher nicht, im Meerwasser Lexikon steht, das der Fisch von seiner Art her ein Biest sein kann das hat nichts mit der Fütterung zu tun
    • Hallo,

      und auch ein scheinbar gut ernährter Fisch kann mangelernährt sein, so zeigen sich die meisten Doktorfische bei ausreichender Versorgung mit Omega3 Fettsäuren wesentlich friedlicher, in billigem Getreidefutter ist dies aber nicht ausreichend enthalten... Dies bekommen sie in Natur vor allem durch Algen, die sie den ganzen Tag fressen, was die Tiere beschäftigt, die passenden Nährstoffe bereitstellt und eben auch den Darm füllt! Wenn wir ein MC-Menü essen haben wir auch genug Energie für einen Tag, aber macht das uns den ganzen Tag satt und bekommen wir dabei wirklich alles was wir bauchen?

      LG Michael
    • Hallo zusammen,

      falls im Lex der Begriff "Biest" in Zusammenhang mit der Verhaltensweise des Xanthurum steht, ist das voellig daneben. Ich habe es nicht ueberprueft, aber diese Beurteilung haengt dem Fisch leider unbegruendet nach. Den Grund wuerde ich auch in den viel zu engen Aquarien sehen. Bei artgerechter Haltung wuerde ich den Charakter eher als durchsetzungsstark bezeichnen. Uebrigens passt die Pflege mit einem Flavescens ausgezeichnet. Nur sollte man dann nicht eine Art "aufstocken". Wenn sich ein Paar beginnt zu bilden ist die Harmonie vorbei, und das Einzeltier muss in der Regel entfernt werden.
      Gruss
      Hajo
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      aber aufhören zu leben.
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    • hajo schrieb:

      Bei artgerechter Haltung wuerde ich den Charakter eher als durchsetzungsstark bezeichnen. Uebrigens passt die Pflege mit einem Flavescens ausgezeichnet.
      Das sehe ich ganz genau so, Hatte die beiden in meinem damaligen 2,20 Meter Becken, nie gab es irgendein Problem.
    • Hallo

      Ich habe in meinem Becken noch
      1xZebrasoma flavescens, 1xZebrasoma xanthurum,

      1xAcanthurus achilles, 1xAcanthurus leucosternon,

      2xCtenochaetus flavicauda.


      Der größte Stinkstiefel ist bei mir mit Abstand der Zebrasoma flavescens
      Gruß Ewald

      _______________________________________________________________________________________________________________________________

      Früher hatte ich Angst im Dunkeln.
      Wenn ich heute so meine Stromrechnung sehe,
      hab ich Angst vorm Licht. ;(
    • Da mein Xanthurum ja Stein des Anstoßes für diesen Thread war, möchte ich mal eine Lanze für ihn brechen.

      Ich habe den Fisch vor drei Jahren von einem anderen Aquarianer übernommen. Er lebte in einem 250 Liter-Becken gemeinsam mit einem Z. scopas und einem Z. flavescens. Die Beckengröße ist ja nicht besonders üppig, aber selbst da war er als bereits ausgewachsener Fisch komplett friedlich.

      Bei mir war er nun drei Jahre im großen Becken auch ohne Probleme unterwegs. Weder gesundheitlich noch vom Verhalten zeigte er Auffälligkeiten. Ich kann nicht bestätigen, dass er während dieser ganzen Zeit ein Raufbold war. Klar, er hat sich schon zum Chef empor gearbeitet, aber das meinte Hajo sicher auch mit "durchsetzungsstark".

      Nun mag er halt meinen Scopas nicht mehr. Damit muss man rechnen. Das passiert beispielsweise auch bei zwei Z. flavescens, die sich irgendwann nicht mehr mögen.

      Kommt ja auch bei Menschen hin und wieder mal vor. :D

      Und an mangelndem Futter kann es bei mir bestimmt nicht liegen. ;)

      Viele Grüße,
      Ina
    • Ewald schrieb:

      Hallo

      Ich habe in meinem Becken noch
      1xZebrasoma flavescens, 1xZebrasoma xanthurum,

      1xAcanthurus achilles, 1xAcanthurus leucosternon,

      2xCtenochaetus flavicauda.


      Der größte Stinkstiefel ist bei mir mit Abstand der Zebrasoma flavescens
      Hallo Ewald,

      na,ja, einer muss die Bande ja in den Griff bekommen. :D Ist der Flavescens der groessere Vertreter oder war er der Erstling im Becken?
      Gruss
      Hajo
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      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)
    • Hallo Hajo

      Er war der dritte nach meinen beiden Weißkehl.



      Hallo Torben

      Der eine wollte das Fliegen lernen, ging leider schief.
      Gruß Ewald

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      Früher hatte ich Angst im Dunkeln.
      Wenn ich heute so meine Stromrechnung sehe,
      hab ich Angst vorm Licht. ;(
    • Hallo zusammen,

      bei vielen Arten bestehen starke individuelle Unterschiede in der Aggression. Ist auch nicht immer am Alter festzumachen. Beim Flavescens z. B. wird berichtet, dass die juvenilen Tiere ihr schuetzendes Revier besonders aggressiv gegen Artgenossen verteidigen. Macht Sinn in dieser (voruebergehenden) Lebenslage. Dagegen kann es passieren, dass ploetzlich ohne Vorwarnung, sonst friedlich gestimmte adulte Exemplare, im Aquarium zu Terroristen mutieren. Man muss dann schon genau hinsehen, was der Ausloeser gewesen ist. Leider sind solche "Ueberraschungen" nicht ausreichend dokumentiert. Moeglicherweise weil, unter welchen Umstaenden auch immer, die Tiere dann aus Vorsicht getrennt wurden oder schlechterenfalls gar nicht erst dieses Alter erreicht haben. Bei jenen, welche Aggressionen zeigten,vermute ich einmal, lag es an der beginnenden Geschlechtsreife oder am sich ploetzlich veraenderten Besatz.
      Gruss
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
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