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Ersatzvlies für Theiling Rollermat

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    • Hallo Andreas,

      nö...…

      ich nutzt z.B. Koi Economy500 60gr/m². Das säge ich mir mit einer Japan-Säge zurecht.
      Dürfte bei dir nicht funktionieren, aber in dem Shop gibt es auch andere Sorten, also mit 20gr/m², 40gr/m² usw.

      der-filtervliesshop.de


      LG
      Daniel
    • Hallo Andreas,

      es gibt verschiedene Durchmesser und auch umwickeln/abwickeln dauert nicht wirklich lange.

      Aber das Beste zeige ich dir in drei Fotos (habe ich jetzt für dich gemacht :saint: :saint: ).


      So sieht das Vlies in der Verpackung aus.


      So sieht das Original von Theiling aus. (Hier hatte ich ein paar Versuche mit dem Wickeln gemacht.)



      Und hier das gekaufte Produkt..... Gleicher Innendurchmesser :D :D :D , fast gleicher Außendurchmesser (etwas musste ich bei mir abwickeln (wird dann einfach auf die nächste Rolle gewickelt, durch meinen Umbau ist es eh etwas enger...)


      Es wird aber noch besser: Für den Rollermat bieten die aber auch was an. Die Rolle kostet dann aber ca. 10 EUR.
      Ist auch "NUR" ein 40er, genau wie das Original. Ich wollte bei mir aber mit 40er, mit 60er und 80er spielen.

      LG
      Daniel
    • Für meine paar Meter nehme ich einfach die Hand....

      Ansonsten würde ich etwas in der Art eines Gurtwicklers selber bauen. Alles was du dazu brauchst, ist ein Akkuschrauber, eine Gewindestange, zwei Muttern, zwei Scheiben mit ca. 12 -15 cm Durchmesser und ein Rohr mit ca. 5 cm Durchmesser (z.B. die Papprolle vom Rollermat (hier ist es allerdings vom Vorteil, wenn du die beiden Enden zusätzlich z.B. mit einem Muffenstopfen DN70 sicherst, dann läuft die Sache schön rund.) Am Besten geht es natürlich zu zweit.






      Man(n) könnte natürlich noch ein Gestell bauen usw. Aber das überlasse ich ganz dir.

      LG
      Daniel
    • Würde eine Membran von 20 gr / m2 letztlich nicht das gleiche Filterverhalten zeigen wie ein Vlies von 40 gr / m2 (Aufbau bis 60 und 80 gr / m2)?

      Die Art zu denken ist wie folgt:
      Eine saubere Membran lässt maximal Wasser durch. Da das Vlies mit Partikeln verunreinigt ist, wird der Durchgang immer kleiner. Entweder steigt die Filtrationseffizienz bis zum völligen Fehlen von Wasser und damit auch keine Partikel mehr.
      Der Rollermat setzt sich etwas fort und der konstruktive Filtereffekt beginnt von vorne.

      Mache ich einen Fehlschluss?
      Hat jemand Erfahrung damit?

      Vielen Dank für die Wiederholungen.

      LG
      Michel Dieleman
      Mit freundlichen Grussen,
      Michel Dieleman
      Tilburg, Niederlande
    • Hi Michel,

      jedes Filtervliesmaterial muss getestet werden. Die einen filtern besser die feine Partikel (Verbrauch hoch), die anderen eher die groben (niedriger Verbrauch).
      Je weniger Wasser durch das Filtersystem geleitet wird, desto eher funktioniert der "Zusetzeffekt" und die Filtration wird feiner.
      Natürlich hängt alles vom Aquariumwasser ab. Bei dem einen Aquarium funktioniert das Vlies X besser, bei anderen Aquarien das Vlies Z). Im Aquarium können auch so feine Partikel sein (Kolloide), die überhaupt nicht von einem Vliesfilter herausgeholt werden.
      Und immer dran denken: das Wasser wird für Korallen immer unattraktiver, je weniger Partikel im Wasser vorhanden sind. Das bisschen Plankton, was sich im Aquarium befindet, wird letztlich endgültig entfernt.

      LG Burkhard
    • Daniel Rother schrieb:

      Hallo Andreas,

      es gibt verschiedene Durchmesser und auch umwickeln/abwickeln dauert nicht wirklich lange.

      Aber das Beste zeige ich dir in drei Fotos (habe ich jetzt für dich gemacht :saint: :saint: ).


      So sieht das Vlies in der Verpackung aus.


      So sieht das Original von Theiling aus. (Hier hatte ich ein paar Versuche mit dem Wickeln gemacht.)



      Und hier das gekaufte Produkt..... Gleicher Innendurchmesser :D :D :D , fast gleicher Außendurchmesser (etwas musste ich bei mir abwickeln (wird dann einfach auf die nächste Rolle gewickelt, durch meinen Umbau ist es eh etwas enger...)


      Es wird aber noch besser: Für den Rollermat bieten die aber auch was an. Die Rolle kostet dann aber ca. 10 EUR.
      Ist auch "NUR" ein 40er, genau wie das Original. Ich wollte bei mir aber mit 40er, mit 60er und 80er spielen.

      LG
      Daniel
      Lieber Daniel,
      Wenn ich richtig verstehe, schneiden Sie eine 500 mm Rolle in 3 Stücke von 157 mm?
      Verstehe ich, dass eine Rolle von 300 mm Schnitten bis 150 mm auf der Rollmatte nicht funktioniert?
      (Ich habe die Rolle von Theiling (157 mm) neu gemessen, aber die Siebtrommel ist noch nicht.)
      Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.

      Burkhard Ramsch schrieb:

      Hi Michel,

      jedes Filtervliesmaterial muss getestet werden. Die einen filtern besser die feine Partikel (Verbrauch hoch), die anderen eher die groben (niedriger Verbrauch).
      Je weniger Wasser durch das Filtersystem geleitet wird, desto eher funktioniert der "Zusetzeffekt" und die Filtration wird feiner.
      Natürlich hängt alles vom Aquariumwasser ab. Bei dem einen Aquarium funktioniert das Vlies X besser, bei anderen Aquarien das Vlies Z). Im Aquarium können auch so feine Partikel sein (Kolloide), die überhaupt nicht von einem Vliesfilter herausgeholt werden.
      Und immer dran denken: das Wasser wird für Korallen immer unattraktiver, je weniger Partikel im Wasser vorhanden sind. Das bisschen Plankton, was sich im Aquarium befindet, wird letztlich endgültig entfernt.

      LG Burkhard
      Lieber Herr B und alle anderen Filtervlies-Benutzer,
      Ich bin mir bewusst, dass die verschiedenen Qualifikationen unterschiedliche Merkmale haben. Je näher das Gewebe ist, desto höher ist der Filtrationsgrad. Dies ist auch der Effekt der Kraft des Wassers auf die Art und Weise, in der die Filtration stattfindet. Diese Eigenschaften werden unter anderem in der Bierbrauerei während der Würzefiltration verwendet.
      Ich kann mir daher vorstellen, dass ein 20 g/m Vlies Vergleiche mit schwereren Filterfinnen in Bezug auf die Filtereigenschaften hat, weil es langsam verschlammt. zuerst mit groben Teilen, dann mit immer feineren Partikeln. Am Ende kommt nichts durch. (Ich spreche vorerst nur von festen ungelösten Stoffen.)

      Daniel schreibt, er wollte den Effekt von 60 und 80 gr/m entdecken.
      Ich möchte wissen, ob eine 20 gr/m-Mischung letztendlich den gleichen Effekt wie eine 40 gr/m-Schicht hat, wie oben beschrieben.

      Meine letzte Frage ist, ob es Rollermat-Anwender gibt, die Erfahrungen mit einer Filtermembran von 20 gr/m gesammelt haben und einen Vergleich wagen.

      Wanneer deze vraag niets oplevert zal ik de proefondervindelijke stap zelf moeten zetten.

      Vielen Dank im Voraus für alle Kommentare.
      Mit freundlichen Grussen,
      Michel Dieleman
      Tilburg, Niederlande
    • Hallo Michel ,

      die 157 mm wären schon idealer 158 gehen auch aber dann wird es eng.

      Bei 150 sehe ich kein Problem. Nimm einfach Teflon und wickle die Rolle rechts und links jeweils einen halben bis 1 cm ab. Damit lösen sich die eventuellen Sorgen in Luft auf. Ich habe das bei mir so gemacht, weil ich dadurch verhindere, dass irgendwo Lücken entstehen, wenn das Vlies etwas verschnitten wurde. Aber auch ohne das Teflonband wäre die 150mm vermutlich echt kein Problem.



      Deine Aussage oben ist zutreffend, geht aber etwas an dem, was wir erreichen wollen vorbei. Ein 20er Vlies, welches entsprechend länger in Wasser war und sich teilweise zugesetzt hat, filtert ähnlich wie ein 40er, wenn es noch länger im Wasser verbleibt wie ein 60... 80 usw...… Irgendwann ist es dann aber komplett zu. Das kann jeder gut mit einem Kaffeefilter nachprobieren. Die erste Tasse geht schnell durch, bei der fünfzigsten kann man die Kaffeetropfen einzeln zählen.

      Das wollen wir aber gar nicht. Das Vlies soll gut filtern und z.B. nach 6 Stunden (also lange bevor die Zersetzung beginnt) schon wieder aus dem Wasser entfernt werden. Das 20er wäre dann aber vielleicht schon 12,18 oder gar 24 Stunden im Wasser und die Zersetzung der gefilterten Partikel hätte begonnen.

      Deswegen wählen wir das Vlies nach dem Grad der Wasserverschmutzung, nach dem Wasserdurchsatz usw. aus. In einem normalen Rollermat mit 2.500 Liter Durchsatz ist ein 60 Vlies in wenigen Tagen durchgelaufen, das will keiner (kostet unnötig Geld und macht zudem Arbeit). Deswegen werden die meisten mit 40er arbeiten. Ich kann bei mir den Wasserstand und damit auch etwas den Druck mit dem das Wasser durch das Vlies strömt verändern, ebenso wie ich den Wasserdurchsatz von 500 - 3.000 Liter einstellen kann. Erst dadurch kann ich mit verschiedenen Vliesen auch langfristig arbeiten. Theiling hat in den alten Prospekten manchmal auch von 60er und 30er Vlies geschrieben, aber keine Ahnung, ob das nur ein Druckfehler war.

      LG
      Daniel
    • Hi,
      ich habe vor ca. 2 Wochen ein 20g Vlies eingebaut. Grund dafür sind meine niedrigen Nährstoffwerte (Phosphat 0,004 und Nitrat 0,8). Leider ist das eingesetzte Vlies bei meiner Situation
      absolut ungeeignet. Es wurde bisher nichts aufgewickelt. Das Wasser geht einfach durch. Es ist zwar augenscheinlich dreckig, aber der Wasserstand im Rollermat steht 5cm unter dem Schwimmer. Bei mir geht der gesamte Rücklauf mit ca 1500l/h bei 1400l Gesamtvolumen durch den Rollermat.
      Gruß Spooner

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Spooner () aus folgendem Grund: der Dreck sammelt sich jetzt in meinem Ablegerabteil nach dem Rollermat. Ich werde wieder zurück auf das 40er gehen.

    • Hallo zusammen,

      ich habe zwar noch kein 20er Vlies im Einsatz gehabt, aber ich kann mir auch gut vorstellen, dass da einfach noch zu viel durchgeht.

      Ich habe momentan ein 40er Vlies und eine sehr günstige Quelle als Tipp bekommen, dadurch konnte ich bedenkenlos den Durchfluss erhöhen, ohne dabei in den Geldbeutel schauen zu müssen. Ich habe jetzt 5x 100 m für 36,50 € (7,3 Ct/m), anstatt 3x 45 m für 55,-€ (~41 Ct/m). Einziger kleiner Nachteil ist, dass mein Abschäumer etwas empfindlicher reagiert.

      Viele Grüße
      Andreas
    • Hallo Daniel,

      ich habe das Vlies hier bestellt. Ich habe es auf die Papprolle vom Originalvlies aufgewickelt. Die 100 m würden zwar in den Rollermat reinpassen, aber da der Rand vom Vliesträger nicht hoch genug ist und daher die Führung fehlt, habe ich das Vlies nach ca. 75 m abgeschnitten, damit es nicht krumm und schief gewickelt ist. Wenn man es von Anfang an richtig fest aufwickelt könnte der Rand der Trägerseite für die komplette Rolle reichen.

      Ob Bindemittel oder nicht, oder ob einfach nur die Oberflächenspannung des Wassers beeinflusst wird, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht gab es auch zufällig einen ganz anderen Grund für das Überkochen. Und da das anfängliche Problem mittlerweile nachlässt, suche ich keine Nachteile, wo keine sind. Mein Tippgeber nutzt es schon lange genug und hatte gar keine Probleme. Ich erfreue mich auch lieber an den Vorteilen wie dem unschlagbaren Preis und dem nochmals gesunkenen PO4-Wert.

      Viele Grüße
      Andreas
    • Hi,
      ich muss zu meinen Beitrag mit dem 20g Vlies noch etwas klarstellen . Ich wollte das 20er Vlies wieder gegen das 40er tauschen eril michts aufgezogen wurde und habe beim Entfernen gesehen das auf der Rückseite vom Rollermat wo das Vlies hoch gezogen wird ein recht großer Schlitz (Cuttermesser ?) im Vlies war. Da ist das Wasser eigentlich durch gelaufen und daher wurde auch überhaupt nichts aufgewickelt. Ich kann wenn ich vor dem Technikbecken stehe, da leider nicht hin sehen, darum habe ich es auch gar nicht gemerkt. Nun habe ich das erste Stück entfernt und das 20er Vlies funktioniert mit dem Rollermat sehr gut.
      Jetzt muss ich abwarten ob es an den Wasserwerten etwas verändert.
      Gruß Spooner
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