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Effekte von Abschäumern

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    • Moin, Hans-Werner!
      Ich habe mich nach der Pünktchen-Infektion aus dem letzten November gefragt, ob die Schwärmerstadien bei Pünktchen abschäumbar sind. Schließlich kommen sie ja in der Wassersäule vor. Wenn also eine Reduzierung der Bakterienanzahl der Abschäumung möglich ist, lässt sich dieser Effekt dann durch Einleitung von Ozon in den Abschäumer noch verstärken?
      " Und der Haifisch, der hat Tränen und die laufen vom Gesicht
      Doch der Haifisch lebt im Wasser so die Tränen sieht man nicht
      In der Tiefe ist es einsam und so manche Zähre fliesst
      Und so kommt es , dass das Wasser in den Meeren salzig ist "

      Beste Grüße

      Stefan
    • Hallo Stefan,

      ich nehme an, dass auch Einzeller relativ gut abgeschäumt werden, zumindest wird die Abschäumerbrühe scheinbar von Mikroalgen gefärbt.

      Mit Ozon habe ich weniger Erfahrung und ich habe mich auch noch nicht mit der Theorie hinter dem Ozon beschäftigt, warum das Wasser mit Ozon besser abgeschäumt wird.

      Gruß

      Hans-Werner
      H ><((((°>

      Grau, teurer Freund, ist alle Theorie und grün des Lebens goldener Baum (Mephistopheles)
      GOETHE - Faust 1


      www.photoimpressionismus.de

      Franconia Franca
    • Ich glaube, dass sich die Diskussion ewig zwischen Extrema hin und her bewegt: keine Abschäumung <-> Abschäumung ist das Allheilmittel.
      Da jedes Aquariumsystem unterschiedlich ist, kann auch keine allgemein gültige Empfehlung gegeben werden. Ich würde mich hüten, ein Muränensystem, in das jeden Tag kiloweise Futter hineingeschüttet wird, ohne Abschäumer zu betreiben - und zwar einen richtigen leistungsstarken.
      In SPS-Aquarien, in denen ein paar kleine verwaiste Fischchen herumpaddeln, kann ein Abschäumer mehr Unglück als Vorteile bringen.
      Ich komme mal zurück auf den Trophiebegriff. Alles ist eine Sache der Belastung (Futtereintrag). In kaum belasteten Aquarien (oligotroph; SPS-Aquarien) wird das bißchen an Belastung locker durch Bakterien im Griff gehalten, ohne eine Bakterienblüte zu erzeugen. Der Export der Belastung findet durch mehr oder weniger Wasserwechsel inklusive Bodenabsaugen und der Entnahme von Tieren statt.
      In höher belasteten Systemen (mesotroph, eutroph) schaffen die Bakterien natürlich auch die Umwandlung der belastenden Futterstoffe, oft genug haben wir Bakterien- und Algenblüten, die effektiv durch eine gute Abschäumung verhindert und behoben werden können. Da der Austrag der Belastung durch Wasserwechsel (außer massiven Wasserwechsel) und Tierentnahmen nicht mehr gewährleistet werden kann, müssen zusätzlich Methoden installiert werden: Abschäumer, Partikelfilter (z.B. Vliesfilter). Ohne einen Austrag (ich spreche nicht von der Umwandlung durch Bakterien, Pflanzen und Tiere) reichert sich Biomasse an, die unschöne Effekte wie verschlammte Böden, Mulmecken, niedriges Redoxpotential verursachen.
      Leider (so viel ich weiß) gibt es im Meerwasser nicht wie im Süßwasserbereich sogenannte Zeigertiere, die den Trophiegrad charakterisieren, so dass man nicht weiß, wo man im Trophiegrad steht, also ob ich ein niedrig belastetes oder ein hoch belastetes System habe. Wäre mal eine schöne Aufgabe für einsame Forscher und Forscherinnen. - Ein Fingerzeig sind auf jeden Fall die Konzentrationen an Nitrat und Phosphat. Steigen diese an, ist der Nährstoffexport nicht mehr in ausreichendem Maße gewährleistet. Mit Krücken wie Deni-Filter und Adsorbern können diese Werte wieder in den grünen Bereich gedrückt werden; die Ursachen (mangelhafter Export und/oder zu üppiger Import) jedoch sind nicht gelöst.

      Wir verbeißen uns in Nebensächlichkeiten, ob Eiweiß im Aquarium enthalten ist oder nicht - interessiert mich selbst als Forscher nur am Rande. Sicher ist, dass organische Stoffe abgeschäumt werden, sonst würde das Flotat teilweise nicht so entsetzlich stinken. Reine aquaristische Anorganik (Calciumcarbonat, Calciumsulfat u.a.) stinkt nicht.
      LG Burkhard
    • Hans-Werner schrieb:

      Wasser mit Ozon besser abgeschäumt wird
      Ozon kann einige nicht geladene oder teilgeladene Stoffe laden bzw. teilladen. Sie werden somit künstlich zu abschäumbaren Substanzen umgewandelt. Auch werden Verbindungen, die nicht abschäumbar sind, gecrackt, so dass die Bruchstücke wiederum abschäumbar sein können oder zumindest durch die Biologie abgebaut werden können.
      LG Burkhard
    • Burkhard Ramsch schrieb:

      Da jedes Aquariumsystem unterschiedlich ist, kann auch keine allgemein gültige Empfehlung gegeben werden.
      Hallo,

      das sehe ich eigentlich ähnlich, keine Ahnung, ob das nicht durchgekommen ist.

      Die Zeigerorganismen im Süßwasser sind zu einem nicht geringen Teil Mikroorganismen. Wenn man mal in einem reifen, nährstoffarmem Riffaquarium den Mulm unter dem Mikroskop durchmustert, wird man überrascht sein, wie wenig man im Vergleich zum Beispiel zu einem Süßwasserfilter findet. In der Einfahrphase hingegen findet man teilweise sehr viele Einzeller und Larvenstadien, die dann schrittweise weniger werden.

      Der Mulm in einem reifen, nährstoffarmen Riffaquarium ist ganz überwiegend mineralisch, Folge der Übersättigung mit Calciumcarbonat. Das ist auch ein großer Unterschied zu Süßwasser, wo Mulm vor allem aus schwer abbaubaren Biopolymeren wie Zellulose und Lignin und bakteriellen "Belebtschlamm"-Flocken besteht.

      Ich denke, ein gutes Schwammwachstum ist ein Anzeichen für eine gewisse Belastung organischer Art im Mw-Aquarium.

      Grüße

      Hans-Werner
      H ><((((°>

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    • Hallo,

      Burkhard Ramsch schrieb:

      Ich glaube, dass sich die Diskussion ewig zwischen Extrema hin und her bewegt: keine Abschäumung <-> Abschäumung ist das Allheilmittel.
      hmm, tut es nicht. Aber wieso gibt es diese unsägliche Größenangabe und wieso wird behauptet "Der schäumt mehr ab" wenn es so unklar ist, was denn da abgeschäumt wird.
      Dem Kunden wird suggeriert das er ein Aquarium nur mit einer bestimmte "Größe" eines Abschäumers betreiben kann.
      Es gibt sogar Hersteller die einfach mal behaupten das Produkt XY doch "nochmal" mehr abschäumt.
      Ob das gut oder gar schlecht ist, wird einfach nicht untersucht, nur behauptet.
      Und, je "mehr" desto "teurer". Hier ist immer sofort ein Reflex zu bemerken wenn es an die "teuren" Investitionen geht.
      Der ist doch teurer, der muss doch besser sein, ist die vorherrschende Meinung.
      Grüße
      Andre
    • Andre, und noch einmal:
      der Kunde braucht einen Anhaltspunkt, welche Größe er nehmen soll (und komm bitte nicht wieder mit der mutigen und überhaupt nicht belegbaren Behauptung, dass alle Abschäumer das Gleiche machen; wenn man Dir die Werte vorlegt und explizit fragt, ob diese Zahlen sich unterscheiden, dann eierst Du rumherum). Eine Angabe "geeignet für x,x mg POC pro Tag bei Standardbedingungen" (die es übrigens nicht gibt) ist wissenschaftlich vielleicht ein Ansatz, für den Aquarianer vollkommen unbrauchbar. Wir als Hersteller sind auch nicht glücklich über Angaben "für 2000 Liter-Aquarien", aber das ist wohl die einzige Angabe, die ein Normalaquarianer verstehen kann. Auch Profiaquarien müssen mit Krücken, wie Aufenthaltszeit und Turn-Over arbeiten - geht nicht anders. Manchmal klappt's - manchmal nicht.
      Und unterscheide bitte PR-Aussagen von wissenschaftlichen Untersuchungsergebnisse. Der Normalverbrauch von Autos hat auch nicht viel mit der Realität zu tun.
      Andre, was möchtest Du mit einer Liste von hunderttausenden oder gar Millionen von Verbindungen, die zu soundso viel Prozent abgeschäumt werden bei Standardbedingungen, die sowieso nicht in Deinem Aquarium (oder meinem) existieren (die Standardbedingungen, die es noch gar nicht gibt).
      LG Burkhard
    • aruff schrieb:

      Hallo,

      seltsam, jetzt muss man wohl von vorne anfangen.

      Ich sehe das diese Beiträge im Advancedaquarist ein mathematisches Modell vorschlagen, das dann experimentell bewiesen wird.
      Danach war das Geschrei groß, der „teure“ Abschäumer muss ja wohl „mehr“ herausholen als die Nudeln die ihr dort getestet habt, eine bestimmte Bauform wird ja wohl „mehr“ herausholen.
      Mehr Durchsatz, größer wird ja wohl mehr herausholen. Frei nach dem Grundsatz „was nicht sein darf kann auch nicht sein“.
      Verständlich, die Anwender versuchen natürlich ihre Investitionen irgendwie zu rechtfertigen. Das macht es aber nicht richtiger.

      Es gibt den zweiten Bericht, der versucht aus den Anmerkungen zum ersten Beitrag ein besseres mathematisches Modell zu generieren und dieses Modell wird erneut experimentell nachgewiesen.
      Ergebnis, es gibt keinen Unterschied zwischen Bauart, Größe oder Material.
      Alle machen es ein wenig unterschiedlich aber, auf Zeit gesehen, arbeiten alle, wie drücken sich die Verfasser aus, „angemessen“.
      Das ein Handwerkliches Stück dabei vielleicht mehr kostet, das Produkt den Preis vielleicht aufgrund seiner vergoldeten Anschlüsse auch Wert ist, wird hier nicht untersucht.
      Ist auch nicht Gegenstand einer solchen Untersuchung.

      Von der „Funktion“ waren in diesem Test alle „gleich“

      Unterstütz wird das ganze durch einen Beitrag der den Inhalt eines Abschäumer Bechers über einen bekannten Zeitraum sammelt und per Trocknung und Verbrennung analysiert.
      Dabei ist der Ausgangszustand, aus meiner Sicht, leidlich definiert.
      Heraus kommt eine Gewichtsanalyse der Inhalte des Abschäumertopfs.
      Auch dieses Ergebnis ist überraschend, denn es scheint anders zu sein als die „landläufige“ Meinung.

      Jetzt kann man natürlich Antworten das in der Adsorptionstheorie alles ganz anders ist.
      Fakt ist, die getesteten Abschäumer hatten alle ein anderes Funktionsprinzip, waren in den Größe Unterschiedlich, und auch im Material.
      Ich setze mal voraus das die Entwickler dort alle die Adsorptionstheorie angewendet haben.

      Denn immerhin, es wurde ja etwas entfernt.
      Nur, und das ist doch der springende Punkt, von der „Funktion“ waren in diesem Test alle „gleich“.

      Diese Gruppe hat experimentell dokumentiert wo andere nur drüber reden.
      Darunter auch Produkte von einem Diskussions-Beteiligten.

      Burkhard hält die Untersuchung für Valide.

      Trotzdem kolportiert er nun, und ich benutze dieses Wort mit Absicht, das es ja noch vieles anders gibt was zu einer "Verbesserung" führt.
      Und damit würden sich die Aquacare Produkte ja doch von den getesteten unterscheiden.
      Und das, obwohl es diese auch in unterschiedlichen Größen und Bauarten gibt.

      Und jetzt die Frage: Wie begründest Du das denn, wenn die getesteten Produkte ja Grundsätzlich die selben Theorien zugrunde liegen?
      Was gibt es denn, was deine Aussage unterstützt?
      Also, z.B. ein Holzausströmer schäumt das ab.
      Unsere Venturi schäumt das ab...

      Heißt das etwa, das Produkte anderer Hersteller dann nicht funktionieren?

      Und ich bitte die Polemik etwas zu reduzieren.
      Es geht hier nicht um pro/kontra Abschäumer.
      Es bringt nicht bei anderen Angst zu erzeugen.

      Die Hersteller meinen etwas entfernen zu müssen.
      Was denn?
      Und das ist wichtig?

      Du beurteilst z.B. den "Abschaum" anhand seiner Farbe.
      Den wirklichen Vergleich führst Du mit einer Verlängerung der Flotats bis zur Farbgleicheit durch. Das "mehr" ist dann für Dich die "Leistung"

      Die Abschäumer in der Untersuchung haben alle, "auf Zeit gesehen" das selbe "abgeschäumt".
      Völlig unabhängig von der.....
      Dort erfolgt die Nachprüfung nicht über Farbe sondern über Trocknung und eine bestimmte Überprüfung.
      "These analytical methods are called Elemental (or Combustion) Analysis and Inductively Coupled Plasma Atomic Emission Spectroscope"

      Übrigens, das ist von jedem Hersteller durchführbar.

      Gut, jetzt kann man natürlich die "gemessenen" Ergebnisse wiederum beiseite legen und behaupten "Die Funktion liegt ganz woanders"
      Zum Beispiel in der Abschäum Geschwindigkeit. Wurde Untersucht.
      Im Durchfluss. Wurde Untersucht.
      In der Größe. Wurde Untersucht.
      In der Bauart. Wurde Untersucht.

      Das alle konnte, auf Zeit, "keinen" Unterschiede hervorbringen.
      Andere Parameter wurden nicht gemessen.

      Was sollte denn gemessen werden?
      Wenn es andere, wichtige Eigenschaft gibt sollte das doch irgendwo dokumentiert sein.
      Grüße
      Andre
    • Hans-Werner schrieb:

      Hallo zusammen,

      irgendwie belustigend an der Diskussion ist, dass sich ausgrechnet die Abschäumer-Hersteller irgendwie zu verweigern scheinen, tiefer in die Materie einzusteigen, wie es scheint fast nach dem Motto, "alles was wir wissen müssen, wissen wir schon". Ich hoffe, ich sehe das falsch. ;)

      Früher war der Abschäumer ein Eiweiß-Abschäumer oder in anderen Ländern ein Protein Skimmer, und damit war alles gesagt und alles klar: Der Eiweiß-Abschäumer schäumt halt Eiweiß, z. B. aus dem Futter, ab. Feldman und vielleicht auch andere haben aber gezeigt, im Aquarium wird kaum Eiweiß abgeschäumt. Gut, was schäumt er dann ab? "Eben andere schlechte Sachen" könnte man jetzt sagen. Ganz so einfach ist es aber nicht. Die richtig schlechten Sachen, z. B. Einfachzucker, Ammoniak, das ruckzuck von Bakterien aus den Eiweißen und Aminosäuren freigesetzt wird, und andere fiese Sachen, die den Sauerstoffgehalt und sonstige Wasserwerte recht schnell beeinträchtigen können, schäumt ein Abschäumer definitiv nicht ab.

      Jetzt könnte man sagen: "Ja, aber er schäumt organischen Kohlenstoff ab und der ist Bakterienfutter und das ist doch gut". Aber wie man heute weiß, so einfach ist es auch wieder nicht mehr. Die Korallen bestehen heute aus mindestens drei Symbiose-Partnern, dem Korallentier, den Zooxanthellen und den Bakterien oder allgemeiner der sonstigen Mikroflora, denn ohne diese Bakterien und Einzeller wäre der Korallen-Holobiont unvollständig und könnte auch nicht überleben. Und, nicht nur gibt es "gute" und "schlechte" (z. B. krankmachende) Bakterien, es gibt auch "gute" und "schlechte" organische Substanzen. Ja, und welche werden denn nun abgeschäumt, oder ist es vielleicht doch das "Endprodukt" der "schlechten" organischen Substanzen, nämlich die "schlechten" Bakterien?

      Je tiefer man einsteigt, umso komplizierter wird es bei der Organik und den Bakterien im Meer. Wie sagte einer kürzlich im Fernsehen auf Phoenix: "Wenn man eine Frage beantwortet, tauchen 10 neue auf, das ist das schöne an der Grundlagenforschung." :D

      Grüße

      Hans-Werner
      Grüße
      Andre
    • Hallo,
      Zitat
      In allen Aquarienwerden laufend Abfallstoffe produziert. Fische scheiden einen Großteil desaufgenommenen Futters in Form von Ammonium / Ammoniak (= NHx), Proteinen(Eiweiße), deren Bausteine (Aminosäuren) und Faserstoffe (Ballaststoffe) aus. Damit sich die Fische im Laufe der Zeit nicht selbst vergiften, müssen diese Stoffe entfernt bzw. zu ungiftigeren Produkten umgewandelt werden.
      Mit Hilfe der Abschäumung oder Flotation werden Proteine sofort aus dem Wasser entfernt, ohne dass sie mikrobiologisch zu den Endprodukten oxidiert werden. Die Folge ist ein wesentlich geringerer Anstieg der Endprodukte, insbesondere Nitrat und Phosphat. Das Wasser wird weniger belastet, das Redoxpotential liegt höher, die Tiere fühlen sich wesentlich wohler.
      Zitat Ende

      Wie kann es zu so einem Text kommen?
      Das ist, gelinde gesagt, Kunden Verunsicherung.
      Jetzt hat Burkhard so viele Ideen (leider alle unbewiesen) und trotzdem packt er einen Text auf seine Seite der auch von einem X-Beliebigen Aquarianer sein könnte.
      Einfach nur zusammengereimtes.
      Alleine diese völlig überkommene Idee „Abfallstoffe“, ohne jeden Nachweis.
      Grüße
      Andre
    • Hallo,

      ich habe den Thread seit August mitgelesen und wollte eigentlich schon vorher mal etwas schreiben.
      Im Grunde ist das Thema ja sehr interessant, allerdings nervt es langsam wirklich das Andre immer wieder auf den gleichen "Fakten" rumreitet.
      Ich habe mir die Artikel bereits mehrmals durchgelesen. Die Unterschiede der einzelnen Abschäumer sind meiner Meinung nach schon signifikant. Generell muss ich aber sagen, dass die Versuchsaufbauten der Artikel nicht sehr aussagekräftig sind. Für eine vernünftige Statistik hätten die Tests mehrmals durchgeführt werden sollen und man hätte auch mal einen p-Wert angeben können. Da die Ergebnisse aber wahrscheinlich nicht signifikant waren, wurde dieser einfach weggelassen.

      Alleine mit einem logischen Menschenverstand sollte doch klar sein, dass ein Abschäumer der einen Umsatz von 500 Liter die Stunde hat mehr abschäumt bzw schneller abschäumt als einer der 5 Liter die Stunde hat.

      @Andre: Lass uns einfach an unsere Abschäumer glauben und fertig. Beschwer dich mal lieber über VW und Co. Da wurden die Kunden wissentlich betrogen und da ging es um andere Summen als bei einem Abschäumer.

      Viele Grüße
      Tobias
    • aruff schrieb:

      Hallo,



      Wie kann es zu so einem Text kommen?
      Das ist, gelinde gesagt, Kunden Verunsicherung.
      Jetzt hat Burkhard so viele Ideen (leider alle unbewiesen) und trotzdem packt er einen Text auf seine Seite der auch von einem X-Beliebigen Aquarianer sein könnte.
      Einfach nur zusammengereimtes.
      Alleine diese völlig überkommene Idee „Abfallstoffe“, ohne jeden Nachweis.


      Mensch, Andre... kannst du vlt. mal langsam aufhören, immer und immer wieder, deine stoischen, gleichlautenden Wiederholungen hier zum Besten geben ? Es nervt langsam. Ich glaube auch nicht das irgendein Hersteller aufgrund deines Bashings hier den Eiweißabschäumer anders bezeichnen wird, nur weil >du< das so willst. Und was Burkard, andere oder wir auf unserer Homepage schreiben musst du schon uns überlassen. Zwingt dich ja keiner einen zu kaufen oder generell einen Eiweißabschäumer zu benutzen. Zeig du erst mal dein eigenes Becken. Deine FB-Seite gibt da ja nicht viel her. Kein einziges Bild von deinem Becken oder generell was über Meerwasseraquaristik. Von daher .....Theoretiker und Dampfplauderer haben mich noch nie beeindruckt, Praktiker hingegen schon.
      Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....
    • Und da du eine neue Sau durch´s Dorf treiben willst, Stichwort Socken-oder Vliesfilter (schreibt man übrigens mit V, nicht mit F ) bin ich sehr zufrieden mit dem Schrägbettvlieser.
      Bei mir hat sich gerade innerhalb 2-3 Tagen die Schmieralgenphase verabschiedet, mit Millionen von Schwebeteilchen im Wasser, das verschmutze Vlies wird alle 2 Stunden komplett raus gezogen, so dass der Dreck, und was anderes ist das nicht, aktiv aus dem System entfernt und nicht irgendeiner bakteriellen Zersetzung zugeführt wird, was wiederum andere Probleme verursacht. Mittlerweile gilt es als gesichert, dass biologische Filterung in der Meerwasseraquaristik, ein Irrweg war. Was rein kommt muss auch zwangsläufig wieder raus. Gesetz der Natur.
      Aber auch hier ist es jedem selbst überlassen, welches System man fahren möchte. Viele Wege führen nach Rom. Besser ist es aber, man kennt die Abkürzungen. ;)




      Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....
    • klaus Jansen schrieb:

      Und da du eine neue Sau durch´s Dorf treiben willst, Stichwort Socken-oder Vliesfilter (schreibt man übrigens mit V, nicht mit F ) bin ich sehr zufrieden mit dem Schrägbettvlieser.
      Bei mir hat sich gerade innerhalb 2-3 Tagen die Schmieralgenphase verabschiedet, mit Millionen von Schwebeteilchen im Wasser, das verschmutze Vlies wird alle 2 Stunden komplett raus gezogen, so dass der Dreck, und was anderes ist das nicht, aktiv aus dem System entfernt und nicht irgendeiner bakteriellen Zersetzung zugeführt wird, was wiederum andere Probleme verursacht. Mittlerweile gilt es als gesichert, dass biologische Filterung in der Meerwasseraquaristik, ein Irrweg war. Was rein kommt muss auch zwangsläufig wieder raus. Gesetz der Natur.
      Aber auch hier ist es jedem selbst überlassen, welches System man fahren möchte. Viele Wege führen nach Rom. Besser ist es aber, man kennt die Abkürzungen. ;)





      Hallo da gebe ich dir vollkommen recht selbst an meinem koiteich Schäume ich ab und es funktioniert Prima.
      Ich möchte nicht versuchen mein Becken ohne abschäumer laufen zu lassen da ist die brühe die ich wegschütte viel zu schmutzig um im becken zu verbleiben den rest macht der vlieser.
      Das zum Thema........
      Das Becken 2mx0,60x0,60cm
      Filter Rollermat Abschäumer Royal Exklusiv 200+Rd3
      2x Maxspekt 15000k180W + 3 leuchtbalken
      Ozon Magnetfilter mit Absorber Zeolith und Filter Kohle.u.Algenrefugium
      ?( :bfish:
    • Hallo,

      Hans-Werner schrieb:

      ich nehme an, dass auch Einzeller relativ gut abgeschäumt werden, zumindest wird die Abschäumerbrühe scheinbar von Mikroalgen gefärbt.

      wernerkoi schrieb:

      Ich möchte nicht versuchen mein Becken ohne abschäumer laufen zu lassen da ist die brühe die ich wegschütte viel zu schmutzig
      Haha, Du hast schon die Antworten zum Inhalt des Schaumtopfinhaltes gelesen? Eine habe ich Dir oben eingesetzt. Auch wenn Du "glaubst" das es schmutzig ist, so ist es das nicht. Auch Glaser schrieb schon "Der Schaum ist immer weiß".

      Also, deine "Empfindung" des Schmutzes (Burkhard nennt die sogar "Abfallstoffe, haha) beruht einzig und alleine auf deinem optischen Eindruck. Du glaubst das Wasser ist "rein" wenn Du keine Schwebestoffe entdeckst. Ist natürlich völliger Unsinn. Das hat doch nichts mit den Tieren zu tun die im Meerwasseraquarium gehalten werden. (siehe Beiträge zur Verwertung)

      Was, wenn im Abschäumertopf die Farbe von den Mikroalgen entsteht und der Geruch durch die Zersetzung derselben? Es also wenig bis gar nichts mit dem Becken zu tun hat? Die Analysen des Adsorbat zumindest (ich empfehle das lesen, habe ich vorher auch schon mal übersetzt eingestellt) gibt keinen "Hinweis" auf entfernte "Abfallprodukte. Du entfernst etwas, es zersetzt sich im Abschäumertopf und Du sagst es sind Abfallstoffe?

      Das ist das was heraus kommt nach 50 Jahren stochern im Nebel.
      Grüße
      Andre
    • klaus Jansen schrieb:

      Und da du eine neue Sau durch´s Dorf treiben willst, Stichwort Socken-oder Vliesfilter (schreibt man übrigens mit V, nicht mit F ) bin ich sehr zufrieden mit dem Schrägbettvlieser.
      Haha, so würde ich auch argumentieren wenn ich das Ding verkaufen wollte. Was für eine oberflächliche Betrachtung.
      Ich bin aber von Dir nichts anders gewohnt.




      klaus Jansen schrieb:

      Was rein kommt muss auch zwangsläufig wieder raus. Gesetz der Natur.
      Woher nimmst Du diese Tiefgreifende Erkenntnis? Gibt es für deine (immer wieder) selbst erstellte Theorie irgendeine Dokumentation?
      Also die Tests, wogegen Du Dich mit Händen und Füßen wehrst, sagen da etwas völlig anders. Wo sind denn deine "Prüfungen"? Oder übernimmst Du nur was andere Dir vormachen?
      Grüße
      Andre
    • Hallo zusammen,

      ich muss das Durchhaltevermögen von euch bewundern, also mir wär das schon vor ein paar Dutzend Threads zu dumm geworden.

      Lasst ihn doch einfach reden. Es wird immer einen geben der prinzipiell eine andere Meinung hat.

      Aber was muss wundert, lt. Profil hat aruff mehrere Aquarien unter 720 Liter.

      Zeig uns diese doch mal wie du die betreibst ob mit oder ohne Abschäumer.

      Das würde mich brennend interessieren wie die aussehen.

      Achja ganz vergessen, wenn du meinst die Brühe die der Abschäumer raus holt ist nicht schmutzig, kann dir gern mal einen Liter davon zukommen lassen und dann kannst du gerne einen Schluck davon nehmen um dich vom Gegenteil zu überzeugen.
    • aruff schrieb:


      Was für eine oberflächliche Betrachtung.
      Ich bin aber von Dir nichts anders gewohnt.



      aruff schrieb:


      Und ich bitte die Polemik etwas zu reduzieren.



      Hast du nicht geschrieben, Polemik außen vor zu lassen ? Ich nehme an, du hattest gerade ein Dejavu mit dir selbst ? ?

      Fakten lieferst du keine, im Gegensatz zu Hans-Werner, Burkard, Hajo oder Daniel Rother die hier sehr ins Detail gegangen sind.
      Das interessiert dich alles gar nicht, gehst auch nicht darauf ein, sondern stampfst weiter mit den Füßen wie Rumpelstilzchen : ich will, ich will, ich will....

      Prinzipienreiterei per excellance.
      Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....
    • Wolverine schrieb:

      Hallo zusammen,

      ich muss das Durchhaltevermögen von euch bewundern, also mir wär das schon vor ein paar Dutzend Threads zu dumm geworden.

      Lasst ihn doch einfach reden. Es wird immer einen geben der prinzipiell eine andere Meinung hat.

      Aber was muss wundert, lt. Profil hat aruff mehrere Aquarien unter 720 Liter.

      Zeig uns diese doch mal wie du die betreibst ob mit oder ohne Abschäumer.

      Das würde mich brennend interessieren wie die aussehen.

      Achja ganz vergessen, wenn du meinst die Brühe die der Abschäumer raus holt ist nicht schmutzig, kann dir gern mal einen Liter davon zukommen lassen und dann kannst du gerne einen Schluck davon nehmen um dich vom Gegenteil zu überzeugen.

      klaus Jansen schrieb:

      aruff schrieb:

      Was für eine oberflächliche Betrachtung.
      Ich bin aber von Dir nichts anders gewohnt.

      aruff schrieb:

      Und ich bitte die Polemik etwas zu reduzieren.
      Hast du nicht geschrieben, Polemik außen vor zu lassen ? Ich nehme an, du hattest gerade ein Dejavu mit dir selbst ? ?

      Fakten lieferst du keine, im Gegensatz zu Hans-Werner, Burkard, Hajo oder Daniel Rother die hier sehr ins Detail gegangen sind.
      Das interessiert dich alles gar nicht, gehst auch nicht darauf ein, sondern stampfst weiter mit den Füßen wie Rumpelstilzchen : ich will, ich will, ich will....

      Prinzipienreiterei per excellance.
      Gruß der Peter
    • Der Forentroll

      Der trollus internettus meschuggis

      Vorkommen des trollus internettus meschuggis:

      Trolle (lat. trollus internettus meschuggis) bewegen sich vor allem in Diskussionsforen und Newsgroups, aber auch in Wikis und Chatrooms, auf Mailinglisten und in Weblogs und bei RN

      Ziel eines Trolls ist es, Diskussionen um ihrer selbst willen auszulösen, ohne wirklich am Thema interessiert zu sein, beispielsweise wütende Antworten zu provozieren, Menschen mit anderer Meinung zu diskreditieren oder eine Diskussion zu sabotieren, indem eine unangenehme Atmosphäre geschaffen wird. Hierbei werden gerne die Diskussionsmethoden der Rabulistik und der Eristik angewandt.


      Merkmale des trollus internettus meschuggis:

      Ein typsches Merkmal des trollus internettus meschuggis ist sein selbstherrliches arrogantes bis ignorantes Gebaren. Seinen Mangel an Fachwissen überspielt er in der Hoffnung, sein herrisches Auftreten bewahre ihn vor kritischen Fragen oder gar Widerworten gegen seine Meinung.
      Forentrolle lassen grundsätzlich keine Meinung ausser der eigenen zu, jeder der es wagt, Forentrollen zu widersprechen, wird glattweg für ahnungslos, ignorant und arrogant erklärt.

      Während einige Forentrolle bei derartigen Beiträgen vor allem den Wunsch zur Störung sehen, sehen manche Trolle sich selbst oft als Warnende, die auf gekonnt subtile bis provokante Art auf Missstände hinweisen und etwa ein Forum vor dem Überhandnehmen einer einseitigen Meinungsübermacht bewahren wollen.


      Das Aussehen des trollus internettus meschuggis:

      Wie Forentrolle der Gattung trollus internettus meschuggis aussehen, weiß niemand so genau, da sie sich nur selten aus ihrer verrauchten, dunklen 35 m² Wohnhöhle trauen und soziale Kontakte aus Furcht vor einer anderen Wahrheit als der eigenen strikt meiden.


      Das Medium des trollus internettus meschuggis:

      Das bevorzugte Kontaktmedium des gemeinen Forentrolls ist das Internet; nirgends sonst kann er so herrlich anonym seinen geistigen Ergüssen, die er für die Krönung aller Dinge hält, freien Lauf lassen. Im wahren Leben wird der Forentroll in der Regel nicht ernst genommen.


      Die Standardreaktion des trollus internettus meschuggis:

      Selbst auf Ironie oder schlichten Humor reagiert der gemeine Forentroll (medizinisch: trollus internettus meschuggis) äußerst empfindlich, könnte sich doch in jedem spaßig gemeinten Beitrag ein persönlicher Angriff gegen ihn befinden.


      Reaktion des trollus internettus meschuggis auf widerlegende Argumente:

      Der gemeine Forentroll reagiert auf Argumente, die nicht seinem verzerrten Weltbild und seinen egozentrischen Idealen entsprechen, massiv negativ.
      Sachliche Argumente anderer sind der Gegenwart des trollus internettus meschuggis nicht würdig.

      Wenn der gemeine Forentroll auf widerlegende Argumente stößt, ist es sein Ziel, die Diskussionsteilnehmer zu diskreditieren (Mobbing) und einer sachlichen Diskussion aus dem Weg zu gehen.


      Der trollus nocturnus

      Der trollus nocturnus ist eine Abart des trollus internettus meschuggis - daher treffen die Beschreibungen auch auf ihn zu. Der trollus nocturnus ist im deutschsprachigen Raum unter der Gattungsbezeichnung gemeiner Nacht-Forentroll bekannt geworden.

      Wie die Gattungsbezeichnung trollus nocturnus andeutet, ist sein Auftreten meistens auf die Nacht beschränkt; während der Wintermonate kann der gemeine Nacht-Forentroll gelegentlich auch in den frühen Abendstunden beobachtet werden.

      Das Wesen des trollus nocturnus beschränkt sich auf destruktive, beleidigende und angreifende Forenpostings, mit denen versucht wird, ein Forum in seinen Grundfesten zu demoralisieren. Der trollus nocturnus ist meistens aggressiver als der gemeine trollus internettus meschuggis.

      Der Vertreter der Gattung trollus nocturnus treibt glücklicherweise nachts sein Unwesen, so dass morgens die Auswüchse seiner nächtlichen Streifzüge bequem beseitigt werden können.


      Behandlung des trollus nocturnus (wirkt auch beim trollus internettus meschuggis):

      Einem Provokateur sollte nicht mehr geantwortet werden. Der Troll wird sich dann mangels wütender Reaktionen auf seine Postings aus Langeweile zurückziehen und andere Orte im Internet aufsuchen, um dort einen Streit anzuzetteln.
      Gruß der Peter
    • Allein das ständige "Haha" sagt doch alles über den Wert dieser monotonen geistigen Ergüsse aus !

      Betreibe nebenbei eine Hundeschule und treffe auch dort immer wieder auf solche Alleskönner und Besserwisser ohne Substanz. Da hilft irgendwann dann einfach nur noch ignorieren.

      Gruß
      Bernd
      200x70x60, Beleuchtung: 2x NextOneEighty, Vliesfilter MarineClean MC5000, Abschäumer: NyosQuantum 160, RFP: RD3 Speedy 80W, Strömungspumpe: 3x Ecotech MP 40 QD/Reeflink, Dosieranlage: Kamoer X4, Nachfüllanlage: Aqualight ST-O2, Powerfilter
      Versorgung: Triton Methode
      Neu ab 15.07.19 DSR
    • Bernie60 schrieb:




      Betreibe nebenbei eine Hundeschule und treffe auch dort immer wieder auf solche Alleskönner und Besserwisser ohne Substanz. Da hilft irgendwann dann einfach nur noch ignorieren.

      Gruß
      Bernd
      Du kannst wenigstens noch die Hunde von der Leine lassen.
      Gruss
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)
    • Hallo zusammen,

      für das Aufkommen der Abschäumtechnik spielen naturkundliches, chemisches und ingenieurtechnisches Wissen eine Rolle.
      Ich habe es immer so gehalten, dass ich zwar die Meinungen und Ideen, und manchen diskutierten „Fortschritt“ zur Kenntnis genommen habe, aber nicht ohne den Sinn oder Unsinn derselben zu hinterfragen und zu überprüfen.
      Nicht jeder hat das Wissen oder die Fähigkeiten die Dinge gekonnt zu analysieren, doch oft genügt die alte Methode „Learning by doing“.
      Wer also etwas gegen die Abschäumung vorzutragen hat, der sollte flux beweisen, dass es auch ohne oder auch anders geht!
      Ich habe selbst Becken ohne AS laufen oder betrieben (hier vorgestellt). Sich aber auf Studien zu verlassen, von denen niemand so recht weiss, wer oder was den Antrieb gegeben hat, ist mehr als vertrauensselig. Wer daraus die richtigen Schlüsse ziehen kann, ist fein heraus.
      Diese bewusste Studie kann höchstens Diskussionsgrundlage sein, nicht aber ein Mittel um die Abschaumtechnik zu diskreditieren!
      Es mag sein, dass einem das eine oder andere Segment in den Kram passt. Es sollte aber für jedermann überprüfbar bleiben, sonst gleiten wir in Richtung Grimm´s Märchen ab.
      Der Weg der Wahrheit ist ein unbequemer und die Bereitschaft zum Vorurteil ist schnell gefasst.
      An diesem Thema haben sich schon Generationen abgearbeitet. Es ist keineswegs Neuland, was über Jahrzehnte hinweg, auch trefflich die zahlreichen wissenschaftlichen Studien beweisen.
      Ein wenig Spekulation hält jedes Thema offen. Allerdings nur bis die Wahrheit sie einholt.

      Gruß
      Hajo
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      (Mark Twain)
    • Hallo,

      Wolverine schrieb:

      Lasst ihn doch einfach reden. Es wird immer einen geben der prinzipiell eine andere Meinung hat.
      Eine andere Meinung haben ist doch absolut ok und prima. Die hat Hans-Werner auch und er formuliert das hin und wieder durchaus recht spitz, dass man erst einmal tief durchatmen muss ;) . Aber dann kommt in der Regel eine durchdachte und oft sehr tiefgehende Argumentation, der man folgen kann aber nicht muss.

      Womit ich echt ein Problem habe, ist das herumhacken auf Anbietern von Abschäumern, denen Verunsicherung, Geschäftemacherei und was weiß ich noch, vorgeworfen wird.
      Es gibt weltweit zigtausende von Aquarien mit Abschäumer, die funktionieren, das Gerät hat seinen Sinn und Nutzen immer wieder unter Beweis gestellt.

      Das was Burkhard vorgeworfen wird, steht 1: 1 so bei Armin Glaser im Kapitel Abschäumer (Ende der Seite 169 in der Auflage von 2014). Auch da wird festgehalten, dass Plankton und Bakterien abgeschäumt werden.

      Wer erinnert sich noch an die Wodka-Methode? Zitat auf Korallenriff.de:" Es entstand zur ganzen Testzeit wesentlich mehr Abschäumerflüssigkeit als sonst. Zudem kam mir der Schaum fester vor, fast schon hart. Ich musste den Abschäumer einmal die Woche reinigen so verdreckt war er nach den paar Tagen...... Weiterhin fiel mir auf das ich fast jeden Tag den Schnellfilter reinigen musste. Hierbei handelt es sich um eine Filterpatrone die unter einer Power Head Pumpe betrieben wird. Bestückt ist die Filterpatrone mit einem handelsüblichen Filtervlies. Dieser Filter ist so schnell mit Bakterien durchsetzt das man ihn sogar zweimal am Tag wechseln könnte. Früher reichte ein drei Tagesryhtmus aus."

      Heute nennt sich der Schnellfilter Powerfilter, aber das Prinzip ist geblieben. Aber was lesen wir im Jahr 2007: "wesentlich mehr" Also scheint der Abschäumer doch auf ein Mehrangebot zu reagieren.

      Die Wodka-Methode nutzt kaum noch jemand, an deren Stelle sind Pellets getreten, wie die NP-BACTO-PELLETS. Was schreibt der Anbieter: "Zur Entfernung der Nährstoffe und zum Gasaustausch ist eine kräftige Abschäumung des Aquarienwassers sinnvoll....... Die beim Abbau der NP-BACTO-TRICKS produzierte Biomasse wird durch die Wasserströmung in das Aquarium gespült, wo sie als hochwertige Nahrung für Korallen und andere Filtrierer zur Verfügung steht oder abgeschäumt werden kann........ verbessert Konsistenz und Kontinuität der Abschäumung.... Also eigentlich nichts anderes als in dem Text aus dem Jahr 2007 von Manuela und Robert.


      Den Versuch von Feldmann eine Kosten-Nutzen-Analyse vorzunehmen, kann ich nur mit einem Schmunzeln abtun. Wow.....Seit wann geht es irgendwo, wenn es um "menschliche" Bedürfnisse geht, um ein ausgewogenes Kosten-Nutzen-Verhältnis. Dann müssten wir heute alle in einer Einheitskleidung rumrennen, ein Einheitsauto fahren usw. Eine alte Cola-Flasche aus dem Müll und ein Luftsprudler sind noch billiger und damit kann man auch gut abschäumen. Machen wir aber nicht. Zumal dieser Vergleich in keinster Weise die Qualität, die Lebensdauer, die pers. Befriedigung des einzelnen berücksichtigt. Meine Becken sind recht gut dokumentiert, ich würde mal ehr behauten ein Low-Budget-Becken zu fahren. Gut, inzwischen hat sich sogar ein rot-weißer Abschäumer reingeschmuggelt, ein Gebrauchtkauf aus dem Forum hier. Allein der Blick von Postboten, als der den MBK 160 aus dem Auto gehoben hat und mir das Paket fast aus der Hand gefallen ist, weil es so schwer war, ist unbezahlbar. Wie will man den billiges Plastik, mit dem MBK vergleichen allein schon der Topf wiegt mehr als ganze Tunze inkl. Pumpe. Und nochmals, abschäumen tun alle beide.

      Und mal ganz im Ernst für den Preis von zwei vernünftigen Korallenablegern bekommt man einen funktionierenden Abschäumer. Und das war auch 2010 nicht viel anders. Was soll die Argumentation von Feldmann, Sozialneid???? Der Abschäumer ist wahrlich nicht das Teuerste am Becken.

      Was ohne Abschäumer passieren kann, habe ich unfreiwillig gemerkt, weil der Tunze von Haus aus ein fehlerhaftes Teil eingebaut hatte und nie richtig abgeschäumt hat. Die Werte gingen langsam aber stetig nach oben und irgendwann habe ich den Abschäumer unfreiwillig durch einen "billigeren" ersetzt, mit welchen die Werte wieder auf annehmbare Werte fielen (Diskussionen zu: Ein Cube kommt selten allein). Da ich immer Tunze verwendet hatte und meistens sehr zufrieden war, hat mich das mit dem Aschäumer doch arg gewundert. Das Problem wurde mir später in einem anderen Zusammenhang von Tunze bestätigt und ein Ersatzteil angeboten (weit nach der Garantiezeit), ein Service, den ich mir gerne auch etwas kosten lasse. Auch sowas wird in einer Kosten-Nutzen-Analyse nicht berücksichtigt. Wenn ich also sage, es geht auch ohne, aber mit ist es sicher, dann weiß ich, wovon ich rede.

      Was ich dieser sehr interessanten Analyse von Feldmann aber tatsächlich vorhalten muss, ist, dass das Ergebnis schon feststand, bevor die Versuche gefahren wurden. Mein Prof. an der Uni hätte gesagt, "der Sieger" stand aber schon vorher fest ;) ". Da werden auf vielen Seiten gravierende Unterschiede festgestellt:

      Zitate:
      "Diese Unterschiede in der Größe der Abschäumer wirken sich auf die Bestimmung der Gesamtgeschwindigkeit der TOC-Entfernung aus, während die Durchflussrate Q eine viel geringere Bedeutung hat "
      "Umgekehrt, das große Volumen des Reef Octopus 150 überwindet eine intrinsische Geschwindigkeitskonstante k am unteren Rand der berechneten Werte nicht und weist daher unter allen getesteten Skimmern die geringste TOC-Entfernungsrate auf. "
      " Das heißt, seine kleinere Größe begrenzt wirklich die Fähigkeit, TOC schnell zu entfernen."
      Ebenso werden TOC-Entfernungsraten von 17-45% (26-45% wenn man das jeweilige Maximum nimmt) festgestellt

      und dann sagt man allen Ernstes alle sind gleich gut??????? Ein Schelm, wer böses Denk. Sorry, aber das nenne ich grob unwissenschaftlich.

      Dass es ohne geht, weiß ich, ich habe selber einige Beispiele genannt. Dass es eine Überabschäumung gibt, ist ebenso klar. Nicht umsonst hat ein Abschäumerhersteller schon vor Jahren empfohlen, bei dem Einsatz eines Vliesfilters einen deutlich kleineren Abschäumer zu verwenden. Und wer weiß, vielleicht, gibt es in 10 Jahren viele Becken ohne Abschäumer, die ebenso gut laufen, wie die die heutigen mit. Das hat aber auch einen Grund..... Gute Technik, Licht Strömung Filter usw. sorgen dafür, dass die Korallen heute im Becken wuchern und damit Nährstoffe verbrauchen, die früher deutlich im Überfluss vorhanden und entfernt (abgeschäumt) werden mussten.

      Aber die Formel hatten wir auch schon.... Eintrag von Nährstoffen = Austrag + Einlagerung in den Tieren etc. (Korallen, Algen, Fischen usw....) Aktuell schäume ich lieber zuviel ab und füge dann wieder hinzu.

      Dass ein Abschäumer zwischen "Gut und Böse" unterscheiden kann bezweifle ich ebenso. Damit muss ich leben. Ich warte aber schon auf den nächsten Artikel, wo es um die Abzocke beim Meersalz geht, weil das Tropic Marin SYN-BIOTIC Meersalz doppelt soviel kostet, wie das Salz von ATI. Trotzdem steht das Tropic Marin in meinem Schrank. Warum..... Weil ich damit SEHR zufrieden und glücklich bin.

      In diesem Sinne.

      LG
      Daniel

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Daniel Rother ()

    • Hallo zusammen,

      ganz so repititiv sind Andres (oder Andrés?) Beiträge auch nicht. Er greift zum Beispiel die Idee mit dem Phytoplanktion auf und wirft die Frage auf, ob im Schaumbecher zunächst mal gar kein Dreck oder Gammel landet, sondern dass es womöglich dort erst anfängt zu gammeln. Die Frage ist nicht ganz unberechtigt. Riecht der Schaum, riecht das Zimmer, oder nur das gealterte Adsorbat?

      Ich schreibe aber eigentlich aus einem anderen Grund, wenn auch ähnlich: In den Achzigern des letzten Jahrhunderts gab es von Tunze "planktonschonende" Abschäumer, die das aufwiesen, wovor Burkhard oben warnt, nämlich einen hydraulischen Kurzschluss, und das sogar mit Absicht. Das "Normalschaum-Rohr" war ein einfaches transparent-grünes Rohr, ca. 20 cm lang, dessen Aufgabe es war, den Schaum vom einen Ende zum anderen zu transportieren. Dort wurde der Normalschaum in ein Siebrohr (Kontaktrohr) eingespeist, von wo es zurück zur Turbelle gesaugt wurde, dort wieder mit Luft vermischt und wieder in das Normalschaum-Rohr usw.. Das Wasser wurde also im Kreis geführt. Kontakt zum Umgebungswasser hatte der Abschäumer über das Kontaktrohr, ein elliptisch verformtes Siebrohr. Da kein Wasser zwangsweise angesaugt wurde, wurde nach der Theorie auch kein Plankton angesaugt und abschäumbare Substanzen gelangten durch Diffusion in das Kontaktrohr, von wo sie in den Kreislauf gelangten und abgeschäumt wurden.

      Prizipiell ist die Idee mit der Diffusion auf jeden Fall genial, denn Diffusion ist vor allem von vier Größen abhängig: Temperatur, Größe der Moleküle/der Partikel, Gradient und Entfernung. Da der Antrieb die Brownsche Molekularbewegung ist, ist der Einfluss der Temperatur klar. Die Rolle der Entfernung kann man sich auch noch gut vorstellen. Die Rolle des Gradienten ist auch relativ einfach zu verstehen, ein Substanz verteilt sich eben entlang von Gradienten, weil nichts mehr/weniger zurückdiffundieren kann, wenn nichts/wenig da ist. Die Größe spielt eine Rolle weil größere Moleküle/Partikel von mehr Wassermolekülen gleichzeitig getroffen werden, was im Endeffekt dazu führt, dass z. B. Bakterien nur noch an Ort und Stelle zittern und keinen Impuls in eine zufällige Richtung mehr bekommen. Das hat zur Folge, dass kleine Moleküle schnell, größere Moleküle langsam und z. B. Bakterien gar nicht mehr von der Diffusion bewegt werden. Dieses Prinzip und seine Auswirkung auf ein Riffaquarium sollte man eigentlich einmal genauer untersuchen. Es hat die Eigenschaft, dass z. B. Sauerstoff und CO2 relativ schnell durch die Diffusion transportiert werden, Makromoleküle langsamer und Bakterien und anderes Plankton eben gar nicht. Außerdem könnte so recht effektiv eine "Überabschäumung" verhindert werden weil der Gradient, der die Diffusion antreibt, mit abnehmender Konzentration immer flacher wird.

      Also vielleicht doch eine Unterscheidung zwischen "Gut" und "Böse"? ;)

      Grüße

      Hans-Werner
      H ><((((°>

      Grau, teurer Freund, ist alle Theorie und grün des Lebens goldener Baum (Mephistopheles)
      GOETHE - Faust 1


      www.photoimpressionismus.de

      Franconia Franca
    • Hallo Hans-Werner,

      wenn ich mich nicht irre, ist Tunze dieser Philosophie wahrscheinlich treu geblieben.
      Auszug aus der Anwenderbeschreibung:
      Bei Aquarien mit stark schäumendem Wasser oder mit filtrierenden niederen Tieren kann der Skimmer zu einem Kontaktabschäumer umgebaut werden. Der Wasserkreislauf im Abschäumer ist dann teilweise geschlossen. Der Protein-Nachschub aus dem Aquarium fliesst automatisch durch den sogenannten Molekular-Ausgleichsdruck (Diffusion) an der Oberflächenabsaugung und der Bodenplatte nach. Die Tunze-Kontaktabschäumung sorgt dafür, dass nahezu kein lebendes Plankton in den Pumpenkreislauf gesaugt wird.

      Guts Nächtle
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
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      (Mark Twain)
    • Hallo Hajo,

      danke, das Zitat ist aus der Comline-Reihe. Die soll, glaube ich, den älteren Modellen senkrecht gestellt entsprechen.

      Die Diffusion steht und fällt aber mit der Größe der Kontaktoberfläche und den kurzen Strecken. Weil Diffusion vom Grundsatz her eine ungerichtete, zufällige Bewegung ist, spielt die Entfernung eine sehr große Rolle. Mir haben die damaligen, flach gebauten Abschäumer für Technikbecken gut gefallen. Ging auch wunderbar einfach mit dem lose eingesetzten Schaumtopf. Mal sehen, vielleicht sollte man mal mit einem älteren, gebrauchten/defekten Teil experimentieren.

      Gruß und einen schöne Tag

      Hans-Werner
      H ><((((°>

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      Franconia Franca
    • Hallo,
      um es nochmals klar zu machen, es geht hier weder um mich noch um meine Aquarien. Ob das was ich schreibe der Hierarchie im Forum entgegen kommt oder nicht, auch das ist mir völlig egal.
      Ich tue es nicht für Anerkennung!
      Ich empfehle allen, die sich hier beteiligen wollen, den Thread von Anfang an zu lesen.
      Wenn man die 90% böswillige Denunziation weglässt kommt man schnell zu einem Bild.
      Grüße
      Andre
    • Hallo,
      mir geht es in weiten Teilen darum, das über Angstmachende Texte wie:
      Zitat
      Damit sich die Fische im Laufe der Zeit nicht selbst vergiften, müssen diese Stoffe entfernt bzw. zu ungiftigeren Produkten umgewandelt werden.
      Zitat Ende

      Zitat
      Für besonders schnelle, effektive und nasse Abschäumung geeignet. Die sogenannte Brechstange, die Universallösung, für viele Fische und Aquarien mit starker Verunreinigung.
      Zitat Ende

      die Kunden zum Kauf verleitet werden sollen. Das ist so, ganz einfach, nicht richtig.
      Es fehlt jegliche Überprüfung dieser Umstände. Im Gegenteil, viele Stimmen sagen genau das Gegenteil und bieten mathematische Modelle sowie experimentelle Überprüfung sodas jeder sehen kann, so stimmt es einfach nicht.

      Hier ist eine differenzierte Beschreibung mit Fakten gefordert. Und gerade von z.B. Burkhard mit seinem wissenschaftlichen Hintergrund erwarte ich deutlich mehr.
      Aufklärung statt Angst machen.
      Es sei denn, er kann einwandfrei Beweisen das seine Produkte „giftige“ Stoffe entfernen und der Einsatz seiner Abschäumer dazu führt das unsere Pfleglinge nicht in „Giftstoffen“ schwimmen. (PS: da ist der Wasserwechsel viel effektiver)

      Die Diskussionen hier, die Universitären Beiträge, ja selbst die Äußerungen von z.B. Burkhard selbst zeigen ein völlig anders Bild. Auf den Webseiten liest man nur Weisheiten, die von jedem von uns stammen könnten, Erfahrungsberichte und selbst gebastelte Theorien ohne jeden nachvollziehbaren Hintergrund. Da erwartet man von Herstellern die an das Geld ihrer Kunden wollen deutlich mehr.

      Die hier erwähnten Studien ergeben ein völlig anders Bild. Das muss zumindest Einfluss auf die Information der „Kunden“ haben, das kann man nicht einfach wegwischen. Und ich bin der festen Überzeugung das, wenn nur einer damit anfängt, die anderen mitziehen. Andere Hersteller werden flux ihre Informationspolitik ändern, die machen, so oder so, alles nach, und auch ohne eigene Erkenntnisse.
      Grüße
      Andre

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von aruff ()

    • Hallo Daniel,

      leider ist man sich hier nicht einig, das das „entfernen“ von TOC überhaupt sinnvoll ist.
      Ein guter Ansatz, vielleicht sollte man dies zuerst klären.
      Und ob nun 17% TOC Entfernung einen Vorteil gegenüber 45% Entfernung bringt?

      Du hast wohl nach wie vor die Angstmachenden Texte und Bilder im Kopf. Brechstange, Giftstoffe, Abfall usw. usf. Aber, so ist es eben nicht.
      Wie Du selbst schreibst, es wird TOC entfernt, und eben nicht die „Giftstoffe“ oder was auch immer da für Theorien kursiert.

      Und seltsam, es steht doch nun mehr als einmal im Text, es geht doch bei der Beschreibung gar nicht um 20% oder 30%. Es steht dort das „über die Zeit“ alle Abschäumer dasselbe erreichen. Wenn der Abschäumer z.B. nachts durchläuft so ist am Morgen, unabhängig von Modell, Bauart oder Funktionsbetrieb durchweg derselbe TOC Level erreicht. Also machen alle Abschäumer insoweit über die Zeit alle dasselbe. Wenn es ein großer Unterschied ist, ob er es nach 1 Stunde erreicht oder eben nach 2 Stunden, dann würde mich das sehr interessieren.
      • Muss TOC entfernt werden?
      • Ist der grundsätzliche Level des TOC im Becken entscheidend?
      • Ist die Geschwindigkeit mit der eine Reduktion eintritt entscheidend?
      • Welchen Einfluss hat das auf die Insassen?
      Und hier wurde es auch mehrfach angesprochen, der Wasserwechsel ist die „effektivste“ Methode der Nähstoffreduktion, der Entfernung von Giftstoffen usw, usf.Du behauptest nun, Du könntest mit einem Abschäumer diesen Vorgang verzögern. So werden viele denken. Insoweit ist eine Kosten-Nutzen-Analyse sehr wohl angebracht.
      Und diese Kosten-Nutzen-Analyse führt dazu, dass es eben nicht effektiv ist über Abschäumung das „unvermeidliche“ hinaus zu ziehen.
      Auch das wird dir vielleicht anders suggeriert, die Fakten dieser Berichte sprechen da eine andere Sprache.

      Und, je länger man hier mitliest umso wichtiger wird die Erkenntnis das ein Ergebnis der Abschäumung eben „nicht“ aus der Farbe des Flotats abzulesen ist (Burkhard, auf seiner Webseite) und auch nicht aus der stumpfen „Menge“ des Flotats (ebenfalls Burkhard oder eben die Brechstange) abgelesen werden kann.
      Und wenn beides so nicht zutrifft, was ist es dann, was die Leistung eines Abschäumers beschreibt?
      Grüße
      Andre
    • Hallo Andre,

      mag ja sein, dass in einem Versuchsaufbau, über die Zeit, das gleiche Ergebnis zu Stande kommt, aber wir sprechen hier über biologisch aktive Systeme, heißt es bilden sich weiterhin TOC! Ein "schwacher" Schäumer erreicht somit evtl. nicht das maximal Mögliche.

      Die Frage ist nun, was erwarte ich, neben der Belüftung, von einem "Eiweißabschäumer"!?

      Sicher nicht die Senkung der TOC, in erster Linie soll Nitrat und Phosphat ("Abfallstoffe") entfernt werden, was indirekt, durch das Abschäumen von TOC erreicht wird, den bei der Neubildung (Bakterienwachstum...) wird Nitrat und Phosphat mit eingebaut und kann über diesem Weg aus dem System entnommen werden, ansonsten würden diese bei der Zersetzung der TOC wieder frei.

      Es ist eben eine Möglichkeit der Nährstoffreduzierung, die gute Ergebnisse liefert, ob dies immer ideal ist? Aber auch Phosphatabsorber, biologisches Wachstum,... entfernt mehr als nur die ungewünschten Stoffe! Selbst Wasserwechsel entfernt evtl. TOC, die für die Korallen durchaus erwünscht wären.

      Gruß Michael
    • aruff schrieb:

      Und hier wurde es auch mehrfach angesprochen, der Wasserwechsel ist die „effektivste“ Methode der Nähstoffreduktion, der Entfernung von Giftstoffen usw, usf.Du behauptest nun, Du könntest mit einem Abschäumer diesen Vorgang verzögern. So werden viele denken. Insoweit ist eine Kosten-Nutzen-Analyse sehr wohl angebracht.
      Und diese Kosten-Nutzen-Analyse führt dazu, dass es eben nicht effektiv ist über Abschäumung das „unvermeidliche“ hinaus zu ziehen.
      Auch das wird dir vielleicht anders suggeriert, die Fakten dieser Berichte sprechen da eine andere Sprache.
      Hallo Andre,

      wo bitteschön habe ich das gesagt? Ist aber auch egal. Zwei der neueren Systeme, nämlich Triton und Sangokai arbeiten komplett ohne Wasserwechsel, dafür aber mit Abschäumer.
      Über (zugegeben ziemlich teuere) Analysen werden Mängel erkannt und gegengesteuert. Wasserwechsel ist dort nur ein Mittel, um zu hohe Werte auszugleichen. Da ich das Becken mit Sangokai gestartet habe, habe ich aber tatsächlich kaum Wasser gewechselt.

      Das wird im neuen Becken anders sein, aber dort setze ich auf einen sanften Wasserwechsel mittels Reefloat. Auf eine Kosten-Nutzen-Analyse verzichte ich lieber mal..... Es ist ein Hobby.

      Wahrscheinlich wäre Ehsan Dashti der Einzige, der aktuell überhaupt in der Lage ist, die von dir gewünschten Versuche und Messreihen vorzunehmen, er hat viele verschiedene Aquarien und ein funktionierendes Labor. Vielleicht hat er die Versuche auch schon vor langer Zeit gemacht. Zumindest dürfte sein Becken das am besten überwachte Becken in der Welt sein. Frag dort einfach mal nach, warum er einen Abschäumer verwendet, wie sich die Wasserwerte nach der Fütterung verhalten. Oder bau dir doch einmal ein kleines Versuchsaquarium mit einem einfachen Abschäumer zusammen und stelle den Versuch von Hückstedt mit den Tubifex nach, kommt es zu einer Reduzierung von Ammoniak oder nicht?

      Die meisten setzen Abschäumer ein, weil sie neben den Entfernen von TOC noch an ganz verschiedenen Stellen angreifen: Austrag von CO2, Eintrag von O2 (dazu gibt es Untersuchungen von Eric Borneman) und damit Stabilisierung des PH-Wertes und das alles in einem Gerät.

      LG
      Daniel
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