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Phosphatabsorber in Rohr zu Technikbecken

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    • Phosphatabsorber in Rohr zu Technikbecken

      Hallo,

      ich überlege mir den Phosphatabsorber in das 50er Rohr zum Technikbecken zu füllen.

      Dazu würde ich mir mit einem 3D Drucker ein grobes Sieb drucken welches ich am unteren Ende des Rohres hinein klebe. Sodass der Absorber nicht durch fallen kann.

      Das Wasser sollte dann von oben durch den Phosphatabsorber hindurch zum Technikbecken.
      Denkt ihr dass das funktioniert?
      Quasi ein Fallfilter anstatt eines Fliessfilter.
      Schöne Grüße
      Daniel
      www.nimmervoll.org
    • Hallo,

      Würde ich nicht machen weil:
      Die Oberfläche des Granulats würde durch den Siff aus dem Hauptbecken recht schnell zugesetzt.
      Das ganze Phosphat aus dem Futter etc. etc. hast du dann direkt im Granulat ( statt den Siff erstmal abzuschäumen oder anderweitig - kostensparender abzufiltern.
      Wenn du das Granulat von oben nach unten durchströmst, verdichtet sich das Zeug und es bildet sich da recht schnell ein kompakter Pfropfen ( darum gibt es auch fliessfilter die von unten nach obendurchströmt werden )
      Imho besser:
      Ein, wie auch immer gearteter Fliessfilter und da den Durchsatz so einstellen dass das Granulat leicht
      „ vor sich hin köchelt“ dann reinigt sich die granulatoberfläche quasi von selbst.
      Das auslaufende Wasser kannst dann ggf. noch über eine Filter ( filtersocke) o.Ä. leiten damit der Abrieb vom Adsorber ( und darin gebundenes Phosphat) endgültig aus dem Wasser rauskommt.
    • Hallo,
      ich bin mit keinem Phosphatadsorber wirklich glücklich geworden, auch nicht in Verbindung mit einem Fließbettfilter.
      Hatte irgendwann die Nase voll und bin lieber der Ursache für die hohen PO4 Werte, auf den Grund gegangen. Grund ist dabei ein gutes Stichwort.
      Trotz wenig Sand, Nadelschnecken und Lippfisch, hatte sich mein Sand bereits nach einem Jahr in ein unerschöpfliches PO4 Depot verwandelt (nur 2 kleine Fütterungen am Tag).
      Habe das gesamte Becken geleert, dabei jeden Stein vor der Entnahme, unter Wasser "ausgeschüttelt" (Beckenwasser), 50% des Altwassers abgefüllt, Sand komplett entsorgt und komplett ohne Sand wieder neu gestartet. Habe praktisch alles wieder so aufgebaut wie gehabt, nur ohne Sand.
      Nun habe ich keine PO4 Probleme mehr und das Becken läuft prima mit einem Mix aus SPS, LPS und Weichen.
      Würde ich immer wieder so machen.
      Von der Bodenscheibe sieht man so gut wie nichts mehr. Muß man nicht so machen, aber ich war es einfach Leid, immer gegen diese PO4 Werte anzukämpfen.
      Gruß Axel
      Immer schön locker bleiben!
    • Hallo,
      ok danke für die Antwort.
      Sand hab ich natürlich auch im Becken. Es befinden sich auch viele Tiere im Sand. Und die Fische graben auch gerne darin bzw. hab ich auch 3 grabende Seesterne.
      Mein Becken läuft jetzt seit Sommer 2012 und bis vor kurzem hatte ich kaum PO4 im Becken. NO3 muss ich sogar zu dosieren um diesen in den messbaren Bereich zu bringen.

      Ich habe Heute den Fließbettfilter von KnePo bekommen. Sieht von der Verarbeitung her sehr hochwertig aus.
      Läuft tadellos mit dem PO4 Absorber von Microbe-Lift.
      Mal sehen ob ich den Wert runter bekomme. Aktuell habe ich 0,15 mg/L
      Schöne Grüße
      Daniel
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