Marubis e.V. Korallenriff Meerwasserlexikon Mrutzek Meeresaqiaristik Interessengemeinschaft für marine Nachzuchten - IFMN www.meerwasserforum.info

Technik-Abteil offen lassen oder Strömungspumpe als Rückförderung/Befestigung

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Technik-Abteil offen lassen oder Strömungspumpe als Rückförderung/Befestigung

      Mahlzeit!


      Ich werde mir einen Teil des Aquariums für die Technik abtrennen(so ca. 35x20cm). Mir geht es dabei eigentlich nur um das verstecken der Teile hinter einer Verkleidung. Möchte einfach eine Kammer für AS, Heizstab, Wassernachfüllanlage und eventuell mal ein Sack mit irgendwas haben. Das Abteil muss gar nicht extra dicht sein.
      Hab jetzt öfter gelesen das Leute eine Strömungspumpe für die Rückförderung aus dem Technikabteil verwenden.
      Da mir diese Idee super gefällt meine Frage:

      Wie befestigt man die sinnvoll im Glas-Abteil, damit da keine Probleme mit Vibrationen auftauchen?
      Kann ich das Loch für den Rückfluss einfach vom Glaserer in der Größe der Pumpe ausschneiden lassen und dann die Strömungspumpe da reinstecken?
      Oder kann man so ein Abteil sogar einfach irgendwie offen lassen um sich das komplett zu sparen (genügend Wasseraustausch?) das wäre mir fast am Liebsten

      Bitte um Tipps

      Danke und ein schönes Wochenende an euch alle
      lg Dieter

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von fdid66 ()

    • Die meisten kommerziellen Varianten haben ein Loch mit einer Gummitülle durch die du von hinten einfach eine kleine Förderpumpe durch steckst.
      Damit ist die Pumpe gleich gummi-gelagert.
      Oder halt mit so einer "j-pipe" das Wässer über den Rand ins Becken heben. (J-Pipes sind so der ganz normale Aquariumeinlauf wie er auch an einem Außenfilter hängt. Rohr mit Bogen.)

      Die Variante mit dem Skimmer der dir das Wasser aus der Kammer hebt ist natürlich auch charmant. Skimmer haben aber in der Regel nicht so den riesen Durchfluss.
    • Na ja, so einen "riesen Durchfluss" braucht man bei einem Technikabteil ja auch nicht.
      Bei mir ist an dem Technikabteil ein Cyclon AS 1500 Hangon Abschäumer mit einer AquaBee 2000/1 Nadelradpumpe installiert, der holt sich genau so viel Wasser wie er braucht und muss dafür auch keinen Höhenunterschied überwinden. In der ersten Kammer mit Überlaufkamm saugt die AquaBee ihr Wasser an und der Auslauf geht in die zweite Kammer durch einen Filterbag und fließt zurück ins Becken.
      Reicht absolut aus, mehr Durchsatz braucht man nicht.
      mfG Jörg
    • Danke Jörg und TilmanBaumann,

      stimmt Strömung brauch ich gerade genug für den AS.

      Hab so ein System mit einem Kamm und einem kleinen Loch im Abteil bereits in einem kleineren Aquarium laufen. Hab es dort allerdings nie geschafft das Brummen (sind genauer Vibrationen vom Abteil) von der Rückförderpumpe weg zu bekommen. Deshalb bin ich auf der Suche nach was passendem.

      Danke Tilman für die Links, jetzt hab ich wieder was zum suchen....

      lg dieter
    • Für Strömung reicht das natürlich nicht aus, da werkeln bei mir zusätzlich zwei Tunze Stream im AQ.
      Eine davon könnte man ebenfalls im Technikabteil unterbringen, aber die Menge welche dann über den doch recht "kleinen" Überlaufkamm gehen müsste wäre schon enorm.
      mfG Jörg
    • Hallo Jörg,
      da hab ich mich falsch ausgedrückt. Nicht die Strömung im Becken. Meinte, wenn ich das Abteil nur mit dem was der AS an Wasser umsetzt betreibe,
      wird mir zu wenig von dem Wasser ausgetauscht zwischen Becken und Abteil.

      Ich werde mir jetzt vermutlich ein Abteil aus Lichtrasterplatten + Aqua Beton basteln mit einem Loch für eine Strömungspumpe.

      Dann ist der Wasseraustausch sicherlich groß genug ..

      Lg Dieter
    • Wenn einer dann versteh ich das nicht richtig (grins).
      Ich dachte wenn z.b. der Tunze AS das Wasser einfach wieder ins Technikabteil rein lässt (irgendwie drüber leiten geht ja nicht gut), dann fließt ja auch wenig frisches Wasser über den Kamm nach und er reinigt quasi immer größtenteils das gleiche Wasser?

      Oder bin ich da komplett falsch unterwegs .....?

      lg Dieter
    • Du bist komplett falsch unterwegs. :P

      Der Durchsatz durch das Technikbecken orientiert sich wie schon mehrmals hier erwähnt an dem Abschäumer. Dieser soll immer schön konstant frisches Wasser bekommen. Wenn der Abschäumer also sein abgehendes Wasser direkt zurück ins Becken gibt, dann ist das praktisch nicht mehr zu verbessern! Er bekommt so garantiert 100 Prozent frisches Wasser aus dem Becken nachgezogen.

      Dieses nachströmende Wasser wird von der Oberfläche abgezogen, indem es einfach durch den Überlaufkamm strömt. Das verhindert die Bildung einer Kahmhaut, die sonst sehr viel Licht schluckt und auch den Gasaustausch zwischen Wasser und Luft behindert. Aber auch hier ist der Abschäumer aktiv, denn die vielen kleinen Blasen schaffen insgesamt ein Vielfaches der Oberfläche im Vergleich zur Oberfläche des Beckens. Der Großteil des Gasaustausches findet also über den Abschäumer statt.

      Wenn kein Überlauf ins Technikabteil oder Technikbecken vorhanden ist, dann kann (und sollte unbedingt) mit einem kleinen Oberflächenabzug die Kahmhaut beseitigt werden. Ein kleiner Eheim Skim350 ist völlig ausreichend, um in einem 250l-Becken die Kahmhaut restlos zu beseitigen.

      Die Aufgabe der Strömungspumpen ist es, das Wasser so durchzumischen, dass überall möglichst Strömung vorhanden ist, nicht zu stark und nicht zu wenig. Bonuspunkte, wenn die Strömung es schafft, möglichst wenig Detritus-Sammelecken zu erzeugen. Auch die Oberfläche muss gut vermischt sein, sonst bekommt man strömungsarme Zonen, wo sich dann eine Kahmhaut bilden kann.
      Um diese vielfältigen Ansprüche zu erfüllen gibt es mehrere Wege: die Aufgaben auf mehrere Strömungspumpen zu verteilen oder die Strömungspumpen über eine Steuerung diese Aufgaben erledigen zu lassen. Einige Pumpen haben z.B. einen Modus zum Aufwirbeln des Detritus, damit Filter oder Abschäumer den Dreck erfassen können. Oder einen Futtermodus usw.

      Filter wie Aktivkohle oder Phosphatadsorber hingegen sollten langsam und gleichmäßig durchlaufen werden. Gut ist es, wenn sie ab und zu kurz aufgewirbelt werden, um Verbackungen durch Detritus oder organische Stoffe zu vermeiden.

      Da sollte man nicht aus der Hüfte schießen und das Becken ratzfatz zusammenschustern, sondern sich genau überlegen, wo was hinkommt und wie es sinnvoll betrieben wird.

      Lasse Dir ruhig noch etwas Zeit und frage lieber hier so lange nach, bis es wirklich klickert und Du verstehst, wie und warum etwas auf diese Art betrieben wird. Wenn es dann später so läuft wie man es sich vorstellt ist die Befriedigung um so größer.

      Wer will schon Geld mit einer Fehlkonfiguration in den Sand setzen oder geliebte Tiere verheizen, weil die Ansprüche nicht erfüllt werden können?
      Viele Grüße

      Sandy
    • hi,

      wir haben unser strömungskozept bei den verkaufsbecken mit trennscheibe und loch für eine tunzepumpe angelegt.

      das wasser zu dieser kammer strömt allerdings von unten ein, liesse sich aber auch von oben über den rand realisieren.

      bei einer solchen internen filter-/technikkammer wäre halt eine "übliche" rückförderpumpe dadurch überflüssig.

      weitere strömunspumpen lassen sich ja je nach erforderlichkeit weiterhin im becken platzieren.
      ansonsten
      gruss
      joe

      korallenfarm.de H
      "ULTRA-C o r a l s - made in Germany"
      der weg ist das ziel!
      theorie ist: wenn man alles weis und nichts funktioniert.
      praxis ist: wenn alles funktioniert und keiner weis warum.
    • Hallo Joe,

      genau so möchte ich das haben! Was ich da BITTE wissen möchte ist:

      Wie wird die Pumpe in dem Loch befestigt (nur reingesteckt, gibt es Halterungen, kommt da ein Gummi dazwischen....)
      Hab sowas wie unten beschrieben und bei mir brummt das immer....

      Jetzt schon 1000 Dank für die Lösung
      lg Dieter


      Hallo Sandy, ja das ist mir schon klar aber..
      Aber der Tunze 9012dc (im Moment mein Favorit) würde das Wasser ja eben NICHT aus dem Technikabteil ins Becken strömen lassen, sondern retour ins Abteil.
      Und für diesen Fall brauch ich meiner Meinung nach eben eine zusätzliche Strömungspumpe.
      Ich hab seit 10 Jahren ein kleines Becken mit dem AM Turbofloater 500
      Da plätschert das Wasser auch retour ins Technikabteil. Dort habe ich unten ein kleines Loch mit schlauch wo eine 1000L Pumpe das Wasser raus bläst. Das hab ich aber nie richtig leise bekommen. Irgendwie hat es immer gebrummt.
      Daher meine Frage wie man das garantiert leise lösen kann.

      Ich hab jetzt allein 4 Monate an dem Schrank gebastelt, grins gehudelt wird sicher nicht und ich bin euch total dankbar für eure Hilfe!!!


      lg Dieter
    • Hi Sandy,
      Super-Zusammenfassung ;)

      Sandy Drobic schrieb:

      Filter wie Aktivkohle oder Phosphatadsorber hingegen sollten langsam und gleichmäßig durchlaufen werden. Gut ist es, wenn sie ab und zu kurz aufgewirbelt werden, um Verbackungen durch Detritus oder organische Stoffe zu vermeiden.
      Adsorber und Aktivkohle sollten immer am Strömungsmaximum (siehe Bedienungsanleitung) betrieben werden, um maximale Leistung zu erreichen - (außer maximale Leistung ist nicht erwünscht). Das gilt aber nur für Kreislaufsysteme (also Aquarium).
      Bei Nicht-Kreislaufsystemen sieht das vollkommen anders aus; da muss tatsächlich die Kontaktzeit eingehalten werden, die von einer Menge Faktoren abhängt, um optimale Adsorption zu erreichen.

      Grüße, Burkhard
    • hi dieter,

      die pumpe (tunze) wird mit dem mitgelieferten magneten an der rückseite der kammer angebracht und steht mit dem "ausströmstutzen" quasi im loch.

      der kammerabstand ist halt auf diese tunzepumpe abgestimmt.

      das loch ist so zugeschnitten, dass nur ein echt schmaler spalt bleibt.

      das bischen wasser, was dadurch in die kammer "zurück"-strömt, ist unbedeutend.

      ggfls. liesse sich der pumpenstutzen bei bedarf mittels dünnen schaumstoff o. äh. noch abdichten.

      alles keine große sache.
      ansonsten
      gruss
      joe

      korallenfarm.de H
      "ULTRA-C o r a l s - made in Germany"
      der weg ist das ziel!
      theorie ist: wenn man alles weis und nichts funktioniert.
      praxis ist: wenn alles funktioniert und keiner weis warum.
    • Hallo Sandy und Joe,
      hab den Abschäumer noch nicht live gesehen, allerdings habt ihr mit dem Umbauen sicher recht.

      Ganz sicher bin ich mir beim AS sowieso noch nicht. Da das quasi das Herzstück meiner Anlage wird möchte ich da was gutes kaufen (sollte allerdings in ca. 20 x 35 cm Platz haben. Da gibt es nicht viel Auswahl.

      Danke für die Tipps, so werde ich das machen.

      Hallo Burkhard, danke auch für den Hinweis. Ich denke wenn ich mal sowas brauche werde ich es besser an eine stärke beströmte Stelle hängen. Plane aber ein einfaches Weichkorallen Becken und bin bisher (10 Jahre 3 kleine Aquarien) gut ohne ausgekommen.

      lg euch 3 Dieter
    • Hallo Dieter,
      was willst Du überhaupt erreichen?
      Der 9012 DC ist so konzipiert das er, so wie er ist, per Magnet am Beckenrandbefestigt wird.
      Er saugt dann mit einer Oberflächenabsaugung das Wasser an und gibt es unterhalb des Abschäumers wieder heraus. Das funktioniert dabei sehr zuverlässig.

      Wenn er im Becken hängt sieht er zurückhaltend und unscheinbar aus. Den zu verkleiden ist absolut nicht nötig. Alle Male unscheinbarer als eine zusätzliche Wand.

      Um dein Problem mit Adsorbern oder anderen Säcken in den Griff zu bekommen empfehle ich Dir zusätzlich den 3163, der kann sogar ebenfalls mit einer DC Pumpe ausgestattet werden.
      Dort kannst Du auch den Wasserstand regeln und z.B. eine Heizung einsetzen. Diese verschwinden dann auch.
      Auch dieser Filter zieht an der Oberfläche Wasser und auch von unten, nach Bedarf.

      Damit kannst Du das gesamte Spektrum abdecken. Beide völlig unscheinbar am Glas. Relativ klein.
      Vorteil, Du kannst die Geräte jederzeit zur Wartung herausnehmen. Geht einfach und schnell.
      Funktional wirst Du diese Komponenten lieben. Ich benutze Tunze Produkte seit fast 30 Jahren.
      Qualitativ immer ganz vorne, funktional nie enttäuschend. Habe viele Produkte probiert, immer wieder zurück zur Qualität.

      Eine Abtrennung klingt erstmal toll, bei diesen Produkten einfach nicht nötigbzw. sogar kontraproduktiv. Die Geräte fallen jedenfalls nicht so sehr auf wie Du vielleicht meinst.
      Der Vorteil der einfachen Zugänglichkeit überwiegt dabei alles andere.

      Tipp, nehme den normalen 9012 ohne DC und dazu eine Wavebox 6208. Die Waveboxhat dann eine DC Pumpe die auch als normaler Filter mit gesteuerter Durchflussgeschwindigkeit eingesetzt werden kann. Oder eben auch als Wavebox. Den 9012 bekommts Du auch ohne DC in den Griff.
      Grüße
      Andre
    • Hallo Andre,
      du hast natürlich völlig recht mit dem was du schreibst.
      Abteil möchte ich machen weil ich dachte wenn der Tunze nicht klappt dann hab ich die Möglichkeit einen anderen As (zb den Nyos 120) oder so was da rein zu stellen. Bin sonst dem Tunze ausgeliefert (grins). Zusätzlich kann ich noch den Heizstab verstecken. / Für einen Hangon hab ich keine Platz. Becken kommt in einen Nische und wird 105 x 62 cm (lxb).

      Aber du sprichst genau meine Zweifel an grins
    • Hallo Dieter,
      den Heizstab kannst Du in den 3163 oder aber auch in der Wavebox integrieren (habe extra nochmals nachgeschaut).
      Damit verschwindet der fast Unsichtbar. Genauso wie den Osmolator (Wasserstand) der ebenfalls zu 100% seit Jahren und mehrfach, funktioniert.
      Den sieht man dann auch nicht mehr.
      Grüße
      Andre
    • Hallo,
      in meiner Technikkammer ist eine AM Nanoprop 5000 als Rückförderpumpe. Gehalten wird diese durch 2 zum Ring zusammengesteckte Silikonschläuche. Das ganze steckt dann in einem entsprechend größeren, kurzen Rohrstück. Funktioniert problemlos, schon seit Jahren.
      Grüße
      Lutz
    • Burkhard Ramsch schrieb:

      Hi Sandy,
      Super-Zusammenfassung ;)

      Sandy Drobic schrieb:

      Filter wie Aktivkohle oder Phosphatadsorber hingegen sollten langsam und gleichmäßig durchlaufen werden. Gut ist es, wenn sie ab und zu kurz aufgewirbelt werden, um Verbackungen durch Detritus oder organische Stoffe zu vermeiden.
      Adsorber und Aktivkohle sollten immer am Strömungsmaximum (siehe Bedienungsanleitung) betrieben werden, um maximale Leistung zu erreichen - (außer maximale Leistung ist nicht erwünscht). Das gilt aber nur für Kreislaufsysteme (also Aquarium).Bei Nicht-Kreislaufsystemen sieht das vollkommen anders aus; da muss tatsächlich die Kontaktzeit eingehalten werden, die von einer Menge Faktoren abhängt, um optimale Adsorption zu erreichen.

      Grüße, Burkhard



      Ich beurteile den Durchfluss des Aquarienwassers aehnlich wie von Sandy beschrieben und haenge deswegen einer ganz anderen Philosophie nach, naemlich der einer Langsamfilterung, wie von Ernst Pawlowsky beschrieben:
      "Der Vorteil des langsamen Durchflusses ist, dass der Phosphatgehalt am Auslauf des Filters bei 0 mg/l liegt. Bei einem Schnellfilter ist kein Unterschied zwischen Ein- und Auslauf zu messen. Und nun kann die Erschoepfung des Granulates sehr frueh festgestellt werden: Steigt der Phosphatgehalt im Filterauslauf von 0,0 bis auf den Wert des Aquarienwassers an, hat der Adsorber kein Bindungskapazitaet mehr. Dieser Zeitpunkt kann viel frueher festgestellt werden, lange bevor der Phosphatgehalt des Aquarienwassers merklich ansteigt.
      Beim Einsatz von Aktivkohle ist es aehnlich. In einem Schnellfilter wird die Kohle von einem Biofilm ueberzogen, weil die Bakterien die Aktivkohle als Aufwuchsflaeche nutzen, und andererseits auch die adsorbierten, biologisch abbaubaren Substanzen als Futter verwerten. Durch die unspezifische Adsorbtion vieler organischer Verbindungen und den aufgewachsenen Biofilm ist die Aktivkohle haeufig nicht mehr in der Lage, ihrer eigentlichen Aufgabe nachzukommen, weil entweder die Poren schon durch andere Stoffe blockiert sind, oder weil durch den Biofilm die Diffusion der Schadstoffe gebremst wird. Eine Alternative ist hier wiederum der Einsatz eines langsamen Aktivkohlefilters. Der Unterschied zum Schnellfiler liegt in der zugefuehrten Menge an biologisch abbaubarer Substanz. Es wird bei einem Langsamfilter nur ein Bruchteil der biologisch abbaubaren Substanzmenge gegenueber dem Schnellfilter zugefuehrt. Damit ist die Futtermenge fuer die Bakterien und der entstehende Biofilm vernachlaessigbar.
      Fuer Phosphatfilter und auch fuer Nitratfilter ist es sinnvoll, dass der Langsamfilter einen Auslauf besitzt, an dem Wasserproben genommen werden koennen.
      Geht es bei einem Nitratfilter mehr um die Anpassung der Futtermenge an die zugefuehrte Nitratmenge, so soll bei einem Phosphatfilter der Erschoepfungszustand des Adsorbermaterials erkannt werden. Aktivkohlefilter koennen mangels geeignetem Test nicht auf diese Weise kontrolliert werden."
      Wer sich fuer umfassendere und optimale Filterergebnisse interessiert, siehe: "Der Meerwasseraquarianer 4/2006, Dipl.Biol. Ernst Pawlowsky.
      Gruss
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)
    • Hallo Lutz,
      vielen Dank für deinen Link.
      Absolut tolles Becken mit super schönem Aufbau! Hab auch 2-3 kleine Becken zum übersiedeln.

      Jetzt kann ich mir das vorstellen.
      Mein Becken wird leider nur 105x62 und ich möchte das mit einer Tunze mit ca 2400L Strömung und einem Tunze 9012dc Abschäumer verwirklichen.
      Es kommen zwar immer die Empfehlungen das ganz ohne Abteil zu machen, aber irgendwie hätt ich das gerne so wie du. (Luftbläschen vom AS, kann auch mal einen anderen reinstellen und Möglichkeit für Säckchen mit irgendwas..)

      Danke nochmal
      lg Dieter
    • Es ist schon besser so mit Technikkammer. Ein sauberer Oberflächenabzug wird sichergestellt und es sieht ordentlicher aus. Später hatte ich noch einen PO4-Filter mit Diakat eingesetzt, für so etwas sollte ggf. immer etwas Platz bleiben. Die Tunze Technik kenne ich nicht, abgesehen vom Tunze Osmolator, der regelt den Wasserstand mit dem Sensor in der Kammer.
      Grüße
      Lutz
    • Hallo,
      habe den Tunze 9012 seit einem Jahr im TB meines 300 l Becken laufen. Bin sehr zufrieden und die Werte könnten trotz vieler Fische und gutem Futter, nicht besser sein. PO4 = n.n. und No3 = 3 mg/l.
      Habe aber auch kein Sand im Becken.
      Gruß Axel
      Immer schön locker bleiben!
    • Hallo,

      also ich würde mir keinen steuerbaren Abschäumer kaufen und dafür extra viel Geld ausgeben. Die einfache Version, wo man die Luftmenge über eine kleinen Schlauchklemme reguliert, reicht mir vollkommen. Wenn man den AS 1-2 x im Jahr komplett reinigt, sollte das auch keine Probleme machen. Bei mir jedenfalls läuft das wunderbar.
      Geräusche entstehen eigentlich nur durch das Schäumen selbst. Die Pumpe darin höre ich nicht.
      Für mich muß ein Aquarium aber auch nicht geräuschlos sein und laut brummen tut keine meiner Tunze-Pumpen.

      Gruß Axel
      Immer schön locker bleiben!
    • Benutzer online 4

      4 Besucher