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Bestimmung Centropyge loricula

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    • Bestimmung Centropyge loricula

      Hallo zusammen,

      da einer meiner zwei Centropyge loricula unerwartet verstorben ist, würde ich gerne einen Ersatz für diesen erwerben.
      Kann vielleicht jemand anhand der Bilder beurteilen, ob es ich bei dem verbliebenem Exemplar um ein Weibchen / Männchen handelt?

      Gruß,
      Ralf
      Bilder
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    • Bestimmung Centropyge loricula

      Oftmals sterben die Weibchen bei einem Paar als erstes.

      Kaiser werden alle weiblich geboren. Du kannst also einen juvenilen einsetzen und hoffen dass sich der Fisch das richtige Geschlecht zulegen wird falls das Männchen gestorben ist. Beim Weibchen sollte es also einfacher sein. Aggressionen kann es trotzdem geben. Auch nach einer Paarbildung. Kann aber auch schief gehen und der neue Fisch wird getötet. Falls möglich den alten Fisch fangen und ein bis zwei Wochen in das Technikbecken verbannen. Danach klappt eine Zusammenführung oftmals besser.

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    • Hallo Hajo,

      Soweit ich weiß, ist Unterscheidung der Geschlechter nicht ganz trivial. Als Unterscheidungsmerkmal ist wohl die Form der Auszüge an den Rücken- und Afterflossen anzusehen.
      Da der verstorbenen Loricula nicht mehr aufzufinden ist, ist ein Vergleich untereinander schwer.
      Ich vermute jedoch, dass es sich bei dem verbliebenem Exemplar um ein Männchen handelt.
      Gruß,
      Ralf

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von loonys ()

    • Hallo Ralf,

      ich meinte nicht so sehr die Aeusserlichkeiten, sondern eher das Verhalten der beiden Centropyge untereinander. Du haettest daran bereits ablesen koennen, wer dominant war und wer nicht.
      Torben‘s Idee ein kleineres Exemplar zuzusetzen waere auch mein Vorschlag gewesen. Ich haette es dennoch erst einmal vom Verhalten der beiden Fische abhaengig gemacht.
      Ist aber nicht so tragisch. Es sei denn, es treffen sich nun zwei Maennchen. Auch dieses Problem kann sich loesen, da sich in der Natur das schwaechere Maennchen zum Weibchen zurueckbilden kann. In der Enge eines Aquariums wuerde ich aber nicht darauf wetten, dass das Treffen auf Dauer schmerzfrei ueber die Buehne gehen wird.
      Gruss
      Hajo
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      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
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      (Mark Twain)
    • loonys schrieb:

      Der Verstorbene war übrigens recht jung. Zumindest gehe ich davon aus, da er maximal 8 Monate in meinem Becken war. Die Hälterungszeit beim Händler ist schwer zu beurteilen.
      hi ralf,

      nunja, es ist ja weniger die zeit beim händler ausschlaggebend für eine beurteilung des alters als die größe des fisches.
      ansonsten
      gruss
      joe

      korallenfarm.de H
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    • Hallo.
      für mich sieht das Tier nach einem Weibchen aus. Wenn es längere Zeit allein gehalten wird könnte es sich zum Mänchen entwickeln. Es kann daher einfacher sein mit dem Nachsetzen nicht zu lange zu warten. Vorrausgesetzt, dass andere Tier ist nicht an einer Krankheit gestorben. Dann würde ich erstmal vorsichtig warten ob kein weiteres stirbt. Ein kleines Weibchen nachsetzen geht aber immer und ist sicherer. Ist nur schwieriger zu bekommen.
      Grüße
      Lutz
    • Fischegucker schrieb:

      Ein kleines Weibchen nachsetzen geht aber immer und ist sicherer. Ist nur schwieriger zu bekommen.

      Warum? Centropyge beginnen sexneutral und wenig spaeter als Weibchen. Zu einem spaeteren Zeitpunkt setzt sich das staerkere Weibchen als umgewandeltes Maennchen durch.
      Ein moeglichst kleines Exemplar ist also in der Regel ein weibliches Tier. Der Handel ist voll davon.
      Gruss
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    • Bestimmung Centropyge loricula

      Hallo Hajo, von Männchen zum Weibchen ist später auch möglich? Du hast mir mal von einem Fall erzählt in dem ein Apolemichthys trimaculatus von Männchen zum Weibchen das Geschlecht geändert hat. Ist das mittlerweile bestätigt und auch auf andere Pomacanthidae übertragbar?

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    • Bestimmung Centropyge loricula

      Hallo Torsten

      Dazu müßten beide noch schwimmen um einen guten Vergleich zu haben. Bei mir waren/sind die Männchen immer etwas größer. Ist deshalb vielleicht der Dorn auch länger also proportional zum Körper? Irgendwann habe ich auch gesehen wenn nur eines der beiden im Blickfeld war ob es sich um das Männchen oder das Weibchen handelt. Hier scheint es sich jedoch nicht sicher um ein bereits bestehendes Paar gehandelt haben.

      Gruß Torben

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    • Hallo Torben,

      bidirektionaler Geschlechtswechsel ist bei (einigen) Centropyge nachgewiesen. Das ist nicht neu. Es scheint vom sozialen Umfeld bzw. Status abzuhaengen. Unter bestimmten Einflussfaktoren wechseln adulte Maennchen ihr Geschlecht rueckwaerts. Alles zum Vorteil einer gesicherten Reproduktion. Der Wechsel vom weiblichen Tier zum geschlechtsreifen Maennchen vollzieht sich eher relativ rasch. Der Wechsel rueckwaerts dagegen soll Wochen bis Monate dauern.
      Gruss
      Hajo
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