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Umsetzung/Aufbau internes Filterabteil

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    • Umsetzung/Aufbau internes Filterabteil

      Hallo zusammen,

      ich plane für mein neues Aquarium 145 x 70 x 55 cm (B x T x H (Wasserstand)) ein internes Filterabteil. Da ein internes Filterabteil eher selten umgesetzt wird, habe ich bisher noch nicht allzu viele Informationen gefunden. Grundsätzlich verhält es sich natürlich ähnlich wie ein externes Filterbecken, abgesehen von den Platzverhältnissen. Ich habe noch ein paar Fragen, zu denen ihr vielleicht eure Meinungen und Erfahrungen mit mir teilen könnt:

      1) Nach meiner aktuellen Planung würde ich für das Filterabteil mit einer Breite von 25 cm die komplette Tiefe des Aquariums nutzen. Vorteil: Somit hätte ich verhältnismäßig viel Platz im Technikabteil zur Verfügung und eine viereckige Aquarienfläche ohne strömungsbehindernde "Schachtecken". Nachteil: Es geht relativ viel Aquarienfläche "verloren", wenn ich die gesamte Tiefe ausnutze. Sollte ich eurer Meinung eher versuchen das Filterabteil kleiner zu machen, so dass es nicht über die gesamte Tiefe geht?

      2) Ist die Anschaffung eines Vliesfilters in dieser Konstellation sinnvoll? Es gibt meines Wissens nur den ClariSea SK-3000 automatic, der in das Technikbecken reinpassen würde. Plane ich diesen Vliesfilter ein, oder belasse ich es lieber "nur" bei einem Abschäumer und Fliessbettfilter als Filterkomponenten?

      3) Plane ich statt eines Vliesfilters lieber ein Refugium ein? Wenn ich mir bspw. den Leitfaden von Jörg Kokott durchlese, sollte man auf Refugium und Vliesfilter verzichten. Laut Triton sollte man ein Refugium einsetzen. Mir ist am Ende wichtig, dass ich das Aquarium vernünftig kontrolliert bekomme und einen geringen Pflegeaufwand habe. Das heißt nicht, dass ich keine Zeit mit der Pflege des Aquariums verbringen möchte, sondern dass es auch in Urlaubszeiten usw. vom Nachbarn ohne stundenlange Einweisung gestemmt werden kann.

      4) Der Abschäumer (analog Vliesfilter) muss aufgrund der maximalen Tauchtiefe auf eine Art Podest gestellt werden, wenn ich das Filterabteil über die gesamte Tiefe und Höhe errichte. Theoretisch denkbar wäre auch, dass die Kammer mit dem Abschäumer erst ab einer Höhe von ca. 30 cm beginnt. Dadurch würde unter der Filterkammer des Abschäumers eine Art Höhle entstehen. Strömungstechnisch vermutlich nicht ganz optimal oder?

      5) Sind eigentlich zwei Fliessbettfilter notwendig, falls ich Phosphatadsorber und Aktivkohle gleichzeitig einsetzen muss/möchte? Oder kann die beiden Filtermedien auch gemeinsam in einem Fliessbettfilter untergebracht werden?

      6) Gibt es eine UV-Lampe die man unter Wasser in einer Filterkammer nutzen kann (Sofern man diese dann von den anderen Kammern vernünftig abschottet)? Die UV-Lampen, die ich bisher gesehen habe, sitzen in einem eigenen Gehäuse und werden außerhalb des Wassers mit Zu-/Ablauf betrieben.
      Bilder
      • Aufteilung internes Filterabteil.png

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      • Draufsicht Aquarium mit Filterabteil.png

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      • Planung internes Filterabteil .png

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      Viele Grüße
      Thomas
    • Hallo zusammen,

      ist ein mit Scheiben in Einzelkammern unterteiltes Filterabteil sinnvoller als ein komplett durchgehendes ohne Abtrennung? Könnte ich mit einer leistungsstarken Förderpumpe eine Strömungspumpe ersetzen und diese gleichzeitig "unsichtbar" im Filterabteil verstecken? Und welche Förderpumpe wäre hier geeignet? Wäre die Strömung vielleicht zu stark und gebündelt für die Korallen, im Vergleich zu bspw. einer Tunze Wideflow?
      Viele Grüße
      Thomas
    • Hi Thomas,
      wir hatten ja schon per PN geschrieben. Ich habe ja quasi genau das gleiche bei mir umgesetzt. Ein mit Scheiben untertrenntes Filterbateil ist schon sinnvoll. Du benötigst für den Abschäumer einen möglichst konstanten Wasserstand, somit würde ich diesen nicht in die Kammer der RFP setzen. Als RFP kannst du so ziemlich alles nehmen. Da die Pumpe keine Höhe überwinden muss, reichen hier bereits kleine Förderpumpen irgendetwas um die 3000l. Bei mir läuft eine Aquabee UP8000 electronic, nachdem mir eine Jebao kaputt gegangen ist. Die Aaqabee läuft auf 5 w :D Sie fördert dabei so viel, dass es ohne den Überlaufkamm von DD "Ultraflow" zu viel wäre.

      Zu deiner Planung:
      Die Abschäumerkammer finde ich zu klein, ich würde Kammer 1+2 kombinieren. Die erste Kammer ist bei mir ca. 30cm breit..somit auch der Überlaufkamm. Anfangs hatte ich auch einen Teil für Nachfüllwasser, später aber die Scheibe rausgenommen um ein Algenrefugium zu realisieren. Es ist kein problem einen großen Eimer mit Osmosewasser in den Unterschrank zu stellen, von daher würde ich den Platz anders nutzen.

      Angebot steht natürlich noch- kannst gerne mal vorbeikommen ;)

      LG
      Thomas
      Link zu meinem Becken: SPS Shallow Reef
    • Hallo zusammen,

      habe mir überlegt vermutlich einen Mini Bubble King 160 einzusetzen, der etwas größer als die bisher eingeplanter Abschäumer ist. Alternativ den neu erscheinenden Micro Bubble King, der aber wohl eher für kleinere Becken ausgelegt ist. Beide Varianten wären aber wohl größer als bspw. ein Nyos Quantum 120 oder ein Bubble King. Daher werde ich mich wahrscheinlich zwangsläufig vom Vliesfilter verabschieden.

      Eine grobe aktuelle Planung habe ich mal angehängt. Das Förderpumpenabteil ist vielleicht zu groß. Würdet ihr Kammer 1 und 2 in eine Kammer zusammenfassen, oder die Aufteilung eher so lassen?

      Ich könnte auch noch eine vierte Kammer ergänzen und in dieser ein recht schmales Refugium (ca. 10 cm breit) einrichten. Das hätte dann ein Volumen von 12,5 Liter.

      Welche Förderpumpe könnt ihr mir für das Filterabteil bei der Beckengröße empfehlen? Hatte mal in dem etwas teureren Segment die RE Red Dragon 5 Eco und die Aqua Bee UP5000e gesehen. Hätte gerne eine regelbare und vor allem leise Pumpe. Oder wäre bspw. eine Aqua Bee UP1000 auch ausreichend. (unter der Voraussetzung, dass die Lautstärke stimmen würde)
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      Viele Grüße
      Thomas
    • Hallo,

      ist die beigefügte Aufteilung des Filterabteils so sinnvoll? Diese Durchflusskammer habe ich eingeplant, damit mehr Wasser am Fließbettfilter vorbeiläuft bevor es von der RFP ins Becken zurückgepumpt wird. Ohne Zwischenkammer würde die RFP unten bereits das, aus Kammer 1 kommende, Wasser aus dem Filterabteil fördern, bevor es den Fliessbettfilter erreicht hat. Wie breit müsste so eine Zwischenkammer sein? Oder macht das aus eurer Sicht gar keinen Sinn?

      Nutzt ihr bei euren Rückförderpumpen eigentlich einen Saubkorb als Ansaugschutz? Ist das notwendig?
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      • Aufteilung Filterabteil.png

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      Viele Grüße
      Thomas
    • Hallo Thomas,

      für den Fließbettfilter benötigst Du so eine Zwischenkammer nicht. In einem Fließbettfilter läuft das Wasser langsam durch mit etwa 100-300l pro Stunde, mehr nicht. Die RFP hingegen hat das Zehnfache oder mehr an Durchsatz, deshalb bekommt der Filter mehr als genug frisches Wasser.

      Der kritische Faktor ist der Wasserdurchsatz des Abschäumers. Damit dieser immer frisches Wasser bekommt muss der Durchsatz höher sein als der Wassereinzug des Abschäumers.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Hallo zusammen,

      ich hätte vielleicht ergänzen können, dass der Fliessbettfilter aus platztechnischen Gründen bei dieser Aufteilung voraussichtlich über der RFP stehen würde. Daher die Überlegung das Wasser erst am Fliessbettfilter vorbeizuführen.

      @ Sandy: Wie siehst du das mit dem Saugkorb für die RFP, notwendig? Ist die Gefahr groß, dass mir die Pumpe durch eine Schnecke kaputt geht?
      Bilder
      • Aufteilung Filterabteil.png

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      Viele Grüße
      Thomas
    • Wie schon gesagt, ich denke nicht, dass es viel ausmacht, ob Du nun eine Trennwand davor setzt oder nicht. Das Volumen ist einfach so viel höher, was die RFP durchzieht, dass der Austausch immer gegeben ist.

      Mein Abschäumer hat bereit mindestens einen Fisch geschreddert, einen kleinen Sechsstreifenlippfisch, und meine RFP hat eine 40mm oder 50mm Ansaugung, deshalb hat sie ein Schlitzrohr bekommen zum Schutz von sowohl Pumpe als auch Tieren. Ich habe nämlich seit über vier Jahren auch ein Pärchen Okinawagrundeln im Refugium, die könnten vielleicht sonst bei Wartungsarbeiten mal schnell rüberhuschen.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Hallo Thomas,

      generell brauchst Du bei solchen Abstellungssystemen keine Rückförderpumpe, wenn Du die Verkleidung z.B. über Unterwassermörtel + Korallenbruch + Lichtrasterplatte löst.
      Hier kannst Du passend und bequem PVC Muffen einarbeiten in die Du dann z.B. Streams setzen kannst, diese drücken Dir dann das Wasser aus dem Technikabteil mit dem zigfachen Volumen durch. Die Auslässe kann man dann über z.B. 45° PVC Winkel ausrichten

      anbei ein Beispiel für ein Eckabteil






      mfg Chris
      Mainriff®
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    • Hallo Chris,

      wenn ich das richtig verstanden habe, kann ich ohne Unterteilung im Abteil keinen konstanten Wasserstand für den Abschäumer gewährleisten. Zudem bin ich mir nicht sicher, ob ich für die richtige Funktion der Nachfüllanlage (Osmolator) für das Osmosewasser besser eine Unterteilung in einzelne Kammern vornehme.
      Viele Grüße
      Thomas
    • In einem normalen Technikbecken setzt man vor und hinter dem Abschäumer zwei Scheiben bis auf den Boden, damit die Höhe den Wasserstand dadurch praktisch festnagelt.
      Wenn Du nicht so viel Überflächenbewegung hast, dann kannst Du aber auch auf die Trennscheiben verzichten. Bei mir habe ich aus Platzgründen keine Scheiben vor und hinter dem Abschäumer und es funktioniert problemlos mit der Nachfüllung.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Hallo Thomas,

      richtig verstanden habe, kann ich ohne Unterteilung im Abteil keinen konstanten Wasserstand für den Abschäumer gewährleisten
      Niveausensoren wie z.B. Tunze arbeiten schon sehr zuverlässig und ohne große (merkliche) Verschiebungen, bei solchen Lösungen gehen wir i.a.R. ohne viel SchnickSchnack /Abstellungen bei solchen Umsetzungen ran!

      Einen Sumpfskimmer bekommst Du dann mit einer Podestlösung auch rein geplant, da man die Abstellung ja auch auf Maß anpassen kann!

      mfg Chris
      Mainriff®
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    • Hallo,

      @Helmut: Das Becken kenne ich schon, leider kann ich in dem Thread nicht alle Bilder aufrufen.


      Welche Positionierung der Trennscheiben im Filterabteil macht mehr Sinn, siehe Abbildungen?

      Variante 1: erst Unterlauf, dann Überlauf
      Variante 2: erst Überlauf, dann Unterlauf

      Macht es von der Funktionsweise überhaupt einen Unterschied? Aus geräuschtechnischen Gründen (mögliches plätschern beim Überlaufen) müsste doch die Variante 2 sinnvoller sein oder?

      Viele Grüße
      Thomas
      Bilder
      • Variante 1.png

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      • Variante 2.png

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      Viele Grüße
      Thomas
    • Hallo Thomas,

      es plätschert immer bei beiden Systemen.
      Variante 1 hat den Vorteil, das kleinste Blasen aus dem Abschäumer wahrscheinlich nicht in den Pumpenteil gelangen - es wird sich aber eine gehörige Kamhaut im Abschäumerabteil bilden.
      Variante 2 hat den Vorteil, das der "Wasserfall" durch z.B. Biobälle oder ähnlich grobes Material gedämpft werden kann.

      Gruß, Burkhard
    • Ich bevorzuge Variante 1 mit einer kleinen Abänderung: ziehe die zweite hintere Trennscheibe zur Pumpe etwas höher, so dass sie nur etwas niedriger ist als der Übergang zum Filterabteil, damit sollten die meisten Plätschergeräusche verschwinden. Außerdem bekommt der Abschäumer einen schön konstanten Wasserstand mit wenig Änderungen.

      Wenn der Abschäumer kein Hangon-Abschäumer ist benötigt er ein Podest auf dem er steht. Das kannst Du sehr einfach mit ein paar Rohrstücken und etwas Lichtrasterplatte bauen. Oder halt Plexiglas, wenn es etwas hübscher ausschauen soll.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Hallo Sandy,

      werde das später Mal neu zeichnen. Plätschergeräusche möchte ich möglichst ausschließen, dazu sollte es nicht kommen.
      Macht die Nutzung eines Kaskadenfilters für Aktivkohle, Phosphatadsorber, Filterwatte, etc. an der zweiten Trennscheiben Sinn? (aquadriver-shop.de/details.ph…at=&start=0&nr=) Hierdurch müsste ich doch eine Zwangsdurchströmung erreichen. Oder wäre ein Fliessbettfilter dennoch effektiver?

      Viele Grüsse
      Thomas
      Viele Grüße
      Thomas
    • Aktuell plane ich mit einer Breite von 20 cm. Den Kaskadenfilter würde es also in der passenden Breite geben.

      Ich möchte unbedingt verhindern, dass es zu Wassergeräuschen in dem Filterabteil kommt. Überlege gerade, ob ich dann nicht doch besser auf die Trennscheiben verzichte, um diesbezüglich auf Nummer sicher zu gehen. ?( Werde mir dazu heute noch ein paar Gedanken machen müssen.
      Viele Grüße
      Thomas
    • Hallo,

      also ungefähr so in der Umsetzung wie in der beigefügten Zeichnung? So dürfte es dann mit einer automatischen Nachfüllanlage nicht zu Wassergeräuschen im Filterabteil kommen?

      @Sandy: Habe ich dich richtig verstanden, dass die gezeichnete Variante weniger Wassergeräusche produzieren wird als ein Technikabteil, welches keinerlei Trennscheiben besitzt (also eine einzige, durchgehende Filterkammer darstellt)?

      Viele Grüße
      Thomas
      Bilder
      • Abteil 10.4..png

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      Viele Grüße
      Thomas
    • Hallo Thomas,

      die Trennscheiben sorgen in erster Linie für eine definierte Wasserflußrichtung und damit für konstanten Wasserdurchsatz am Abschäumer und am Filter. Die hintere Trennscheibe gibt zusätzlich den Wasserstand im Abschäumerabteil vor.
      Als letzter Effekt sorgt die hintere Trennscheibe dafür, dass der nur im hinteren RFP-Abteil der Wassserstand durch Verdunstung sinkt. Hier gehört also auch der Sensor der Wassernachfüllung hin.

      Am schnellsten macht das Wasserplätschern unschönen Lärm, wenn es durch den Ablaufkamm geht. Je nach Art und Durchsatz kann es da ganz gut Radau machen. Deshalb ist es wichtig, dass der Wasserstand hinter dem Ablaufkamm fast auf gleicher Höhe ist wie der Wasserstand im Schaubecken.
      Denke bitte daran, dass sich vor dem Ablaufkamm das Wasser je nach Durchsatz und Ablaufkamm auch schnell zwei bis drei Zentimeter stauen kann (hoher Durchsatz Triton). Dies sollte die Höhe der hinteren Trennscheibe auch berücksichtigen.

      Es geht auch ohne Trennscheiben, aber dann ist der Wasserfluß nicht so sauber definiert, im schlimmsten Fall sind genau vor dem Abschäumer Algen am Ablaufkamm und verstopfen den Kamm, weswegen ein großer Teil des Wassers nicht am Abschäumer vorbei fließt, sondern dann direkt zur RFP geht. Dies verhindert die Wasserführung mit den Trennscheiben sehr schön.
      Von der Nachfüllung ist das bei einer ordentlichen Anlage egal, das Niveau schwankt nur um etwa 1-2mm oder so.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Hallo Sandy,

      Sandy Drobic schrieb:




      Denke bitte daran, dass sich vor dem Ablaufkamm das Wasser je nach Durchsatz und Ablaufkamm auch schnell zwei bis drei Zentimeter stauen kann (hoher Durchsatz Triton). Dies sollte die Höhe der hinteren Trennscheibe auch berücksichtigen.

      Was wäre aus deiner Sicht dann eine sinnvolle Höhe für die hintere Trennscheibe, wenn ich einen Wasserstand von 50 cm im Aquarium erreichen will?
      Ab welcher Höhe sollte der Überlaufkamm ansetzen?


      Sandy Drobic schrieb:



      Es geht auch ohne Trennscheiben, aber dann ist der Wasserfluß nicht so sauber definiert, im schlimmsten Fall sind genau vor dem Abschäumer Algen am Ablaufkamm und verstopfen den Kamm, weswegen ein großer Teil des Wassers nicht am Abschäumer vorbei fließt, sondern dann direkt zur RFP geht.
      Eine wirklich geführten Wasserfluss hätte ich dann nicht, richtig. Ich würde den Überlaufkamm in diesem Fall aber auch nur über eine gewisse Breite ziehen, bspw. 20 cm, um die Wasserführung etwas zu beeinflussen. Zudem könnte ich mit einem kleinen Innenfilter eine Wasserumwälzung im Filterabteil umsetzen und damit eine bessere Verteilung des gesamten Wassers im Abteil erreichen.


      Grundsätzlich gefällt mir der Gedanke des geführten Wasserdurchflusses besser. Es sollte nur das Ziel sein, dass keine Wassergeräusche entstehen, egal welche der beiden Varianten (mit oder ohne Trennscheiben) ich nutze.

      Viele Grüße
      Thomas
      Viele Grüße
      Thomas
    • Meistens setzt man den Kamm auf eine Höhe von 5-7cm unter der Glasoberkante des Beckens. Bei mir ist der Kamm 5cm unter der Glaskante und das Wasser staut sich gute 2cm vor dem Kamm, da ich die Tritonmethode verwende. Da bleibt nicht mehr viel Spielraum nach oben. Würde ich das Becken noch einmal planen wäre der Kamm 1cm tiefer.

      Im normalen Balling wirst Du nicht so einen hohen Umsatz durch das Technikabteil haben, da sollten 5cm reichen, bei Triton würde ich Beckenhöhe - 6cm nehmen.



      Hier kannst Du das sehen, wie es in der Praxis aussieht. Der Wasserstand ist nur etwa 1cm weniger als im Schaubecken. Sobald Du etwas mehr Gefälle hast kann das schon zu Geräuschen führen, vor allem bei hohem Durchsatz wie bei mir. Da siehst Du auch, dass etwa 2,5cm hoch vor dem Kamm das Wasser angestaut ist.
      Viele Grüße

      Sandy

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sandy Drobic ()

    • Hallo Sandy,

      danke für deine Erläuterung.
      Mein Aquarium soll wahrscheinlich bei ca. 60 cm Höhe einen Wasserstand von 50cm aufweisen. Das heisst, dass ich im Gegensatz zu dir eine höhere "Umrandung" des Beckens haben werde. Somit wird auch der Abstand von der Glasoberkante des Beckens bis zum Wasserstand bzw. dem Kamm deutlich höher sein als bei dir.
      Bin ich auf der sicheren Seite, wenn ich den Kamm 3-4 cm unterhalb der geplanten Wasseroberfläche beginnen lasse? Also bei einem geplanten Wasserstand von 50 cm bei 46 cm mit dem Kamm beginne?

      Viele Grüße
      Thomas
      Viele Grüße
      Thomas