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Vorstellung 900 Liter Aquarium und Frage zu Technik im Keller

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    • Vorstellung 900 Liter Aquarium und Frage zu Technik im Keller

      Hallo Zusammen,

      da ich seit dich mehreren Jahre hier mit lese und hier viele gute Ideen mit genommen habe, wollte ich kurz mich und dabei gleich mein aktuelles Becken vorstellen :) . Ich heiße Fabian, bin 34 und konnte aufgrund eines Neubaus nach 80 und 240 Litern mein aktuell drittes Becken mit ca. 900 Liter verwirklichen:

      Becken: Steht im Büro mit Wandausschnitt zum Wohnzimmer
      Maße: 1,60 x 0,90, x 0,65
      Untergestell: Aluminium Schraubprofile
      Beleuchtung: ATI Sunpower + 2 Kessil 360 mit Controller
      Strömung: 2 ECM42
      Technik: Im Keller
      Abschäumer: Bubble Magus Curve 9
      Rückförderpumpe: Jeabo, tut Ihren Zweck, wird irgendwann durch eine Abyzz oder Speddy ersetzt, da keine konstante Fördermenge :|
      Versorgung: Balling Light + bei Bedarf Phosphatabsorber + Kohle

      Das Becken steht jetzt ca. 1,5 Jahre und momentan läuft es nachdem ich ein Jahr lang immer mal wieder Cyanos hatte recht gut ^^

      Anbei ein paar Bilder zur Entwicklung:

      Sicht vom Wohnzimmer:


      Sicht vom Büro:


      Entwicklung nach 3 Monaten:



      Aktuell nach 1,5 Jahren (Sorry schärfer kriege ich es nicht :/):



      Aktuell plane ich den Technikkeller zu erweitern. Ziel ist v.a. zwei Ablegerbecken zu mit aufzubauen und den Wasserwechsel zu vereinfachen (Läuft momentan über zwei Regentonnen, welche dann auf die andere Seite des Raums gestellt werden und ich ggf. fest verohren möchte). Anbei die aktuelle Situation sowie die geplante Erweiterung. Die Becken habe ich bereits.

      Passt das so oder sollte ich den Ablauf zu dem ganz rechten Becken ziehen? Dann kann ich es allerdings nicht mehr vom Gesamtsystem abtrennen, Vorteil wäre ein besserer Durchfluss? Später ist noch ein Rollermat geplant, sollte aber bei der Planung nicht groß ins Gewicht fallen? Auf welcher Höhe macht eine Verbindung der Becken Sinn?

      Wo ich mir auch noch nicht sicher bin ist, wie ich am besten das Wasser ablasse. In dem rechten Becken sind noch 6 Bohrungen für ein Closed Loop, wobei ich einen als Ablauf nehmen könnte und die restlichen verschließen würde (Gibt es hier eine einfache Möglichkeit? Ich hätte einfach Tankdurchführungen genommen und dann Endrohr eingeklebt?) Das Rohr würde ich direkt unter das Technikbecken und Ablegerbecken in den Ablauf des Waschbeckens leiten.

      Ich würde mich über Anregungen / Ideen / Kritik für die Gestaltung des Technikraums freuen, da ich hier noch nicht viel Erfahrung habe

      VG Fabian

      Aktuell:



      Geplante Erweiterung: Links Technikbecken mit Wasserstand 20-25 cm, rechts die Ableger / Wasserwechselbecken:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Meerwasser Fan ()

    • Hi Fabian ....

      wir sind vor einem Jahr umgezogen und auch gerade dabei, unsere private Meerwasseranlage aufzubauen und habe ähnliche Voraussetzungen wie Du. Für mich die beste Lösung, die gesamte Filtertechnik in einen extra Raum zu verlegen. Bei mir ist vorteilhafterweise der Kellerraumm fast genau unter dem Aquarium. Stellt man die Filterbecken auf ein 1-Meter hohes Podest, sind die zusätzlichen Stromkosten für die Rückförderpumpe eigentlich zu vernachlässigen.

      Neben einem 250 cm Filter stehen aber auch noch 3 Refugien, bzw. Quarantäne-und Nachzuchtbecken im Kellerraum. Unter den Gestellen werden große Tanks montiert für das Wechselwasser und es soll ein großes Waschbecken eingebaut werden.

      Wasserwechsel wird bei mir an allen Becken automatisiert mit Grundfos Dosierpumpen. Die kann man programmieren, z.B. in 24 Stunden pumpt die eine 6,0 Liter draus und die andere, 6,0 Liter rein. Die Wassernachfüllung erfolgt ebenfalls mit Membran-Dosierpumpen. Von großen Wasserwechseln, also z.b. 200 Liter abpumpen und 200 Liter nachfüllen, halte ich nicht viel.

      Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....
    • Hallo Klaus,

      Danke Dir, sieht jetzt schon gut aus! Dreamboxen habe ich mir auch überlegt, sind aber momentan noch außerhalb des Budgets, weswegen erst mal nur die Rückförderpumpe ersetzt wird! :)

      Wie verbindest Du die Refugien mit dem Filterbecken? Ich würde bei mir im unteren Bereich bohren und mit Absperrhähnen verbinden. Die Frage ist, ob genug Wasseraustausch gewährleistet ist.

      Das mit den Dosierpumpen finde ich auch spannend, allerdings sehe ich es nicht so dramatisch, wenn man 10-20% auf einmal tauscht.

      Welche Wassertanks nutzt Du? Wie geschrieben habe ich momentan noch Regentonnen, finde ich aber nicht die beste Lösung ||

      Bin sehr gespannt, wie es bei Dir weiter geht!

      Viele Grüße

      Fabian
    • Steckdosen kann man gar nicht genug haben ;)




      Wie verbindest Du die Refugien mit dem Filterbecken? Ich würde bei mir im unteren Bereich bohren und mit Absperrhähnen verbinden. Die Frage ist, ob genug Wasseraustausch gewährleistet ist.


      Die Refugien mache ich einfach 10 cm höher als das Filterbecken selbst und lass den oben liegenden Überlauf vom Refugium in den Filter laufen. Das Refugium steht direkt neben dem Filter. Also, einfach über die Schwerkraft ausgleichen lassen. Ich würde sie nicht unten verbinden. Die Nachzucht-und Quarantänebecken haben eigene Wasserkreisläufe und laufen nicht mit der Hauptanlage zusammen, ergo bekommen sie auch eigene Wasserkreisläufe und Filteranlagen. Für ein Quarantänebecken halte ich das für immens wichtig.



      Welche Wassertanks nutzt Du? Wie geschrieben habe ich momentan noch Regentonnen, finde ich aber nicht die beste Lösung

      Also, im Heizungsraum würden mich die Regentonnen nicht stören. Bei mir kommen unter die Eisengestelle, maßgeschneiderte Wassertanks aus weißem PVC. Einfach um den Platz unterhalb der Gestelle auszunutzen. Ich sitze ja an der *Quelle* und bau mir die Tanks entsprechend so wie ich sie brauche. Glücklicherweise haben wir jetzt Wasser direkt von der Talsperre, so dass ich nicht aufwändig das Wasser aufbereiten muss wie in Köln. Lediglich über eine große Harzsäule lass ich das Wasser noch mal laufen, um den Rest Kieselsäure raus zu bekommen. Verdunstungswasser wird in alle Filterkreisläufe ebenfalls mit Membrandosierpumpen tropfenweise aufgefüllt. Ich halte nicht viel von Wasser mit starken Pumpen oder durch öffnen eines Magnetventils, nachzufördern. Auf die Art hatte ich schon ein paar mal Überschwemmungen im Keller und aus meinem altem Meerwasserbecken, ein Forellenbecken gezaubert. Sicherheit steht bei mir ganz weit oben auf der Agenda.

      Ich würde dir auch unbedingt empfehlen, den Stromkreislauf zu separieren, vor dem Haus-FI abzuzweigen und jede Phase mit selektiven FI-Schutzschaltern auszurüsten und ggfs. über einen Ableitrtromkompensator nachzudenken. Warum findest Du hier : leakcomp.de

      Grüße ... Klaus
      Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....
    • Mit den Tanks ist natürlich super, wird bei mir wohl erst mal bei den Regentonnen bleiben, allerdings dann fest verrohrt.

      Ich werde die Becken anders als ursprünglich geplant oberhalb verrohren, danke für den Tipp! Weitere Vorteil ist, dass ich gleich einen Oberflächenabzug habe ^^ . Komplett separat werde ich es nicht laufen lassen sondern nur bei Bedarf über Kugelhähne abtrennen, damit habe ich mehr Volumen und Ablegerfläche und sollte es doch notwendig sein kann ich recht schnell das System umstellen.

      Bei dem Wasserwechsel bin ich normalerweise ;) immer vor Ort und werde wohl eine Bodenbohrung für den Ablauf nutzen und dann frisches Wasser aus den Regentonnen in ein Ablegerbecken Pumpen.

      Leider ist die Elektrik schon installiert und wird etwas aufwändiger es nochmal zu ändern. Ich habe pro Stockwerk einen FI Schalter, dass heißt wenn es eine Sicherung raus haut ist zumindest entweder über die Rückförderpumpe oder über die Strömungspumpen im Aquarium noch etwas Strömung im Becken. Temperatur sollte kein Problem sein, da Kellern Wohnraum behebt sind und es etwas dauert bis es runter kühlt. Wenn das Becken mal vergrößert wird, werde ich aber auf jeden Fall über einen extra Stromkasten nachdenken!

      Rohre und Untergestelle sind bestellt, es sollte also die nächsten Tage / Wochen los gehen können :)
    • Anbei auf Rückfrage noch die Details zu der Umsetzung in der Wand. Das Ganze wurde in Trockenbauweise umgesetzt (Rest ist Ziegel). Damit kann später ggf. ein größeres Becken ohne zu großen Aufwand aufgestellt werden. Der Ausschnitt der Wand ist so groß wie das Aquarium, nur etwas höher. Damit konnten auch die Kessil nachträglich gut installiert werden, war allerdings nie so bewusst geplant ;) . Die Kabel werden auch noch vernünftig aufgeräumt :rolleyes: .


    • Hallo Zusammen,

      es hat etwas gedauert aber mittlerweile ist das 280 und 400 Liter Becken im Kreislauf angeschlossen :) . Hat mich viel nerven gekostet, v.a. die Glasbohrungen (Eine in das aktive Technikbecken ;( ), ging aber gut!

      Heute ist die Erweiterung in Betrieb gegangen, jetzt habe ich aber das Problem, dass ich die Bohrungen zu klein gewählt habe (55 mm) und bei voller Pumpenleistung die Becken überlaufen würden. Ich dachte das bei einem 40 mm Rücklauf das locker klappt. Damit habe ich nur noch ca. 400 Liter Durchsatz pro Stunde, was nicht ganz 50% des Beckeninhalts von oben entspricht. Ist das zu wenig oder reicht es bei meinem System (Balling mit Abschäumer)?

      Um das Problem zu entschärfen hätte ich 2 Möglichkeiten:

      1) Nochmal bohren und weitere Rohre hinzufügen (Unschön)
      2) Einen Bypass legen, welche einen Teil des Wasser direkt ins Becken leitet und einen Teil in das hintere Becken (Deutlich einfacher :D )

      Hat von Euch jemand Erfahrung mit so einem Bypass? Wo würdet Ihr diesen anbringen (Nach Drehventil vermutlich?) und wie am besten splitten?

      Fotos kommen sobald ich das Chaos aufgeräumt habe ;) .

      VG Fabian
    • Das Problem ist, dass die Bohrungen in der Seitenwand sind und erschreckend, wie wenig da durch geht, da natürlich Luft mit gezogen wird. Ich werde es temporär so lösen, dass ich den Ablauf aus dem Becken nach wie vor ins Technikbecken laufen lassen und mit einer separaten Pumpen, welche die UV Lampe versogt in die Ablegerbecken leiten. Die Pumpe ist relativ schwach und die Durchführung sollte das locker packen.

      Sobald eine neue Pumpte da ist, werde ich einen vernünftigen Bypass bauen :)
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