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Neue Beleuchtung 130liter MWAQ

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    • Danke Sandy.

      Ok, bei 130liter sind natürlich die Verdunstungen nicht wie bei einem 800l Aquarium. :P

      Jetzt weiß ich nicht was machen, LED Module abbestellen, China Lampe behalten/zurückschicken oder die Maxspect bei Mrutzek bestellen. :uzi:

      Naja, gedanken über gedanken.

      Gruß
      Toni
    • Hallo Ronny. Hallo Daniel.

      Tja dann bleibt wohl die frage, was wäre denn vernünftig? Wie lange würde dieses vernünftige im vergleich zum nichtvernüftige halten? Unterschied?

      Ich hab mich preis/Leistung für die China Lampe entschieden, an der ich paar kleine Veränderungen vornehmen werde.

      Gruß
      Toni :wink
    • Hi .
      Was heißt halten ?
      Die sollte ein gutes Spektrum bieten und relativ wenig Strom brauchen mit einem hohen nutzbaren Energie Austrag .
      Sprich
      Gescheites Licht .
      Dann vielleicht keine billig Lohn Sachen unterstützen .
      Und die Tier müssen sich wohl fühlen !
      Meine alte led Beleuchtung lief 5 Jahre .
      Die jetzige schon über ein Jahr .
      Es soll halt funktionieren , da du sonst mit Hqi oder t5 besser dran bist .
      salzwasserwelten
    • Hallo Toni,

      Kennzeichen einer guten LED-Lampe sind:
      - Zusammenstellung eines sinnvollen Spektrums für ein Korallenbecken
      - Bestromung für die LEDs niedrig genug, dass sie lange leben
      - vernünftiges Kühlkonzept, damit die LEDs lange leben
      - gute Verteilung der LEDs mit breiter Abstrahlung
      - sinnvolle und robuste Steuerung der LEDs (Batterie für Stromausfall, gute Bedienbarkeit usw.)

      Lampen, die alle Kriterien erfüllen, sind meist sehr teuer.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Hallo Ronny.

      Ich meinte mit halten die Nutzungsdauer der Lampe.
      5 Jahre wäre ja ordentlich.

      Billig Lohn, ich würde sagen ein iPhone kostet bei der Herstellung ein Bruchteil zu das, was es verkauft wird. Andere Marken Hersteller produzieren auch im fernen Osten und wenn Sie dann doch hier Produzieren, dann importieren Sie die teile (LED’s) aus China...

      Es muss auch berücksichtigt werden, wie die Wirtschaftliche Situation der Länder ist.

      2000€ monatlich in Deutschland, damit kann man “gut” leben.
      2000€ in Luxemburg sehen da wieder anders aus.

      So sehe ich das.

      Gruß
      Toni
    • Hallo Sandy.

      Ich würde gerne den tatsächlichen verbrauch der Lampe messen wollen, glaube nicht das die Lampe 165 Watt für 110Watt Licht erzeugt. Eventuell werden die LEDs geringer bestromt. Kann ich dann messen wenn ich die Lüfter austausche.

      Kühlkonzept könnte deutlich besser sein, Natzteile aus dem Gehäuse, Kühlkörper an der Platine... aber man beachte den Kaufpreis.

      Gute Verteilung der LEDs, keine Ahnung... und davon viel. Ich denke das wird sich zeigen, bzw. da würde ich Tipps von Profis gerne hören :)

      Eins ist klar, die Eierlegendewollmichsau wird es nicht geben.

      P.S. konnte mein beitrag nicht bearbeiten :P

      Grüße
      Toni :wink
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    • Die Lampe verbraucht etwa 110 Watt an elektrischer Leistung, die Messgeräte dafür kosten etwa 10-20 Watt und sind in jedem Baumarkt oder Elektronikladen wie Conrads erhältlich.
      Was nun an Lichtleistung herauskommt ist die interessante Frage. Am effektivsten sind die royalblauen LEDs, die grünen sind am wenigsten effektiv, dort wird der größte Teil in Wärme gewandelt und nur wenig in Helligkeit.

      Gute Verteilung bedeutet idealerweise, dass die LEDs über dem gesamten Becken verteilt sind und die Farben sich überall gleichmäßig vermischen. Dass dies nicht gerade billig ist sollte klar sein.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Warum wird sich hier eigentlich nur in die WATTAGE verbissen,wo doch PAR und PUR die besseren Ratgeber waeren?
      Ich kann ja verstehen, dass Ronny sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen will.
      Aber einen kleinen Hinweis zur Effektivitaet dieser "China-Leuchte" koennte er wohl geben? :wink

      Gruss
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)
    • Hajo, ich glaube, der Hinweis auf die Effektivität ist schon weit vorher im Thread gegeben. (^-^)
      Und mein Beitrag genau vor Deinem hat dies auch noch einmal aufgegriffen.

      Wenn man eine Chinaleuchte mit einer NextOne etwa vergleicht muss man aber auch die Kosteneffektivität berücksichtigen, nicht nur die Effektivität bei der Umsetzung von Strom nach Licht. Gerade bei einer Lampe für so ein Nanobecken ist die Hitze nicht so entscheidend, schließlich hat man da keinen Kilowatt über dem Becken am Brennen. Bis man einen Unterschied von 800 Euro durch Stromersparnis herausgeholt hat sind wir beide in Rente. :D

      Immer schön die Kirche im Dorf lassen. :thumbup:
      Viele Grüße

      Sandy
    • Hallo,

      ich habe meine wie gesagt jetzt schon über zwei Jahre über dem Becken hängen..... Bestromt werden die mit 700mA bzw. 2 Watt. Die werden auch nicht sehr warm, die Lüfter gehen kaum an. Man kann bei den roten und grünen LEDs die Linsen entfernen, dann haben die einen Abstrahlwinkel von 120 Grad und das Licht mischt sich besser (bzw. es gibt keine kleinen grünen Flächen).

      Es ist immer eine Frage, wie ich mein Hobby ausüben kann und will.....
      Meerwasser ist nicht ganz billig, aber man muss auch nicht mit den Silberbesteck geboren werden, um ein schönes Becken auf die Beine zu stellen. Sandy hat da schon völlig Recht mit den 800 EUR. Wer hat den seine Leuchten heute länger als zwei drei Jahre über dem Becken hängen, recht wenige, die meisten haben gerade zur CoralCare gewechselt und sehen sich jetzt aber schon nach der neuen Orphek um, in drei Wochen gibt es bei Ronny einen neuen Test und dann fängt das Spiel wieder von vorne an :D :D :aetsch: :ylol :ylol .

      Zur Leistungsmessung kann ich meine heute mal an die AVM FRITZ!DECT 200 (Smart-Home der Fritz Box) anschließen und die LED voll aufdrehen.
      Das Ergebnis dürfte ähnlich sein, aber es sind nicht die gleichen Leuchten. Aber so als Anhaltspunkt recht das aus..... Die Teile von AVM gibt es übrigens für ca. 40 EUR.

      LG
      Daniel
    • hajo schrieb:


      Aber einen kleinen Hinweis zur Effektivitaet dieser "China-Leuchte" koennte er wohl geben? :wink

      Gruss
      Hajo
      Hallo Hajo,

      stell dir mal vor, die wären besser als die anderen :ironie: . Das geht nun wirklich nicht. Aber es gibt viele Berichte und Messungen der Bierkisten.

      LG
      Daniel
    • Hallo zusammen,

      nun, das erklaert noch nicht, warum es hier immer nur um Watt geht und nicht um die photosynthetische Leistung.
      lhr koennt die Sache angehen, wie ihr wollt. Mir geht es um die BEGRiFFLICHKEIT der photosynthetisch wirksamen Strahlung im Vergleich mit den auf dem Markt angebotenen Leuchten. (Dabei habe ich die photosynthetisch nutzbare Strahlung noch nicht angesprochen. Das geht aber jetzt etwas zu weit und wird jetzt zu speziell.)
      Es gibt m. E. keinen besseren Weg, Leuchten miteinander zu vergleichen.
      Jeder Hersteller dieser Latuechten stellt fuer sein Produkt ein Diagramm fuer diese Werte (PAR) zur Verfuegung. Warum wohl? Weil es bessere Anhaltspunkte bietet, als Wattzahlen. Die Anzahl Watt kann keine Richtschnur sein, eher der dicke Daumen. Darum ging es mir!
      Es ist mir auch egal, ob das Produkt aus China oder aus einer Elite-Schmiede kommt.
      Ich erwarte nur ein energetisch optimales Licht fuer meine Korallen. Das kann ich leider nicht an einer Wattzahl festmachen.
      Sandy, die 800 Euro sind bald verbraucht, weil die Laufzeit sich stark verkuerzt. Mein jetziges Alter minus Rententeneintrittsalter ergibt als Produkt eine Laufzeit, wovon mancher LED- Produzent noch traeumt! :D
      Mit photosynthetisch wirksamem Gruss
      Ha jo
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      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)
    • Hallo Hajo,

      du hast ja vollkommen recht und wenn man nach der LED im Internet schaut, sieht man viele Berichte mit PAR-Werten, wo die Orphek blass wird, tolle Steinkorallenbecken usw.





      LG
      Daniel


      PS: ich würde Ronny ja auch ein paar EUR spendieren und er könnte zwei Bierkisten ausmessen, eine die zwei Jahre ununterbrochen gelaufen ist und eine, die noch jungfräulich ist. Nur so ein richtiges Profimessgerät kostet ja mehr als mein ganzes Aquarium ;( ;( . Und das ist mir einfach zu teuer.

      LG
      Daniel

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Daniel Rother ()

    • Daniel Rother schrieb:





      PS: ich würde Ronny ja auch ein paar EUR spendieren und er könnte zwei Bierkisten ausmessen, eine die zwei Jahre ununterbrochen gelaufen ist und eine, die noch jungfräulich ist.
      Hallo Daniel,

      ich wuerde mich fuer das Ergebnis sehr interessieren. :thumbup:
      Vielleicht sticht man da aber in ein Wespennest? ;(

      Gruss
      Hajo
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    • Hallo hajo, das hast Du jetzt nur gesagt und nicht wirklich durchgerechnet. So frisch und jung sind wie beide nicht mehr! :D

      Hier mal eine ganz konkrete Rechnung, um zu zeigen, welche Dimensionen diese Ersparnis hat oder nicht:
      Wenn die Chinalampe auf voller Leistung betrieben wird zieht sie etwa 110 Watt. Das sind überwiegend Bridgelux LEDs, die etwa 30 Prozent weniger Lichtleistung haben als gute Cree. Eine gute Lampe würde also 30 Prozent weniger Strom brauchen.

      Mit dieser Ersparnis von 33 Watt rechne ich mit diesen Annahmen: 10 Stunden pro Tag Beleuchtungsdauer, 365 Tage im Jahr, 30 Cent pro Kilowattstunde.
      Macht pro Jahr 0,033kW * 10h * 365 * 0,30€ = 36,13€ pro Jahr Ersparnis. Rein aus dem Strom würde sich eine Bestückung mit hochwertigen LEDs somit in 800/36,13 = 22,13 Jahren amortisieren.

      Zumindest ich bin dann in Rente. :P

      Du hast durchaus recht, dass die Leistung einer Lampe korrekt eher als Lichtleistung und als Spektrogramm angegeben werden sollte und nicht darin, wieviel Strom sie aus der Steckdose zieht.
      Aber... wenn über Watt geredet wird wird stillschweigend vorausgesetzt, dass die LED-Wahl für ein Korallenbecken passend ist, von daher sind die Differenzen meist die LED-Verteilung, Bestromung und LED-Effizienz, wenn ich von Fehlkonstruktionen absehe wie schlechtes Temperaturmanagement wie bei den berüchtigten Aqua Medic Strahlern.
      Und dann ist die Wattzahl durchaus eine Zahl, die zumindest eine grobe Hausnummer für die Einordnung liefert.

      Selbst wenn man alle 2-3 Jahre eine Lampe für 150 Euro neu kauft wäre das noch eine seehr lange Amortisationszeit. Obwohl es dann für mich nicht mehr bis zur Rente reicht. :D
      Viele Grüße

      Sandy
    • hajo schrieb:

      Daniel Rother schrieb:

      PS: ich würde Ronny ja auch ein paar EUR spendieren und er könnte zwei Bierkisten ausmessen, eine die zwei Jahre ununterbrochen gelaufen ist und eine, die noch jungfräulich ist.
      Hallo Daniel,
      ich wuerde mich fuer das Ergebnis sehr interessieren. :thumbup:
      Vielleicht sticht man da aber in ein Wespennest? ;(

      Gruss
      Hajo
      DAS wäre eine sehr gute Idee! Henning Wiese vermisst ja bereits sehr viele Module und Lampen und wiederholt diese Messungen nach einiger Zeit. Vielleicht hat er ja bereits eine vergleichbare Lampe in seine Messungen aufgenommen?
      Viele Grüße

      Sandy
    • Hallo Toni,

      hier die versprochenen Werte:



      Alle Kanäle mit 3%



      Alle Kanäle mit 100%



      Einstellung in der Leuchte



      Und hier der Verbrauch in Watt bei 100%. Rechne noch 5 Watt für die Lüfter im Extremfall hinzu und bist du beim maximalen Verbrauch.

      LG
      Daniel
    • Hallo Sandy,

      Sandy Drobic schrieb:

      hajo schrieb:

      Daniel Rother schrieb:

      PS: ich würde Ronny ja auch ein paar EUR spendieren und er könnte zwei Bierkisten ausmessen, eine die zwei Jahre ununterbrochen gelaufen ist und eine, die noch jungfräulich ist.
      Hallo Daniel,ich wuerde mich fuer das Ergebnis sehr interessieren. :thumbup:
      Vielleicht sticht man da aber in ein Wespennest? ;(

      Gruss
      Hajo
      DAS wäre eine sehr gute Idee! Henning Wiese vermisst ja bereits sehr viele Module und Lampen und wiederholt diese Messungen nach einiger Zeit. Vielleicht hat er ja bereits eine vergleichbare Lampe in seine Messungen aufgenommen?


      In diesem Zusammenhang laesst sich vielleicht auch das Geruecht bestaetigen, dass eine LED nach 1 Jahr von bis zu 30% ihrer Leistung verliert. Wobei das sicherlich vom Hersteller abhaengig sein wird. Oder etwa auch nur eine Vermutung?
      Gruss
      Hajo
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      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)
    • Hallo Hajo,

      genau dazu hat Henning ja schon vor einiger Zeit einige Messungen gemacht, weil der Verlust der Leistung bei einigen Modulen (er hatte keine einzelnen LEDs vermessen) deutlich über den Erwartungen lag. Ich gehe davon aus, dass das Wärmemanagement dieser Module nicht in Ordnung ist und die LEDs deutlich zu warm werden.

      Die 20W-Strahler, welche ich über dem Refugium habe sind auch nach knapp einem Jahr verstorben (täglich etwa 15 Stunden Brenndauer). Ich gehe auch hier davon aus, dass die Wärmeableitung über das kleine Gehäuse völlig unzureichend ist.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Hallo,

      das deckt sich mit den Erfahrungen aus der Industrie, da wird das Problem aber anders gelöst......

      Die LEDs werden am Anfang mit geringerer Leistung betrieben und dann mit zunehmender "Alterung" mit größerer Leistung betrieben, um den Verlust an Lichtleistung zu kompensieren. Allerdings geht das nur, wenn es nicht auf Lichtstabilität usw. ankommt, z.B. bei Beleuchtungen.

      Gute Wärmeabführung verlängert das Leben der LEDs aber sicher extrem. Das wird dann aber in der Regel ziemlich teuer, StefanR hatte eine geniale Wasserkühlung bei seinen LEDs eingebaut: HIER
      Aber so ein Selbstbau kostet unterm Strich auch nicht wenig.

      LG
      Daniel
    • Sandy Drobic schrieb:

      Hallo Hajo,

      genau dazu hat Henning ja schon vor einiger Zeit einige Messungen gemacht, weil der Verlust der Leistung bei einigen Modulen (er hatte keine einzelnen LEDs vermessen) deutlich über den Erwartungen lag. Ich gehe davon aus, dass das Wärmemanagement dieser Module nicht in Ordnung ist und die LEDs deutlich zu warm werden.

      Hallo Sandy,

      man koennte davonausgehen, dass das Waermemanagement nicht die kostenguenstigste Position einer Leuchte ist. Wenn das richtig ist, waere das eventuell die Schwachstelle bei Billigleuchten?
      Gruss
      Hajo
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      (Mark Twain)
    • Es gibt mehrere Möglichkeit, LEDs regelrecht zu verheizen, letzten Endes kann aber alles auf zu hohe Temperaturen der LEDs zurückgeführt werden. Je wärmer die LEDs werden, desto ineffizienter werden sie.
      Je höher der Strom, mit dem eine LED betrieben wird, desto schneller muss die Wärme abtransportiert werden, um die Temperatur der LED niedrig zu halten. Bei wirklich hohen Strömen darf dann kein Fehler beim Wärmeübergang der LED zum Kühlkörper passieren.

      Wie warm der Kühlkörper dann wird ist völlig egal, es kommt einzig darauf an, wie heiß die LED wird. Cree z.B. hat wohl etwas über den Deckel bekommen, weil sie in den Datenblättern der LEDs die Angaben bei einer Temperatur Tj von 25°C gemacht haben, was ungefähr so praxisnah ist wie die Autohersteller ihren Verbrauch für Autos angeben und mit welchen Bedingungen sie da arbeiten. Wohlgemerkt, wir reden hier von der Temperatur der Sperrschicht innerhalb der LED. (^-^)
      Inzwischen machen sie die Angaben für eine Temperatur Tj von 85°C. Ein enormer Unterschied.

      Maxpect etwa verwendet bei der Razor eine sehr hohe Bestromung der LEDs und eine nicht so gute Kühlung, wie es nötig wäre. Wenn die Lampen stark genutzt werden sind die LEDs nach drei Jahren komplett hinüber. Zudem ist die Effizienz dieser Lampen ziemlich gering, was Maxpect dann durch die starke Bündelung mit Linsen aufzufangen versucht.
      Lobenswerteweise geben sie die Art der LEDs und der Bestromung sogar an! Hier z.B. findet man diese Grafik mit den Angaben, welche LED wie stark bestromt wird:



      In dieser Lampe sind Konstantstromquellen mit 2600mA verbaut, einige LEDs, werden zu zwei parallel eingebaut (teilen sich den Strom von 2600mA auf auf je 1300mA), andere werden zu dritt parallel an die KSQ gesetzt und der Strom wird so gedrittelt auf 866mA.
      Die Cree XT-E darf maximal bis 1500mA bestromt werden, die 1300mA sind also schon sehr nahe am Limit der erlaubten Bestromung. Selbst wenn eine gute Kühlung vorhanden ist, beträgt die Effizienz der LED laut den Datenblättern von Cree selbst nur noch 90 Lumen pro Watt. Die selbe LED hat aber eine Effizienz von 139 Lumen pro Watt, wenn sie bei 350mA betrieben wird. Dies ist natürlich der Strom, den Cree empfiehlt.
      In der Beschreibung zu der Razor steht noch dabei, dass die Lampe hauptsächlich passiv gekühlt wird und sich der Ventilator zuschaltet, wenn es zu warm wird. Die LEDs werden also ziemlich heiß betrieben.

      So eingesetzt sind die LEDs nicht mehr sehr effektiv, also wird in die Trickkiste gegriffen und ein Linsenset davor geklatscht, welches das Licht schön kräftig bündelt. Die Effizienz sind damit noch einmal gut, denn bei jedem Phasenübergang (Luft zu Kunststoff, Kunststoff zu Luft usw.) sind Verluste unausweichlich. Bei Plexiglas etwa beträgt dieser Verlust 3,96 Prozent bei optimalen Verhältnissen (perfekt geputzt und plan, das Licht tritt genau senkrecht ein) pro Phasenübergang. Daher der Transmissionsgrad von 92 Prozent für Plexiglas. Das Linsenset schluckt also im perfekten Fall schon 8 Prozent, in der Praxis sind es eher 15 Prozent für die billigen Linsen.
      Der Rest von diesem Licht wird dann durch die Linse schön eng gebündelt. Außerhalb des Kegels praktisch kein Licht, dicht unter der Lampe riesige PAR-Werte bis in den vierstelligen Bereich, was keine Koralle braucht.

      All das zusammen ist für mich ein Beispiel, wie Lampenbau nicht sein sollte. So wird nicht gebaut, weil es gut für die Korallen ist, sondern nur, weil es so gebaut schön billig ist.
      Man kann damit durchaus ein Becken betreiben, aber gut oder langlebig sind andere Sachen. Auch eine Dimmung ist da kein Allheilmittel, denn die Dimmung reduziert nicht den Strom, sondern schaltet ihn nur in sehr schnellem Takt an und aus, der Strom selbst ist dann weiterhin diese 1300mA.

      Sorry, aber das musste ich mal loswerden.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Hallo,

      Sandy, da hast du genau das richtige Problem angesprochen.

      Aber eine einstellbare Konstantstromquelle ist eben nicht ganz billig. Dann verdoppelt (verdreifacht) sich die Zahl der benötigten LEDS. Letzteres ist allerdings wieder vorteilhaft, weil dann natürlich tatsächlich eine vollflächige Beleuchtung erreicht wird. Dabei gehen die Kosten natürlich durch die Decke. Gerade bei den ganzen Selbstbauprojekten wurde auf Linsen und Co verzichtet (bei der Lani z.B. ja auch). Die meisten LEDs haben ja von sich aus einen Abstrahlwinkel von 100 - 120 Grad, der im Wasser (dichteres Medium) ja nochmals automatisch reduziert wird.

      Die Bierkiste ist recht primitiv produziert. Eine dünne Metallplatte, die die Wärme der LEDs aufnehmen soll, zwei Lüfter, die temperaturabhängig Luft auf die Metallplatte blasen, billige und recht kleine Stromquellen, viele (vermutlich billige) LEDs, die in Reihe geschaltet sind, fällt eine aus, ist der ganze Strang dunkel. Anders bekommt man den Preis aber nicht hin, ist halt so. Wer bei uns eine gute LED Beleuchtungen für industrielle Bildverarbeitung kaufen will, zahlt pro cm² mehrere EUR, bei einer Bierkiste sind es vielleicht 20 Ct.


      Ronny, ich habe dir eine kurze Nachricht gesendet :-).

      LG
      Daniel

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Daniel Rother ()

    • Hallo Daniel,

      meine Lampen baue ich auch nicht, weil ich es billig haben möchte, sondern weil ich eine GUTE Beleuchtung genau passen für mein Becken möchte. Da geht viel Arbeitszeit und Geld rein, wenn ich die Arbeitszeit auch nur einigermaßen einrechnen würde kämen da horrende Beträge raus. Allein die Materialkosten sind schon hoch genug, weil ich nur sehr gute und hochpreisige LEDs kaufe.

      Die China-LED-Lampen gehen nach einer anderen Philosophie: billig bauen, geringere Qualität, aber ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis und das Ergebnis ist gut genug für die Beckenbeleuchtung. Wenn sie in drei Jahren unbrauchbar ist hat sie ihre Dienste dann aber getan.
      In einer Zeit, wo viele schon vorher aufgeben oder auf ein größeres Becken umsteigen ist das keine schlechte Wahl.

      Viel anders sind auch gute Lampen nicht konzipiert, nur hoffentlich mit besseren LEDs, langlebiger ausgelegt, sorgfältig abgewogener Kühlung und einem ausgewogenen Verhältnis von LEDs für ein perfektes Spektrum.

      Meine DIY-Lampen über dem großen Becken sind fast fünf Jahre gelaufen und funktionieren immer noch hervorragend. Abgeschaltet wurden sie, weil ich das Becken umbaue.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Sandy Drobic schrieb:

      Hallo Daniel,

      meine Lampen baue ich auch nicht, weil ich es billig haben möchte, sondern weil ich eine GUTE Beleuchtung genau passen für mein Becken möchte. Da geht viel Arbeitszeit und Geld rein, wenn ich die Arbeitszeit auch nur einigermaßen einrechnen würde kämen da horrende Beträge raus. Allein die Materialkosten sind schon hoch genug, weil ich nur sehr gute und hochpreisige LEDs kaufe.

      Weiß ich doch :D , habe deine Bauten ja im Nachbarforum alle verfolgen dürfen.


      LG
      Daniel
    • Hallo

      Ich lese hier gespannt mit, weil ich mir Gedanken über die Beleuchtung meines Zukünftigen mache. Aber warum nennt ihr die Dinger eigentlich Bierkisten? ?(

      Ich bin mit meinen AI Hydra 26 eigentlich sehr zufrieden. Aber der Lüfterlärm nervt, besonders wann sich 8 Stück zu einem Chor vereinen. Daher möchte ich künftig eigentlich eine lüfterlose Beleuchtung. Die Coral Care ist momentan Favorit.

      Aber mit 20 von den Bierkisten könnte ich auf 180*120 eine flächige Beleuchtung mit viel Leistungsreserven realisieren. Zu einem unschlagbaren Preis!

      Daniel hat geschrieben, dass die Lüfter nur selten anspringen, dh diese sind demnach temperaturgesteuert, oder? Auf Fotos in Netz habe ich gesehen, dass die LED's an eine plane Metallplatte montiert sind. Daher würden sich da doch sicher relativ einfach die Lüfter entfernen und Zusatzkühlkörper montieren lassen, evtl. sogar eine einfache Flüssigkeitskühlung. Optik wäre mir völlig egal, Becken bekommt eh einen Überbau mit Abluft.

      Was haltet ihr davon?

      Gruss
      Andi
    • Hallo Daniel.
      Hallo Ronny.
      Hallo Sandy,
      Hallo Allerseits.

      Das Thema hat ja weit mehr Ausmaß genommen als gedacht.
      Also für mich als Anfänger der Meerwasseraquaristik ist die China LED eine super Alternative.

      Ich hab den Sera Cupe gebraucht sogut wie geschenkt bekommen. Ich beschäftige mich mit Meerwasser seit dem 31.10.17.

      Wer weiß was zukünftig auf mich zukommen wird... Vergrößerung oder gar Auflösung. (Bis jetzt, jedenfalls nicht das letzter es)

      Wenn ich mit einem Hobby anfange, dann starte ich auch nicht mit dem teuersten Equipment. Kann man zwar machen aber in der Regel fängt man klein an.

      Und was man so von Maxspect liest, die Leuchte die ich ursprünglich kaufen wollte, da bin ich glaub ich zumindest, mit der China LED besser bedient. An dieser Stelle nochmals Danke an Sandy wegen der Empfehlung. :whistling:

      Danke auch dir Daniel, für den tatsächlichen ermittelten Verbrauch. Eine Frage stellt sich mir. Sofern es tatsächlich Bridgelux LEDs verbaut sind und diese bei 700mA 3Watt verbrauchen, warum kommt die Lampe auf 110Watt? Schwächeres Netzteil?

      Gruß
      Toni
    • Hallo Toni,

      die Lampen werden als 165 Watt Lampen beworben, weil dort LEDs drinstecken, die bis zu 3 Watt pro LED Leistung verbraten können. Mit 55 LEDs wären das dann die beworbenen 55 * 3 = 165 Watt.
      Tatsächlich aber werden sie nicht voll bestromt (was gut ist!), sondern nur zu etwa zwei Drittel. Daraus dann die 110 Watt, die ich schon genannt hatte.
      Über den Daumen kann man die elektrische Leistung am Strom sehen: 350mA = 1 Watt, 700mA = 3 Watt, 1000mA = 3 Watt.

      Genau genommen ist dies ganz klar Verbrauchertäuschung, denn von einer Lampe, die als 165 Watt Lampe angepriesen wird muss man auch erwarten können, dass diese 165 Watt wirklich genutzt werden können. Durch die Begrenzung des Stroms sind diese in der Praxis aber eben 110 Watt Lampen. Die KSQs, welche den Strom auf 700mA setzen, begrenzen die Leistung (was gut ist!).
      Viele Grüße

      Sandy
    • A.L. schrieb:

      Aber warum nennt ihr die Dinger eigentlich Bierkisten?
      Hallo Andi,

      das hat sich so in verschieden Foren eingebürgert. Wahrscheinlich wegen der Form oder weil die Linsen von oben betrachtet wie die Bierflaschen in einer Kiste angeordnet sind.

      Bierkiste bei Facebook

      LG
      Daniel
    • hi,

      oft wurde/wird tatächlich nur der verbrauch der led x anzahl angegeben.
      vorschaltteile blieben unberücksichtigt, sodass nach abzug dieser viel weniger in licht umgesetzt ist.
      also anders zur obigen geschichte.
      ansonsten
      gruss
      joe

      korallenfarm.de H
      "ULTRA-C o r a l s - made in Germany"
      der weg ist das ziel!
      theorie ist: wenn man alles weis und nichts funktioniert.
      praxis ist: wenn alles funktioniert und keiner weis warum.
    • Bei LEDs sind das weniger Vorschaltgeräte sondern Netzteile und KSQs, die noch an der Effizienz knabbern. Gute Netzteile haben etwa 93-96 Prozent Effektivität, schlecht weniger als 80 Prozent. Dies gilt aber grundsätzlich für alle Geräte, auch für T5-Lampen.
      Die KSQs können noch einmal schlucken, gute sind bei etwa 95-98 Prozent, schlechte schlucken fast 10 Prozent.

      Im Durchschnitt kann man damit rechnen, dass 6-10 Prozent von der Leistung, die aus der Steckdose kommt, nicht bis zu den LEDs durchkommt. Wer das billigste nimmt heizt damit eher seine Wohnung. (^-^)

      So ein Netzteil hier straft den Käufer mit Lärm, Risiko und hohen Stromkosten:
      reichelt.de/Schaltnetzteile-Ca…/index.html?ARTICLE=66870
      Von der dieser Art habe ich am Anfang welche gehabt und mir mehrmals durch Tropfen von Salzwasser (was so gut leitet) die Lampe abgeschossen. Danach habe ich sie alle rausgeworfen und dichte Netzteile gekauft.

      Man beachte die Angabe zum Wirkungsgrad: 71-84 Prozent, der Rest wird für das Heizen der Wohnung verwendet.

      reichelt.de/www.reichelt.de/Tr…OUPID=6581&ARTICLE=124072

      Das ist ein Netzteil ohne Lüfter, welches gegen Spritzwasser geschützt ist.

      Hier steht dann beim Netzteil akzeptable 93 Prozent.

      Jetzt kann jeder schnell ausrechnen, wann der Aufpreis sich allen durch die Stromkosten bezahlt macht:
      das schlechte erstere kostet 55,50 Euro, das gute zweite kostet 72,95 Euro. Unterschied 17,45 Euro, dafür kein Risiko mit Spritzwasser, kein Lärm und deutlich bessere Effizienz.
      Nach nicht einmal einem Jahr ist die Differenz allein durch den zusätzlichen Strom schon amortisiert, von den übrigen Vorteilen mal ganz zu schweigen.

      Da fragt man sich, warum das erste Netzteil eigentlich noch Käufer findet.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Hallo.

      Nun hängt die Lampe seit knapp 2 Tagen über das Becken.
      Kann absolut nichts negatives feststellen, die Anemone muss sich wohl umstellen... sieht etwas anders aus als sonst.

      Die Lüfter waren ja extrem laut, wollte sie wechseln bzw neue installieren aber dann habe ich einfach einen Potentiometer dazwischen gelötet und fertig.

      Auch hab ich die Lüfter so montiert das die warme luft rausgesogen wird. Vorher blasen sie die Luft ins Gehäuse. Weiß nicht ob es besser oder eher kontraproduktiv ist, da die Platte der LEDs glatt ist. Auch habe ich durch das entfernen der Linsen 1,3cm Luft gewonnen. Ich könnte auf der Alu Platte Kühlkorper/Lamellen mit einer höhe von 10mm montieren um die Kühlleistung zu erhöhen. Was denkt ihr?
      Lampe läuft jetzt erstmal auf knapp 40% blau & 20% Weiss.

      Auch bekomme ich vom Händler einen neuen Wifi Controller. Der den ich habe scheint defekt zu sein... leider.


      Gruß
      Toni
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