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Es soll ein ca.750 l Becken entstehen

    • Es soll ein ca.750 l Becken entstehen

      Hallo,


      ich habe mich das erste Mal hier im Forum vor über 10 Jahren angemeldet aber immer ist etwas bei der Verwirklichung des MW-AQ dazwischen gekommen.
      Jetzt plane ich einen neuen Anlauf mit einem AQ welches folgende Maße haben soll: 1,8 x 0,7 x 0,6 m.
      In dem Becken möchte ist LPS und SPs pflegen.
      Das Becken soll so gestaltet werden, dass es von Aufwand der Pflege sehr gering ist.
      Wenig Aufwand ist wichtig, da ich geschäftlich viel unterwegs bin und dann meine Frau sich um das Becken kümmern wird.

      Als Technik plane ich gegenwärtig:
      • Eiweißabschäumer: Bubble Magus Curve D9
      • Beleuchtung: Philips Coral Care LED 2x
      • Strömungspumpe: Tunze 6105 oder Ecotech Vortech MP40w QD
      • Förderpumpe: Aquabee 5000
      • Osmoseanlage: Travel 380

      Was haltet ihr von der Technik? Vorschläge sind ausdrücklich willkommen.
      Wichtig ist:
      - leiser Betrieb, da das Becken im Wohnzimmer direkt neben dem Sofa steht
      - Energieeffizienz

      Nach welcher Methode würdet ihr das Becken betreiben, Ballin, Triton, ....

      Sorry für all die Fragen, aber ich bin absoluter Einsteiger im Bereich MW und lese zwar permanent die Beitrag in den div. Foren aber für Tipps mit Begründung wäre ist sehr dankbar.


      Gruß Volker
      Volker
    • Hi,

      ich würde 180x80x80 wählen und einen Kalki verwenden. Ecotech ist etwas lauter, Rantha Reih fast unmöglich zu programmieren und Tunze ist sehr kulant ;-). Die neue Abschäumerpumpe von RE ist für mich die Beste.

      Gruß Dietmar

      Möglichst wenig Elektronik und Dosierpumpen wären mir wichtig, wenn das Becken zeitweise alleine ist
      283x130x87/ Bubble King 400 mit 60W Speedy3 / DaStaCo t3 / ATI Hybrid 6x75W LED und 16x54W T5 / 2x400W HQI /1x Hydro Wizard ECM 63 &3x Ecm42 / 3x RE speedy 80W
    • Hallo Volker,

      bei der MP40w QD hängt es von der Glassstärke ab. Bei bei mir gab es mit 1,5er Glass Probleme, da die Magneten nicht ordentlich hielten. Dadurch lief alles "etwas" unrund und die Pumpe wurde ordentlich laut.

      Zu den anderen Komponenten kann ich nichts sagen, da ich sie nicht selbst im Einsatz haben/hatte.

      Viele Grüße
      Björn
      Hauptbecken 200x80x80, Technikbecken 130x60x60, MP40QD, ATI Powercone 250is, Maxspect R420R 10.000K
    • Dietmar Schauer schrieb:

      Hi,

      ich würde 180x80x80 wählen und einen Kalki verwenden. Ecotech ist etwas lauter, Rantha Reih fast unmöglich zu programmieren und Tunze ist sehr kulant ;-). Die neue Abschäumerpumpe von RE ist für mich die Beste.

      Gruß Dietmar

      Möglichst wenig Elektronik und Dosierpumpen wären mir wichtig, wenn das Becken zeitweise alleine ist
      Leider kann ich nicht auf 180x80x80 gehen, da ich
      a) nicht den Platz für die Breite habe
      b) das AQ zu schwer wird. Plane schon jetzt das Grundgestell an zwei Seiten in der Hauswand einzumauernn um einen Lastabtrag über die 2 Außenwände zu realisieren . Boden ist Stahlbeton, Fussbodenheizung, Estrich, Fliesen

      Du schreibst, Tunze ist sehr kulant, aber wie ist die 6105 von der Lautstärke? Wenn sie da auch noch sehr leise ist, hört sich das nach einer sehr guten Alternative an.

      Bjoern schrieb:

      Bjoern schrieb:

      Hallo Volker,

      bei der MP40w QD hängt es von der Glassstärke ab. Bei bei mir gab es mit 1,5er Glass Probleme, da die Magneten nicht ordentlich hielten. Dadurch lief alles "etwas" unrund und die Pumpe wurde ordentlich laut.

      Zu den anderen Komponenten kann ich nichts sagen, da ich sie nicht selbst im Einsatz haben/hatte.

      Viele Grüße
      Björn
      Lt. AQ Bauer soll die Glasstärke 12 mm sein.
      Volker
    • Bei mir hat es mit der Tunze 6105 immer lange gedauert, bevor mein Gehirn den Lärm einigermaßen weggeblendet hat...
      Leise kann ich die nicht wirklich nennen. Da ist die Hydrowizard deutlich leiser, auch wenn die Steuerung wie von Japanern aus dem Türkischen per Google übersetzt scheint.
      Die MP40 ist erträglich und stellt einen guten Kompromiss zwischen Tunze und Hydrowizard da, auch im Preis.

      Die Tunze Turbelle 3 6150 habe ich noch nicht ausprobiert, soll aber auch sehr leise sein.

      Leider vibrieren Pumpen umso besser je dünner das Glas ist und so klingen die Pumpen an meinem 12mm Glas auch ziemlich laut. Der Sprung auf 15mm Glas dürfte auch für die Lautstärke eine Wohltat sein.

      Ganz leise ist die MP40 an meinem 500l-Becken, das ist nämlich mit Wulstverklebung angefertigt und federt die Vibrationen wunderbar leise ab.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Sehe ich wie sandy,

      bei Tunze brauchst du immer eine Pumpe zur Reserve. Der Panta-cheffe programmiert sie für Dich ;) und die MP,welche ich kenne, haben mich nach Panta getrieben.

      Die Wahrscheinlichkeit, dass du eine Haufen Kohle los wirst und nicht immer oder lange, glücklich bist, ist groß.
      Meine nächste Strömungpumpe wird eine Panta. Gebraucht, weil ich den Pumpenmann nicht übermäßig fördern möchte. Eigentlich schade!


      Dietmar
      283x130x87/ Bubble King 400 mit 60W Speedy3 / DaStaCo t3 / ATI Hybrid 6x75W LED und 16x54W T5 / 2x400W HQI /1x Hydro Wizard ECM 63 &3x Ecm42 / 3x RE speedy 80W
    • Hallo zusammen,

      es sind einige Vorschläge hier aufgelaufen. Insbesondere der Strömung würde ein Grossteil gewidmet. Das kann normalerweise nie verkehrt sein. Aber ohne eine genaue Vorstellung, was nun an Korallen geplant ist, ist das alles Makulatur.
      Die meisten Korallen, bis auf SPS, lieben eine moderate Stroemung. Ein Acroporen-Becken unbedingt eine stärkere Wasserbewegung.
      Was ist nun moderat oder was bedeutet eine stärkere Strömung?
      Das Ergebnis lässt sich nicht an der Förderleistung der Umwälzpumpen festmachen. Ein Hersteller übertrifft locker den anderen mit dubiosen Daten, die technischen Fortschritt suggerieren sollen, aber für die meisten Becken (und Korallen) ineffektiv bleiben. Pumpen mit einer breiten, laminaren Strömung sind daher eher in die Wahl mit einzubeziehen, als irgendwelche Produkte mit "Gartenschlauchtechnik".
      Hohe Kunst ist es, mit wenig Aufwand ein Strömungsbild zu erzeugen, dass allen Tieren im Becken gerecht wird. Hierfür sollten bereits im Vorfeld die Aufbauten, inklusive angedachter Tierbesatz bzw. vorgesehene Platzierungen der verschiedenen Korallenarten mit einbezogen werden. Das entscheidet die Wahl der Strömungspumpen ungemein.
      Es ist nicht immer entscheidend, wieviel Pumpen ich platziere, sondern auch wo sich diese befinden. Auch nicht unbedingt, welche Leistung sie erbringen, sondern wie stehen sie in ihrer Effektivität zu den Anforderungen der Beckeninsassen. Das ist, wie oben beschrieben, abhängig von den Beduerfnissen der Korallen.
      Also, wird es eher ein Misch- oder Artenbecken?
      Ich betreibe Mischpopulation im Aquarium. Es sind also Korallen und Niedere vorhanden, die aus unterschiedlichen Zonen der Wassersaeule kommen und damit auch unterschiedliche Stroemungs- und Lichtbedürfnisse haben. Das Konzept wurde durch einen schlanken Riff-Längsaufbau mit nur einer (1) Pumpe erledigt.
      Ich kenne die MP40 nicht. Deshalb kann ich mir auch kein abschliessendes Urteil erlauben. Aber der Stroemungsvergleich zwischen Vortech-Pumpen und der HydroWizard ergab einen Vorteil fuer das PantaRhei-Produkt.
      Gruss
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)
    • Ich habe mir gestern den Spaß gemacht, eine Panta Rhei Hydrowizard ECM63 bei mir ins 500l-Becken zu setzen und habe diese dort etwas die Muskeln zeigen lassen. Was diese Pumpe auf 10 Prozent leistet (nominell halb so viel wie die MP40 bei 50 Prozent) ist ein vielfaches des Wasserdurchsatzes.
      Die MP40 hat keine große Reichweite, weil der Strahl der Pumpe schnell auffächert und sehr turbulent ist. Ideal eigentlich für nicht so lange Becken und auch Würfelbecken, während die Hydrowizard auch lange Becken gut bedienen kann.
      Viele Grüße

      Sandy
    • hajo schrieb:

      ........Es ist nicht immer entscheidend, wieviel Pumpen ich platziere, sondern auch wo sich diese befinden. Auch nicht unbedingt, welche Leistung sie erbringen, sondern wie stehen sie in ihrer Effektivität zu den Anforderungen der Beckeninsassen. Das ist, wie oben beschrieben, abhängig von den Beduerfnissen der Korallen.
      Also, wird es eher ein Misch- oder Artenbecken?
      Hallo Hajo,
      Danke für dein ausführliches Feedback.
      Leider kann ich dir nur kurz antworten da ich aktuell geschäftlich in China bin und leider sehr wenig Zeit habe.

      Über den genauen Besatz habe ich mir aktuell noch keine Gedanken gemacht. Aber es wird auf jeden Fall ein Mischbecken.


      Gruß Volker
      Volker
    • RE dc 200
      RE Förderpumpe
      min Rollermat
      3* PCC oder ati sunpower
      dosierstation 5fach
      Titan Heizer
      Harzpatrone
      Stromungspumpen Ggf ein Misch aus Panta und MP40qd. Die MP sind halt nicht besonders flexibel.
      Bei 180 Beckenlänge wirst du 4 Stück brauchen.
      Von den Panta wahrscheinlich 2. zu Tunze kann ich nix sagen. Geh aber mal davon aus, dass du öfters tauschen wirst ...
    • Neu

      Ich glaube ihr habt recht, lieber am Anfang mehr in gute Technik investieren als später 2x kaufen.
      Das bedeutet aber auch ein hohes Invest und da frage ich mich, was brauche ich wirklich für den Anfang und was kann ich mir nach einiger Zeit an Technik zulegen.
      Für den Anfang plane ich:

      - Abschäumer: Royal Exclusiv Bubble King Double Clone 200 + RD3 Speedy ( wofür ist eigentlich die Speedy, den RE gibt es ja auch ohne?)
      - Beleuchtung: Philips Coral Care LED 2x
      - Strömungspumpe: 2x Panta Rhei ECM 42
      - Förderpumpe: Royal Exclusiv Red Dragon 6500
      - Osmoseanlage: Travel 380 incl. Silikatfilter
      - Theiling Rollermat

      Das müsste doch für den Anfang reichen, oder?

      Später dann einen Kalkreaktor incl. CO2 Flasche und Magnetventil (welcher ist zu empfehlen?)
      Eine Dosieranlage, .... brauche ich doch beim späteren Einsatz eines Kalki nicht, oder?

      Habe ich etwas vergessen?
      Volker
    • Neu

      toto schrieb:

      Moin,

      Mit der speedy kannst du den AS noch besser einstellen
      Statt der Dragon würde ich auch ne speedy nehmen.
      Die Osmose würde ich gegen einen reinen Harzfilter tauschen
      Dosieranlage wirst du bei egal welchem System du fährst brauchen.
      Mit 2 PCC wirst du bei 180 nicht hinkommen. Min 3 Stück.

      Gruß Thorsten
      Hi, danke für die schnelle Antwort.

      Du meinst eine RE Mini Speedy 50W, 5 m3?

      Welchen Harzfilter kannst du empfehlen, würde mich dann mal einlesen. Funktioniert der ähnlich einer Osmoseanlage?

      Werden Syteme mit Kalkreaktoren nicht ohne Dosieranlage gefahren? Alle notwendigen Mineralien sollten doch durch ihn zur Verfügung gestellt werden
      Volker
    • Neu

      Moin,

      Würde ne 100w speedy für die Rückforderung nehmen.

      Harzfilter gibt es diverse. Ich habe z.b ne große 22l Patrone.

      Der kali halt dir deine. Kh etc. stabil. Aber über ne Dosierung von späteren mangelstoffen wirst du später nicht drum herum kommen.
      Am Anfanb mit balling starten ist vielleicht nicht soooo verkehrt. Hat alles für uns wieder
    • Neu

      Die 100W Speedy ist noch nicht auf der Webseite gelistet, die läuft noch etwas unter der Hand. Du kommst aber selbst für die Tritonmethode mit der 80W Speedy aus, die hat auch ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis. Ich verwende sie für meine beiden Becken hier (wenn das eine endlich mal fertig wird).

      Bei der Herstellung von Reinstwasser würde ich etwas differenzieren. Es hängt vom Verbrauch, den eigenen Gewohnheiten und dem lokalen Wasser aus der Leitung ab. Ich hatte zuerst mit einer kleinen Osmose mit nachgeschalteter 1l-Harzfilter im 10-Zoll-Topf angefangen und vier Tage gebraucht, um mein Becken für das Aufsalzen zu füllen.
      Verdunstungswasser wieder aufzufüllen musst in mehreren Etappen geschehen, da ich die Osmose nicht unbeaufsichtigt über Nacht oder während ich im Büro war laufen lassen wollte.

      Irgendwann hatte ich die Nase davon voll und habe auf einen 10l-Mischbett-Vollentsalzer umgesattelt. Den Hahn leicht aufgedreht und schon kam das Wasser sauber am anderen Ende raus. Freu! Nur war es mit der Herrlichkeit nach nicht einmal tausend Liter vorbei und eine neue Harzladung von 10 war fällig. Das ging mit der Zeit ganz schön ins Geld. Hintergrund ist, dass das Wasser hier in Düsseldorf ziemlich hart ist und bei mir einen Leitwert von über 500 hat. Kein Wunder, dass das Harz schnell erschöpft ist!

      Alternative: ein 2-Säulen-Vollentsalzer, der häufig regeneriert werden muss mit Lauge und Säure oder eine Mischung aus Osmose und nachgeschaltetem Harzfilter.

      Letztendlich habe ich mich für eine Mischung aus Osmoseanlage mit genügend Leistung und einer kleinen Harzsäule von 3l entschieden, da sowohl Osmose als auch Harzfilter ihre Stärken und Schwächen bei der Filterung haben. Eine 400 GPD Osmose liefert etwa 40-50l Wasser pro Stunde, genau die richtige Geschwindigkeit um das Wasser durch einen Harzfilter zu schicken. Damit bin ich jetzt seit einigen Jahren sehr zufrieden und habe zusätzlich akzeptable laufende Kosten (regelmäßige Filterwechsel und Harzwechsel, ordentliches Abwasserverhältnis) und eine schnelle Wasseraufbereitung.
      Im Notfall kann ich innerhalb eines halben Tages einen großen Wasserwechsel von 50 Prozent machen, selbst wenn ich kein Wasser vorrätig habe.

      Ansonsten kann ich die Wahl von RE Abschäumer mit Speedy und RFP eine Speedy nur unterstützen. Ich habe sie auch bei mir laufen und kann seit dem sehr gut schlafen. Nicht nur, weil sie schön leise, fast unhärbar sind, sie sind auch sehr robust und gut zu warten.
      Viele Grüße

      Sandy