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Osmoseanlage defekt?

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    • Hallo Martin,

      Dein Spülventil sieht deutlich komplexer aus als meines, ich gehe deshalb davon aus, dass es ein kombiniertes Spülventil/Druckbegrenzer ist. Dieser Druckbegrenzer ist jedoch für die alte Osmosemembran gedacht und nicht unbedingt geeignet für Deine jetzt gebrauchte.
      Ich würde deshalb in den sauren Apfel beissen und das Spülventil mit den notwendigen Abzweigungen und Winkel wie bei mir gezeigt neu kaufen. So teuer sind die Dinger nicht.

      Hier ist direkt ein Set zum Nachrüsten: wasser-shop24.de/epages/618974…ts/%222012-Set%20A-SET%22
      Viele Grüße

      Sandy
    • Hallo Sandy.

      Ja das mit dem Ventil und der passenden Membran ist mir auch durch den Kopf gegangen als ich den Post abgeschickt habe :)

      Danke für den Link und den Hinweis.
      D.h. am Abwasserschlauch wird die Leitung gespilttet, einmal zum Spülventil und einmal zum Druckbegrenzer um danach dann wieder zu einer Leitung zu werden aus dem das Abwasser läuft (wenn Ventil geschlossen ist und Osmosewasser hergestellt wird). Habe ich das soweit richtig verstanden? Wenn ich jetzt das Spülventil öffne überbrücke ich quasi dann den Druckminderer und die Membran wird dann mit vollem Leitungsdruck durchgespült? Ist das auch so richtig?

      Gruß
      Gruß Martin
    • Okay super danke, verstehe ich.
      Aber jetzt bleibt bei mir nur noch die Frage warum meine Anlage mit der Zeit mehr Osmose- als Abwasser produziert. Ist ja eigentlich umgekehrt. Und es wurde ja erst mit der Zeit so und war nicht von Anfang an so.

      Gruß
      Gruß Martin
    • Da gibt es leider mehrere Möglichkeiten.
      • Der Durchlaufbegrenzer ist verstopft
      • Die Osmosemembran hat einen Defekt (Feinfilter vor Membran in Ordnung) Wenn sich kleine Partikel durch die Membran zwängen und dabei die Öffnung erweitern könnte es dazu führen. Das wäre dann ein Austauschfall.
      • Der Leitungsdruck hat sich erhöht und so das Verhältnis verbessert (unwahrscheinlich, da dann auch die Effizienz steigen würde)
      • Gremlins
      Viele Grüße

      Sandy
    • Hallo Martin,

      auf dem Durchflußbegrenzer sollte eine Zahl aufgedruckt sein, diese entspricht dem Durchfluß in Milliliter pro Minute. Messe, ob dies in etwa hinkommt. Wenn ja, ist der Durchlaufbegrenzer in Ordnung. Falls nicht, kannst Du versuchen, ihn zu entkalken, ansonsten neuen kaufen.

      Ist der Durchlaufbegrenzer in Ordnung und die Membran gut gespült, dann sollte sie auch die 95 Prozent Rückhaltevermögen haben. Wenn nicht ist die Membran nicht mehr in Ordnung. Sehen könnte man das nur unter dem Mikroskop, wenn man sie öffnet und abrollt. Natürlich würde man die Membran damit mit dem Öffnen auch unbrauchbar machen, weshalb ich dies nicht empfehlen kann.

      Kontrolliere auch ruhig die Druckschläuche, ob diese sauber sind. Diese zu ersetzen kosten nicht viel. Ich würde dann aber das Teflon-Dichtband mitkaufen, wenn Du Schläuche an der Osmose austauschst, einige Verbindungen (die Schraubverbindungen, könnten sonst nicht den Druck halten.
      Viele Grüße

      Sandy
    • MWMartin1982 schrieb:

      Aber jetzt bleibt bei mir nur noch die Frage warum meine Anlage mit der Zeit mehr Osmose- als Abwasser produziert. Ist ja eigentlich umgekehrt. Und es wurde ja erst mit der Zeit so und war nicht von Anfang an so.
      Hallo Martin!
      Die Wassertemp. hat auch eine starken Einfluss.
      Bei mir kommt das Wasser derzeit sicher mit 10°C mehr aus der Leitung als im Winter.
      Servus Reinhard
      _________

      Meeresverein Austria
    • Ach so...DIE Gremlins sind gemeint :) :)

      Sandy. Der Zahl habe ich nie einer größeren Bedeutung zugeordnet, habe mich auch nie so wirklich gefragt warum das da überhaupt drauf steht. Produktbeschreibungen werden auch immer dürftiger habe ich das Gefühl. Sind 200 ml/min. Jetzt weiß ich es, danke. Wenn der Durchlaufbegrenzer dahin ist, dann könnte ich ja gleich einen mit integriertem Spülventil nehmen. Wären dann zwei Fliegen mit einer Klappe.

      Das wäre ja Schwachsinn die Membran auseinander zu nehmen wenn diese danach definitiv unbrauchbar ist. Dachte vlt das man das so erkennt.

      Reinhard. Meine Anlage habe ich an einer Mischbatterie und könnte so die Temp selber bestimmen. Wenn ich auf die Osmoseanlage switche, stelle ich immer die gleiche Temp ein. Damit wäre der Temperatur Faktor schon mal ausgeschlossen als Ursache.

      Ich habe vorhin mal ein paar Videos und Bedienungsanleitungen verschiedener Anlagen reingezogen :) da gibt es ja z.B. auch unterschiede der Anordnung der Filter. Manche zuerst die Kohle dann den Feinfilter, andere wiederum umgekehrt. Bei meiner ist es erst der Feinfilter, dann Kohle, dann Membran.

      Ich bin ein wenig überrascht dass das Thema Osmoseanlage/Wasser doch so Komplex und so wichtig sein kann. Hmm, man lernt nie aus :) in diesem Zug möchte ich schon mal nen kleinen dankes Gruß da lassen. DANKE bis hierher :)
      Gruß Martin
    • Hier ist ein Auszug, was wasser-shop24.de in der 800GPD-Osmose geschrieben hat zur Leistung:

      *Die Leistung und Qualität des Reinwassers der 800 GPD PowerFlow Umkehrosmoseanlage ist abhängig von der Wasserbeschaffenheit des Leitungswassers, so wie Temperatur, Leitwert, Härtegrad und pH-Wert. Bei einem durchschnittlichen Leitungswasser von ca. 250 ppm ist ein Reinwasser mit einem Leitwert von ca. 5 - 25 ppm (8 - 40 µS) möglich (ohne Mineralisierung). Je kühler das Leitungswasser, desto bessere Reinwasserqualität kann erreicht werden, die Leistung nimmt jedoch pro 1°C weniger um ca. 4% ab - und umgekehrt.

      Im Winter wird es also sauberer, aber auch etwas langsamer.

      Wenn die Osmose länger bei mir läuft muss ich immer ein Handtuch unter den Hahn legen, an den die Osmose angeschlossen ist. Nicht, weil sie leckt, sondern weil der Hahn immer kälter wird und deshalb Kondenswasser sich daran abschlägt und runtertropft. Das Wasser kommt aus dem kühlen Boden nach und gerade im Winter kann das richtig kalt sein.
      Der TDS-Meter geht runter bis auf 5-6 im Gegensatz zum Sommer, wo er jetzt nur auf 7-8 runtergeht nach langer Zeit.
      Viele Grüße

      Sandy
    • So. Ich habe eben mal gemessen wie viel ml/min Abwasser rauskommen. Auf dem Druckminderer steht 200, also sollten es 200 ml/min sein. Tatsächlich sind es aber nur etwas mehr als 100 ml/min. Könnte das der Grund sein warum die Anlage mehr Osmose als Abwasser produziert? Verschlechtert sich dadurch die Qualität des Osmosewassers?

      Gruß Martin
      Gruß Martin
    • Wie gesagt es war nicht von Anfang an so, sondern ist mit der Zeit erst gekommen das mehr Osmose- als Abwasser produziert wird. Der Wasserdruck hat sich zumindest nicht für mich spürbar geändert. Scheint evt tatsächlich ein defekt der Membran vorzuliegen. Habe bereits neue Filter, Membran und Mischbettharz liegen. Werde mir noch das von dir verlinkte Spülventil Set bestellen. So kann ich die Membran auch mal spülen und ich bin mit allem drum und dran dann auf der sicheren Seite.

      Gruß Martin
      Gruß Martin
    • Hi Martin,

      nochmal zum Kernthema zurück. Würde einfach mal das Harz tauschen.
      Der Rest, das sind eher Nebengeräusche.
      Obwohl die Membran natürlich auch da Einfluss nehmen kann, ein nachgeschalteter und ausreichend dimensionierter Harzfilter sollte alle Probleme mit der Osmoseanlage beseitigen können. Soweit dies anderweitig nicht möglich ist.

      Gruß,
      Matthias