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Langstandzeitbeckenplanung :-)

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    • A.L. schrieb:

      Hi Thomas

      Es ist halt so, man kann ohne Boxer leben, aber es lohnt sich nicht... :thumbsup:
      Wahre Worte....Aber andere Hunde gehen genau so gut, Hauptsache ein Hund.

      A.L. schrieb:

      Deshalb habe ich die hängende Pumpe gewählt. Aus welchem Grund empfiehlst Du nun doch eine stehende Pumpe

      Ich glaube, Klaus hat das überlesen.



      So hängend hat Klaus das schon vor Jahren empfohlen, das Bild habe ich mir bei Klaus geklaut.
      Hier gibt es das Original: Neues aus dem Prototypenbau

      Solche "Gummifüße" sind z.B. in meiner Heizung an den hängenden Motoren verbaut. Das geht ganz gut. Aus weichem Silikon habe ich noch keinen solchen Puffer gefunden.

      (Gummipuffer Gewinde, Typ C beidseitigem Innengewinde)


      LG
      Daniel
    • A.L. schrieb:

      klaus Jansen schrieb:

      Wenn die Pumpe hängend montiert wird, ergo senkrecht, brauchst nur einen Bogen und du bist wieder im Aquarium....

      Hi Daniel

      Die Pumpe zieht aber so mittels Bogen aus dem Becken. Das wollte ich verhindern. Und ich habe Klaus aber auch so verstanden, dass die Pumpe mit der Ansaugung nach oben gerichtet, aus dem Becken zieht. Ohne jeglichen Bogen. Und auf der Druckseite würde dann nur ein Bogen gebraucht, um wieder ins Becken zu gelangen. Halt eben so wie in meinem "Entwurf" in Beitrag 61.

      Die Aussage von Klaus, die Pumpe nun doch auf den Boden zu stellen hat mich verunsichert. Leider hat Klaus dazu nicht mehr geantwortet.

      Also zur Säge gegriffen und neu geklebt mit nun stehender Pumpe. Deshalb musste ich 2 Bögen zusätzlich verbauen. Auf ein gerades Stück vor der Ansaugung der Pumpe habe ich dann aber verzichtet, obwohl dies in der Pumpenanleitung empfohlen wird. Aber wenn ich Bilder der CL-Dreamboxen ansehe, wird da ja sogar durch einen Winkel direkt angsaugt. Vermutlich alles irgendwie relativ. Nebenvorteil ist, dass ich die Verrohrung ganz oben im Schrank verlegen konnte und der Unterschrank nun viel besser nutzbar ist. Frau Gemahlin gefällt der Stauraum.

      Im Betrieb kann ich jetzt jedenfalls sagen, dass keinerlei Kavitation entsteht. Auch nicht bei 230 Watt als Belastungsprobe. Ob ich nun viel oder wenig Rohrwiderstand habe ist schwer beurteilbar. Momentan laufen beide Speedies auf 50 Watt und ich habe ordentlich Wind in den knapp 1500 Nettolitern. Finde ich ganz ok, 3 42 Pantas hätten mit Vollgas und ebenfalls 100 Watt kaum mehr Wind gemacht.

      Gruss
      Andi
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    • A.L. schrieb:


      Die Aussage von Klaus, die Pumpe nun doch auf den Boden zu stellen hat mich verunsichert. Leider hat Klaus dazu nicht mehr geantwortet.

      Gruss
      Andi


      Hi Andi ...

      nachdem mir in deinem Thread seitens der Forumszensur einige Sätze rausgelöscht wurde wegen angeblicher Werbung, verzichte ich zukünftig da noch was zu schreiben. Sollen die Forenwächter halt die Antworten geben. Sorry.

      Grüße ... Klaus
      Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....
    • Hi Klaus

      Schade! Aber das mit der Zensur ist lange her. Und vergiss bitte nicht, selbst wenn das unsinnige Löschen wieder zuschlägt, so kriege ich von neuen Beiträgen eine Email und kann den Text trotzdem lesen. Und Deine Meinung würde mich sehr interessieren...

      Gruss
      Andi
    • Ansichten 1 Tag nach Bezug...
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    • Die Neuen:

      Japonicus stammt vom Händler. Er schwamm dort mit Pünktchen. Also habe ich im Keller ein 210 Liter Quarantänebecken mit 39 Watt UV eingerichtet und den Fisch ein paar Wochen therapiert.

      Xanthurum ist aus einem zu kleinen Becken übernommen. Ein Traumtier, das Platz brauchen kann. Sehr selbstbewusst, ich hoffe dass das mit dem Weisskehl gutgeht.

      Tja und den schönen Veliferum habe ich ebenfalls „gebraucht“ aus einem 600 Liter Becken übernommen.

    • Und die bisherigen Lieblinge:
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    • Hallo Andi,

      das ist natürlich richtig, da fehlt noch ein Teil. Ich finde es schade, wenn Klaus nicht mehr antwortet, allerdings kann ich den Frust auch verstehen. Ich finde das umso trauriger, weil Klaus ein Magnet für das Forum ist, der Leute anzieht, jemand, der viele Sachen aus der Praxis verrät und damit auch indirekt zu den Aktionen von Marubis beiträgt. Ich würde mir wünschen, wenn Hans-Werner, Toni, Burkhard und andere noch viele andere mehr wieder rege mitschreiben würden und wenn mal etwas Eigenwerbung dabei ist, NA UND…..

      Ich bin zwar nicht der Klaus, aber ich schreibe mal, wie ich es machen würde.
      Als erstes würde ich mir acht oder neun Gummipuffer Typ C mit beidseitigem Innengewinde M6 besorgen. Die Teile findet man auch unter dem Namen Silentblock. In meiner Heizungsanlage hängt daran ein großer Lüfter, also stabil sind die Teile schon.

      Als zweites würde ich mir eine Hart-PVC-Platte zuschneiden lassen. Etwas breiter als die Pumpe. Ich würde durchaus die Dicke von 15 mm nehmen (ich weiß vermutlich kann man daran das ganze Aquarium hängen und die Hälfte reicht schon aus….) So eine Platte kosten bei 40 cm*30 cm keine 5 EUR.

      Jetzt wird es schwer. Mit einer Japan-Säge würde ich zwei/drei kleine Kerben in die Platte sägen, nicht sehr tief, maximal 5 mm.



      Dann nimmst du ein Heißluftgebläse und erwärmst die Platte im Bereich der Kerben. Die Kerben sollen später beim Biegen helfen, die Platte leichter zu einem 90°-Winkel zu biegen. Wenn du willst, kannst du sogar aus Resten ein Dreieck zurecht sägen und zur Verstärkung an Ende einkleben.

      Die Platte gut erwärmen und dann mit Hilfe einer Kante biegen und dann gut auskühlen lassen. Wenn du magst, kannst du die Innenknickstelle noch mit PVC verschweißen. Die meisten Heißluftgebläse haben dafür einen Aufsatz.

      Düse.jpg

      Die Platte schraubst du unten an deine Holzplatte (mit einer Stockschraube aber nicht durchschrauben). Den Rest siehst du ja im Bild.



      Ich habe zwar mal technisches Zeichen an der Uni gelernt….,aber das ist gefühlte 1.000 Jahre her. Ich hoffe, du kommst trotzdem mit meinen Skizzen zurecht. Deine Lösung ist aber auch große Klasse.

      LG
      Daniel

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Daniel Rother ()

    • Cool, der Boxer wurde übrigens vor kurzem Papa. Techtelmechtel mit einer Labradordame. Das Ergebnis nennt sich dann Boxador. 2 Jungs von den 7 Welpen sind noch zu haben...

      Gruss
      Andi
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    • Da müsste ich mich jetzt entscheiden zwischen Frauchen und Hund... Es gibt zwar kein Tier, das mehr der Freund des Menschen (Mannes) ist als der Hund, aber das wird dann doch schwer.

      Aber der Kleine ist aber meganiedlich....

      LG
      Daniel
    • Zum Licht: Es leuchten 4 Coralcare von 2017 über dem Becken. Zur Entlastung und gleichzeitig zur Erhöhung des Blauanteils habe ich in der Mitte 2 Stück der Orphek Bar 120cm aufgehängt. Die Original-Aufhängungen habe ich durch Edelstahl-Ketten ersetzt. Irgendwie war mir beim Standard Seilsystem nicht ganz wohl. Die Lampen sind ja heftig schwer. Zudem können sie nun, dank 4-Punkte Aufhängung auch leicht schräg gehängt werden.

      Gruss
      Andi
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    • Zwischenstand, 11 Tage nach Füllung und Bezug. Bin ganz zufrieden, aber das Becken ist schon fast wieder zu klein. Es sind noch nicht alle Korallen drin und eine Wunschliste hätte ich auch noch...

      Sand kommt dieses WE rein.

      Fische hatten nur kleine Probs. Weisskehl hatte offensichtlich Stress. Er schwamm ein paar Tage sehr hektisch umher. Dank 55w UV aber keine Pünktchen.

      Rotmeer ist ein Saubraten. Er hat den Veliferum aufs Korn genommen und in ein paar Tage lamg immer wieder attakiert. Nun ist die Bande aber offenbar aufeinander eingeschossen und der Alltag wird weitestgehend harmonisch gelebt.

      Gruss
      Andi
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    • Sand ist drin. Es sind total 30 Kilo.

      Und meine Frau hat sich schon lange Chromis gewünscht...

      Gruss
      Andi
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    • Der Rotmeer wäre bald auf dem Grill gelandet. Dieses agessive Sauvieh hat immer einen einzelnen anderen Doc aufs Korn genommen. Zuletzt hat er sogar meinen über alles geliebten Weisskehl mal kurz verdroschen. Seit die Chromis drin sind ist Ruhe. Zufall oder kann das zusammenhängen? Ich hoffe jedenfalls, dass es so bleibt.

      Gruss
      Andi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von A.L. ()

    • Wie immer gibt es Hochs und Tiefs. Bisher waren vor allem die Hochs dran. Zeit ein paar Tiefs aufzulisten damit ich sie nicht vergesse:

      Das alte Becken habe ich leider während der Bauzeit zu wenig gepflegt. Hohe Nährstoffwerte hatte ich schon vorher. Aber nach dem Abkoppeln vom Kreislauf mit grossem TB, Ablegerbecken und Algenrefugium ist PO4 offenbar rasch und stark angestiegen. Vieleicht wars auch ein Dosierfehler von mir (aus Zeitgründen Handgelenk mal Pi). Die grossen SPS Stöcke haben jedenfalls 1 Woche vor Umzug alles Gewebe abgestossen, was wiederum eine Bakterienblüte zur Folge hatte. Diese hatte ich nach zuschalten einer UV zwar rasch wieder im Griff, aber der Schaden an den SPS war verheerend. 95% tot. Alles was ich nicht sowieso im Ablegerbecken hatte oder notfallmässig dort noch unterbringen konnte ist eingegangen. LPS, Weiche, Muscheln und Fische haben alle überlebt. Der Weisskehl hat das dann mit ein paar Pünktchen quittiert. Die sind aber schon wieder Geschichte. Das hätte leicht übler ausgehen können. Uff...

      Der Beckenumzug selbst hat dann ein weiteres Opfer gefordert. 1 gelbe Korallengrundel ging verloren. Wir haben jeden Stein mit einer hellen Taschenlampe „lochgeleuchtet“, aber das kleine Fischchen blieb unauffindbar. Ich bin sehr traurig, besonders weil die Witwe oder der Witwer noch da ist. Das Paar lebte seit Jahren bei mir und hat regelmässig Gelege in eine Acro geklebt. Möglicherweise ist die Grundel beim Ausräumen auch in die Teppichanemone geflüchtet.

      Schon krass, ich kannte das Risiko des „warmen“ Umzugs, hatte aber gehofft, das ohne Verluste bewerkstelligen zu können und viel Zeit in die Planung gesteckt.

      Altes Becken auflösen, Tiere soweit nötig abgeben und danach neu starten wäre vieleicht doch sinnvoller gewesen. Alles in Ruhe. Egoismus hat mich davon abgehalten, ich konnte und wollte mich nicht von meinen Fischen trennen. Und logistisch gesehen war der Umzug schon heftig. Das grösste Risiko habe ich beim Verschieben des alten Beckens gesehen. Und gerade das ging völlig unspektakulär problemlos über die Bühne.

      Gruss
      Andi
    • Bezug und Einfahren läuft bisher völlig entspannt. Schnellstarts lassen die Algenphasen ja oft gar nicht erst aufkommen, trotzdem hatte ich davor Bammel. Einerseits wegen den hohen Nährstoffwerten in den 800 Liter Altwasser. Andererseits weil ich Leitungswasser verwende. Dieses hat mom PO4 von 0.11, also ganz schön viel.

      Und ich musste für die Füllung 1500 Liter Frischwasser brauen. Also habe ich eine Osmoseanlage ausgeliehen und immerhin 600 Liter damit herstellen können. Der Rest ist Leitungswasser, welches ich durch eine mit PO4 Adsorber gefüllte Filterpatrone habe laufen lassen. Das Ausgangswasser konnte ich so auf 0.03 drücken.

      1 Woche nach Füllung hatte ich im Becken dann PO4 von 0.08 gemessen. Für mich ein super Wert, aber immer noch hoch für den Start. Adsorber habe ich keine im Becken und lasse nun einfach mal laufen und wachsen. Mal sehen wohin die Reise führt. KH zieht das Becken schon knapp 40g am Tag. Oder 400ml KH-Lösung (Balling light nach FM, aber mit Triton Salzen). Ich baue mal auf den Verbrauch meiner Setzlinge.

      Drückt mir sämtliche salzige Daumen, dass sich das alles weiterhin so positiv entwickelt.

      Und nein ich werde keine Osmoseanlage anschaffen. Da bin ich beratungsresistent.
      • Erstens verkalkt die bei mir innerhalb von 2 Jahren völlig.
      • Zweitens finde ich den Wasserverlust inakzeptabel. Ausgeliehen hatte ich eine Vertex mit Druckerhöhungspumpe und angepriesenem 1:1. Nachgemessen ergab es 4:1, vermutlich wegen dem saukalten Leitungswasser.
      • Drittens gehen die Dinger heftig ins Geld wenn Anschaffung, Filterwechsel, Wasser- und Stromverbrauch zusammengerechnet werden.
      • Viertens läuft Leitungswasser bei mir unter Balling Billig. Es gibt viel weniger Ca und Mg zu dosieren. Wirkt also sogar noch kostensenkend...
      Gruss
      Andi
    • A.L. schrieb:

      Und meine Frau hat sich schon lange Chromis gewünscht...
      Wunderschöne Fische....Ich habe die Feststellung gemacht, dass diese Fische Dauerfresser sind, deshalb benötigt sie sehr häufigere Futtergaben. Leider gibt es immer noch keinen vernünftigen Frostfutterautomaten.

      Obwohl als als Schwarmfisch angepriesen dient der Schwarm in der Natur vermutlich dem Schutz vor Fressfeinden (beim Schnorcheln habe ich die fast immer nur im Schwarm gesehen.).

      Im Aquarium allerdings kommt es oft im adulten Stadium zu Paarbildungskämpfen oft mit tödlichen Ausgang, dann nehmen die Fische auf einmal rapide ab. Große Fische (Docs etc.), die im Becken für Action sorgen wirken meines Erachtens ehr förderlich, weil der Schwarm länger zusammen bleibt.

      LG
      Daniel
    • Hallo Andi,

      leider nicht. Neben phosphatarm wäre auch schnell eintauchend aber langsam sinkend mein Wunsch. Bisher sinken mir die Teile oft zu schnell zu Boden oder treiben zu lange an der Oberfläche. Ich nehme Granulat von Tropic Marin und Dr. Basler und SERA im MIX bzw. Wechsel.

      LG
      Daniel
    • Hi

      Die dunklen Seiten des CL:

      CL ist leise, aber nicht lautlos. Das Wasserrauschen ist nicht ohne, auch wenn der Motor der Pumpe seeehr leise läuft. Frau Gemahlin ist nur zu 80% zufrieden. Also werde ich die Rohre vermutlich noch irgendwie isolieren müssen.

      Und kleine Schnecken sind eine Katastrophe für's CL. Saugseitig habe ich Aqua Medic Schlitzrohre verbaut, reicht offenbar nicht. Fast täglich landet eine Schnecke in einer Turbine und fährt dann geräuschvoll Achterbahn. Pumpe stoppen und wieder anlaufen lassen sorgte bisher für Abhilfe. Also bisher bloss nervig.

      Aber heute sitzt eine Schnecke derart fest, dass die Pumpe diese auch mit 20 Neustarts nicht abschütteln konnte. Jetzt lasse ich sie mal aus und wenns morgen noch ist, dann muss ich wohl schon das erste Mal Pumpen zerlegen spielen.

      Verdammt, so stinkts mir schon etwas. Irgendwie entäuschend, die ganze CL-Geschichte.

      Hat jemand ähnliche Erfahrungen und gab's irgendeine brauchbare Abhilfe. Ausser auf Propeller umsteigen... ?(

      Gruss
      Andi
    • Ein dicker Lippfisch hat bei mir das kleine-Schnecken-Problem auf seine Weise gelöst...
      Erst nach seinem Tod kamen so langsam ein paar kleine Schnecken hervor.

      Bei mir hatte leider ein Lippfisch den Spielverderber gespielt und im alten Becken den Ablauf verstopft, weswegen jetzt immer Schlitzrohre auf dem Ablauf sitzen. Auch die dicken Turbo fluctuose kommen mir nicht dort rein. Die meisten passen da ohnehin nicht durch. :P
      Viele Grüße

      Sandy
    • A.L. schrieb:

      Hat jemand ähnliche Erfahrungen und gab's irgendeine brauchbare Abhilfe. Ausser auf Propeller umsteigen...
      Auch das kann ähnliche Probleme nicht vermeiden.
      Habe ja 3 MP40 im Einsatz, und ca 2-3 mal in der Woche verklemmt sich nachts eine Schnecke.
      Das dröhnt durch das ganze Haus bis ins Schlafzimmer der oberen Etage. Da könnt ich manchmal...... :base:

      Gruß
      Bernd
      200x70x60, Beleuchtung: 2x NextOneEighty, Vliesfilter MarineClean MC5000, Abschäumer: NyosQuantum 160,Deltec 1500i, RFP: RD3 Speedy 80W, Strömungspumpe: 3x Ecotech MP 40 QD/Reeflink, Dosieranlage: Kamoer X4, Nachfüllanlage: Aqualight ST-O2, Powerfilter
      Versorgung: Triton Methode
      Neu ab 15.07.19 DSR
    • Hi

      Die Pumpe läuft wieder leise, nachdem ich sie ausgebaut habe. X(

      Schon richtig, die Schnecken schlagen halt schon mal fies zu. Da ich mich mittlerweile Pumpentester nennen kann, kann ich folgende Aussagen mit gutem Gewissen machen. Und Täubchenschnecken hatte ich schon immer, also vergleichbare Bedingungen. Momentan habe ich aber eigentlich so wenig Schnecken wie noch nie. Weil junges Becken...
      • Tunze Stream und Nanostreams. Die ältesten laufen mittlerweile seit 8 Jahren bei mir. Noch nie war eine Schnecke ein Problem.
      • Jebao‘s gehen immer mal kaputt, haben aber keinen Stress mit Schnecken.
      • ECM 42 hatte vieleicht 2 mal pro Jahr das Problem.
      • Ecotech MP40 alle 1-2 Monate
      • Abyzz A100 als freistrahlende Stömungspumpe im Keramiknest maximal 1 mal pro Jahr
      • Abyzz A100 an internem CL mit Aqua Medic Schlitzrohr und 32er Verrohrung null Problemo während 2 Jahren Betriebszeit.
      • Und nun, die 230 Watt Speedies am jungen schneckenarmen Becken mit dicker Verohrung (63 und 50mm) hat mindestens alle 2 Tage ein Schneckengeratter.
      Nun suche ich Erklärungen. Entweder liegt das an der Pumpengeometrie oder wie immer man das nennt.

      Oder die dicken Rohre haben eine zu geringe Strömungsgeschwindigkeit, so dass die Schnecken von vorne (Druckseite) überhaupt in die Pumpe kriechen können. Saugseitig hats ja ebenfalls ein Schlitzrohr.

      Oder beides zusammen. Im Pumpenkopf der Speedy ist genügend Platz für Täubchenschnecken in XXL, um am Flügelrad vorbeizukommen und nebst einem Picknick gleich noch ein PingPongturnier zu veranstalten. Was bei der Abyzz schlicht nicht geht. Da sitzt alles sehr eng. Vorbeikommen nicht möglich...

      Andere Ideen?

      Gruss
      Andi
    • Hallo Andi,

      meine beiden 230er hatten im ersten Jahr auch öfters mal ein Schneckenproblem, was ein Ausbau der Pumpe zur Folge hatte. Aber seit zwei Jahren laufen sie ohne Unterbrechung/Ausbau durch. Selten höre ich mal ein leichtes rattern, aber das ließ sich bis jetzt immer durch kurzes Abschalten der Pumpe lösen.

      Viele Grüße
      Andreas
    • Hi Andreas

      Danke, also Hoffnung, dass das nachlässt.

      Spannend wäre jetzt aber zu wissen, ob jemand mit Abyzzpumpen am CL das Problem auch hat. Habe mir eben nochmals den Kopf der A100 angesehen. Eine Schnecke kommt da am Flügelrad unmöglich vorbei. Ist die Ansaugung mit „feinem“ Schlitzrohr geschützt, ist alles gut.

      Wenn ich die Speedy das nächste Mal ausbauen muss, werde ich die Platzverhältnisse auch bei ihr mal ganz genau beachten.

      Zwischenzeitlich reduziere ich die Auslässe auf 32mm, was die Strömungsgeschwindigkeit zumindest am Auslass stark erhöht. Hoffentlich so stark, dass evtl. gar keine Schnecke mehr gegen die Stömung ankämpfen mag/kann.

      Bin gespannt...

      Gruss
      Andi
    • Update...

      Bin ganz zufrieden. Es wächst und gedeiht, die Docs vertragen sich und haben einen irrsinnigen Appetit.

      Aufgrund der Futtermenge (50gr. FroFu und zusätzlichTrockenzeugs/Algen pro Tag) habe ich den Durchfluss durch den Rollermaten erhöht. Nun hält eine Rolle nur noch gut einen Monat. Der Arme Vlieser muss jetzt schlucken was die Speedy bei 122 Watt fördert. Irgendwann muss ich mal auslitern, was da jetzt netto so durchgeht. Und dann brauche ich unbedingt einen grösseren Vlieser.

      PO4 ging trotzdem langsam nach oben. Ich will aber unter 0.1 bleiben. Also musste nun doch Adsorber ran. Ich nutze nun Den Aluadsorber von Triton. Bisher alles gut und PO4 halte ich so zwischen 0.03 und 0.08, gemessen mit Milwaukee Photometer.

      Bei NO3 möchte ich nicht unter 5 fallen, da musste ich schon mehrmals zudosieren.

      Die Strömung war in der letzten Zeit meine Hauptsorge. Und das ist auch der Grund weshalb im Becken noch einiges an Unordnung vorhanden ist. Mit viel Basteln und ausprobieren läuft auch die Strömung nun aber zufriedenstellend.

      Mein CL-Fazit:

      Klassisch gebaut, dh 4 x 40er-Auslässe in den Ecken mit je einem 45 Grad Winkel erzeugen viel Wasserbewegung an der Oberfläche und eine massive Verdunstung, aber wenig Wind im Becken. Die Speedies liefen so auf 80/90 Watt. Also 170 Watt für die Strömung.

      Also habe ich die Auslässe mit kurzen Redus auf 32 verjüngt und den Ausströmwinkel von 45 auf 80 Grad erhöht (Abgesägte 90 Grad Bögen). Jetzt laufen die Speedies noch auf 40/50 Watt und der Wind ist da. Bei halbem Stromverbrauch!!! Allerdings habe ich so wieder fliegenden Sand in den Ecken. Mir kommt da der gepeinigte Luther in den Sinn, der immer von energiesparender Strömung und dafür notwendiger hoher Abströmgeschwindigkeit geredet hat. Offenbar hatte er strömungstechnisch schon den Durchblick.

      Die grossen Speedies taugen meiner Ansicht nach nur bedingt fürs' CL. Zwar laufend die Pumpen fantastisch leise, sind aber sehr anfällig auf Fremdkörper. Anfangs war ich der Meinung, dass Schnecken das Pumpengeratter auslösen. Mittlerweile weiss ich aber, dass einzelne kleine Sandkörner das Problem sind. Wird ein Sandkorn angesaugt, ist die Pumpe des öfteren nicht in der Lage, sich davon selbst zu befreien. Sandlos oder Korallenbruch als Bodengrund wäre aber bestenfalls eine Notlösung. Also wieder basteln, bis es funzt. Als Abhilfe habe ich die Ansaugung nun fast bis zur Oberfläche hochgelegt. So gibt's viel weniger Pumpengeratter. Dafür sehen die Schlitzrohre besch… aus. Vielleicht ein Problem des Pumpenkopfs, resp. der Energieeffizienz der Speedy. Denn Bekannte mit CL und Abyzz-Befeuerung kennen dieses Problem nicht, verbraten aber dafür mehr Strom mit dem CL. Die berühmte eierlegende Wollmilchsau wird also immer noch gesucht.

      Die Ansaugungen und Ausströmer habe ich mit aufbereiten Steinen aus dem alten Becken verkleidet. Sobald ich mit der Strömung dann mal 100% zufrieden bin, werde ich die so entstandenen Säulen noch bepflanzen. Bis dann ist im Becken halt noch immer einige Unordung im Korallenbestand.

      Gruss
      Andi
    • Fotos...
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    • Umbau Fischküche...

      Ich will weg vom Adsorber. Weg vom Leitungswasser ist aber kein Thema. Also musste ein grösserer Vlieser und ein grösseres Ablegerbecken, eigentlich ein Korallen Refugium, her.

      Ich habe lange gezögert, weil finanziell schwer zum heben. Aaaaber dank Sommerfest und Ausstellungsmodell wurde es dann möglich. dank es hat sich gelohnt. Seit 3. Januar läuft die umgebaute Fischküche ohne Algenrefugium und ohne Adsorber dafür mit royaler Vlieserbox. Den AS habe ich schon mal von 54 auf 42 Watt gedrosselt und es funzt.

      Nitrat habe ich schon 2x dosiert. Ich will nicht unter 5 fallen. Phosphat musste erst einmal ins Aq geschüttet werden. Nun liegts mom so bei 0.07. Ich versuche zwischen 0.05 und 0.1 zu bleiben.

      Fazit: Die Dreambox ist eine feine Sache und funktioniert herrvorragend.

      Anfangs hatte ich Skrupel das teure Teil zu durchbohren aber der Notüberlauf, die Verbindung zum Ablegerbecken inkl. Notüberlauf mussten gemacht werden. Zudem Durchbrüche fürs Wechselwasser und fürs Nachfüllwasser.

      Die Box war mit 6 Einlässen bestückt, dafür max. 40er. Also habe ich das auch umgebaut auf 2x 50er, passend zum Rest meiner Verrohrung.

      Und nun lass ich einfach nur noch laufen... :thumbsup:

      Gruss
      Andi
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    • Zwischenfazit nach einem Monat Vlies-Dreambox: Ich bin mehr als begeistert! Klaus, falls Du mitliest, vielen Dank, die Dreambox ist der Knaller... :thup

      NO3 wird ab und zu nachdosiert um zwischen 5 und 10 zu bleiben. PO4 habe ich recht stabil auf 0.07. Damit dies gelingt, habe ich einfach den Vliesdurchlauf auf nur noch 2 Sekunden eingestellt. Wird der Maximalwasserstand wegen zugesetztem Vlies erreicht, zieht der Motor 2s lang Vlies nach. Das reicht um 1/3 der sich unter Wasser befindenden Vliesmenge aus dem Wasser zu ziehen. So lässt sich der Nährstoffpegel super einfach steuern.

      Ich hatte vorher einen bis zum geht nicht mehr ausgereizten Rollermaten mit immensem Vliesverbrauch. Billigfilter mit sauteurem Vlies. Dazu ein Algenrefugium mit dem notwendigen Stromverbrauch. Dann 1 Liter Adsorber pro Monat. In Kombination hat das ganz gut geklappt.

      Nun ist das alles weg und der Abschäumer zusätzlich gedrosselt. Habs mir mal durchgerechnet: An Adsorber, Strom und durch den Kostenvorteil des royalen Vlieses gegenüber dem Theiling-Vlies spare ich inskünftig etwa 500 Euro pro Jahr. Das hilft ungemein, die hohen Anschaffungskosten der Dreambox zu verdauen.

      Gruss
      Andi
    • Vielen Dank für deine positive Rückmeldung .... ja, die Schrägbettvlieser-Dreamboxen sind echt der Knaller, hab unter meinem Becken auch eine am laufen. Das 40 Gramm Vlies hält bei mir, wenn ich hoch aufstaue, ungefähr 10-12 Wochen. Allerdings ist auf die Art der PO4-Wert ganz ordentlich nach oben geschnellt, als das Becken 8-9 Monate alte war, ergo die Biologie so richtig schön in Schwung kam.
      Aktuell lass ich es nur 2-3 cm aufstauen und keine 20 cm mehr, da hab ich zwar mehr Verbrauch, dafür aber kristallklares Wasser und der P04 Wert bei ca. 0,03 bis 0,06
      Nur über die Verweilzeit kann man das sehr gut einregeln. Aktuell ziehe ich bei 2,5 Sekunden.
      Adsoerber auf Eisenoxydbasis ist der größte Mist. Erstens wird in der Dreambox alles braun, zweitens schäumt der Abschäumer so wie nix mehr ab und drittens verstopft der Medienfilter aufgrund der teilweise winzigen Splitter die im Adsorber enthalten sind und werden so ins Becken gepült, wenn man den Medienfilter durchwirbelt.
      Aluminium Adsorber sind da viel besser, reichern dir ab Aluminium im Wasser an. Die besten Erfahrungen habe ich mit Lanthan von Tropic-Marin gemacht. Allerdings verdünne ich das Zeug 25 ml auf 5 Liter Osmosewasser und gebe es mit einer Dosierpumpe in die Einlaufkammer der Vlieserbox zu. Hier wird es ordentlich durchwirbelt, reagiert sofort mit dem PO4, flockt aus, steigt an die Wasserobefläche, die ja dank der beruhigten Vlieskammer wenig Strömung aufweist und wird vom Vlies abtransportiert, was wiederum durch die Schräge des Schlitzbleches sehr gut funktioniert.
      Aktuell halte ich den PO4 Wert mit dem Vlies und nasser Abschäumung, ein Behälter mit Lanthanwasser steht aber immer bereit, falls der Wert über 0,15 steigen sollte.

      Grüße ... Klaus
      Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....
    • Hallo,
      habt ihr schon Mal darüber nachgedacht das zu starke Filterung die Biologie eventuell unten hält? Ich hatte an 1400l einen BK Supermarin 250, Rollermat, ozon, kohle und Zeolithfilter. So richtig ist alles nicht in Gang gekommen mit den SPS und die Werte waren teilweise mit po4 bei 0,09. Ich bin dann genau in die andere Richtung gegangen, habe erst Kohle und Ozon entfernt. Dann den Rollermat zeitweise reduziert und dann komplett entfernt. Den Supermarin hab ich gegen den Cone 250 getauscht. Fischbesatz ist gleich geblieben und die Korallen sind wieder besser geworden. Po4 ist im Moment bei 0,02 oder tiefer und Nitrat im Moment zwischen 0,5-2
      Gruß
      Gruß Spooner
    • Spooner schrieb:

      Hallo,
      habt ihr schon Mal darüber nachgedacht das zu starke Filterung die Biologie eventuell unten hält? Ich hatte an 1400l einen BK Supermarin 250, Rollermat, ozon, kohle und Zeolithfilter. So richtig ist alles nicht in Gang gekommen mit den SPS und die Werte waren teilweise mit po4 bei 0,09.


      Das kann man so nicht verallgemeinern. Gibt zu Genüge Becken, bei denen es genau andersrum verlaufen ist.
      Ich habe auf 1800 Liter einen BK 200 DeLuxe, keine Kohle, kein Zeovith, kein UV ( nur die ersten 4 Wochen) kein Algenfilter, benutze keine Pellets, nur wenig Ozon und auch nur sporadisch für ein paar Tage Im Monat. Es befindet sich auch fast nur Totgestein (EpoReef) im Becken, ca. 95 % und 5 kg Ls aus einer Beckenauflösung. Bodengrund habe ich ebenfalls keinen im Becken. Ausschließlich Filterung über Abschäumer und Schrägbettvlieser und bei Bedarf Lanthan-Dosierung mit ElmiPhos.
      Wasserwechsel 10 % im Monat, bei Bedarf auch schon mal alle 14 Tage 10 %
      Kalkrekator DaStaco und Spurenlemente von Fauna-Marin, Trace 1,2 und 3 sowie ReefVitality. Weder mit Weichkorallen noch mit Steinkorallen Probleme, wobei ich allerdings eher LPS--und Weichenlastig bin.
      Jedes Becken ist individuell, eine Allgemeinformel gibt es nicht, jeder muss sich mehr oder weniger selbst an sein System wie er das Becken fahren muss, rantasten.
      Ein Vlieser holt keine Nähstoffe oder Plankton raus, erstens ist das Vlies viel zu grob und zweitens, haben wir eh kein Plankton im klassischen Sinne im Becken. Kleinstlebewesen ist kein Plankton.
      Also, ich wollte nie wieder auf einen wirksamen Vlieser verzichten wollen, allein schon wegen der Nährstoffkontrolle und dem kristallklarem Wasser. Ein weiterer Vorteil : ich hatte noch nie Schnecken oder andere unerwünschte Dinge in der Nadelrad-und Förderpumpe.

      Grüße ... Klaus

      Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....
    • Hallo Klaus,
      war auch nur zur Info. Ich hatte auch keinen sand, nur jetzt 5kg für die lippfische. Mein Vlies sah auch so aus wie deins. Ohne den Rollermat setzt sich jetzt alles wieder in der abschäumerkammer ab und dort kann man es gut absaugen. Ich hab einen groben 1000er Sockenfilter vor der Pumpenkammer von Aqua medic, da kommt nichts an schnecken durch und auswaschen muss man die kaum bis gar nicht. Dreckig ist das Becken bis jetzt auch nicht bzw. Ging es 20 Jahre davor auch ohne Rollermat. Mit vielen SPS hatte ich keine Probleme nur bei den empfindlich Sorten habe ich gemerkt das sie schlechter wurden. Nachdem ich das alles entfernt hatte sind meine STN Probleme fast verschwunden bis man wieder etwas probiert hat. Ich habe auch kalkreaktor und ww kaum noch.
      Deko habe ich die alte von Norbert, kein Lebendgestein.
      Das interessante daran war das je mehr entfernt wurde desto weiter sind die Werte gefallen. Also muss ich damit die Biologie ja irgendwie eingebremst haben.

      Ich habe immer wieder Kohle versucht weil immer der Dauereinsatz empfohlen wird aber damit kann ich mich nicht anfreunden. Je länger Kohle und der Rollermat drin waren, desto schlechter wurde das Polypenbild an einigen SPS.
      Aber wie du schon sagst, muss das jeder selber probieren. Vielleicht geht es mit den Nährstoffen auch wieder in die andere Richtung. Das wird sich die nächsten Monate zeigen. Das Becken steht jetzt so fast 2 Jahre und mit entfernen der ganzen Dinge hab ich im Oktober angefangen.
      Gruß
      Gruß Spooner
    • Hi Spooner

      Hab im Vorfeld auch schon kritische Stimmen gegen Vlieser vernommen aber nicht viel damit anfangen können. Oder besser gesagt konnte ich die Bedenken bezüglich biologischen Abläufen nicht einordnen.

      Fakt ist, dass schon der Rollermat für optisch sauberes Wasser gesorgt hat. Aber den Po4 Höhenflug konnte er nicht verhindern. Auch No3 stieg in ordentliche Höhen. Sicher auch weil ich viel Fisch habe und ausschliesslich Leitungswasser verwende.

      Seit die Dreambox läuft hat sich einiges fast schlagartig geändert. Konnte das auch kaum glauben und schon wieder nicht verstehen, was denn da abgeht. Einzige für mich plausible Erklärung liegt in der Bauart des Filters.

      Der Rollermat hat 15cm breites Vlies. Dafür ist geschätzt etwa ein Meter davon im Wasser und wird in kleinsten Schritten gemächlich nachgezogen. Somit entsteht eine doch recht lange Verweilzeit im Wasser. Vermutlich wird das Vlies so selbst schon biologisch aktiv.

      Bei der Dreambox ist das anders. 38cm breites Vlies, dafür nur etwa 20cm im Wasser. Wenn der Wasserstand steigt und den Motor betätigt, wird eine über die Zugzeit definierbare Länge an Vlies aus dem Wasser gezogen. Verweilzeit und damit auch die biologische Aktivität sind deshalb vermutlich sehr viel geringer. Macht auch nix, für Biologie sind die Korallen, die Deko und der Sand zuständig.

      Vom Filter erwarte ich eigentlich nur, dass er Abfallprodukte aus dem Wasser holt, bevor diese biologische verarbeitet werden. Und genau das macht die Dreambox bisher sehr gut. Ich hoffe, dass Adsorber auch weiterhin nicht mehr benötigt werden.

      Gruss
      Andi
    • klaus Jansen schrieb:

      Allerdings ist auf die Art der PO4-Wert ganz ordentlich nach oben geschnellt, als das Becken 8-9 Monate alte war, ergo die Biologie so richtig schön in Schwung kam.
      Hi Klaus

      Da ich momentan sehr hoch aufstaue, das Vlies nur kurz ziehe und der Abschäumer gedrosselt läuft, denke ich noch reichlich Reserven zu haben um künftigem Nährstoffanstieg zu begegnen. Mittlerweile füttere ich täglich eine halbe Tafel Frofu pro Tag, also 50g. Plus Trofu. Das Gepullere der Docs macht mir jetzt keine Kopfschmerzen mehr :thumbsup:

      Bin gespannt wie sich das weiterentwickelt.

      Ozon habe ich übrigens im Dauereinsatz, aber nur kleinste Mengen. Der 50er Sander ist max. 1/3 aufgedreht. So brauche ich auch keine Kohle am Auslauf. Kohle kommt mir eh nur alle 1-2 Jahre mal für 2 Wochen ins Becken. Das Zeug holt ja leider auch das raus, was es eigentlich nicht müsste. Der Patronenfilter der Dreambox ist somit zur Arbeitslosigkeit verdammt. Aber für den Fall der Fälle betriebsbereit.

      Vermutlich ziehen übrigens bald 2 Baggergrundeln ein. Dann kann der Vlieser zeigen was er kann. Schmodder im Sand habe ich nun nach einem Jahr schon reichlich. Ohne Vlieser würde ich so sehr trüben Tagen entgegensehen. ;)

      Gruss
      Andi
    • Spooner schrieb:

      Mit vielen SPS hatte ich keine Probleme nur bei den empfindlich Sorten habe ich gemerkt das sie schlechter wurden. Nachdem ich das alles entfernt hatte sind meine STN Probleme fast verschwunden......


      Das interessante daran war das je mehr entfernt wurde desto weiter sind die Werte gefallen. Also muss ich damit die Biologie ja irgendwie eingebremst haben.


      Hi Spooner,

      die Problematik die du ansprichst, kenne ich aus vielen Kundengesprächen. Andi hat es bereits angesprochen, nämlich dass das Vlies einfach zu lange im Wasser ist.. Dazu später mehr ...
      Das Phänomen was du beobachtet hast, hängt weniger an biologischen Zusammenhängen, als an chemischen. Die Vliesstoffe bei den Billiganbietern haben nämlich ein nahezu unbekanntes Problem, bzw. zwei Probleme :
      Die Vliesfasern sind chemisch verklebt und genau dieser Kleber löst sich im Wasser und schädigt Korallen. Wir verwenden Vliesstoffe, die eine Zulassung für die Lebensmittelindustrie haben und diese Fasern sind thermisch miteinander verschmolzen und geben somit nichts ans Wasser ab. Thermisch verbunden heißt, die Fasern werden mit Heißluft miteinander verbunden. Das Verfahren hat mit ein Hersteller auf einer Messe für Filtrationstechnik mal genau erklärt und klang einleuchtend.

      Zweitens sind die ungeeigneten Vliesstoffe durchweg alle mit Chlorbleichlauge weiß gemacht worden und Rückstände werden ebenfalls ins Aquarium gespült.
      Bei den lebensmittelzugelassenen Vliesstoffen werden die Bahnen mit Wasserstoffperoxyd weiß gemacht.
      Die meisten Vliesstoffe kommen aus China und sind durchweg alle verklebt.

      Das sind die kleinen, aber feinen Unterschiede, die kaum jemand kennt. Wir haben ja 60 cm breite Vliesrollen für die ganz großen Boxen, die werden sogar von Kunden gekauft, die diese Billigvlieser haben, die schneiden sich die Rollen selbst zurecht. Und genau von diesen Leuten haben wir Rückmeldungen bekommen, dass die Problematik bei sehr empfindlichen SPS danach schlagartig verschwunden waren.
      Wir haben ein Gutachten des deutschen Herstellers der RE-Rollen, dass deren Produkte für den Lebensmittelbereich eine entsprechende Zulassung hat.
      Diese Rollen sind zwar teuer, aber wir reichen die preiswert weiter, ist halt genau so wie mit Druckern und Patronen : bei teuren Modellen kosten die Patronen nicht mehr viel.

      Du hattest somit kein biologisches Problem mit der Vliesfilterung ansich, sondern du hast mit ungeeigneten Vliesstoffen dein Wasser schleichend vergiftet. Um welchen Kleber es sich genau handelt konnten wir noch nicht rausfinden, die Hersteller antworten nicht auf diese Frage.

      Andi schrieb:

      Fakt ist, dass schon der Rollermat für optisch sauberes Wasser gesorgt hat. Aber den Po4 Höhenflug konnte er nicht verhindern. Auch No3 stieg in ordentliche Höhen.

      Bauartbedingt haben alle Vlieser mit einer Rolle, genau dieses gravierende Problem :

      bedingt durch die Rolle, können keine schweren Schmutzstoffe abtransportiert werden, sie fallen schlichtweg einfach wieder von der Rolle, weil der Staudruck bei Überkopf nicht ausreicht, um zum Beispiel, große Mysis oder Futtergranulat was im Filter gelandet ist, raus zu ziehen.... es fällt runter und bleibt am Boden liegen und gammelt, mit der Zeit hat man eine nette Schlammschicht am Boden angesammelt.
      Der Sensor ist nicht gesteuert, ergo genau wie du richtig vermutest, wird das Vlies nur cm-weise raus gezogen, immer nur ein kleines Stückchen. Am verstopften Vlies tummeln sich aber innerhalb von 15 Minuten Millionen Bakterien, die sich nen Ast darüber freuen an dieser Nahrungsquelle. Sie wandeln sofort den mühsam gehaltenen Dreck um und als Endresultat hat man dann Nitrat-und Phopshatprobleme sowie Bakterientoxine..... eigentlich ist bei der Bauart der Vlieser mehr ein biologischer Filter mit all den bekannten Nachteilen. Kennt man doch an Filterwatte : erst sind sie hellbraun, dann matschig-dunkelbraun und wenn man sie noch länger im Wasser lässt, werden sie wieder heller. Da hat man den mühsam gesammelten Dreck wieder in anderer, umgewandelter Form im Wasser. Und genau aus diesem Grund hat sich bis dato kein einziges so genanntes biologisches Filterverfahren in der Meerwasseraquaristik durchsetzen können.

      Die vorgenannten Probleme hat man nicht, bei einem Schrägbettvlieser, hier ist das Vlies nur maximal 1-2 Stunden im Wasser und man hat es in der Hand, wie lange man aufstauen möchte. Faktisch kann man so seinen PO4-Gehalt wunderbar regeln wenn man regelmäßig misst.
      Meine Ausführungen wurden mir weltweit von gut 100 Leuten bestätigt, die ebenfalls vorher einen Rollenvlieser in Betrieb hatten und gewechselt haben auf das Schrägbettverfahren.
      Dieses Verfahren hat eigentlich nur zwei Nachteile : .....
      1.) .... durch die Schräge braucht es einfach mehr Platz plus die dazugehörige Vorflutkammer
      2.) .... die Herstellung ist aufwändig. Der Getriebemotor, IFM-Sensor und die Panasonic-Steuerung kosten im EK schon mehr, als der Rollermat im VK

      Aber dafür hat man auch gleich einen Vlieser plus eine komplette Filteranlage, die optimal aufeinander abgestimmt ist.

      Grüße .... Klaus





      Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

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