Marubis e.V. Korallenriff Meerwasserlexikon Mrutzek Meeresaqiaristik Interessengemeinschaft für marine Nachzuchten - IFMN www.meerwasserforum.info

Komischervogelfreak sein neues 200x80x70 1120 Liter

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Mit 7-8 mg/l Sauerstoff kommt man prima aus, das ist nämlich das maximale Bindevermögen ohnehin, wenn ich mich nicht täusche!

      Aber was passiert, wenn der Gehalt deutlich sinkt. Da muss man schon einiges an Oberflächenbewegung haben, das Becken darf nicht abgedeckt sein und der Technikschrank sollte auch nicht geschlossen sein.

      Genau die letzten Punkte kollidieren dann aber häufig mit dem Problem der Luftfeuchtigkeit. Ich habe da immer wieder Probleme mit, gerade im Winter und wenn ich aus dem Haus bin. Offene Fenster und Türen sind eine gerne akzeptierte Einladung für ungebetene Gäste, die einem die Wohnung auf den Kopf stellen.

      Von daher sollte man sich gut überlegen, ob man wirklich die Rahmenbedingungen hat, um einen Betrieb ohne Abschäumer möglich zu machen.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Hallo Sandy,

      keine Bange. Das Becken steht frei im Raum, hat keinerlei Abdeckung und ein abgeteiltes, offenes (Innen)Filterareal. Alles gut zugänglich und offen. Seniorengerecht eben! Ich bin Nichtraucher und wohne in einer ländlichen Umgebung. Taeglich frische Luft! Einzig und allein ein längerer Stromausfall kann zum Fiasko fuehren.
      Ich betreibe seit Anfang der 70er Meerwasserbecken mit und ohne AS. In all den vielen Jahren hat es keinen grossartigen Stromausfall gegeben. Jedenfalls kann ich mich nicht an irgendeinen, grossartigen Zwischenfall erinnern. Denn ich habe immer pünktlich meine Stromrechnung bezahlt! :D
      Gruss
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)
    • hajo,

      bei Dir habe ich da keine Bedenken, aber wenn jemand das so liest und sich dann sagt "Au ja, ich hau meinen Abschäumer auch in die Tonne, schließlich geht es ja auch ohne!" genau dann geht es daneben, weil die notwendigen Rahmenbedingungen eben nicht eingehalten werden.

      Für einen erfahrenen Fuchs wie Dich ist das völlig klar, aber für die vielen Mitlesenden vielleicht nicht und deshalb habe ich das hier explizit erwähnt, damit die Experimentierfreudigen auch direkt sehen, was nötig ist, um das Experiment überhaupt starten zu können. :P
      Viele Grüße

      Sandy
    • Hallo hajo,

      leider werden "gewisse Bedingungen" schnell unter den Tisch fallen gelassen, wenn man nicht schon von vornherein weiss, was sich dahinter verbirgt. (^-^)

      Mein Neid ist Dir jedenfalls sicher, im Augenblick läuft mein 500l-Becken noch offen, aber zum Winter hin werde ich das wohl ändern müssen, erst recht, wenn das 800l-Becken wieder in Betrieb geht. Dann hänge ich ein Saunazeichen vor die Tür.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Ja, ich kann deine Bedenken nachvollziehen. Mein altes Becken, oben offen, hatte eine Wasseroberflaeche von 250cm x 100cm. Es stand zwar im Keller, aber Verdunstung ist Verdunstung. Trotz Kellerfenster und Absaugung hat sich mit der Zeit der Schimmel an einigen Stellen breit gemacht.
      Gruss
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)
    • Hallo Marcel,

      Good news! :thumbsup:
      Wer etwas fuer‘s Freiwasser sucht und auf Kaiserfische nicht verzichten will, der kommt um die Gattung Genicanthus nicht herum. Sie legen auch ein anderes Verhalten an den Tag, als die kleineren, verhuschten Centropyge-Zwerge.
      Ich hoffe, dass wir noch viele Jahre diese Zweisamkeit begleiten duerfen. :)
      Gruss
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)
    • Erstmal bekommen Torben. Bei denen habe ich zugeschlagen, weil jemand privat ums Eck dieses super Paar abgegeben hat. Fressen super, stehen gut, am ersten Abend gelaicht, war total überwältigt und Stress gabs auch keinen. Das einzige was nervt, der Kamerad springt viel und ich habe nun ständig Salzflecken auf der Plexiglasscheibe der Lampe. Funktioniert nachsetzen bei denen gut? Möchte das Becken natürlich auch net überlasten, wobei sich am Bestand nix geändert hat.
      1.6 P. bimaculatus
      2 Z. flavescens
      1.1 S. ramosus
      1 V. puellaris
      und die 1.1 G. watanabei
      Finde im Moment nicht die Fische die mir gefallen oder bin zu geizig.
      Aufjedenfall soll noch was spezielles Lippfischiges kommen und ein Paar Liopropoma.

      lg Marcel
    • Hallo Marcel,

      weil Probleme mit der nicht aufzuhaltenden Geschlechtsumwandlung zu befuerchten waren, hatte ich mich schliesslich bei den Lamarck‘s auf ein Paar beschraenkt. Das klappte wunderbar. Bis auf die Tatsache, dass stets das maennliche Exemplar eine hoehere Lebenserwartung genoss. Der weibliche Gegenpart verstarb leider immer frueher. Laichstress? Das Nachsetzen eines kleinen, weiblichen Tieres war anschliessend kein grosses Thema.
      Ich bin gespannt, wie sich die Situation bei Dietmar entwickelt.
      Mein 2. Paar, Genicanthus bellus, musste ich nach der Umwandlung des Weibchens trennen, da die Beissereien nicht mehr tragbar waren.
      Diese Situation hat mich etwas nachdenklich gemacht, da es Parallelen zu sozialen Strukturen bei den Lippfischarten gibt.
      Um den Druck auf die Geschlechtswandler zu vermeiden, oder wenigstens zu mildern, scheinen nur grosse Becken von Vorteil zu sein. Bei Aquarien unterhalb von 2000l haette ich grosse Bedenken wegen einer andauernden Friedfertigkeit beider Geschlechter.
      Ich moechte aber keineswegs davon abraten, mehr als 2 Tiere zu pflegen.
      Nur sollte man dabei immer den unumgaeglichen Wandel der Geschlechter im Hinterkopf haben. Die evtl. Folgen auch.
      Dass es bei den Pflegetipps bezueglich des Verhaltens dieser Tiere auch widerspruechliche Meldungen gibt, ist wahrscheinlich den ungenauen Beobachtungen zuzuschreiben.
      Man unterliegt auch leicht dem Fehler, das Leben in der Natur dem Verhalten im Aquarium gleichzusetzen. Diese Kopie ist eine schlechte.
      So kommt es einerseits zu Aussagen, die das Schwimmen in Haremsverbaenden, gegliedert in Gruppenstrukturen, gefuehrt durch mehrere Maennchen, beschreibt. Andererseits wird ausschliesslich nur die Gruppe erwaehnt. Aber das nur am Rande.
      Auf Lippfische wuerde ich verzichten. Wenn dir schon bei dem Gespritze der Genicanthus das Wasser in den Augen steht, dann wird die Schlagzahl durch die Lippfische noch erhoeht. Nicht nur aus diesem Grund habe ich mich von den Plantschern getrennt. Jetzt brauch ich meine Leuchte nur noch selten abwischen. :D
      Gruss
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)
    • Hallo zusammen!

      In der Freiheit sind die Abstaende zueinander wesentlich groesser, als in der erzwungenen Enge des Aquariums. Dieser relativ grosse Freiraum ist sicherlich dem Nahrungserwerb geschuldet und nicht so sehr der sozialen Ordnung.
      Hingegen kann sich der Geschlechtswechsel unter Aquarienbedingungen als Hindernis fuer den sozialen Frieden herausstellen.
      Solange die hormonellen Veraenderungen ausbleiben, ist ein friedliches Zusammenleben moeglich. Die Weichen werden erst nach dem Wechsel des Geschlechts gestellt.
      Wenn die Umwandlung sich in natuerlicher Umgebung vollzieht, also in einem Verband oder in einer Gruppe, besteht fuer jedes neue Maennchen die Moeglichkeit sich nach weiteren Weibchen umzusehen. Ob das gelingt, und wie es gelingt, ist sicherlich in hohem Masse vom Gruppenverhalten der anderen Tiere in einem homogenen Verband oder einer Gruppenstruktur abhaengig. Hier wird die Distanz untereinander (Fluchtmoeglichkeiten) eine weitere Rolle spielen.
      Auf die Enge eines Aquariums projeziert, fuehrt dieser Druck zu Problemen. Ein anderes Verhalten wuerde mich wundern.
      Es gilt jetzt herauszufinden, inwieweit das Verhalten mehrerer maennlicher Tiere im Aquarium das soziale Verhalten beeinflusst bezw. dieses veraendert.
      Es ist deswegen interessant, weil diese Art in der Lage ist, ihr Geschlecht auch rueckwaerts zu wechseln.
      Ich habe diesen Vorgang nur bei einem Bellus-Maennchen beobachten koennen, dem die Dame abhanden gekommen war. Man kann sagen, ein Witwer, der zur Witwe wurde. ;(
      Deswegen verfolge ich gespannt den weiteren Bericht von Dietmar. :)
      Ich frage mich naemlich, bei welcher Konstellation bezw. welchem Verhaeltnis der Tiere untereinander (maennlich/ weiblicher Anteil) der Rueckwechsel zum weiblichen Geschlecht beginnt.
      In der Natur bedienen sich bei Weibermangel etliche Fischarten dieser Methode. Es ist also unter gewissen Bedingungen nicht unueblich.
      Deswegen bleibt zu hoffen, dass es auch bei einem maennlichen Ueberschuss im Aquarium gelingen kann. Als Einzeltier scheint es kein Thema zu sein. Wie laeuft so etwas aber in einer festen Haremsstruktur ab? In einem Aquarium und ohne Aufstockung weiterer weiblicher Individuen?
      Fragen ueber Fragen! :D

      Gruss
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von hajo ()