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Komischervogelfreak sein neues 200x80x70 1120 Liter

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    • Hey Hajo, ich bin mir da net sicher, ich denke nach wie vor ist bei vielen Arten das Problem einfach das Futter und das viele Gruppen sich aufgrund von Futterneid dezimieren. Ich werde am Tag versuchen mehrfach Frostfutter zu füttern, aber vor allem zusätzlich mit dem Futterautomaten mehrmals am Tag zuzufüttern, plus Grünzeug, sodass ich hoffe das sowas gar nicht erst Auftritt. LG Marcel
    • Hallo Marcel,

      Doktorfische sind Geschlechtswechsler! Und das mit all diesen Folgen. Und damit beginnt bei eintretender Geschlechtsreife das eigentliche Drama im Aquarium. Auch wenn es noch so gross ist. Es ist nicht nur der ständige Futterneid (soweit vorhanden), der uns bei der Gruppenhaltung in die Suppe spuckt, sondern vielmehr der später aufkommende Geschlechtswechsel. Ellen Thaler hat das für den Flavescens ausserordentlich gut beschrieben. Nach dem Motto der zehn kleinen Negerlein....
      Es ist nur von Vorteil, sich vorher zu informieren. Dann stolpert man später nicht in eine Falle.
      Gruß
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)
    • Okay, auf den Gesamtaufnahmen sieht man mehr nacktes Gestein und blau, daher wirkte das nicht sehr grün und wenig besetzt. In dem Fall würde ich tatsächlich den ersten Trupp einsetzen, nachdem die vielen Korallen ins Riff gebracht sind.

      Schwarm Chromis/Anthias plus ein Pärchen Zebrasoma und ein oder zwei Lippfische, die durch die Felsen stromern.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Hallo Marcel,

      vielleicht eine Kombination aus einem Paar Zebrasoma flavescens, einem Siganus magnificus und falls du bekommst ein oder zwei Ctenochaetus flavicauda? Damit hättest du eine breite Putzkolonne. Flavicauda haben und mögen Hajo und ich besonders.

      Bei den Fahnenbarschen hatte ich Pseudanthias pulcherimus aus dem gleichen Grund wie du - sie werden nicht so groß. Optisch konnten sie mich leider nicht überzeugen und ich habe sie bei meinem Umbau abgegeben. Ich finde Pseudanthias evansi deutlich besser. Bei Dietmar habe ich neulich Pseudanthias tuka gesehen die sehr schön waren. Norbert empfiehlt Pseudanthias
      parvirostris die deutlich kleiner bleiben und recht haltbar sein sollen. Außerdem haben diese viel gelb und würden sich farblich von einer zweiten Gruppe abgrenzen. Ich würde vermutlich aber nur eine Gruppe einsetzen. Ich bin aktuell auf der Suche nach Informationen zu Luzonichthys. Diese bleiben sehr klein aber ich weiß nicht ob sich diese Gruppe der Anthias auch im Freiwasser aufhalten wie die Pseudanthias. Die Odontanthias gefallen diesbezüglich zum Beispiel gar nicht.

      Chromis dezimieren sich auf ein Paar.

      Zwergkaiser sind immer gut. Ein Trio Genicanthus kann ich dir als Kaiserliebhaber auch ans Herz legen. Reefsafe und Freiwasserfische. Männchen unterscheiden sich deutlich vom Weibchen von denen sie gerne mehr als eins haben ;)

      Hemitaurichthys polylepis sind auch prima. 3 bis 5 Stück.


      Der Liopropoma carmabi sieht natürlich fantastisch aus. Gerade bei Didi gesehen der den Fisch second hand erworben hat. Ich will dir den Spaß ja nicht nehmen aber hart du eine ungefähre Vorstellung vom Preis dieses Fisches? Könnte vierstellig werden!



      Grüße Torben

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Torben ()

    • Komischervogelfreak schrieb:

      Naja mein Dealer meinte er hätte jetzt öfter welche zurück bekommen, weil sie an Korallen gegangen sind. Hatte vorher auch noch nichts davon gehört. lg

      diese Aussage ist mir zu einfach. Es ist ein (fast) offenes Geheimnis, dass Kaiserfische nicht unbedingt zu den "Reef Safe Fischen" gehören. Natürlich gibt es auch Individualisten und Ausnahmen. Man darf also ruhig davon ausgehen, dass die eine oder andere Korallenart die Neugier der Fische weckt. Beileibe aber nicht für alle Korallenarten! Deswegen reagiere ich manchmal etwas ungehalten, wenn mit einem Rundumschlag die Haltung von Kaiserfische in einem Riffaquaristik disqualifiziert wird. Es geht auch anders. Die Voraussetzung dafür ist die Beschäftigung mit den Lebensgewohnheiten dieser Tiere. Eigentlich ein MUST für jedwede Tierart, die in Gefangenschaft gehalten wird.
      Genicanthus-Arten sind eine Bereicherung für jedes geräumiges Becken. Also, ab 1000l aufwärts! Darunter beginnen die Probleme.
      Wir leben hier unter anderem von Informationen. Dass diese verlässlich sein sollten, ist selbstverständlich.
      Aus diesem Grund hänge ich mich weit aus dem Fenster und breche eine Lanze für diese interessanten und lebhaften Schwimmer!


      Gruss
      Hajo
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    • Alles gut Hajo, nur hatte ich es bis dahin von Genicanthus NIE gehört. ich liebe Kaiser und würde es zu gerne wieder versuchen (Zwergkaiser) hat aber früher nicht geklappt und da ich bei Riffbarschen schon arge Probleme bekommen bzw die Tiere gar nicht mehr rausbekommen habe, überlege ich diesmal tausend mal mehr bevor ich mir was ins Becken setze. Der Rattenschwanz ist zu lang, falls irgendwas nicht bedacht wurde, deswegen lieber vorher drüber sprechen. lg Marcel
    • Hallo Marcel,


      die ersten Genicanthus, die ich damals bekommen konnte, waren. G. bellus und G. watanabei. Nach einer genicanthuslosen Durststrecke kam G. lamarck und verblieb lange Jahre in meinem Becken. Natürlich waren alle Tiere verpaart. Das Männchen vom Lamarck verschliss in der Folgezeit drei Weibchen hintereinander und wuchs im Laufe von Jahren zu einem stattlichen Fisch heran. Die Endgröße lag dann bei ca. 26 cm!
      Alle mir bekannten Genicanthus haben, wenn sie dann einmal Interesse zeigten, an Weichkorallen oder Hornkorallen gezupft. Merkwürdigerweise nie an Acros oder an Lederkorallen. Das haben mir auch andere berichtet, die einige dieser Fische pflegten.
      Wenn ich für ein Riffbecken entscheiden müsste, Zwerkaiser oder Lyrakaiser, dann fiele mir die Wahl nicht schwer. Centropyge & Co zupfen weit mehr an (fast) allen Korallen, als die Planktonfänger im freien Wasser. Außerdem sind diese Fische mit ihrem Geschlechtsdimorphismus eine Augenweide schlechthin.
      Es sollte auch nicht allzu schwer sein, bei Bedarf die Tiere aus dem Becken zu bekommen. Sie sind ziemlich verfressen und somit für die Falle prädestiniert.
      Gruss
      Hajo
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    • Der Lamarck ist auch einer der Riesen innerhalb der Arten. Andere bleiben bedeutend kleiner.
      Es ist halt so, im Handel findest du meist nur juvenile Weiber. Klein und nett anzuschauen. Was sich nachher daraus entwickeln kann, führt bei manchen zu einer herben Enttäuschung und beim Fisch zum Elend. Aus diesem Grund sind vorab eingeholte Informationen unabdingbar.
      Aber bei über 2000l war das nie (m)ein Problem. :D
      Gruss
      Hajo
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    • Welche Art bleibt denn kleiner ? Watanabei hatte ich gesehen, caudovittatus wird ja leider auch riesig. lg Marcel
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    • Also am ehesten watanabei. Ich muss mal sehen, erstmal werden dann wohl zwei flavescens und zwei Paar Garnelen kommen (debelius, amboniensis).
      Trio watanabeis, Paar flavescens, da finde ich die polylepis Gruppe schon zu heftig, habe zwar viel Schwimmraum, aber weiß net wie das aussieht. Kleinkram ist ja vielleicht noch was anderes, aber das sind ja schon ein paar Brocken.
      lg Marcel
    • Genicanthus oder Polylepis, das sehe ich auch so.
      Putzergarnelen sind fuer mich eine Pflicht, wenn Fische vorhanden sind.
      Nicht allein wegen der Parasiten, sondern als Vertreiber der Langeweile bei den Fischen sind sie gefragt. Langeweile scheint mit ein Grund für manche Uebergriffe der Fische auf Korallen zu sein.
      Gruss
      Hajo
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    • Ich hatte ca. 1 Jahr 4 Stk. Vor 7Tagen ist einer gesprungen. Seit Samstag sind es 7.... Irgendwie cool, wenn sie im Schwarm Futter suchen. Ich hatte sie frühen nie, weil ich dachte, es wären WeicheierFische. Falsch gedacht. Ich wollte mit den Ersten 4 Erfahrung sammeln, um mir irgendwann die etwas zu teueren Schwertträger zu kaufen. Jetzt gefällt mir die Gruppe sehr gut. lg Dietmar
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    • moin dietmar,

      man hört doch immer, dass gruppenhaltung nicht möglich sei und immer nur einer übrig bleibt.

      scheint sich in deinem großbecken ja anders zu entwickeln oder ist der gesprungene der anfang einer dezimierung?
      ansonsten
      gruss
      joe

      korallenfarm.de H
      "ULTRA-C o r a l s - made in Germany"
      der weg ist das ziel!
      theorie ist: wenn man alles weis und nichts funktioniert.
      praxis ist: wenn alles funktioniert und keiner weis warum.
    • moin Joe,

      meistens waren die 4 Schwertträger zusammen. Nur abends haben sich 2 + 2 unterschiedliche Schlafplätze gesucht ( ca. 1m auseinander). Eigentlich übersehen sie größere Fische und zeigen keine Angst. Große Lippis habe ich noch nicht. Es muss also nicht sein, das die Gundel von einem Fisch rausgeworfen wurde. Das die Grundeln sich kloppen, habe ich auch noch nicht gesehen. Mal schauen, mehr weiß ich auch nicht. Ich kenne keinen mit mehreren Grundeln.

      gruß
      dietmar
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    • Hallo Dietmar,


      ich selbst habe es zweimal mit je 2 Tieren (Magnifica) probiert. Allerdings nicht im grossen Becken. 18 Monate waren noch nicht ins Land gegangen, da blieb nur noch das männliche Tier übrig. Dieses verstarb kurze Zeit spaeter. Mit einer Gruppe habe ich es noch nicht versucht.
      Wie sich deine Gruppe zukuenftig weiter entwickelt wird, kann sicher aufschlussreich werden und macht mich neugierig. Besonders in puncto Lebenszeit, da sich nach meiner Kenntnis das Lebensalter bei Pfeilgrundeln auf ca. 2 Jahre beschränkt. Plus minus ein paar Monate.
      Gruss
      Hajo
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    • Hallo Hajo,

      gesternabend waren es wierder 8 Grundeln. Mein Frau hatte mir nicht verraten, dass sie den Rausspringer wieder ins Becken befördert hat. Bisher hatte sich der Flieger versteckt. Ich habe erst 10 Mal gezählt, bevor ich die Fischretterin gefragt habe. Naja, jetzt habe ich 4 Grundel, welche ein Jahr im Becken sind ( ausgwachsen und vielleicht min. 13 Monate alt), sowie 4 Neue, bei denen einer halbe Größe hat und 3 viellecht nicht ganz ausgewachsene Tiere.

      Wir werden die Sache beobachten ;.)

      Gruss
      Dietmar
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    • Hallo Dietmar,


      in puncto Lebenserwartungen bei Grundeln sind die Informationen leider breit gestreut. In deinem Fall von 2 bis ca. 4-5 Jahren.
      Da bei mir selbst und in meinem aquaristischen Umfeld die Meinungen vorherrschen, dass im Mittel höchstens 2+ Jahre erreicht werden, habe ich mich Fossa/Nilsen angeschlossen, der mit ca. 2 Jahren Lebenszeit aufwartet. Erfahrungen haben gezeigt, dass Grundeln im allgemeinen im Aquarium älter werden, als in der Natur. Entweder unterliegt den Angaben über das höhere Alter eine unkorrekte Beobachtungsgabe, oder man ist vielleicht gleich vom Alter in der Gefangenschaft ausgegangen. Auch aus diesem Grund wurde vor einigen Jahren in USA eine Umfrage (Delbeek) über die zu erwartende Lebenszeit von Grundeln im Aquarium angestoßen. Ist irgendwie nicht richtig durchgezogen worden, denn das Resultat und die Erkenntnis daraus sind im Sande verlaufen oder nur einige wenige haben davon profitiert. :(
      So bleibt nur noch zu hoffen, dass das Klischee nicht stimmt: Grosse Grundeln = längere Lebenszeit, kleine Grundeln = kurze Lebenszeit! Weil aber in der Natur die Grundeln in der Nahrungskette der Räuber ziemlich weit oben stehen, ist Langlebigkeit kaum zu erwarten. Im Aquarium allerdings ticken die Uhren anders!
      Gruss
      Hajo
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