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rund um die Pflege der H. Zosterae

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    • Hallo, :wink
      Soooo es sieht weiterhin erst mal alles gut aus, worüber ich mich sehr freue! Das 10l Becken wird beim Glaser gebohrt und sollte dann Anfang naechste Woche fertig sein, dann muessen wir allerdings noch viel basteln und zusätzlich das Glas (aquarium Rückwand) wieder einkleben. Ich hoffe wir muessen dann nicht bald das 20l Becken dort hinbringen

      Ein Pferdchen ist Mega dick, ich weiß nicht ob es nur aufgeblasen ist, um es den Mädels zu zeigen oder ob es diesmal geklappt hat. Nachdem mehrmals die Eier auf dem Boden waren und zusätzlich meine frisch geschlüpften Artemien knapp wurden wegen der Wetter Änderung. Sie schlüpfen normal nach 16-18 std und dann schlüpften sie erst nach 20/22 std hatte ich die großen erstmal getrennt von den Babys, so das ich genug angereicherte ältere Artemien und Copepoden f die Erwachsenen hatte und genug frisch geschlüpfte für die Babys. Dabei habe ich gleich das Experiment gestartet sie in eine Vase umzusiedeln, weil ich bedenken hatte das das Marina hang on Becken vielleicht von der Wasserhoehe zu niedrig für die Eiübergabe ist. Und nicht mal 12 std spaeter ist ein Pferdchen dick und es lag 1!!!! Ei auf dem Boden, was ja dafür spricht das da ernsthaft was gelaufen ist :-D. Bin mal gespannt.

      Lg Eve
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      Lg
      Eve :sheep
    • Hallo Eve,

      aus eigenen Beobachtungen vermute ich, dass es - ich nehm an, du beziehst dich auf Tigriopus - an deren Bissigkeit liegt. Tiggerpods sind recht wehrhaft und lassen such nicht so widerstandslos essen wie Artemien. Es ist aber nur eine Frage der Gewöhnung, meine erwachsenen Ponies bekommen fast ausschließlich Tigriopus, die haben sie früher auch verschmäht.

      Mit Tisbe gab's sowieso nie Probleme, außer, dass die halt nicht das Vermehrungspotenzial der Tiggerpods haben.

      Lg
      Linda
    • Hallo Eve,

      Moina salina lieben die Pferdchen.

      Haltung und Zucht sind nicht schwierig. Die Salzwasserflöhe sind Filtrierer, als Algenersatz eignet sich etwa Selco S.parkle oder Spirulina-Pulver.

      Allerdings kann die Kultur ganz plötzlich, ohne vorherige Anzeichen zusammenbrechen. Backups sind deshalb eine gute Idee. Aufpassen muss man auch, dass die Kultur nicht mit anderen Krebsen 'verseucht' wird. Tiggerpods und vor allem Flohkrebse haben da ein hohes Schadpotenzial.

      Im 'selben' Eimer wie die Copepoden geht's also nicht, aber du meinst vermutlich eh in einem 'gleichen' Eimer ;)

      Liebe Grüße
      Linda
    • Hi Eve,

      der Ausdruck Lebendgestein hat mich auch irritiert. Aber gut, das ist ja inzwischen geklärt :)

      Auf den mir bekannten Fotos von Seegrasponybiotopen gibt es kein Riffgestein zu sehen, aber das heißt nicht, dass es überhaupt nix Höhlenartiges dort gibt. Angi hat einmal geschrieben, dass Seepferdchen keinen Rückwärtsgang besitzen und deshalb etwa vor Fadenalgen gewarnt, aber das kann ich aus meiner Erfahrung nicht bestätigen. Wären die Tiere tatsächlich so ungeschickt, dann wär die Art schon lang ausgestorben. Löcher im Gestein können für ein gesundes Pony keine Gefahr darstellen.

      Lg
      Linda
    • Ohhh mein Gott Ich habe es getan! Ich habe so eine Angst um meine Pferdchen.... es sollte ja alles gut sein, sonst haette ich es nicht gemacht, aber ich habe halt trotzdem Angst.

      Im Moment ist das Sieb noch etwas drinnen um die Copepoden rein zu lassen das kommt spaeter raus! Das real reef rock soll spaeter ja zu den anderen real reef röcken :D Ins filterbecken umziehen, dann ist im hauptbecken noch etwas mehr Platz! Nur momentan brauche ich es als Filter im hauptbecken.

      So dann habe ich noch einen Mini Ableger von einer Zooplankton fressenden Gorgonie drinne, der Postweg hat ihr nicht gefallen... dem unteren Teil gehts aber richtig gut jetzt.

      So dann habe ich noch eine komplett abgestorbene Gorgonie, die hab ich zu früh ins "nicht eingefahre Becken!) gesetzt, darf ich die problemlos bei den Pferden lassen?

      Und spaeter dann ziehen noch zwei Gorgonien ein, eine Fächer Gorgonie und eine Licht- Gorgonie. Dann muss ich vielleicht auch schon auf das 20lbecken wechseln

      So wenn es nun alles so klappt muesste ich nur noch Futter drei mal täglich rein tun und vorher das Wasser durchsieben, also quasi die Artemien rausschwemmen mit einer pumpe im Kreislauf über dem over Flow Rohr durch ein Sieb. Und dann wuerden hoffentlich die 2 wasserwechsel am Tag weg fallen und zur Wöchentliche Aufgabe werden, Vorallem wenn dann bald das Filterbecken angeschlossen ist.

      Was meint ihr? Irgendwelche Anregungen/ Ideen?

      Lg eve
      Lg
      Eve :sheep
    • Hallo Eve,

      das Konzept mit dem Filterbecken mag gut sein, aber verlassen würd ich mich nicht, dass damit jedes mögliche Problem gelöst ist. Reste von Futtertieren im Bodengrund können das Wachstum von Cyanobakterien fördern, auch wenn das Wasser gute Werte aufweist. Ich möchte aber da nicht unken, du wirst die Sache ja ohnehin weiter beobachten.

      Die Gorgonien - egal ob mit oder ohne Zooxanthellaten - werden den Ponies einiges an Nahrung wegessen, davon würd ich nicht zuviele einsetzen. Die Menella wird für die häufige Fütterung dankbar sein :)

      Ein Gorgonienskelett halt ich für unbedenklich, das ist eher eine Geschmacksfrage, weil es meist mit der Zeit von Fadenalgen besiedelt wird. Ich bin da nicht heikel, weil Fadenalgen ein beliebtes Wohngebiet sind für harpaticoide Copepoden.

      Ganz grundsätzlich möchte ich dir sagen, dass das Thema Wasserwechsel oft zu wichtig genommen wird. Ich hab kürzlich für 3 neugeborene Seegrasponyfohlen ein Aufzuchtbecken gesucht und bin dabei auf das Aufzuchtbecken meiner Blauaugen-Regenbogenfische (Pseudomugil cyanodorsalis, eine Brackwasserart aus Australien) gekommen. Die dort wohnenden Blauaugen hab ich umquartiert zu den anderen Artgenossen, das Wasser aufgesalzt und die Fohlen samt einem Binkel Caulerpa serrulata und einer Portion Tisbe eingesetzt. Die Blauaugen hatten jedoch bereits Geschlechtsreife erlangt, und nach und nach schlüpfen seit 2 Wochen etliche Jungfische. Inzwischen sind es an die 40. Das Aquarien fasst 25 Liter, ist aber nur etwa zur Hälfte befüllt und ohne Bodengrund. Gefiltert wird mit einem Luftheber. Dem Besatz entsprechend füttere ich 2x täglich fein zerriebenes Krillgranulat oder Tetra Min und Artemianauplien. Um die Futterreste kümmern sich Turmdeckelschnecken und die Copepoden. Den Pferdchenfohlen geht's gut dabei.

      Wasser wechsle ich nach Gefühl, bisher etwa 5 Liter 1x pro Woche.

      Der langen Schreibe kurzer Schluss: Mach dir keinen Kopf wegen der Wassergüte. Die ist mehr vom Futtereintrag abhängig und von der Verwertung als vom Wasserwechsel.

      Liebe Grüße
      Linda
    • Hallo an alle,
      erstmal vorab, 1000 Dank für deine lange und informative Antwort Linda! Ich weiss das man mit einem Filterbecken nicht alle Probleme lösen kann, es sollte nur ein Buffer sein um eines aus dem Weg gehen zu können und die Wasserwerte stabiler halten zu können.

      Wahnsinn das es bei dir so funktioniert mit den kleineren Becken ohne Größeren Aufwand!

      So nun mal zu den letzten Wochen:

      lange nicht mehr hier gewesen.... ich und die drei Kinder waren/sind die letzten drei Wochen krank. Aber zwischenzeitlich hat sich viel geändert, bis zum letzten Freitag nur positives und jetzt bin ich leider sehr sehr traurig und weiss noch nicht wie es weiter geht....

      Also vorab, ich habe mich um die Pferde wie sonst auch immer gekümmert, auch wenn wenig Zeit geblieben ist, weil die Kinder mehr Zuneigung brauchten etc. Ich habe das Pferdebecken so weit komplett fertig gemacht, und habe noch etwas dran rum gebastelt, so das ich es endlich am Filterbecken anschliessen konnte und per Tröpfchen mit dem Wasser aus dem Filterbecken das Hauptbecken versorgen konnte und das Wasser dann Tröpfchenweise aus dem Hauptbecken wieder raus getropft ist, über dem selbstgebauten Überlauf. Es funktionierte ganz wunderbar, ca alle 5 Stunden musste neues Futter her, weil das alte ausgeschwemmt wurde, es ging aber nicht direkt ins Filterbecken, sondern die Artemien wurden über ein Filter rausgefiltert, jedoch nicht die Baby copepoden, die gingen durch das Sieb durch ins Filterbecken. Im Filterbecken wuselt es nur so von Copepoden.
      Dann habe ich alle paar Tage mit einem Mulmsauger den Boden gereinigt im Hauptbecken und habe mit einer Pumpe 170l/h einmal am Tag power durchfluss für ca eine Stunde gemacht.

      Tja.... Freitag dann der erste Schock... ein erwachsenes Pferdchen Tot..... alle Babys sind ueberigends wohl auf, es sind 3 Männchen und 2 Weibchen. Tja.... dann Sonntag das nächste erwachsene Pferchen Tot, ich habe ordentlich sauber gemacht und Wasser gewechsel etc, obwohl die Wasserwerte alle top sind. Und dann gestern wieder ein erwachsenes Pferchen.... dann hatte ich die Nase voll und habe sie alle wieder rausgeholt, habe dabei festgestellt das ein erwachsenes männliches Pferchen ordentlich Luft im Bauch hat und wenn es sich nicht festhält oben schwimmt.... nun sind sie zurück im kleinen Marina Hang on overflow box, mit sterilen Pflanzen und 2 1/2 l Beckenvolumen.... und ich sitze hier und weiss nicht mehr weiter....

      Wenn ich nun wüsste woran es liegt, oder was ich falsch gemacht habe und es ändern kann.... ok aber so? Nun bin ich mir noch nicht sicher ob ich weiter machen werde... denn ein Steriles Becken gefällt mir nicht sonderlich und es ist wahnsinnig arbeitsaufwändig. Die Zwillinge werden immer mobiler und dementsprechend weniger zeit habe ich, mich um ein steriles Becken zu kümmern, was tag täglich mehrere Stunden dauert, steril sauber zu halten.

      Aufgeben, nachdem ich soviel zeit und geld reingesteckt habe, will ich auch nicht....

      ich finde es auch deprimierend zu sehen, wie die magischen Pferdchen einfach so zu grunde gehen, ich möchte sie nicht einfach nur erhalten, ich möchte das sie sich wohl fuehlen und es ihnen gut geht.


      Also Vorschläge her!!! Ideen her!!!

      Lieben Dank
      Eve
      Lg
      Eve :sheep
    • Hallo Eve,

      dass es immer wieder zu unerklärlichen Todesfällen kommt ist leider nicht ungewöhnlich. Man darf auch nicht vergessen, dass die Lebenserwartung der Seegrasponies keine hohe ist: Eineinhalb Jahre in der Natur, bis zu zweieinhalb Jahren in 'Gefangenschaft'.

      Durchaus möglich also, dass deine erwachsenen Pferdchen ihr natürliches Ablaufdatum erreicht hatten und zumindest anfälliger für Krankheitskeime geworden sind. Natürlich ist die rasche Abfolge seltsam, aber wenn die Nachzuchten keine Symptome einer Erkrankung zeigen und auch die verstorbenen Tiere zuvor kein außergewöhnliches Verhalten (etwa hektisches Schwimmen mit ausgestrecktem Schwanz und Torkeln) gezeigt haben, dann ist es wahrscheinlich zu früh, sich ernsthafte Sorgen zu machen. Für mich waren solche Ereignisse aber der Grund, die Tiere auf zumindest zwei Becken aufzuteilen. Speziell bei (vermutlich durch erhöhte Keimbelastung auftretende) Vibrio-Infektionen ist die konsequente Trennung der Populationen unerlässlich.

      Dabei ist es nicht wichtig, 2 perfekte Systeme zu haben, sondern einfach 2 Aquarien, die mehr oder weniger Selbstläufer sind. Sprich: Möglichst wenige Pferdchen und ein für Copepoden günstiges Umfeld. Damit hast du den geringsten Aufwand.

      Mein Ansatz war von Beginn an, die Becken möglichst naturnah zu 'fahren'. Das kommt noch aus meiner jahrzehntelangen Süßwasserzeit und natürlich dem Studium einschlägiger Literatur wie Daniel Knops 'Florida-Zwergseepferdchen' und Alisa Wagner Abbotts 'The Complete Guide to Dwarf Seahaorses in the Aquarium' (wobei die angeführten Bücher auf mich angesichts der Empfehlung möglichst steriler Haltung eher abschreckend wirken) und natürlich der Monsterthread von Peter Schmiedel hier im Forum.

      Die naturnahe Haltung hat sich bei mir als die am Wenigsten aufwändige Methode erwiesen, wenngleich ich zugeben muss, dass manche der zunächst als unbedenklich eingeschätzten Mitbewohner (Netzreusenschnecken und Spaghettiwürmer) durchaus 'Schädlings'-Potenzial haben, weil sie sich mitunter massenhaft vermehren und dann vor allem Fohlen gefährlich werden können. Flohkrebse waren von vornherein suspekt. Einmal eingeschleppt machen Sie das Becken für die Pferdchenzucht untauglich.

      Ich wünsch dir, dass deine Nachzuchten ihrerseits bald für Nachwuchs sorgen werden und du wieder Freude hast an deinen Ponies - ohne Stress und ohne Sorgen.

      Liebe Grüße
      Linda
    • Hallo zur Spaeten Stunde,
      1000 dank für deine liebe Antwort Linda!
      Ich habe bisher nicht aufgegeben, ich bin so weit gekommen bis jetzt das ich nicht einfach so hinschmeißen kann!

      An dem Alter kann es nicht gelegen haben, auch wenn man es sich gerne einreden wollen würde, um kein schlechtes Gewissen zu bekommen

      Den verbliebenen 7 geht es sehr gut zum Glück. Bei dem hauptbecken bin ich immer noch am ueberlegen was ich in der Zwischenzeit verändern koennte... habt ihr Sand im Becken?

      Lg Eve
      Lg
      Eve :sheep
    • Hallo Linda und Elena,
      Ich hätte gedacht ihr steinigt mich als ich gesagt habe ich will weiter machen. Danke nochmal für euren Zuspruch. Also es geht allen verbliebenen soweit gut. Ich habe sie jetzt in ein 20l Becken mit eingefahrenem Mattenfilter, sowie Hauch dünnen Bodengrund übergesiedelt. Ich hoffe die Strömung von dem Mattenfilter ist nicht zu stark, sie schwimmen aufrecht und normal nur wenn sie direkt vor dem Auslass schwimmen, ziehen sie einmal kurz den Kopf ein. Der Bodengrund ist Hauch dünn und kann falls sich viele Algen bilden etc problemlos raus gesaugt werden.
      Was sagt ihr zu reinigungs Intervallen? Soll ich jeden Tag einen Teil wasserwechsel machen? Wenn ja wieviel? Oder nur einmal Wöchentlich einen großen Wasserwechsel? Wenn ja wieviel? Und der Filter: wie oft reinige ich den?

      Reicht Filter und hauchdünner Bodengrund als beckenbiologie?

      Ich wäre über Tips sehr dankbar! Ich werde die Wasserparameter natürlich genau im Auge behalten und da bei bedarf natürlich auch reagieren!

      Lg Eve
      Lg
      Eve :sheep