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rund um die Pflege der H. Zosterae

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    • rund um die Pflege der H. Zosterae

      Hallo, :wink
      ich bin neu hier und weiss nicht, ob ich hier richtig bin. Ich habe noch einige Fragen, zu den Zwergseepferdchen, die ich hier gerne stellen würde und auf Hilfreiche und Zahlreiche Antworten hoffe. :hopfire:
      Mich würde Interessieren, ob es Suesswasser Garnelen gibt, welche man züchten koennte, die anschliessend in dem Seepferdchen Becken eine weile überleben würde und als Futter dienen könnte.
      In dem Seepferdchen Becken, wird de Salinitaet ja sowieso eher einem Brackwasser Aquarium gleich kommen und vielleicht gibt es Garnelen, die man im suesswasser züchten könnte und die Babies im Brackwasser der Pferde zurecht kommen.

      Des Weiteren würde mich die Clean up crew in einem H. Zosterae Becken interessieren. Ich habe Bodengrund, Aragonite Reef sand, allerdings keinen Lebendsand! Ich finde Nasarius Schnecken toll, in unserem Korallen\Fisch Becken, allerdings fand ich sie bei unseren H. Fuscus sehr aggressiv und grenzwertig und fühle mich bei dem Gedanken, der Gesellschaftung mit den Mini Pferden eher nicht wohl dabei. Ich würde auch gerne erstmal nichts mit Gehäuse einsetzen wollen, weil in dem Gehäuse ja möglicherweise ungebetene Gäste Unterschlupf gefunden haben.
      Wie sieht es mit den Hawai Garnelen aus? Tuen sie den Pferdefohlen etwas? Und würden sie den Sand ausreichend reinigen?

      Ansonsten würden mir nur Nasarius Vibex Blue legged hermit crab (Clibanarius Tricolor) einfallen.

      Wäre toll, wenn jemand Zeit und lust hat zu antworten, würde mich sehr freuen.
      Lg Eve :sheep
      Lg
      Eve :sheep
    • Aber ja doch! ^^

      Hallo Eve,

      schön, dass du hierher gefunden hast.

      Gleich mal zu den Garnelen: Halocaridina rubra wird in den Vereinigten Staaten sehr oft als Gesellschaft für H. zosterae empfohlen. Wenn sie sich vermehren, dann stellen die Larven natürlich eine gute Futterquelle für die Ponies dar. Allerdings sind die Hawaiigarnelen bei uns recht teuer und nicht immer vermehrungsfreudig. Über ihre Eignung als Mitglieder einer Cleaning Crew hab ich hier schon öfter Zweifel angemeldet, als großartige Putzer möcht ich sie nicht bezeichnen.

      Clibanarius tricolor pfleg ich seit Jahren gemeinsam mit den Ponies, sie sind nach meinem Dafürhalten eine gute Gesellschaft. Ihre Larven werden von den Pferdchen auch gerne gegessen, und sie haben bei mir - im Gegensatz zu den Hawaiinelen - regelmäßig Nachwuchs.

      An Gehäuseschnecken wohnen in meinen Ponybecken jede Menge Columbellas und eine kleine Nassarius-Art, die zwar recht emsig ist, wenn's was zu essen gibt, ansonsten aber harmlos. Als Restevertiger sind sie unschlagbar.

      Deine Sorge wegen der Einschleppung unerwünschter Gäste in Bezug auf Gehäuseschnecken teil ich. Hydroiden gelangen auf diese Weise sehr leicht ins Aquarium und breiten sich wegen der naturgemäß hohen Dichte an Kleinkrebsen rasant aus. Allerdings reicht dafür auch ein einzelner Polyp, der auf andere Art (Pflanzen, Einsiedler) ins Aquarium kommt. Nach meiner Einschätzung lässt sich das grundsätzlich nicht vermeiden, und ich hab als Gegenmittel jede Menge Gänsefuß-Seesternchen in den Aquarien. Über Asterina gibt es halt auch kritische Berichte, etwa dass sie nachts Pferdchen anfallen und ihnen mit der Magensäure Löcher in die Haut ätzen. Das kann ich bei der von mir gehaltenen Art (braun mit oranger Zeichnung) nicht bestätigen.

      Ergänzt wird die Cleaning Crew bei mir durch kleine Eurythoe-Borstenwürmer. Sie sind auch harmlos und ebenfalls gute Restevertilger.

      Liebe Grüße
      Linda
    • Hallo Linda,

      vielen lieben Dank für deine lange und hilfreiche Antwort. Gut denn hab Ich mich schon entschieden, Ich werde die Einsiedlerkrebse nehmen und ein paar Nassarius Vibex Schnecken. Ich möchte sie als erstes in eIn 10L Becken setzen, wie viele Clean up Crew soll Ich haben? Hab an 2 Schnecken & vielleicht 3 Einsiedler gedacht.

      Kann man den Hydroiden vorbeugen, in dem man ein kurzes Süßwasserbad (fresh water dip) durchführt?

      Mit den Seesternen hab Ich bei den H. Fuscus schlechte Erfahrungen gemacht, wenn Ich sie von den Pferden abgenommen habe blieben weiße stellen zurück.

      Wie länge hast du gebraucht, um dein Becken mit "Mikrobe Lift Special Blend" einzufahren?

      Kann man auch Süßwasser Garnelen füttern z.B. Taiwan Garnelen oder Blue Dream Garnelen?

      Vielen Dank nochmal!
      Lg
      Eve :sheep
    • Eve84 schrieb:

      Ich werde die Einsiedlerkrebse nehmen und ein paar Nassarius Vibex Schnecken.
      Hallo Eve,

      ich weiß nicht, ob meine Minis N. vibex sind. Ihre Häuschen sind maximal 10 mm lang, während die von dir genannte Art laut Meerwasserlexikon deutlich großer werden soll.

      Eve84 schrieb:

      Hab an 2 Schnecken & vielleicht 3 Einsiedler gedacht.
      Bei mir wohnen auf 25 Liter 2 C. tricolor und ca. 25 Schnecken (Täubchen und Mini-Wellhörner).

      Eve84 schrieb:

      Wie länge hast du gebraucht, um dein Becken mit "Mikrobe Lift Special Blend" einzufahren?
      Ein Becken musste ich kürzlich neu aufsetzen, weil ich mir Flohkrebse eingeschleppt hatte (übrigens der einzige Grund für mich, ein Becken neu zu starten). Da hab ich das gründlich gewaschene und mit H2O2 behandelte Altsubstrat wiederverwendet. Am folgenden Tag ML Special Blend zugegeben und nach einem weiteren Tag Schnecken, Copepoden und ein bissl was zu essen für die Tiere. Der Rest der Besatzung einschließlich der Ponies ist am 3. Tag eingezogen. Das geht recht flink.

      Hydroiden mit Süßwasserbädern vorzubeugen mag theoretisch möglich sein. Ich wasch die Häuschen der Schnecken auch unter Leitungswasser und kratz dabei Beläge mit dem Daumennagel ab. Hydroiden hab ich mir trotzdem eingeschleppt.

      Süßwassergarnelenlarven werden vermutlich schon gegessen, aber die werden im Salzwasser nicht lang leben. Ich würd's nicht machen.

      Liebe Grüße
      Linda

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Linda ()

    • Hallo Reinhard,

      das kann ich mangels Erfahrung nicht beurteilen. Futterkonkurrenten sind allerdings immer ein Problem. Eine Zeit lang hab ich den Einträgen im MeWaLex geglaubt, dass Spaghettiwürmer als Detritusverwerter nützlich seien im Ponybecken.

      Das hat sich als Irrtum herausgestellt, sie fangen mit ihren klebrigen Tentakeln Copepoden und sind den Pferdchen lästig. Neonate werden mitunter von den Tentakeln festgehalten und können sich nur mit Mühe befreien. Die Würmer wieder loszuwerden ist ein Ding der Unmöglichkeit. Im Gegensatz zu Flohkrebsen müssen sie aber wenigstens mit Absicht oder zumindest grob fahrlässig mit Substrat ins Becken gebracht werden.

      Wenn Thors als Futterkonkurrenten auftreten, aber sonst keinen Nutzen (etwa als Prädatoren von Hydroidpolypen) bringen oder sogar Pony-Neonaten gefährlich werden können, würd ich's lassen.

      Liebe Grüße
      Linda
    • Hallo,
      Vielen Dank für eure Beiträge! Wow 3 Tage einfahrzeit nur - Respekt! Ich muss mich ja schon immer bremsen aber so schnell hab ich es dann doch noch nie gemacht. Aber es scheint ja wohl geklappt zu haben. Hast du die empfohlene Menge ML special blend rein gegeben oder mehr?

      Ich wollte demnächst eine Gorgonie hinein setzten. Bin noch am ueberlegen ob ich einen Ableger der Muricea Pinnata aus unserem Korallen / Fisch Becken nehme die nur Licht braucht oder eine die auch Artemia isst, aber denke werde lieber unseren Ableger nehmen, was meint ihr?

      Ich wollte zusätzlich noch eine unechte Süßwasser Mangrovenwurzel Deko aus Keramik oder was das ist einsetzten, meint ihr die ist Brack/ Meerwasser beständig?

      Ich hatte mal kleine Korallen Grundeln mit den H. Fuscus und alles was Konkurrenten waren was das Futter anging war nicht gut, sie fielen auch die großen Pferde an obwohl sie viel kleiner waren etc.

      Liebe Grüße,
      Eve
      Lg
      Eve :sheep
    • Hi Eve,

      Muricea pinnata ist eine gute Wahl, die lieben die Pferdchen. Eine azooxantellate Gorgonie würd ich nicht einsetzen, weil sie den Fütterungsbedarf erhöht und damit das Risiko, dass Futtertiere absterben, was das Wasser belastet, und/oder die Bedingungen für Hydroiden optimiert werden.

      Was die Keramik-Mangrovenwurzel angeht, kann ich überhaupt nix sagen. Magst du nicht gleich eine 'echte' nehmen? Schnecken und anderes Kleingetier freuen sich darüber. Auf Dauer färbt sie zwar das Wasser ein bissl bernsteingelb, aber die Ponies stört das nicht, genausowenig die Muricea.

      Im natürlichen Habitat der Seegrasponies findet sich auch gelegentlich angeschwemmtes Treibholz.

      Zur Einfahrzeit: Ich verwend ja auch lebendes Grünzeug, und allein damit kommen schon Bakterien ins Becken. Special Blend dosier ich die ersten paar Wochen nach Herstellerempfehlung ... ungefähr ;) Und dann nur gelegentlich, wenn ich das Gefühl hab, es läuft sonst ab.

      Liebe Grüße
      Linda

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Linda ()

    • Hallo,
      Vielen Dank Linda für deine Antworten.

      So nun hab ich noch ein paar konkrete Fragen, das 10l Becken steht. Ich habe dort den Aragonite Sand drinne sowie bald die Gorgonie. Algen moechte ich vorerst weg lassen, hab ich bei der Aufzucht der H. Fuscus schlechte Erfahrungen mit gemacht, sowie auch bei der Haltung der Adulten Tiere.

      Ich habe meine kleinen H. Fuscus Babys damals 5 mal am Tag gefüttert und nur ein steriles Becken mit Luftheber gehabt, es hat funktioniert, jedoch hat es mir nicht gefallen und im Nachhinein habe ich zu viel gefüttert (zu große Mengen). Ich habe nun vor 1-3 mal am Tag zu füttern frisch geschlüpfte Artemia, angereicherte Artemia und Moina Salina vorerst. Kleinere Mengen dafür aber mehrmals am Tag. Vielleicht sogar mit Dosierpumpe, die 2 mal am Tag füttert mit Artemien die in Phyto schwimmen und ich füttere einmal morgens selber.
      Ich habe einen Mattenfilter von JBL drinne christalprofi m Greenline, hoffe er ist nicht zu stark von der Strömung, ansonsten müsste ich ihn noch drosseln.
      Ich habe Artemien hinein gegeben und nach 12 std schwammen immer noch einige herum, also saugt der Filter die Artemien nicht zu schnell ein.

      Ich hoffe das reicht von dem Biologischem Gleichgewicht her....

      Ein 20l Becken steht auch schon, aber vorerst bei unter 10 Tieren möchte ich nicht riskieren das ich schlechte Wasserwerte durch eine zu hohe Futter dichte habe.

      Tja... was gibt es noch.... mir faellt gerade nichts mehr ein.

      Wie oft wechselst du das Wasser?
      Kann ich die Artemien in Leitungswasser mit Salz natürlich schlüpfen lassen oder sollte ich lieber Osmose nehmen?
      Für die Pferde nehme ich natürlich Osmose!
      Lg
      Eve :sheep
    • Hi Eve,

      Wasser wechsle ich im aktuellen Ponybecken (25 Liter, dzt. ca. 15 Pferdchen verschiedener Altersstufen) alle 3 bis 4 Wochen zwischen 20 und 40%.

      Für Artemiaansätze nehm ich gefiltertes Aquarienwasser, allerdings verfüttere ich an die Ponies seit einem Jahr keine Artemien mehr.

      Neonate von H. zosterae können meiner Ansicht nach frisch geschlüpfte Artemianauplien gar nicht aufnehmen, außerdem gibt es die bekannte Problematik der Artemiafütterung von Röhrenmäulern. Darüber findest du hier im Forum Beiträge, einen Artikel hab ich auch auf placetogo.to gestellt. Eine Ponyhalterin hat hier vor längerem geschrieben, dass ihre Neugeborenen sehr wohl - AF430 - essen, allerdings gab's danach keine weiteren Erfahrungsberichte von ihr.

      Aber du hast du ja selbst Erfahrung mit der Aufzucht von H. fuscus, also wird vielleicht nicht immer so heiß gegessen wie gekocht.

      Dennoch: Das nach meinem Dafürhalten am Besten geeignete Futter für Seegrasponies sind substratgebundene Copepoden, Tigriopus californicus für die Großen und Tisbe sp. für die Youngsters, je nach Besatz 1 bis 2x täglich.

      Damit ist auch weitgehend ausgeschlossen, dass es infolge Überfütterung zur Entgleisung der Beckenbiologie kommt.

      Und jetzt hoff ich, dass sich nochmals auch andere Ponyhalter zu Wort melden mit ihren Erfahrungen. Bekanntlich führen ja mehrere Wege nach Rom.

      Liebe Grüße
      Linda
    • Hallo Eve,
      ich hatte jetzt über 4 Jahre Pause mit den Zwergseepferdchen und seit letztem Montag endlich wieder welche.
      Es sind 25 Seepferdchen auf 60 Liter.

      Schon früher habe ich sie über Jahre in kleinem Stil gezüchtet. Dennoch fühlt es sich wie ein Neustart an. Sie bekommen angereicherte subadulte Artemia (schwimmen sogar aktiv hinterher) und Copepoden.

      Ich halte sie mit Plastikpflanzen und einer größeren Muricea pinnata. [i]Beides nutzen sie, jedoch lieber die Plastikpflanzen.

      Richtige Algen einzusetzen habe ich mir noch nicht getraut,
      weil ich die Hydroid-Problematik aus leidvoller Erfahrung kenne.

      LG Elena

      PS: Liebe Linda, ich bin begeistert, wie Du das alles mit den Zwergen machst.
      [/i]
      Elena Theys , 28870 Posthausen, Giers-Schanzendorf 18 :rolleyes:
    • Liebe Elena,

      danke, dass du dich an Eves Thread beteiligst. Erstens hast du ja auch jahrelange Erfahrung mit den Ponies, und zweitens eben einen etwas anderen Ansatz als ich :)

      Ja, es ist schon richtig, dass man die Hydroidenproblematik nicht unterschätzen darf. Besonders in der warmen Jahreszeit, wenn die Wassertemperatur über 26° steigt und sich dann Geschlechtstiere ausbilden, ist das Vermehrungspotenzial grenzenlos. Und es stimmt auch: Hydroiden einzuschleppen ist bei naturnaher Haltung unvermeidlich. Aber seit ich beobachtet habe, wie die Asterinas die Stolonengeflechte abweiden, seh ich die Sache gelassener und pfleg die Sternchen in allen Becken mit Hingabe.

      Einzig Flohkrebse empfind ich noch immer als Herausforderung, gegen die ich noch kein Mittel gefunden habe, das auch pferdchenkompatibel ist.

      Pflanzliches Leben in der Pferdchenkoppel ist mir halt wichtig für das biologische Gleichgewicht. Die Zooxanthellen in den Lichtgorgonien erfüllen eine ähnliche Funktion, aber auf Makroalgen oder Höhere Pflanzen möchte ich halt nicht verzichten.

      Dass es ohne auch funktioniert ist natürlich keine Frage. Wenn ich mich richtig erinnere, macht es Harald ähnlich wie du.

      Liebe Grüße
      Linda
    • Liebe Linda,
      danke für Deine Ausführungen. Kannst Du bitte noch einmal ein Foto von der Asterina-Sorte einstellen. Denn das wäre eine große Hilfe für mehrere.
      Könnte sein, dass ich mir dann auch eine naturnähere Haltung zutraue.

      Wären ein paar größere Seenadelarten eine für die Zwergseepferdchen kompatible Lösung für die Gammarus? Oder denkst Du, dass diese Seenadeln auch für den Nachwuchs der Zwerge eine Gefahr sein könnten?

      Liebe Grüße
      Elena
      Elena Theys , 28870 Posthausen, Giers-Schanzendorf 18 :rolleyes:
    • Hallo Elena,

      ein bissl was hab ich in meinem Fotoarchiv gefunden. Kannst was damit anfangen?

      Mit der Vergesellschaftung von Seenadeln und Seegrasponies hab ich keine Erfahrung und weiß auch nicht, ob Nadeln Seefohlen zum Essen gern haben.

      Verschiedentlich liest man, dass die Vergesellschaftung generell ungünstig sei, weil mit den Nadeln allenfalls Krankheitskeime ins Becken gelangen. Das trifft vermutlich aber eher auf große Pferdchenarten zu, bei denen die Wasserbelastung durch große Frostfuttergaben hoch ist und so auch die Keimdichte. Und sowieso auch auf anderen Fische im Pferdebecken.

      Als schuppige Mitbewohner in der Pferdchenkoppel hatte ich bisher Signigobius biocellatus und Coryphopterus personatus. Beide Arten halt ich grundsätzlich für ponykompatibel, allerdings habe ich die Krabbenaugengrundeln nach kurzer Zeit wieder aus dem Becken entfernt, weil sie in ihrem Eifer die Seegrasrhizome ausgegraben hatten. Die Schwebegrundeln wiederum fühlen sich in einer Seegraslandschaft nicht wirklich wohl. Meine wohnen jetzt schon länger im Riffbecken und verhalten sich dort anders als zuvor in der Ponykoppel.

      Flohkrebse essen die Grundeln mit Begeisterung, aber halt nur bis zu einer Größe, die für die Ponies ohnehin nicht gefährlich ist. Gammarus mit einer Größe von mehr als 3 mm rühren sie nicht an.

      Einfach ist es nicht, wirklich geeignete Fischgesellschaft für Seegrasponies zu finden.

      Liebe Grüße
      Linda
      Bilder
      • Cladonema sp._Asterina vs. Stolonengeflecht.jpg

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      • Schreibtischnano_2009-03-09_Asterina.jpg

        107,47 kB, 640×480, 40 mal angesehen
    • Liebe Linda,
      vielen Dank für die Fotos und die Erläuterungen.
      Ich glaube, das ist wieder eine andere Asterina-Art als die beiden Arten (Farbmorphen), die ich bei mir in den Becken habe.

      Ich werde es wohl wagen, die eine Art bei mir zu den Zwergen zuzusetzen.
      Dann ist das mit den Algen sicherlich eine gute Alternative für die Ponys.

      Ich habe diese aktuell in der normalen Verkaufsanlage mit im Kreislauf, jedoch eben mit nur einer großen Gorgonie und den Plastikpflanzen.

      Ein weiteres Becken läuft seit 2 Wochen ein.

      Übrigens, das erste Zwergseepferdchen hat jetzt schon ein kleines dickes Bäuchlein. :)

      LG Elena
      Elena Theys , 28870 Posthausen, Giers-Schanzendorf 18 :rolleyes:
    • Liebe Elena,

      erst mal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft :)

      Wenn du die Asterinas und die Pferdchen im Auge behältst ist das Risiko m. M. nach gering, dass die Gänsefüßchen einem Pony was antun können. Sie sind ja nicht grad flink. Das ist auch der Pferdefuß bei der Hydroidenlimitierung: Man benötigt eine größere Anzahl von Sternchen und muss gegebenenfalls welche aus dem Becken entfernen, sobald die Stolonen dezimiert sind. Das wird bei dir bestimmt kein Problem sein. Ist auch bei mir keins, weil ich zwar kleine, dafür aber viele Aquarien hab, in denen ich Asterinas 'zwischenlagern' kann.

      Liebe Grüße
      Linda