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1.5m2 Meer

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    • Hi

      Ein paar frische Fotos vom Becken-Reset.

      Das Becken wurde dieses Wochenende neu gestartet, infolge massiver Manjano-Plage. Wegen meiner Zoas konnte ich keine Fressfeinde einsetzen. Manuelle Bekämpfung ging nicht, den Kampf hatte ich gründlich verloren...

      Also ein Warmstart:
      Freitag Teil der Korallen raus, säubern und zu Ablegern verarbeiten.
      Samstag Becken leeren, Tiere und Keramik raus, neue Deko rein und los.
      Sonntag restliche Korallen säubern und noch mehr Ableger basteln sowie Becken neu "bepflanzen".

      Zum Glück hatte ich viiiel Hilfe von Freunden. Danke meine Herren!!!!

      Gruss
      Andi
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    • Hi
      Danke, bin mom auch soweit zufrieden. Das Rohrsystem ist aus 32er PVC, habe nur Bögen verwendet. Bin aber doch erstaunt wieviel Strömung die Rohre schlucken. Bisher reichten die beiden A100 freistrahlend locker für viel Wind im Becken. Über 60% dürfen sie aber nicht infolge Lärm. Nun müssen halt 2 dicke Propeller helfen. Irgendwie erinnert mich das an Torsten Luthers Prophetzeiung, da hat er sehr recht. Trotzdem, der Sand darf schon liegenbleiben, was er jetzt auch macht.

      Die dicke Berta durfte heute auch einziehen. Fast eine Stunde auf dem Operationstisch musste die Arme trockenliegen. Dafür ist sie nun hoffentlich manjanofrei. Zur Sicherheit habe ich sie mit Calciumhydroxid an allen neuralgischen Punkten neu verfugt. :D

      @Corinna: Ist eine Korallenwelt-Anemonenhöhle. Mittlerweile meine Vierte. Die Teile sind super, da ist mir noch nie eine Quadri ausgebüchst ausser der "Hälfte" nach einer Teilung. Aber das zählt dann ja nicht...

      Gruss
      Andi
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    • Hi

      Leider ging die Übung nicht ohne Verluste über die Bühne. 2 Fahnenbarsche und meine H. Malu haben es nicht überlebt. Die Fahnis waren schwer aus den Höhlen der Keramik zu entfernen. Einer wurde in einer aus Monti-Platten gewachsenen Höhle zuerst übersehen, und erst bei der Nachkontrolle tot aufgefunden. Der zweite wurde 2 Tage später tot im Becken gefunden, vermutlich hatte er Verletzungen erlitten. Die Anemone haben wir beim Entfernen leider etwas am Fuss verletzt, 3 Tage später war auch sie tot. Schade, ich hoffte eigentlich keine Verluste beklagen zu müssen. ;(

      Die alte Keramik-Deko sollte eigentlich intakt aus dem Becken raus, da ich sie später vieleicht wieder verwenden wollte. Leider hat das überhaupt nicht hingehauen Ich war mit der Keramik ja grundsätzlich zufrieden, hatte reichlich KRA und konnte SPS halten. Nun wollte ich bei der sich durch die Manjano-Sanierung bietenden Gelegenheit auch mal TS-Deko testen. Hier im Forum haben ja einige fantastische Starts damit präsentiert. Wenn ich dann eigene Erfahrungen mit beiden Dekos vergleichen kann, entscheide ich, wie ich das nächste Becken aufbaue.

      Obwohl ich die Steine mit Säure behandelt, 2x7 Tage im Peroxid und anschliessend mehrere Wochen im immer wieder gewechselten Süsswasser gebadet habe, kämpfe ich mit viel PO4. Eigentlich dachte ich nach einer Woche dann mal zu messen. Am vierten Tag sahen die SPS nicht gerade glücklich aus. Also habe ich doch schon mal durchgetestet. NO3 bei 5, soweit ok. PO4 lag aber bei 0,47!!! Damit habe ich nicht gerechnet, im Kreislauf sind immmerhin 1850 Liter netto. Mit reichlich Adsorber konnte ich den Wert rasch wieder drücken, liegt aber immer noch bei 0,15. Mal sehen, wie das weitergeht.


      Mittlerweile zeigen sich Kieselalgen. Den Tieren geht es aber soweit gut, besonders die LPS sind wunderbar aufgeblasen. Die Docs haben sich nur ganz kurz etwas gezofft, nun streifen sie wieder friedlich durchs Becken. Die vier Gelben leben nun schon etwas mehr als vier Jahre zusammen. Hoffe dass das weiterhin gutgeht.

      Ein Problem habe ich noch. Ich habe den Fehler gemacht und einen Putzerlippfisch eingesetzt. Dieser sollte als Pünktchenprophylaxe dienen. Leider vergreift sich der Depp an den Mantellappen der dicken Berta, meiner grossen T. Squamosa. Diese fährt momentan auf Halbmast, resp. streckt ihre Mantellappen nicht mehr voll aus. Im Ablegerbecken schwimmt noch mein Schelm, der Chelmon. Bisher habe ich mich noch nicht getraut, ihn zu den Muscheln zu setzen. Somit überlege ich, die Muscheln aus dem grossen Becken ins Zweitbecken umzuziehen. Lippi und Schelm wären dann problemlos im Grossen Becken. Da sitzt aber bereits die Sternchenmuräne. Sie ist zwar friedlich, da gut im Futter, allerdings habe ich keine Ahnung, ob grosse Tridacnas und Muränen zusammen funktionieren. ?( Hat da jemand Erfahrungen?

      Gruss
      Andi
    • Die Kieselalgen sind schon auf dem Rückzug, bin im Moment ganz zufrieden...

      Neuzugänge gabs auch noch. Ein Kollege löst sein Becken auf und so konnte ich nicht widerstehen, mich an meinen eigentlich-schon-immer-Traumfisch zu wagen. Der Weisskehl schwamm bisher in nur 650 Liter, ohne UV, und war stets kerngesund. Allerdings hat er 1 Woche vor Umzug bedingt durch den Stress des stetigen Korallen um- und abräumens ein paar Pünktchen gekriegt. Deshalb habe ich zur Sicherheit vor seinem Einzug nun mal die schon lange bereitliegende 55W de Bary in Betrieb genommen. Nun nach vier Tagen ist er fast pünktchenfrei.

      Aus dem selben Becken habe ich noch einen Fisch mitgenommen, der definitiv nicht in mein Becken gehört. Zwar finde ich die Palette wunderschön, aber mir fehlen ein paar tausend Liter. Einziehen durfte das U-Boot dennoch, da kein grösseres Becken als meins gefunden wurde. Mal schauen wie lange das so bleibt. Zwar werde ich schon vergrössern, aber das dauert aus finanziellen Gründen noch etwas und wird bei maximal gut 2000 Liter raummässig begrenzt. Also immer noch zu klein für den Fisch.

      Gruss
      Andi
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    • Beim Nachsetzten der beiden neuen Docs gabs seitens der bestehenden Ärztekammer keinerlei Stress. Wirklich rein gar nichts, nicht mal eine winzige Drohgebärde. Das hätte ich so nicht erwartet. Kescher und 300 Liter Separierbecken waren vergeblich in Alarmbereitschaft....

      Herr Flammenkaiser hat sich dafür von seiner Giftzwergkaiserseite gezeigt und die beiden Neuen angepöbelt. Besonders im Fall der Palette war das irgendwie witzig, so in der Art von David gegen Goliath. David, so heisst er seitdem, hat sich nach ein paar Minuten wieder eingekriegt und rennt seitdem wieder seiner Holden nach.

      Gruss
      Andi
    • A.L. schrieb:

      Herr Flammenkaiser hat sich dafür von seiner Giftzwergkaiserseite gezeigt und die beiden Neuen angepöbelt.

      Ja, Zwergkaiser können beim Nachsetzen anderer Fische echte Giftspritzen sein. :D

      Ich bin immer noch ein Fan deiner Gruppe von Z. flavescens. Ein toller Anblick. :)

      Aber waren es nicht eigentlich mal fünf? Oder habe ich das falsch in Erinnerung?

      Viele Grüße,
      Ina
    • Hi Ina

      Ja, es waren 5. Einer der gelben Docs ist leider im Fischhimmel. Der Arme wurde im Frühling immer heller, trotz reichlich Algennahrung. Ist aber munter im Trupp mitgeschwommen. Zuerst habe ich das als Stress interpretiert. Aber eigentlich herrschte Friede, zumindest Abends oder am Wochenende wenn ich zuhause war. Ich gehe davon aus, dass das auch sonst tagsüber so war. Verletzungen der Haut, eingerissene Flossen oder so konnte ich nie beobachten. Einzig bei der Nahrungsaufnahme war er irgendwann etwas weniger gierig. Auch zuletzt machte er keinen abgemagerten Eindruck. Als ich im April im Urlaub war kam das Telefon, dass er gestorben ist. Ich hätte heulen können. Auf die 5 war ich mächtig stolz... ;(

      Gruss
      Andi
    • Heute ist Tag 18 seit dem Neustart:
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    • Bis jetzt alles gut, hoffentlich bleibts so. Kieselalgen sind schon länger auf dem Rückzug, halten sich aber hartnäckig. Kein Wunder, ich verwende ja ausschliesslich Leitungswasser. Habe 11 meiner alten Einsiedler drin und nun nochmals 20 wandelnde Einfamilienhäuser aus dem Mittelmeer-Mitbringselbecken eingesetzt.

      Probleme habe ich eigentlich nur technischer Art. Die beiden Abyzz verballern massiv Leistung im Rohrsystem. Mittlerweile buche ich das als Fehler ab. Nächstes Mal vieleicht doch wieder schnöde Propellerpumpen am nackten Glas...

      Zur Unterstützung sitzen in den Pumpenschächten oberhalb der Abyzz eine Tunze 6125 und eine Jebao RW20. Letztere ist viel zu stark, selbst auf Minimum zieht sie Luft von oben. Zudem ist sie zu laut. Diese Problem habe ich lösen können, indem ich das 24V-Netzteil durch eins mit 12V getauscht habe. Nun läuft sie leiser als die Abyzz, macht immer noch viel Wind aber zieht kaum mehr Luft von oben. Eigentlich wollte ich später 2 Hydro Wizard 42 kaufen, aber nun bin ich von der gedrosselten Jebao echt angetan, so dass vermutlich bald noch eine 2. im Becken herumströmen darf. Echt budgetschonend so.


      Gruss
      Andi
    • Hi

      KurzesUpdate. Nach einer massiven Cyano-Plage hat sich das Becken wieder gefangen undläuft soweit ganz gut.

      Dass ich einemgrossen Palettendoktor aus einem 600 Liter-Becken im doppelt so grossen Tank Asylgewährt habe, hat sich als Riesenfehler herausgestellt. Der Fisch hat immer malwieder randalliert und pflügte regelrecht durch die SPS. Habe dadurch einigeAbleger machen können. Schlussendlich habe ich für den Fisch einen Platz ineinem 6m-Becken gefunden, bloss kriegte ich das Unterseeboot nicht mehr ausmeinem Becken raus. Irgendwann ist es dann geglückt und die depperte Dorieschwimmt seitdem mit 2 weiteren Paletten und einem Sohal in 7000 Liter!!!Operation schlussendlich doch noch geglückt.

      So schönPalettis sind, ich kann nur empfehlen, niemals über die Haltung vonPalettendocs auch nur im Entferntesten nachzudenken. Ausser das Becken fasstein paar tausend Liter. Die Tiere sind einfach unglaublich aktive Naturgewaltenund werden riesig.

      Weisskehlchenkämpfte lange mit ein paar Pünktchen. Seit Paletti ausgezogen ist, sind auchdie Geschichte und Kehlchen zeigt seine schönsten Farben. Soviel zum ThemaStress durch Mitbewohner.

      Dieses Beckenund ein Weiteres werden aber leider bald Geschichte sein, früher als geplant. Nichtweil die Becken schlecht laufen oder so, sondern weil mich das verwendeteSilikon nach nur 4,5 und 3 Jahren nicht mehr ruhig schlafen lässt.

      Beim grossenBecken habe ich Unterwanderungen von Kalkrotalgen in den Ecken und am Boden,sowie einen undichten Ablaufschacht. Beim kleineren Becken ist bisher nur derAblaufschacht undicht. Zwar lässt sich das alles irgendwie wiederzurechtbasteln, Alpträume von rauschendem Wasser im Treppenhaus inklusivenachträglich drohender Nudelholztherapie durch meine Frau Gemahlin haben michdazu bewogen die Becken aufzugeben. Noch tendiere ich nicht dazu, das Hobbygleich ganz an den Nagel zu hängen, da habe ich zuviel dafür investiert.Krönung war vor nicht einmal 2 Jahren der ausgebaute und isolierte Technikraumim Untergeschoss. Hätte ich den nicht gemacht, würde ich mich nun kompeltt vonder Aquaristik verabschieden. Ein Teil von mir hat die Schnauze ziemlich voll!

      Ich fragemich schon schwer, mit was für einem Dreck die Becken heutzutage verklebtwerden. Nur zur Klarheit, meinem Aquarienbauer mache ich KEINEN Vorwurf. Er hateine saubere Arbeit abgeliefert, nur hat er ein 2K-Silikon verwendet, das denNamen Silikon nicht verdient. Und wurde meiner Ansicht nach vom Lieferanten regelrechtbetrogen. Er verwendet dieses Silikon seit 2 Jahren nicht mehr, der Herstellerhat es zudem mittlerweile vom Markt genommen, offiziell mangels Nachfrage…
      .
      Wiegeschrieben, noch gebe ich nicht auf. Geplant war einmal, auf über 2000 Literzu vergrössern. Nur bräuchte ich dafür noch etwas „Sparzeit“. Da ich nicht mehrso lange warten kann/will/darf, wird das Becken nun halt nur so gross, wie esdie Brieftasche mitmacht. Vorgesehen ist zuerst das grosse Becken zu ersetzen.Das Kleine wird entweder später ersetzt, oder ersatzlos abgebaut. Blöd istbloss, dass auch dieses Becken zusammen mit dem grossen einen Kreislauf bildet,versorgt aus dem Untergeschoss.

      Ich hoffe nun180x120x80cm stemmen zu können. An Qualität will ich aber keinesfalls sparen,notfalls wird das Becken nochmals kleiner. Dieses Becken muss mindestens 20Jahre halten, daher möchte ich alle möglichen Sicherheitsvorkehrungen treffen. Dazu aber an anderer Stelle mehr.

      Gruss
      Andi
    • Hi Andi ...

      ich habe schon vor knapp 10 Jahren darauf hingewiesen, dass es zu großen Problemen mit den Silikonen kommen wird. Als ehemaliger Anlagenbauer hatten wir auf einer Baustelle in Alicante/Spanien, ohne uns zu informieren, plötzlich ein anderes Material in den Kartuschen, als der gewohnte, damalige Spitzensilikon Perennator V/23-1
      Das neue *Zeugs* roch mehr nach Gummi, als denn nach dem gewohnten penetrantem Essig. Da wir gerade dabei waren, 22 sehr große Scheiben einzukleben, wurden die Arbeiten sofort eingestellt und unser Auftraggeber, (mit allerbesten Beziehungen zur Wirtschaft) hat dann innerhalb weniger Stunden rausgefunden, dass zwar der Name V/23-1 verkauft wurde, nicht aber die Rezeptur. Die hat ein spanisches Unternehmen gekauft. Zwei Paletten mit dem umgetauften Material (aber mit der Originalrezeptur) stand dann am nächsten Tag via Overnight-Express auf der Baustelle, alle Scheiben wurden dann eingesetzt und sind bis heute dicht. Danach fing die Silikonproblematik auf breiter Front an am Markt. Da können aber die Beckenkleber nichts dafür. Sie sind ebenfalls kalt erwischt worden, denn der Perennator V/23-1 war damals mit Abstand der beste Aquariensilikon am Markt. Kurze Zeit kamen dann die 2-K Silikone auf den Markt was dann einige Katastrophen für die Beckenkleber, als auch für die Kunden nach sich zog.

      Als wir von einer Baustelle kamen, hatten wir ein paar Kartons schwarzen Silikon übrig und den haben wir einem mir bekanntem Beckenkleber geschenkt, mit dem Hinweis, dass dieser Silikon die derzeit beste Qualität am Markt ist. Rückmeldungen erhielten wir keine, so dass ich bei nächster Gelegenheit mal nachgefragt habe, wie sie mit dem Material zurecht kämen. Antwort : ... super Material, aber kostet ja das doppelte, wie die normalen Silikone, ergo zu teuer. Da war ich dann doch etwas sprachlos, denn um was für gesparte Summen an Silikonen reden wir eigentlich bei einem 200 cm Aquarium ? Keine 100.- Euro !! Aber okay, muss ja jeder selbst wissen, ob man unbedingt am falschen Ende sparen muss. Später haben wir dann gehört, dass genau dieser Beckenkleber mit 2-K Silikonen angefgangen hat zu kleben und viele Becken reklamiert wurden. Die essigvernetzten Silikone muss man eben nach Old-School, lange Zeit stehen lassen, bis sie vollständig durchgehärtet sind. Die 2-K Silikone konnte man schon nach 24 Stunden bewegen.

      Wie dem auch sei : ... hier ein Link zu dem Top Material. olivequimica.com/esp/productos/prod.asp?id=38

      Wenn ich selber mir ein Glasbecken kleben würde, dann nur mit diesem Material. Muss man sich halt eben irgendwie besorgen. Ich glaube, es gibt auch einen Vertrieb in Deutschland. Vor Jahren habe ich hier im MWF schon mal einen Vergleichstest von Aquariensilikonen eingestellt, wo der V/1 mit Abstand am besten abgeschnitten hat.

      Hoffe, Dir wenigstens beim Neubau etwas geholfen zu haben....

      Mein persönlicher Tip : .. lass Dir bloß nix anderes aufschwatzen. Ich habe noch die Sprüche im Ohr, wie toll die 2-K-Silikone doch seien und wie schnell man die Becken danach ausliefern könne. Naja, nur dicht waren sie eben nicht lange. Kenne da einige Katastrophen, die niemals den Weg in die Foren gefunden haben. Das heißt, die Silikonproblematik ist ein durchaus bekanntes Problem bei Insidern, redet nur keiner drüber.

      Und noch ein Tip ... am Untergestell vorne eine Art Blende mit anschweißen und zwar ringsum. Damit erreicht man, dass im Bereich der Bodennaht die Zugkräfte der Silikonnähte abgefangen werden. An diesem Bereich ca. 4-6 mm mit dem gleichen Silikon hinterspritzen. Auf die Art kannst Du die 20 Jahre locker erreichen.

      Grüße ... Klaus







      Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von klaus Jansen ()

    • Hi Reinhard
      Haftbar für was, auf die Aussicht, dass ein Becken undicht wird? Die Garantie für die Dichtheit des AQ's läuft noch, aber ich will nicht warten bis es ausläuft. Und der Aquarienbauer tut mir auch sehr leid, der wurde vom Silikonhersteller einerseits regelrecht beschissen und dann mit den Problemen im Regen stehen gelassen.

      Hi Toto
      Acryl hätte schon was, aber eben, da traue ich mich wegen der Kratzerproblematik nicht ran. Zudem bin ich öfters mal 2-3 Wochen weg und die Vertretung reinigt die Scheiben in der Zeit nur grob. Also können sich schon mal KRA festsetzten. Dann wird bei Acrylbecken das Scheibenreingen doch zum Horrortrip, oder?

      Gruss
      Andi
    • Update kurz vor dem Abbau. Das Becken wird Anfang Januar geleert. Über die Festtage entsteht der Nachfolgetank.

      Gruss
      Andi
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