Marubis e.V. Korallenriff Meerwasserlexikon Mrutzek Meeresaqiaristik Interessengemeinschaft für marine Nachzuchten - IFMN www.meerwasserforum.info

Aqua-Scaping.... ist das die Zukunft der Meerwasseraquaristik ?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Hallo Hans Werner,

      ich denke aber dennoch, mehr Wasser ist besser, als viel Dekoration. Immer vorausgesetzt der Pfleger weiß was er da hat und tut.

      In meinem alten Schaubecken war kaum noch Platz für Korallen, ich hätte Unmengen an Fisch dazu setzen müssen, um den gewaltigen Nähr- und Stickstoffabbau weiterhin zu gewährleisten.

      Da ich nicht auf diese Fischsuppen stehe, es also auch nicht überbesetzen wollte, habe ich angefangen PO4 und NO3 nach zu dosieren, dann fingen aber auch die Probleme an.

      Ich habe mal beim Abbau versucht nur die Flächen der alten Deko zu von oben gesehen zu berechnen, Ergebnis 1500lIter Wasser im Verhältnis zu 5.4qm Substratfläche. (Riffgestein und Sand)

      Im neuen Becken mit der selben Methode berechnet werden es wohl 3000Liter Wasser im Verhältnis zu ca. 3qm Substrat. (Polymerbeton ohne Sand)

      Ich bin mir sehr sicher, das Becken wird komplett anders laufen und auch evtl. sensibler reagieren. Daher bin ich sehr gespannt wie sich die Unterschiede zeigen

      gruß Norbert
      H Hersteller/Händler
    • Hier ein paar Beispiele von Leuten, die mit Minimaldeko angefangen haben ... natürlich sieht das am Anfang unschön aus, besonders wenn da die ersten Stecklinge/Nachzuchtkorallen eingesetzt werden.... Aber dafür haben die Korallen dann auch genügend Platz zu wachsen. Da hat Hans-Werner durchaus Recht, dass man bei Neubesatz nicht den Fehler machen soll, das Becken voll zu kaufen, sondern natürlich wachsen lassen.

      Die Nährstoffverhältnisse sind in minimaldekorierten Becken eher weniger stabil.


      Das kann sein, obwohl das noch zu beweisen ist. Deswegen auch mein Hinweis auf die gezielte Wasserpflege .... Nur wenn die Deko als Nährstoffverbraucher nicht vorhanden ist, müsste doch eigentlich den Korallen mehr Nährstoffe zur Verfügung stehen ?

      Grüße ... Klaus
      Bilder
      • a899a9f8.jpg

        70,51 kB, 799×548, 674 mal angesehen
      • 14037031989_9226befbf5_c.jpg

        246,34 kB, 800×527, 675 mal angesehen
      • PicasaUp.jpg

        141,19 kB, 1.104×828, 47 mal angesehen
      • sand2.jpg

        329,61 kB, 700×394, 674 mal angesehen
      • 15845652059_b139b600c4_b.jpg

        331,72 kB, 768×1.024, 38 mal angesehen
      Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....
    • Atoll Riff Deko schrieb:

      ich denke aber dennoch, mehr Wasser ist besser, als viel Dekoration.
      moin,

      man könnte aber auch sagen: für die masse an deco müsste das becken 3 x größer sein.... :O
      ansonsten
      gruss
      joe

      korallenfarm.de H
      "ULTRA-C o r a l s - made in Germany"
      der weg ist das ziel!
      theorie ist: wenn man alles weis und nichts funktioniert.
      praxis ist: wenn alles funktioniert und keiner weis warum.
    • Hans-Werner schrieb:

      Die Rolle von Mulm und Mulmecken in älteren Becken wir m. E. auch überbewertet. Dieser Mulm ist oft bereits ziemlich ausgegammelt und tot.
      moin,

      denke ich auch so.

      beim ausräumen unserer becken der alten korallenfarm vor dem umzug hatte ich auch stellenweise "schlamm" unter/hinter/zwischen den ls in bis 10cm stärke.

      das zeug roch wie ne frische brise - nix gammliges oder auch nur der hauch von schwefelwasserstoff.

      selbst die ls waren im schlamm nicht andersfarbiger als die darüber.
      ansonsten
      gruss
      joe

      korallenfarm.de H
      "ULTRA-C o r a l s - made in Germany"
      der weg ist das ziel!
      theorie ist: wenn man alles weis und nichts funktioniert.
      praxis ist: wenn alles funktioniert und keiner weis warum.
    • .. und hier noch mal das krasse Gegenbeispiel ....
      Bilder
      • Daves135gallonReefTankMHa1442857724.jpg

        101,39 kB, 800×310, 660 mal angesehen
      • usutugyg-1.jpg

        64,58 kB, 816×612, 43 mal angesehen
      • 20140204_172727.jpg

        98,82 kB, 1.024×768, 43 mal angesehen
      • fts-1-2.jpg

        544,56 kB, 1.000×417, 48 mal angesehen
      • IMG_7745.jpg

        143,71 kB, 1.023×682, 51 mal angesehen
      Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....
    • Atoll Riff Deko schrieb:

      ich hätte Unmengen an Fisch dazu setzen müssen, um den gewaltigen Nähr- und Stickstoffabbau weiterhin zu gewährleisten

      klaus Jansen schrieb:

      Nur wenn die Deko als Nährstoffverbraucher nicht vorhanden ist, müsste doch eigentlich den Korallen mehr Nährstoffe zur Verfügung stehen


      Das wird meines Erachtens auch völlig überbewertet, der Nährstoffabbau durch die Deko. In erster Linie ist das wohl eine Nitrifikation von Ammonium, dann müsste sich aber in älteren Becken eher mehr Nitrat nachweisen lassen. Wenn man dann auch noch anfängt, mit Stickstoff herumzuspielen, hat man sowieso schon verloren. Meiner Meinung nach gibt es einen Anzeiger für die Stickstoffversorgung und das ist die Farbe der Korallen. Solange die nicht extrem aufgehellt ist, haben die Korallen ausreichend Stickstoff. In gewissem Umfang können sich die Korallen ihren Stickstoff aus gelöstem Luftstickstoff selbst zusammenbauen, nennt sich Stickstofffixierung.

      Phosphat kann von der Deko adsorbiert oder desorbiert werden, wird also von der Deko gepuffert. Abgebaut wird Phosphat niemals nicht, höchstens von den Korallen eingebaut/verbraucht.

      Ja, klar, veralgten Scheiben sehen eigentlich niemals nicht wirklich gut aus, das sollte das Beispiel zeigen, oder, Klaus? Ich geh´ mal Scheiben putzen.

      Grüße

      Hans-Werner
      H ><((((°>

      Tell me the reality is better than the dream - but I found out the hard way nothing is what it seems !
      SLIPKNOT - Duality


      www.photoimpressionismus.de

      Franconia Franca
    • Hallo Klaus,

      Hans-Werner hat es mit seinem Beitrag genau auf den entscheidenden Punkt gebracht. Auch er geht davon aus, dass die Nährstoffverhältnisse in minimaldekorierten Becken eher weniger stabil sind! Inzwischen scheinst du dies im Gegensatz zu deinen bisherigen Beiträgen auch zu akzeptieren, da du einräumst: "Das kann sein, obwohl das noch zu beweisen ist." Die Beweisfrage würde für deine bisherige gegensätzlich Theorie natürlich noch weit mehr gelten.
      Wichtig erscheinen mir auch die Aussagen zur Überbewertung von Mulm. Da decken sich meine Erfahrungen mit denen von Hans-Werner und Joe.

      Was die krassen Negativbeispiele betrifft, besteht sicher kein Dissens.

      Gruß

      Bernd

    • Sorry für den Mist da oben, irgendwas stimmt mit den Forum nicht mehr, man kann weder editieren noch dergleichen. Hier nochmal zum Lesen. Eventuell kann ein Mod den Beitrag oben löschen....


      Hallo,

      ich finde, es hat sich eine sehr schöne Diskussion entwickelt, aus der man sehr viel mitnehmen kann.

      Vielleicht wäre es aber sinnvoll den Begriff Aqua-Scaping komplett aus der Diskussion zu streichen, um den geht es doch eigentlich gar nicht.
      Vor einiger Zeit gab es hier mal eine interessanten Tread zum Scaping. Viele von uns versuchen doch seit Jahren einen Ausschnitt aus einem Biotop nachzugestalten, sei dies mit künstlicher Deko oder mit Lebendgesteinen oder mit lebenden Tieren. Dass man daraus inzwischen eine "Sportart" mit eigenen Wettkämpen gemacht hat, finde ich bedenklich. Vieles was inzwischen unter diesem Begriff fällt, hat aber wie schon gesagt, mit unserem Problem hier nichts zu tun.

      Wenn wir uns hier darauf beschränken über das Verhältnis von Dekorationsmaterial (Lebendgestein, Keramik, Sand, Bodengrund, tote Steine usw.) zur Aquariumgröße zu diskutieren, dann bringt uns das hier sehr viel weiter.

      Oder auch über das Verhältnis von lebenden Tieren (Korallen) zur vorhandenen Dekorationsoberfläche.

      Die von Klaus gezeigten sind ja nur Extrembeispiele dafür, wo entweder das Verhältnis extrem zugunsten der Tiere ausschlägt, oder das Verhältnis derart extrem zuungunsten der Tiere ist, dass man schon Bauchschmerzen vom Ansehen bekommt.

      LG
      Daniel
    • Hallo Daniel,

      ich dachte, das mit dem Editieren liegt vielleicht am (für mich fremden) Herstellerboard, oder ist das jetzt allgemein so.

      Eigentlich kann man bei jedem Negativbeispiel ganz klar die Fehler benennen: 1) Scheibe veralgt, ziemlich hässliche Krustenanemonen, schlechte Bildqualität (altes Dia?); 2) Ganz schlechte Bildqualität, nix zu erkennen, kaum Korallen, wirklich zu viel Gestein, erdrückt das Becken förmlich; 3) Zu viele kleine Steine (Geröllhalde), ansonsten eben frisches Becken. Wenige gesägte Brocken (oder passende Keramik) wären besser für die Rückwand; 4) Bildqualität/-helligkeit, altes Dia?, fast nichts zu erkennen, Scheibe dreckig?, Algen/Cyanos?; 5) Wäre gerade als "Scape" gar nicht so schlecht, wenn statt der kleinen Steinkorallenableger in der Mitte auch noch die fusseligen Scheiben wüchsen.

      Grüße

      Hans-Werner
      H ><((((°>

      Tell me the reality is better than the dream - but I found out the hard way nothing is what it seems !
      SLIPKNOT - Duality


      www.photoimpressionismus.de

      Franconia Franca
    • Daniel Rother schrieb:




      Vielleicht wäre es aber sinnvoll den Begriff Aqua-Scaping komplett aus der Diskussion zu streichen, um den geht es doch eigentlich gar nicht.
      Vieles was inzwischen unter diesem Begriff fällt, hat aber wie schon gesagt, mit unserem Problem hier wenig zu tun.
      Wenn wir uns hier darauf beschränken über das Verhältnis von Dekorationsmaterial (Lebendges, S, tote Steine usw.) zur Aquariumgröße zu diskutieren, dann bringt uns das hier sehr viel weiter.
      Oder auch über das Verhältnis von lebenden Tieren (Korallen) zur vorhandenen Dekorationsoberfläche.


      LG
      Daniel



      Hallo zusammen,

      genau um diese Differenzierung ging es mir im Kern ja. Auf der einen Seite die Einfachheit in der Beschränkung und die damit erzeugten und verbundenen ästhetischen Reize mannigfaltige (Unterwasser)Landschaften abzubilden. In der Beherrschung liegt hier die Kunst. Wörtlich genommen und im übertragenden Sinne.
      Denn unser eigentliches Thema der luftigen Konstruktionen ist für mich noch lange kein minimalistisches Aquascaping. Jedenfalls nicht im Sinne des Erfinders.
      Gruß
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)
    • Ja, Hajo, da lagst Du auch von Anfang an richtig! :thumbup: :) Die luftigen Aufbauten ergeben in der Regel nicht wirklich eine Landschaft. Ein Mw-Scape wäre eine "Hügel" mit "Green Polyp"-Wiese (Briareum) und windzerzaustem Sinularia-Baum, dazu 5 Schwalbenschwänzchen und/oder ein paar Garnelen. "Grasende" Einsiedler würden sich bestimmt auch gut machen.

      Das erste Ziel wäre wohl Beschränkung, wie Du richtig sagst, um Ruhe und Harmonie hinein zu bringen; wenige Arten, gezielt platziert und ggf. zurechtgestutzt und begrenzt. Das verträgt sich nicht gut mit bunt gemischten Korallen und größeren Fischen.

      Gruß

      Hans-Werner
      H ><((((°>

      Tell me the reality is better than the dream - but I found out the hard way nothing is what it seems !
      SLIPKNOT - Duality


      www.photoimpressionismus.de

      Franconia Franca
    • AquaScaping ist ja ein weitläufiger Begriff, genau wie Meerwasseraquaristik, welche in vielen Facetten möglich ist. Die Größe eines gescapten Beckens ist auch nicht entscheidend für die Namensgebung, sondern einzig und allein die Zusammenstellung. Was und wie der Begriff AquaScaping definiert werden kann, ist auch zweitrangig. Es geht nur um die Frage, warum stehen diese zum teil klinisch reinen Becken um ein vielfaches besser, als diese zu gestapelten und überdekorierten Aquarien ? Nun mach ich auch schon ein paar Jährchen Meerwasserauqaristik und bereits vor Jahrzehneten habe ich erkannt, je mehr Oberfläche im Becken vorhanden ist, umso problembehafteter werden die Becken. Ist es wirklich die Biologie, die mehr schadet als sie nutzt ? Mir fallen da grad die Meerwasseraquarien ein, die auf Messen präsentiert werden. Die ersten 1-2 Tagen stehen die Korallen super, dann auf einmal verschlechtert sich das Bild rapide... sobald die ersten Algen kommen, gehen die Becken abwärts....

      Den Versuch kann jeder nachmachen : ... nehmt ein kleines leeres Glasbecken, kein Sand, nur eine Koralle, neues Wasser, Strömung und Licht drüber.... die Koralle steht wie eine 1. Erst wenn die ersten Algen kommen, gehts der Koralle schlechter . Und wenn Algen sich zersetzen, werden eine Menge Giftstoffe frei gesetzt. Das Problem hatte ich mal. Da haben sich Goldalgen, auch Blaualgen genannt, innerhalb weniger Stunden zersetzt und aufgelöst... alle Fische haben Schnappatmung bekommen und konnten nur mit einer heftigen Kohlefilterung gerettet werden. aus diesem Grund, bin ich gar nicht interessiert, da irgendwelche biologischen Abläufe zu simulieren. Ich will sie erst gar nicht haben. Ein Aquarium ist nicht mit einem natürlichen Habitat vergleichbar.....

      Zum Abschluss noch ein paar Minimal-Deko-Becken.... das dritte Bild zeigt den spärlichen Anfang .... so sieht es eben aus, wenn man so anfängt... aber dafür haben die Korallen später Platz um zu wachsen. Zukaufen kann jeder, aber große wachsen lassen über einen langen Zeitraum, ist eine ganz andere Nummer. Ohne Geduld und perfekte Wasserpflege geht es nicht.....

      Grüße ... Klaus
      Bilder
      • 1265458_10152332820604806_114099177610689069_o.jpg

        143,1 kB, 1.023×600, 57 mal angesehen
      • IMG_0016_zpsd96ed50e.jpg

        391,24 kB, 800×533, 504 mal angesehen
      • IMG_3944_zpsb2e6f1ff.jpg

        91,81 kB, 1.024×768, 60 mal angesehen
      • FTS_zps04231cd8.png

        668,44 kB, 1.024×256, 52 mal angesehen
      Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....
    • Hallo Klaus,

      Blaualgen sind Cyanos (Cyan = Blaugrün), die Goldalgen vermutlich giftige Dinoflagellaten gewesen.

      Ich denke, mit den Oberflächen warst Du eher auf der richtigen Spur. Ich denke, es sind die Bakterien, die alles zu CO2, Nitrat und Gelbstoffen abbauen ("Mineralisierer" und "Oxidierer"), die dem Becken längerfristig schaden. Die Algen wirken dem als "Aufbauer" und "Reduzierer" (chemisch-biochemisch gesehen) eher entgegen. Ich habe zumindest die Erfahrung gemacht, dass Becken, die eine anständige Algenphase evtl. mit Algenblüte (Planktonalgen) hinter sich haben, schneller und besser laufen als solche, die immer relativ steril geblieben sind. Auch die Zufuhr von organischen Substanzen, insbesondere von Biopolymeren, wirkt der Abbautätigkeit der Bakterien entgegen. Relativ viel Wasser zu wenig Oberflächen sollte aber auch hilfreich sein. Schaumerma ob´s stimmt. ;) :)

      Gruß

      Hans-Werner
      H ><((((°>

      Tell me the reality is better than the dream - but I found out the hard way nothing is what it seems !
      SLIPKNOT - Duality


      www.photoimpressionismus.de

      Franconia Franca
    • Relativ viel Wasser zu wenig Oberflächen sollte aber auch hilfreich sein. Schaumerma ob´s stimmt.


      na, damit kann ich mich durchaus anfreunden... auch Deine These, dass es möglicherweise Bakterien sind, die auf großen Oberflächen, negative Eigenschaften entwickeln. Peter Wilkens sprach ja damals schon von Bakterientoxinen, die entstehen, wenn große Populationen von Bakterien absterben würden. Diese Giftstoffe könne man nur schwer nachweisen, mit aquaristischen Mess-Möglichkeiten schon gar nicht.

      Dass auch Algen oder Algenphasen sehr negative Eigenschaften entwickeln können und durchaus in der Lage sind, ein Becken zu kippen, wird hier chemgapedia.de/vsengine/tra/vs…ne/phykotoxine.vscml.html in etwa bestätigt. Auch Deine These mit den giftigen Blaualgen wird bestätigt .... von daher sind unsere Blickwinkel zwar von verschiedenen Positionen aus betrachtet, in der Erkenntnis des Problems aber einer Meinung.

      Jetzt ist die Frage nur, wenn diese Bakterien oder auch Algenpulationen einen so negativen Einfluss entwickeln können, wie können wir das verhindern ? Die derzeit einzige Möglichkeit, das zu verhindern oder zu reduzieren, sehe ich nur in der Möglichkeit, die Siedlungsflächen extrem zu verkleinern, das Wasservolumen zu vergrößern, eine perfekte Wasserpflege zu betreiben, messen und gegensteuern und durch Korallen den Bakterien/Algen die Lebensgrundlage, bzw. Siedlungsflächen zu entziehen....

      Ist das möglicherweise der Grund, warum diese klinisch geputzten Becken und Filteranlagen, die, darüber sind wir uns auch einig, fälschlicherweise AquaScape-Becken genannt werden, diese Probleme nicht haben ? Gibt es eine Möglichkeit, diese Bakterienpopulationen zu beeinflussen ? Z.B. durch Ozon-Beigabe ?

      Grüße ... Klaus
      Bilder
      • Bild 42.png

        164,29 kB, 1.029×817, 37 mal angesehen
      • Bild 43.png

        178,62 kB, 808×559, 33 mal angesehen
      Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von klaus Jansen ()

    • Hallo,

      für mich ist dieser sog. Trend eher ein Rückschritt. Becken sind kitschig und sehen wie alte amerikanische Becken aus: Steril, bunt und am besten noch in Plastikbecken (kommt ja anscheinend als nächster "Trend"). Ein natürliches Riff basiert auf einer Basis von Lebendgestein (toten Korallen), welches dem Riff Stabilität gibt. So sehe ich es auch im Aquarium. Die so schön gezeigten Becken ohne Deko und ohne stabile Basis (ohne "Kaimauer") werden sich über kurz oder lang selbst kannibalisieren. Die Korallen wachsen ineinander, vernesseln sich und sterben ab. Kaum eine Chance da noch einzugreifen, zu filigran der Aufbau. Zwischen den Ästen etc. kann man nicht mehr gärtnern. Das Becken wird den Lauf eines jeden Riffs nehmen, d.h. die unteren Partien sterben. Nur werden diese toten Partien keine feste Unterlage bilden und sich schwerlich austauschen lassen.

      Ich bleibe nach über 20 Jahren MWA dabei: Eine Basis an LS muss sein.
      Grüße,

      Frank