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Aufbau 60 Liter Aquarium

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    • Aufbau 60 Liter Aquarium

      Guten Tag zusammen,

      Ich überlege schon lange mir ein Meerwasseraquarium zuzulegen.
      Ursprünglich wollte ich gleich mit etwas größerem anfangen und mein 60l Aquarium als Technikbecken benutzen, da man aber als Student immer chronisch pleite ist wird es jetzt erst einmal ein Aquarium welches sicher ins Budget passt. Nicht dass mir der Unterhalt zuviel wird und die Tiere darunter leiden müssen.

      In der Meerwasseraquaristik bin ich ein absoluter Neuling, deshalb würde ich in dem Aquarium auch keine Fische halten. Harlekingarnelen hatte ich mir u.A. überlegt.

      Ich habe mich nun seit Monaten informiert, verschiedene Forenbeiträge und Meinungen durchgelesen und will nun langsam mit dem Einkaufen anfangen.
      Nun zu meiner Frage bzw. Fragen.

      Ich habe den "Dennerle Nano Marinus BioCirculator 4in1 " kürzlich entdeckt und frage mich nun ob dieser mit evtl. einer weiteren Strömungspumpe an Technik ausreichen würde? (Falls das totaler Schwachsinn ist, nicht gleich steinigen, klingt in der Beschreibung für mich so :rolleyes: ; Licht natürlich auch ausgenommen 8) )

      Außerdem würde ich mich sehr über persönliche Meinungen zu Korallen und Wirbellosen die "gut für Anfänger geeignet sind" freuen, ist ja immer noch etwas anderes als fremde Beiträge und Artikel zu lesen :D


      Danke schonmal fürs lesen und die Hilfe!


      MfG, Julian
    • mein 60l Aquarium als Technikbecken benutzen, da man aber als Student immer chronisch pleite ist wird es jetzt erst einmal ein Aquarium welches sicher ins Budget passt.


      Julian, es gibt nichts Teureres als Nanoaqurien, wozu Du 60 Liter durchaus zählen kannst.
      Sowas ist nur etwas für Profis, die wissen, was sie tun oder noch ein paar hundert Liter in der Hinterhand haben.

      Eine unsägliche Mode, Meerestiere in eine Pfütze zu sperren und zu glauben, alles laufe stabil und sorgenfrei - wie denn, bei der kleinen Wassermenge?
      KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
      Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen
    • Danke schonmal für die schnelle und ehrliche Antwort.

      Dass Fische sich dort nicht sonderlich wohl fühlen würden ist mir bewusst, weshalb ich das Aquarium auch "nur" mit Korallen und eben evtl. Garnelen besetzen wollte.
      Diese sind doch eh sehr standorttreu oder?

      Und wieso ist ein Nanoaquarium teurer als zB. ein großes 500L Becken? Speziell vom Unterhalt her.
    • Hallo Julian,

      zunächst einmal herzlich willkommen bei uns. Freut mich, dass du hergefunden hast. :)

      Grundsätzlich lässt sich mit einem 60 Liter-Becken schon ein feines, kleines Riff aufbauen. Damit kann man sich als Anfänger schon mal schön mit vielen notwendigen Handgriffen vertraut machen. Und wenn du mit dem Studium fertig bist und etwas mehr verdienst, dann kommt der Wunsch nach einer Beckenvergrößerung ganz von alleine. :D

      Als Anfängerkorallen eignen sich bei dieser Beckengröße besonders Arten, die nicht so riesig werden und bei Schwankungen auch nicht gleich empfindlich sind. Also beispielsweise Scheiben- oder Krustenanemonen, Röhrenkorallen wie Clavularia oder LPS wie Caulastrea oder Euphyllia.

      Beachte bei den Harlekingarnelen bitte, dass sie absolute Nahrungsspezialisten sind. Es gibt sicher bessere Garnelen für ein kleines Becken wie Thor amboinensis, Stenopus cyanoscelis, Lysmata amboinensis oder auch Porzellankrebse. :)

      Viele Grüße,
      Ina
    • Hi Ina,

      danke für das herzliche Willkommen :)

      Da scheinen die Meinungen bei Nanoaquarien ja sehr auseinander zu gehen :D
      Der Wunsch nach einem größerem Becken ist da, nur eben das nötige Kleingeld nicht^^

      Werde mir die mal näher anschauen, danke!
      Harlekingarnelen fressen ja sehr gerne Seesterne habe ich gelesen, vielleicht werde ich mich da mal im Fachhandel umschauen was für Garnelen am besten geeignet wären.

      Zu dem "Dennerle Nano Marinus BioCirculator 4in1 ": Taugt der was oder ist das rausgeschmissenes Geld?
    • hulian schrieb:

      Zu dem "Dennerle Nano Marinus BioCirculator 4in1 ": Taugt der was oder ist das rausgeschmissenes Geld?
      Sorry, aber bei meinen Beckengrößen wäre der sicher etwas überfordert, deshalb kann ich da nicht weiterhelfen. ;)
      Aber die Nano-Experten werden sich bestimmt noch melden. :)

      Für weitere Infos zum Besatz kannst du auch noch ein bißchen in unseren Haltungsempfehlungen stöbern.

      Viele Grüße,
      Ina
    • Hallo Zusammen,

      also ich verstehe nicht warum ein mit Weichkorallen, Scheiben- und Krustenanemonen und einfache LPS besetztes Aquarium teuer und aufwenig sein soll? Meiner Meinung nach ist das neben reinen Fischaquarien um Unterhalt mit am günstigsten. Auch die Technikkosten dafür ist nichts im Vergleich wie die Technik für ein großes Becken (kleinerer Abschäumer, weniger Licht, weniger Pumpen...)

      Ich finde die Idee mit einem kleinen Aquarium zu starten super. Alleine schon wenn man nach einiger Zeit mitbekommt das das Hobby Meerwasser nichts für einen ist. Da hat man nicht gleich tausende Euro versenkt.

      Beim Besatz finde ich Ina´s Ideen super. Die Lysmata amboinensis (Weißbandputzergarnele) würde ich allerdings rausfallen lassen. Meine sind ständig am reinigen der Fische und in einem Becken ohne Fische wäre das einfach nicht artgerecht.
      Was in so einem Aquarium meiner Meinung nach auch noch super reinpassen würde wäre eine Stenopus cyanoscelis (Blaubein-Scherengarnele), Einsiedler, hübsche Schnecken und sogar eine Zwerggrundel.

      Nach meinem noch sehr eingeschränkten Wissensstand zum Thema Technik ist das Teil von Dennerle nicht so das gelbe vom Ei. Du brauchst einen guten Abschäumer und eine kleine Strömungspumpe, nicht so ein Teil ;)
    • Danke nochmal an die Tipps Ina und Alex, werde mich da mal einlesen über die von euch empfohlenen Tiere :)

      Ok, dann werde ich den Dennerle wohl außen vor lassen. Fand das hat sich ganz praktisch angehört, da das Becken dann nicht so voll wird.
      Habe auch des öfteren gelesen, dass ein Abschäumer bei einem kleinen Becken ohne Fische und genügend Strömung fast überflüssig ist, vorausgesetzt alle Wasserwerte stimmen und das Becken wird sauber gehalten.
      Aber hab ja aber auch noch 0 Praxiserfahrung und das Internet lügt ja auch ab und an :D
    • Hallo Julian,

      der BioCirculator hat einen sehr guten Oberflächenabzug und er kann die Strömungspumpe, die in einem 60-Liter-Becken zusätzlich gebraucht wird, unterstützen. Abschäumer-Eigenschaften hat er nicht.
      Aber in einem Becken ohne Fischbesatz, in dem nur ein paar kleine Wirbellose gefüttert werden müssen, ist ein Abschäumer auch meistens kontraproduktiv. Man muss sich eher darum sorgen, dass die Korallen genügend Nährstoffe bekommen.

      @ Torsten:

      Mir scheint, das Denken in großen Dimensionen hat dir etwas den Realitätssinn getrübt. Oder hast du den Anschluss an die Entwicklung in diesem Hobby verpasst?

      Korallenwelt schrieb:

      Julian, es gibt nichts Teureres als Nanoaqurien, wozu Du 60 Liter durchaus zählen kannst.
      Sowas ist nur etwas für Profis, die wissen, was sie tun oder noch ein paar hundert Liter in der Hinterhand haben.

      Eine unsägliche Mode, Meerestiere in eine Pfütze zu sperren und zu glauben, alles laufe stabil und sorgenfrei - wie denn, bei der kleinen Wassermenge?

      Grüße
      Ingrid
    • moin
      Ingrid eventuell hat sich Torsten falsch ausgedrückt !
      teuer im den sinn, daß der Wunsch nach größeren Aquarium mit paar Fiische sehr schnell kommt als man selbst Denkt
      würde mit 100 liter becken anfangen da könnte man paar Fische zumindes mit reinsetzten ohne schechtes gewissen und vom Preis her auch net vie lTeurer!

      Billig ist unser Hobby ja Leider nicht
    • Moin...
      Ich mag Nanos total und mit etwas konsequenter Pflege laufen sie auch stabil.
      Der Bio-Circulator macht ganz gerne mal Krach (ich hatte einen), wurde dann durch einen Eheim Skim 360 ersetzt, der ist wesentlich platzsparender und ganz leise.

      Ich würde anstelle des Dennerle Cubes eher ein 60er Standard-Becken empfehlen, dort kann der Platz besser ausgenutzt werden, mehr Breite anstelle der Höhe.

      An Besatz wären Felsengarnelen nicht schlecht oder auch Hohlkreuzgarnelen (Thor amboinensis) wenn keine SPS gepflegt werden sollen, die meisten Thor haben SPS zum fressen gern.

      Weißbandputzer finde ich in solch kleinen Becken nicht gut, sie haben ellenlange Antennen, die immer anstoßen.
      Viele Grüße,
      Steffi
    • Ich bin Fan des Dennerle 4in1 Bio Circulator und haben den lange Zeit in meinem 350 Liter Becken eingesetzt. So simpel wie er aufgebaut ist macht er zuverlässig das was man von ihm erwartet. Die Filterpatrone holt trotz der kleinen Pumpe erstaunlich viel Schwebeteilchen aus den Becken und der Oberflächenabzug arbeitet auch sehr zuverlässig wenn er erst mal richtig eingestellt ist. Wie Steffi anmerkte gab es einige Modelle die etwas laut waren und hier und da "knatterten" das ist aber keinesfalls normal. Normal arbeitet das Ding unhörbar. Man sollte aber darauf achten das man mit einer zusätzlichen Strömungspumpe die Wasseroberfläche nicht zu wild laufen lässt denn das fängt der Skimmer vom Dennerle das schwingen an was auch dazu führen kann das er Luft zieht.

      Die Aussage das Nanobecken nur für Profis sind kann ich auch nicht nachvollziehen. Mit der richtigen Portion guten LS (auch hier gilt weniger ist mehr) und dem richtigen Besatz an Tieren läuft eine 60l Pfütze auch stabil. Unser 60er Dennerle Nano was mir vor ein paar Tagen platzte, lief unter der Obhut meiner Frau lange sehr gut und stabil.
      Gruß Hauke
    • Heyhou zusammen,

      ...da stimme ich Hauke zu, auch bei uns in einer 54ltr. Pfütze tut ein Bio Circulator beständig und ganz leise seine Dienste.

      Wir habe in dem Becken nur Weiche und ein paar Scheiben sowie eine schöne Clavularia. Als fischigen Besatz zwei Zwerggrundeln.

      Das Becken läuft sehr stabil, wir machen alle 2 Wochen einen 10% W. - das war's.

      @ Hauke: ...wie äußert sich den Deine "Würfelschädigung"...?? :D
      Einen fetten Gruß vom

      Steffen
    • Mir scheint, das Denken in großen Dimensionen hat dir etwas den Realitätssinn getrübt. Oder hast du den Anschluss an die Entwicklung in diesem Hobby verpasst?


      Nein Ingrid - überhaupt nicht! Ich beobachte die Entwicklung der Meeresaquaristik sehr genau seit über 40 Jahren und seit 25 Jahren ist sie mein Beruf. Da kann ich mir schon ein sachlich fundiertes Urteil erlauben.

      Ich finde die Idee mit einem kleinen Aquarium zu starten super.


      Leider ist eben nur die Idee super - mehr auch nicht!
      Früher "startete" man mit guten Büchern und regem Gedankenaustausch mit Gleichgesindten oder Fachhändlern, von denen es damals viele wirklich sehr Gute gab. Das war in der Regel auch völlig unabhängig davon, welches System sie verfolgten und wie das technisch realisiert wurde. Auch damals gab es gravierende Fehlentwicklungen, wie z.B. Rieselfilter oder Fallstromabschäumer. Dennoch war der Markt einigermaßen übersichtlich und konnte auch von einem naturwissenschaftlichen Laien halbwegs verstanden werden.

      Fakt ist aber eins, und ich denke, soweit kommt schon mal jeder mit:

      Ein kleines Aquarium ist viel instabiler und reagiert oft viel heftiger auf Veränderungen als ein Großes. Jeder, der ein mittelgroßes Meeresaquarium über längere Zeit erfolgreich betreibt, wie zum Beispiel Du, Ingrid, der ist sicherlich auch in der Lage, ein Nano erfolgreich zu starten. Man weiß eben, was man tut.

      Oder anders: Wer zum Beispiel ein mittelgroßes Becken hat, dort einen regelmäßigen, wöchentlichen Wasserwechsel macht und das, egal ob mit Altwasser odern frischem, seinem ebenfalls Nano angedeihen läßt, hat sicherlich kaum größere Probleme.

      Aber einem ANFÄNGER einzureden: "Fang erstmal klein an!" ist so ziemlich die schlechteste Entscheidung, die man für ihn treffen kann und das kann man nun schon über Jahre in allen Foren sehr gut nachvollziehen.


      Das liegt zum Einen an der Natur solcher Foren selbst und jeder, der hier länger unterwegs ist, weiß das:

      1 Frage - 10 Antworten - 20 verschiedene Meinungen! Was soll so ein Unwissender damit anfangen?


      Zweitens tut die Aquaristikindustrie auf verschiedene Weise ihr Übriges:

      Geht man heute in eines dieser großen Zoo Kaufhäuser wird dem armen Anfänger suggeriert, man müsse sich nur eines dieser sogenannten "Komplettsets" kaufen und schon funktioniert es. Komplett ist daran in der Regel gar nix, Hauptsache LED Leuchte ist dran! Das der ganze Kram meist nichts weiter als China billig Gerödel ist, wird geflissentlich ignoriert oder erst hinterher bemerkt wenn´s längst zu spät ist!

      Da haben wir schon die erste Kostenfalle: Da das ganze Zeug oft nichts taugt, werden dann im ersten Jahr schon mal die Pumpen getauscht und das 3. Abschäumermodell "getestet". Einfach nur mal oben rechts die Suche Funktion bemühen und die Namen solcher "Fertigbecken" eingeben: alle Foren sind voll von "Umrüstanleitungen".

      Wenn man bis hier hin lieber in ein 200 Liter Becken und vernünftige (Nano - gibt es durchaus - siehe unten!) Technik investiert hätte, wäre man schon viel weiter und hätte auch nicht mehr Geld ausgegeben!


      Drittens ist seit Jahren zu beobachten, daß aufgrund der nicht stabil laufenden Anfängerbecken, die einfach nichts weiter als eine ganz normale Einlaufphase durchmachen, sowohl von der Industrie als auch angeheizt in Foren, die Leute dahin genötigt werden, alles Mögliche zu messen, wenn´s geht jede Woche, dann noch im Mikrogramm - Bereich ( Zum Verständnis, das sind 0,000.001 GRAMM!) und von Elementen, von denen der geneigte Anfänger niemals etwas gehört hat oder deren Namen er schreiben kann!
      EINE Analyse kann man ja mal machen.... - jeder Erfahrene weiß, wie sowas weiter geht!

      Aber das ist natürlich erst der Anfang: Jetzt geht es erst richtig los: Da werden nicht nur "Baks" benötigt sondern allerlei Hilfs- und Push up Mittelchen, für die mal ein bekannter deutscher Meeresaquarianer das schöne Wort "Hoffmannstropfen" geprägt hat und der Ausdruck bezieht sich nicht auf einen persönlichen Namensgeber.

      Um dem Ganzen einmal eine normale Bedeutung zu geben, mache man sich Folgendes klar: Bis in die 90er Jahre hat es zwar genauso schöne Meeresaquarien (vom tollen LED Licht einmal abgesehen) aber keinerlei dieser Zaubermittelchen, "Analysen" oder gar Bakterien in Flaschen gegeben.

      Meiner Meinung nach ist das neben reinen Fischaquarien um Unterhalt mit am günstigsten.


      Alex, es wäre sicherlich schön, wenn es so wäre und ich bin überzeugt, daß Ingrid, Steffi und ein paar Andere das auch so hinbekommen, aber die Realität spricht leider eine andere Sprache, was jeder weiß, der hier aufmerksam mitliest. Wer ganz starke Nerven hat, schaue gern mal in solchen Nano Riff Foren vorbei, aber vielleicht besser als Nicht - Meeresaquarianer....


      ich verstehe nicht warum ein mit Weichkorallen, Scheiben- und Krustenanemonen und einfache LPS besetztes Aquarium teuer und aufwenig sein soll?


      Alex mit den Bewohnern hat das überhaupt nichts zu tun, manche Steinkorallen benötigen etwas mehr Licht, was aber durch die modernen LED Leuchte sowieso gegeben ist.
      Eine Kalkzufuhr muß man in jedem Meeresaquarium durchführen, schon allein wegen des Kalk - Kohlensäure Gleichgewichts und des Puffervermögens.

      Vielleicht habe ich mich wirklich nicht ganz richtig ausgedrückt und hätte besser schreiben sollen pro LITER sind kleine Becken, zum Teil erheblich (siehe oben!) teurer als größere.
      Aber ich möchte hier ein schönes Beispiel aus Rostock anführen, für ein 400 LITER ( Anfänger lieben diese Einheit, dabei wäre höchstens das Netto - Wasservolumen in Litern interessant!) Aquarium, welches ausschließlich mit Nano Technik sehr erfolgreich seit 8 (In Worten ACHT!) Jahren betrieben wird und zwar mit allen Arten, selbst empfindlichster Korallen:

      youtube.com/watch?v=oLhMPZOCNJ0

      oLhMPZOCNJ0

      2 Tunze Nano Streams
      1 Tunze 9004 (Im Film noch der Aqua Medic blue 300 - welcher aber leider viel zu laut war!)
      LED Lampen (Gut, die waren etwas teurer)

      Das war´s! Dem Becken wird ein wöchentlicher 30 Liter Wasserwechsel zuteil, Kalkwasserzugabe über Verdunstung und ab und zu ein kleiner Wirbelbettfilter für Phosphatadsorber (Könnte man aber auch als Dauerläufer in die hintere Filterkammer hängen.)
      Messungen: Phosphat und Magnesium wöchentlich bis 14 tägig.


      Julian, das sind die Grundzüge der Meeresaquristik und wenn Du wirkllich einer werden willst, investiere in ein Becken vernünftiger Größe, welches zu Deiner Studentenbude paßt und auch mal einen Umzug übersteht und versuche im Rahmen Deiner Möglichkeiten vieles selbst zusammenzubauen, egal ob sich die Technik in einem externen Filterbecken oder direkt im Hauptbecken befindet.
      Dann weißt Du auch, wie so ein Meeresaquarium funktioniert und mußt Dich nicht auf "Fertigtechnik" aus China verlassen. Ein paar empfehlenswerte Komponenten habe ich oben aufgeschrieben. Es gibt auch andere.
      Dieses Forum ist sicherlich auch eine gute Fundgrube für gebrauchte Technik, denn erfolgreiche Meeresaquarianer vergrößern ständig, siehe Helmut:

      teuer im den sinn, daß der Wunsch nach größeren Aquarium mit paar Fiische sehr schnell kommt als man selbst Denkt


      Einfache Zusammenhänge und Grundregeln kann man nicht in Foren lernen, dafür sind sie viel zu konfus und unsortiert. Suche Dir Gleichgesindte und einen guten Fachhändler, dann hast Du auch Erfolg, verstehst, worum es geht und kannst dann hier auch mitreden, im Sinne von "Die richtigen Fragen stellen:" - also solche, deren Antworten Dich nicht mehr verwirren, als Du mit Deiner Frage vermutet hast.

      Wichtig ist auch, die richtigen Tiere zu erwerben, leider heute auch keine Normalität: Anfängern wird einfach alles verkauft, was Geld bringt, egal ob von manchem "Fachhändler", einem Online Shop und leider auch schon mal Züchtern.

      Eine kleine Orientierung findest Du hier:

      Einfahranleitung für Neubecken mit Riffkeramik

      Blende einfach das Wort Riffkeramik aus, es geht zunächst nur darum, zu verstehen, wie ein Meeresaquarium funktioniert und was man dazu braucht - vor allem aber was man NICHT braucht!

      Meeresaquaristik ist ein teures Hobby - so oder so! Aber richtig angepackt ist es auch als Student machbar, ich hatte auch als Student mehrere Meeresbecken, und sie wird Dich hoffentlich lange in deinem Leben begleiten und Dir die Freude und Begeisterung für das Leben im Meer erhalten!

      Dabei in jedem Fall viel Erfolg und Spaß!
      KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
      Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Korallenwelt ()

    • Korallenwelt schrieb:


      Ein kleines Aquarium ist viel instabiler und reagiert oft viel heftiger auf Veränderungen als ein Großes. Jeder, der ein mittelgroßes Meeresaquarium über längere Zeit erfolgreich betreibt, wie zum Beispiel Du, Ingrid, der ist sicherlich auch in der Lage, ein Nano erfolgreich zu starten. Man weiß eben, was man tut.

      Hallo Torsten,

      ich bin aber nicht mit dem mittelgroßen Aquarium in dieses Hobby gestartet, sondern mit einem 84-Liter-Nano. Und das war gut so.

      Daran konnte ich ohne großen finanziellen Aufwand lernen, was ich wirklich für dieses Hobby brauche und was nicht.
      Wenn einem eine "Plage" (bei mir Caulerpa brachypus) über den Kopf wächst, ist eine Neueinrichtung kein großes Ding. Wenn Wasserwerte aus dem Ruder laufen, bekommt man sie mit großen Wasserwechseln schnell wieder in den Griff.
      Und wenn man feststellen sollte, dass das doch nicht das richtige Hobby ist, hat man nicht mehrere Tausender versenkt; denn der Wiederverkaufswert ist bei Meerwasseraquarien bekanntlich recht bescheiden.

      Ich stimme dir allerdings auch in einigen Punkten zu.
      Man muss sich auf ein Nano genauso sorgfältig vorbereiten wie auf ein "richtiges" Meerwasserbecken. Und man sollte nicht mit der Einstellung rangehen, dass man ein Rundum-sorglos-Paket mit All-in-One-Lösungen, möglichst als Komplettset, hingestellt bekommt. Der Markt hat sich auf die Zielgruppe Einsteiger mit Nano gut eingeschossen. Und das verleitet tatsächlich oft zu einem unglücklichen Einstieg.

      Grüße
      Ingrid
    • Wow, so schnell, so viele Antworten und Meinungen, danke dafür!! :D

      Zuerst einmal an Torsten.
      Finde das klasse, dass du dir so viel Zeit nimmst deine Meinung so ausführlich zu erläutern, dennoch muss ich sagen, dass es so rüber kommt als würde jeder Laie sich ein Nano überlegen und sich blauäugig hinein stürzen.
      Ich habe mich nun seit mehreren Monaten mit dem Thema beschäftigt, war schon bei einigen Fachhändlern, habe mir Fachliteratur besorgt und im Internet recherchiert.
      Dieses Becken soll keine spontane Anschaffung sein und vorallem, schon gar nicht den Tieren schaden!
      Ich habe seit klein auf Tiere, hatte auch lange Zeit ein süßwasser Aquarium, bin absoluter Meeresfanatiker, liebe das Apnoe tauchen und hätte eben deshalb gerne ein Stückchen Meer daheim :)

      Und trotz deiner Meinung zu Nanos wird es wohl eins werden, nimms mir nicht übel :peace:

      Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass ein Nano schwieriger zu handhaben ist als ein größeres, trotzdem denke ich, dass wenn man sich gut informiert hat, sich regelmäßig darum kümmert und viel Geduld und Liebe investiert, gerade ein kostengünstigeres Becken auch als Anfänger zu stemmen ist.

      Ein 60 Liter Aquarium habe ich wiegesagt schon daheim, ein größeres zu kaufen würde wieder mehr Kosten mit sich bringen und nimmt mehr Platz weg ( wie du schon gesagt hast, Studentenbude ).
      Ich arbeite neben dem Studium und habe natürlich Geld über für jeden Monat. Nur sind die Anschaffungskosten bei einem größeren Becken definitv höher. Größeres Aqua -> mehr Inhalt -> mehr Unterhalt.

      Klar kenne ich mich nicht so gut aus wie der Großteil hier, aber es ist eben nicht so als hätte ich mir das vorgestern in den Kopf gesetzt.

      Und da ich nun nach Monate langem einlesen und überlegen endlich starten will habe ich mich hier in diesem Forum gemeldet. Klar bekommt man viele verschiedene Meinungen zu hören, aber ist das nicht das beste was einem passieren kann?

      Gehe ich in einen Laden und lasse mich dort beraten bekomme ich von einem Menschen das zu hören, was dieser mir erzählen will. Wieviel Wahrheit dran sein mag sei dahingestellt, aber versucht nicht jeder Händler das best mögliche Produkt FÜR IHN! an den Mann zu bringen?
      Hier bekomme ich Meinungen von vielen Verschiedenen Leuten, die andere Ansichten haben, andere Erfahrungen gemacht haben und daraus entsteht eine Diskussion die mir als Anfänger alle Ansichten und Aspekte über das Thema liefert!
      Das mag zuerst verwirrend für mich sein, ich kann mich aber dadurch noch mehr mit den einzelnen Themen beschäftigen und mich noch mehr informieren! :)

      Genauso werde ich mir auch deinen Rat zu Herzen nehmen. Dennoch wird es wiegesagt erst einmal bei 60l bleiben.
      Über den Besatz werde ich mich natürlich sehr ausführlich informieren, wie groß werden die Tiere, welche Fressgewohnheiten haben sie, lassen sie sich Vergesellschaften, usw.

      Zuerst muss das Becken ja aber eh eingefahren werden und da ich nicht im Geld schwimme, werde ich die langsame Variante über einige Wochen wählen.
      Merke ich dann schon, ich komme nicht mit den Wasserwerten zurecht oder es steigt mir über den Kopf ( was ich nicht befürchte ), dann habe ich noch keinen großen Schaden angerichtet und kann mein kleines Projekt immer noch umplanen :)

      Aufgrund der Aussage von Jackson und Hauke werde ich mir den Dennerle auch mal zulegen und schauen wie er sich macht.

      Grundeln werde ich wohl erstmal nicht einsetzen sondern niedere Tiere. Außerdem habe ich öfters gelesen, dass diese gerne mal springen ( stimmt das? ) und ich werde das Becken wohl offen betreiben.

      @Steffi: Ich habe ein 60er Standard Becken, gefällt mir auch eh besser :)

      Ich habe mir auch mal die Einführung der Meerwasseraquaristik von Dennerle runtergeladen und werde wohl mit dem Einfahren des Beckens nach deren Anleitung gehen. Ist super beschrieben und kommt mir auch sehr Sinnvoll vor.
      Werde aber wie oben schon gesagt die längere zweite Variante über mehrere Wochen wählen um gleich mal zu sehen wie ich mich so schlage.^^

      Habe gestern nochmal einiges durchgelesen, kommen T5 Röhren noch in Frage ( eine blau, eine weiß, je 24W ) oder ist das inzwischen veraltet und überholt? Ist ja definitiv kostengünstiger.

      Grüße, Julian

      Ps: Mache mich nun auch nochmal auf den Weg zum Fachhändler um mich umzuschauen, Zeit hat man ja als Student zum Glück viel :jumping:
    • dass es so rüber kommt als würde jeder Laie sich ein Nano überlegen und sich blauäugig hinein stürzen.


      Das ist leider sehr oft Realität, Julian und wie ich oben schrieb, wird das von einer umtriebigen Aquaristik - Werbe - Industrie seit Jahren so suggeriert!
      Es ist also keineswegs die "Schuld" der Anfänger, auch wenn man sich natürlich immer ausgiebig vor einem Tierkauf informieren muß und das nicht auf andere schieben kann. Aber das tust Du ja hier!


      Und trotz deiner Meinung zu Nanos wird es wohl eins werden, nimms mir nicht übel


      Es ist doch DEIN Aquarium - DU entscheidest was Du willst, da gibt´s nichts, was man übel nehmen kann!

      aber versucht nicht jeder Händler das best mögliche Produkt FÜR IHN! an den Mann zu bringen?


      NEIN! Wenn er gut ist, will er Dich möglichst lange als Kunden behalten und wird Dir vielleicht sogar mit gebrauchten Sachen aushelfen. Aber, siehe oben, diese guten Händler werden leider immer weniger und haben massiven Druck durch die heutige Art zu verkaufen.
      Es ist schwierig, solche guten Händler noch zu finden, das wollte ich mit obigen Zeilen sagen!

      Zuerst muss das Becken ja aber eh eingefahren werden und da ich nicht im Geld schwimme, werde ich die langsame Variante über einige Wochen wählen.


      Das ist sogar die einzig richtige "Variante"! Aber jedem fällt es natürlich schwer, an sich zu halten, wenn man im Seewasserladen die tollsten Tiere herumschwimmen sieht. Da muß man stark sein - wird aber belohnt!

      Mit T5 Beleuchtung haben Meeresaquarien jahrzehntelang gut funktioniert und daran hat sich bis heute nichts geändert - außer daß die VIEL günstiger zu haben sind, insbesondere gebraucht!


      Daran konnte ich ohne großen finanziellen Aufwand lernen, was ich wirklich für dieses Hobby brauche und was nicht.
      Wenn einem eine "Plage" (bei mir Caulerpa brachypus) über den Kopf wächst, ist eine Neueinrichtung kein großes Ding. Wenn Wasserwerte aus dem Ruder laufen, bekommt man sie mit großen Wasserwechseln schnell wieder in den Griff.


      Ingrid, glaube mir, da bist Du eine der wenigen Ausnahmen, gehe mal in so ein Zookaufhaus und höre den Verkaufsgesprächen zu!

      Aber abgesehen davon:

      Frauen sind sowieso die viel bessren Aquarianer!!! Das meine ich verdammt ernst!
      Wahrscheinlich weil sie nicht so technikaffin sind, um es mal noch ganz harmlos auszudrücken!

      .
      KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
      Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen
    • Hi Alle,

      ich habe diverse Jahre Erfahrung mit Süßwasser, speziell mit Ostafrika. Da laufen auch zwei 150cm Becken. Eine Umrüstung auf Meerwasser war aber nie ein Gedanke. Natürlich haben größere Volumen Vorteile, aber wenn die Argumentation ist: "groß oder gar nicht", dann verliert das Hobby auch Menschen, die es dann nie versuchen.

      Und dann stellt sich ja die Frage für jeden Anfänger "macht es auch Spass?". Mein 60x45x45 hat bisher etwa Kosten verursacht in Höhe von gut 600 Euro. Aber ohne das Becken selber, ohne Unter-Schrank und ohne ein einziges Tier. Die Bücher zum vorher Einlesen zähle ich auch nicht mit.

      Soll kein Jammern sein, war durchaus so erwartet und ist mir bisher jeden Cent wert, weil es total Spass macht. Aber das gleiche für vierfaches Volumen hätte ich nicht begonnen.

      Zum Dennerle Circulator hat Hauke schon auf das Luft-Ziehen bei bewegter Oberfläche hingewiesen, das war bei mir auch so. Wenn man allerdings den Schwamm abbaut, der ja den Filtrierern später nicht das Futter wegfiltern soll, dann läuft er ohne Luft zu ziehen.

      Viele Grüße!

      Dirk
    • Also ich war jetzt heute mal ein bisschen unterwegs und habe mir schonmal eine Tunze 6020, den Dennerle Bio Circulator und 2 T5 Coral Plus zugelegt. Im Laden hatten sie in einem 60l zufällig genau den Dennerle und die Tunze laufen und es sah wirklich sehr gut aus und man hat eigentlich keine Geräusche wahrgenommen.
      Habe außerdem gleich 10 Kg AquaMedic feinen Coral Sand mitgenommen. Mir wurde zwar zu life sand geraten, der kostet aber das 2-3 fache und bei der geplanten Einlaufphase von mehreren Wochen und LS sollte das auch gut ohne gehen oder?

      Ein Aerometer, das Marine Care Test Kit von Red Sea, Heizung von JBL, Red Sea Pro Coral Salz und Hagen Glomat T5 werde ich die nächsten Tage noch besorgen. Außerdem kleinkram wie Absauger für die Algenphase und Scheibenputzer.
      Das LS werde ich wie Steffi vorgeschlagen hat bei ebay erwerben, kostet dort ja weniger als die Hälfte 8o Und die Korallen dann wohl auch, falls Angebote bestehen.
      Ist es schlau sich eine Osmoseanlage zuzulegen, oder soll ich eher auf destilliertes Wasser zurück greifen?
      Falls ich etwas wichtiges vergessen habe bitte schreien!^^ Ist natürlich bisher nur bis zum einsetzen des LS und die ersten Wasserwerte checken. Sobald die ersten Korallen und Putzer rein kommen, wurde mir geraten noch ein zweites Test Set zu kaufen.

      Eben Torsten, dass ist genau die Sache, wann findet man den Händler dem man vertrauen kann, als Laie wird man halt leider nochmal schneller übers Ohr gehauen.
      Und stark bleiben werde ich während der Einfahrphase schon können, warte ja schließlich schon lange genug überhaupt mal zu starten.

      Wie lange steht dein Becken schon Dirk?
    • Hi Julian,

      mein Becken steht jetzt so 2,5 Wochen. Ich orientiere mich da am Dennerle Cube, dort wird eine Schnellstart-Variante beschrieben. Das heißt Life-Sand, Wasser aus dem Schaubecken meines Händlers. Dieser Weg wurde mir jetzt auch von mehreren Händlern als zeitgemäß bestätigt. Das kann ich selber nicht bewerten, einfach nur zitiert. Würde mir jetzt alles kaputt gehen, dann wäre das nicht im Interesse der Händler, man möchte sicher lieber dauerhafte Kunden.

      Im Süßwasser wird auch in diversen Foren ein riesen Bohei um Nitritpeak und langes Einfahren gemacht, völlig übertrieben. Klar wird Nitrit ein Thema in 54l mit Überbesatz nach drei Tagen. Aber wer hier weiß, was er tut, der braucht nicht Wochen Wasser stehen lassen.

      Im Salzwasser bin ich gut eingelesen, passe auf, habe Tests da, werde auch mit Garnelen und evtl. Fischen länger warten. Aber Korallen und Cleaning-Crew sind an Bord.

      Viele Grüße!

      Dirk
    • Ja an den Plan von Dennerle halte ich mich auch, jedoch die zweite, längere Variante. Kommt mir mehr gelegen.
      Habe auch mit meinem Verkäufer heute besprochen, dass ich vorbei komme wenn irgendwas ist. 2 1/2 Wochen nachdem das Becken gestartet ist soll ich vorbei kommen und dann besrpechen wir den weiteren Verlauf anhand von den bisherigen Ergebnissen und Werten.

      Das LS bei ebay Kleinanzeigen ist von anderen Aquarienbesitzern in der Umgebung, sollte doch genauso gut gehen Sebastian? Und kostet 6/7€ anstatt 15€. Wieviel kg sollte ich eigentlich nehmen? 5-8 oder, wobei 8 wohl besser ist?
    • Hey,

      wieviel du nimmst würde ich nicht an einer kg-Zahl festmachen sondern daran wie das Lebendgestein strukturiert ist. Gutes Lebendgestein ist sehr luftig, wiegt relativ wenig im Vergleich zu Größe -> Wichtig ist halt das es viel Siedlungsfläche bietet. Schlechtes Lebendgestein besteht halt aus Klumpen :D Die wiegen viel(was gut für den Verkäufer ist), bauen kannst du damit nix... Zusammengefasst: Ich denke du kannst gut mit der Hälfte auskommen, halt je nach Struktur...

      Wenn du Lebendgestein von einem guten Händler kaufst weist du zum einen das es auch wirklich Lebendgestein ist und nicht einfach nur totes Gestein das lange in einem Becken lag. Du erhälst wirklich relativ frisches Gestein direkt aus dem Meer. Ich denke das macht biologisch einen großen Unterschied, ob das auch wirklich so ist müssen die Leute sagen die sich besser auskennen ;) Wenn du gutes Lebendgestein vom Händler kaufst kann dieser dir bei der Auswahl evtl. auch helfen. Und natürlich muss man sich wie bei allen gebrauchten Dingen auch fragen: Wieseo möchte mein Gegenüber gerade dieses ach so tolle Produkt loswerden?:D
    • Hi Julian,

      die Antwort auf LS habe ich im letzten Post vergessen.

      In kleinen Becken brauchst Du ja nicht Masse, sondern schöne Form, Platten zum was draufstellen, alles Geschmackssache. Das würde ich mir immer live ansehen und auswählen, Du baust dann vor deinem geistigen Auge deinen Gestaltungsentwurf. Da Kilos zu bestellen, wäre für mich am falschen Ende gespart.

      Viele Grüße!

      Dirk
    • Ok, vielleicht mache ich es so, dass ich die Hälfte beim Händler hole und die andere Hälfte privat kaufe.

      Anschauen werde ich mir das LS natürlich Dirk, der Anbieter wohnt keine 15 min entfernt und verkauft LS wegen Umgestaltung (@Sebastian).

      Und wird totes Gestein nicht generell zu LS wenn es so lange im Wasser ist, bis sich kleinstlebewesen, Korallen, etc. darauf ansiedeln? Klar ist da privat auch die Frage ob dort ungewollte Bewohner mit kommen.
      Wie transportiere ich das LS denn am besten? Muss ich es feucht halten? Könnte ich es auch ein paar Stunden lagern?
    • Wie gesagt, ich bin da kein Freund von. Besser an dieser Stelle einmal vernünftig investieren, das Lebendgestein ist ja zusammen mit der Strömungspumpe quasi der Filter deines Aquariums.

      Du weist halt nie wieviel Phosphat in altem Gestein drin ist, welche Medikamente der Vorbesitzer eingesetzt hat und was er noch alles mit seinem Wasser getrieben hat. Ich lasse mich an dieser Stelle gerne korrigieren und möchte hier weder Werbung machen noch den Teufel an die Wand malen, aber ist nicht im selektierenden Biotop Meerwasseraquarium die Dichte an potentiellen Plagegeistern wie z.B. Glasrosen unter Umständen wesentlich höher als im "Freiland"?

      Aber das sind nur meine "2 cent" wie der Brite sagt ;)
    • Korallenwelt schrieb:

      Wer ganz starke Nerven hat, schaue gern mal in solchen Nano Riff Foren vorbei, aber vielleicht besser als Nicht - Meeresaquarianer....
      Hallo Torsten,

      man braucht keine allzu starken Nerven, um gewissenhaften Aquarianern in der Startphase oder Planung zu helfen, die mit kleineren Aquarien starten.
      Auch sehe ich eine recht hohe Erfolgsquote, wo Aquarien im Nanobereich sehr gut laufen.

      Falls die Bemerkung "in solchen Nano Riff Foren" tatsächlich andere Foren meint, als die ich kenne, wäre es hilfreich mal ein paar Beispiele zu nennen.

      Warum machst Du denn dann Nano-Komplettbecken(??) siehe Link ?? ?(
      meerwasserforum.com/index.php?page=Thread&threadID=59592


      Nur für Profis? ?(

      Bitte nicht falsch verstehen, ich schätze Deine Arbeit und Deine Produkte. Ich kenne einige, die sehr erfolgreich damit sind.

      Aber Deine Argumentation ist leider nicht ganz verständlich, wenn man dann Deine Produktpalette bzgl Nanoaquarien und deren "Gesamtpaket" betrachtet.


      Gruß,
      Matthias

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Matthias S. ()

    • Ok dann werde ich wohl doch LS vom Händler nehmen. 4-5 Kg sollten dann reichen wenn es schön luftige Steine sind, oder?
      Was ist eigentlich der Unterschied zwischen LS und life reef, real reef? Weiß nicht mehr genau wie die hießen. Hatten sie auch für 1€ mehr im Angebot.

      Und wie gehe ich nun mit dem Gestein um? Wegen feucht halten, bis zum einsetzen.
    • Hallo,

      gute Entscheidung!

      Wie gesagt, ich würde mir einfach im Laden einen Aufbau zusammensetzen. Wenn es gut aussieht, ist es gut ;) Ich z.B. habe immer dazu geneigt die Becken zu voll zu packen, da ärgert man sich danach. Dazukaufen kann man immer noch.

      Mein Händler packt das Lebendgestein immer in eine Styroporbox mit Deckel oder einen Eimer, das passt!

      Real Reef Rock ist quasi künstliches Lebendgestein, ich habe da bis jetzt wenig zu gelesen, es handelt sich wohl um eine künstliche Grundsubstanz die durch Einlagerung in einem Becken zu quasi-Lebendgestein werden soll. Ich habe da wie gesagt keine Erfahrungen mit...

      viele Grüße

      Sebastian
    • Moin...
      Ich nehme mittlerweile lieber weniger Gestein. 4-5kg sollten dicke ausreichen.
      Wenn dann noch was fehlt, bastele ich passende "Strukturen" lieber aus Totgestein.

      Real Reef Rocks sind colorierte Steine mit einem Bakterienüberzug:
      realreefrock.com/

      Sie sind aber im Vergleich zum Volumen sehr schwer. ich hatte sie bei einem Nachzuchtbecken mal getestet, nicht schlecht, das Becken kam flott in Schwung und die Steine wurden schnell von richtigen Kalkrotalgen überwachsen.

      Diese künstlichen "aktivierten" Steine sind jetzt im kommen, Vorteil, man hat keine Untermieter.
      Viele Grüße,
      Steffi
    • Ok, also muss ich mir um den Transport keine Gedanken machen, gut zu wissen. Wie schnell sollte ich die Steine denn dann einsetzen? Gibt´s da eine bestimmte Zeitspanne bis wann die Steine im Wasser sein sollten? Nicht dass sie mir "eingehen".

      Werd dann wohl normales LS nehmen. Wenn ungewollte Untermieter mitkommen lerne ich gleich damit umzugehen und ich habe das absolute Überraschungspaket.

      Denke am Wochenende werde ich starten das Becken zu besetzen, bis dahin fallen mir bestimmt noch ein paar Fragen ein. :D
      Danke euch für die viele Hilfe!
    • hi
      Julian
      so wenig zeit wie möglich ohne wasser am besten vom händler direkt ins aquarium bei dir !

      wenn ich das so sagen darf du bist so wie es ausschaut auch sehr unvorbereitet
      was hast du dir schon an büchern angeschaut und gelesen ?
      fals noch keine
      shop-meeresaquaristik.de/Buech…um-D-Brockmann::6100.html
      shop-meeresaquaristik.de/Buech…1-Fossa-Nilsen::9581.html

      finde die 2 gut gibts auch bestimmt günstig gebraucht zu kaufen
    • Danke für die Buchtipps Helmut. Das erste habe ich bereits, das zweite werde ich mir anschauen und evtl. noch zulegen.

      Unvorbereitet würde ich nicht direkt sagen, kommt vielleicht so rüber da ich viele Fragen stelle. Würde es aber eher unter "auf Nummer sicher gehen" verbuchen.
      Meerwasseraquaristik ist schließlich ein heikles Thema, ein funktionierendes Biosystem zu erschaffen und beizubehalten ist schließlich etwas anderes als sich eine Katze zuzulegen und ich will alles richtig machen.

      Deshalb frage ich lieber 2 oder 3 Mal nach um wirklich zu 100% sicher zu sein :)
    • Hallo,

      ich habe auch ein 60l Aquarium und 2 Strömungspumpen im Einsatz... ich wollte mir jetzt Hydor Koralia Smartwave Pumpensteuerung zulegen bin mir aber nicht ganz sicher, wie ich die Pumpen schalten soll bzw. wie man die zwei Pumpen perfekt im Aquarium ausrichtet?

      Hat da jemand Tipps?