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Auf ein Neues

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    • Hallo Burkhardt ,

      Super das du uns an der Entwicklung deines Aquariums teilhaben lässt.

      Der Händler der eine Doktor bei der Beckengröße und eine Anemone in der Einlaufphase verkauft gehört in der Wüste vergraben ..... :mauer:

      Kennst du das Anemonen FAQ ???

      Wir haben doch hier ein so klasse Forum , wo man "fast" alles gerade heraus Fragen und Sagen kann ....warum wird immer erst nach der Einkaufstour geschrieben. ??? :wink

      Bitte unbedingt weiter Berichten wie es den Tieren geht !
      Gruß vom Nils

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      Erfolg ergibt sich grundsätzlich aus Versuchen und Scheitern....!


      Hier gehts zu unserem Aquarium ...
    • Hallo Corinna,
      leider komme ich erst jetzt dazu, dir zu antworten. Das Thema Hawai-doc hat sich eledigt. Gestern hat ihn die Anemone wieder ausgespuckt!

      So, nun zum Ziel des Beckens. Es soll ein Becken mit hauptsächlich Blasenanemonen (1-2) und Anemonenfischchen werden. Das noch ein paar Lederkorallen und LPS dazukommen, ist auch geplant.
      Das Becken läuft recht gut. die Fadenalgenphase scheint vorbei zu sein. Ich suche gerade einen Abnehmer für den Seehasen, der meine beiden Becken abgegrast hat. Ich hatte als Fischbesatz an je ein Paar Acanthops und A. Occelaris oder Percula in diesem Becken gedacht. Falls das Becken es verträgt evtl. noch zwei Demoisellen dazu. Ich denke, daß vier bis sechs kleine Fische in dem Becken zurechtkommen müssten.
      lg
      Burkhart
    • Hallo Burkhard,

      tut mir leid, das zu lesen. :(

      Plane mehr im Hinblick auf eine gut harmonisierende Fischgesellschaft. Viele Demoisellen sind auf engem Raum und ohne Feinddruck sehr territoreal und können andere Fische ziemlich angehen, bzw. nennt man sie auch gerne "streitsüchtig". :D

      A. occelaris werden mittlerweile sehr häufig als Nachzuchten angeboten, bei A. percula braucht man etwas Ausdauer.

      P. fridmani in einer 3er Gruppe (1 Bock, 2 Mädels) könnte z.B. gut gehen, diese bekommt man mittlerweile auch häufig zum Glück als Nachzuchten, was ich sehr unterstützenswert finde. Diese Kombi hatte ich auch schon. Sie sind anfangs etwas zurückhaltend, später bekommt man sie häufig zu Gesicht. Ich kann allerdings nicht sagen, wie toll sie die gewünschten Zwergkaiser finden. ;) :D

      Viele Grüße
      Corinna
      LIFE IS BETTER IN FLIP FLOPS ❤️
    • Vielen Dank für den Tip, Corinna. Ich behalte die Fridmani mal im Hinterkopf.
      Nachdem beide Monen - die Rote ist 10cm und die Grüne ca 25cm im Durchmesser - fast ständig geöffnet sind und auch nur noch nachts etwas schrumpfen, bin ich am überlegen, ob ich die Anemonenfische schon dazusetzen kann. Was meint ihr dazu?
      lg
      Burkhart
    • Corinna S. schrieb:

      Ich kann allerdings nicht sagen, wie toll sie die gewünschten Zwergkaiser finden.

      Mein Rudel Fridmanis halte ich gemeinsam mit einem Paar C. potteri in einem Becken. Das funktioniert komplett problemlos. Das Becken ist allerdings etwas größer als dieses hier.

      Ich glaube aber auch hier nicht, dass es Reibereien geben könnte.

      Die Zwergkaiser würde ich allerdings vorsichtshalber lieber nach den Fridmanis einsetzen. Sicher ist sicher... ;)

      Viele Grüße,
      Ina
    • Die Zwergkaiser sind leider schon drin. Die Fridmani sind aber eine Idee für mein kleineres zweites Becken, das gerade aussieht wie ein Algenrefugium.


      Das mit den Anemonenfischen wird sich noch etwas herauszögern, da ich wieder Kieselalgen drin habe. Die waren schon völlig weg, dank Silicarbon. Als ich nach vier Wochen das Silicarbon erneuert habe, habe ich mich noch gewundert, dass das frische Silicarbon trocken und bröselig war. Jetzt weiß ich dass wahrscheinlich Luft dran gekommen war oder ein anderer Fehler vorgelegen hat. Die Kieselalgen sind samt Schmieralgen auf dem Vormarsch, was heute wieder mit einem Zusammenziehen der Monen quittiert wurde. Am Freitag kommt das frische Silicarbon, dann ist der Spuk wieder innerhalb von ein paar Tagen vorbei. Werde aber auf jeden Fall die Monen nicht noch zusätzlichem Stress mit Fischen aussetzen. Also Geduld - X( ist zwar nicht meine Stärke aber in diesem Fall notwendig. ?(
      lg
      Burkhart
    • Gut, dass ich mit dem Einsetzten der Anemonenfische warte! Gestern hat sich die große Anemone wieder zusammengezogen und Zooxanthellen abgestoßen.
      Momentan stimmt mit beiden Becken was nicht! Ich habe vermehrt braunen Belag und tippte auf Kieselalgen. Seit zwei Wochen setzte ich Silicarbon ein und habe daher PO = NN, (NO = 5) was auch nicht das gelbe vom Ei ist.

      Als Sofortmaßnahme habe ich die Abschäumer schwächer gestellt, die Kohle und den Silikatabsorber entfernt und überlege, ob ich Sangokai-Basis nicht absetzte. Ich hatte früher ohne das ganze Zeugs auch schöne Becken. Wasserwechsel werde ich auch wieder machen - nach guter alter Väter Sitte!
      lg
      Burkhart
    • Fellnase schrieb:


      .............. und überlege, ob ich Sangokai-Basis nicht absetzte. Ich hatte früher ohne das ganze Zeugs auch schöne Becken. Wasserwechsel werde ich auch wieder machen - nach guter alter Väter Sitte!



      Ich kann fast nicht glauben, dass noch Jemand so etwas auszusprechen wagt! :thumbup: :] :D

      Gruss
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)
    • So, jetzt habe ich das Problem mit dem Rumzicken der großen Anemone: zuviel blaues Licht. Ich bin der Empfehlung von Jörg Kokott gefolgt und habe den Blaulichtanteil drastisch gesenkt. Dadurch habe ich zwar eine etwas schwache Beleuchtung, aber die Monen bleiben auf. Leider kann ich momentan kein Bild reinstellen, da das USB-Kabel der Digicam unauffindbar ist. Bis das aus der Bucht da ist, also Geduld!

      Um die Schwache Beleuchtung etwas aufzupeppen, habe ich mir noch eine weiße lightbar bestellt. Schaun wir mal. Anbei noch die Einstellung des GHL-Lightcomposers zur Veranschaulichung:
      Bilder
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      • GHL5.PNG

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      lg
      Burkhart
    • Jetzt läuft's

      So, jetzt schäme ich mich schon fast. Aber hatte ziemlich was um und auf die Ohren.
      Nachdem ich die grüne Mone in die Tonne gekloppt habe - die hatte wohl von Anfang an einen Knacks weg und eine große rote reingetan habe, bin ich insgesamt voll zufrieden mit der Entwicklung des Beckens. Natürlich ist das nach so kurzer Zeit noch lange nicht fertig, aber es läuft für meine Ansprüche recht gut.

      Das Licht habe ich jetzt wieder mit etwa mehr Blauanteil (ca. 16000 K). Die Mone macht dabei voll auf. Nur ein Problem gibt es: ich habe zwei Occelaris (ca 3 und 4 cm groß) in einem zweiten, kleineren Becken in Quarantäne schwimmen, trau mich aber nicht, die kleinen zu den Acanthops zu setzen. Deshalb habe ich, wie im Foto unschwer zu erkennen ist, eine Fischfalle aufgestellt. Alles geht rein, bloß die Zwergkaiser denken gar nicht dran. Das Futter in der Falle wird von den Borstenwürmern und den Einsiedlern verspeist, nur die Acanthops interessiert das alles nicht. Sie finden wahrscheinlich im Becken genügend Aufwuchs und gehen deswegen das Risiko der fremden Umgebung in der Falle nicht ein. Ich habe zwar noch eine Fischglocke, mit der ich ihnen zu Leibe rücken könnte, aber da würde einiges drunter leiden. Vielleicht versuch ichs doch mal die Occelaris reinzutun. Was meine die Spezialisten dazu???
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      Burkhart

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Fellnase ()

    • Einzug Ocellaris

      Auf meine Anfrage in den Foren hat sich Mario.R aus dem Nachbarforum gemeldet und mit ein wunderschönes adultes Pärchen Ocellaris überlassen. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle.

      Die beiden sind gestern Abend im eingesetzt worden, nachdem das Licht aus war. Anscheinend interessieren sich die Acanthops nicht dafür und lassen sie bis jetzt in Ruhe. Die beiden Neuen schwimmen noch ganz aufgeregt an der Frontscheibe entlang. Sie interessieren sich momentan weder für Futter noch für die Kupferanemone. Schaun wir mal, wie lange sie brauchen, um sich einzugewöhnen.
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      lg
      Burkhart
    • So, mal wieder ein kurzer Zwischenbericht.
      Die Augen des Ocellaris-Männchens sind fast wieder ok. Er frisst aber trotzdem sehr verhalten - kaum grössere Artemia etc. Dafür nibbelt die Mone ab. Ich habe zwei fast identische Becken. In einem gehen die Monen gut und in diesem gehen mir die Biester ein. Was mich auch stutzig gemacht hat, ist, dass die Xenia in diesem Becken nicht mehr gepumpt hat und auch fast hinüber war. Ich habe dann mal die halb kaputte Xenia in das andere Becken gesetzt und siehe da, sie pumpt nachein paar Tagen wieder.

      Der einzige Unterschied in den Becken ist, dass eines nur mit LS und das problematische hauptsächlich mit Riffkeramik eingerichtet ist. Dieses Becken hat N=5mg und Ca>500. Ich habe jetzt mal am Freitag, Samstag und heute je 15% Wasserwechsel mit einem Salz mit wenig Calcium gemacht. Die Xenia fängt wieder zaghaft an zu pumpen. Die Mone schrumpelt weiter. Ist wahrscheinlich schon zu stark down. Ich werde das jetzt mit dem WW zweimal wöchentlich machen und weiter berichten.
      lg
      Burkhart
    • Nachdem die letzte Anemone auch den Weg allen irdischen gegangen ist, die Xenia auch jedesmal nach ca 2-3 Tagen einging, habe ich mal bei Fauna-Marin den großen Wassertest machen lassen.

      Das Ergebnis ist niederschmetternd. Da sind Schwermetalle im Wasser, die ich bestimmt nicht über den WW etc. reinbekommen habe. Zumal ein zweites Becken daneben steht, dass mit sehr wenig Keramik, sondern mit LS aufgebaut wurde und auch nie den Korallenkleber gesehen hat, super läuft. Wenn ich aus diesem Becken die Xenien rausnehme in mein Becken mit der Riffkeramikrückwand gebe, dann siehe oben. Wobei ich weniger die Riffkeramik, sondern in erster Line deren Kleber im Auge habe. Auf dieser Klebenaht wächst nach nunmehr fast einem dreiviertel Jahr keine Alge, sie ist so weiß wie am ersten Tag. Außer diesem Kleber und etwas Reef Construct zu Befestigung diverser Korallen wurde nichts verwendet.

      Natürlich könnte ich jetzt mit noch größeren Wasserwechseln, Absorbern etc. vielleicht im Laufe der Jahre etwas bewirken. Ich habe aber keine Lust, schlechtem Equipment gutes Geld hinterher zu werfen.

      In der neuen Koralle weist Daniel Knop auf Seite 32 darauf hin, dass eine Herstellerangabe, wonach neu erworbene Keramik vor dem Gebrauch gewässert oder anderweitig vorbehandelt werden muß, den Anwender stutzig machen sollte. Der Hersteller könne sonst etwaige Freisetzungen schädlicher Stoffe immer auf unzureichende Nachbehandlung schieben. Hat mir sehr gut gefallen!

      Leider kommt diese Empfehlung für mich zu spät und mir wird wohl nur ein kompletter Neustart helfen. Ich werde zukünftig einen großen Bogen um jede Keramik im Seewasser machen, ehe nicht deren absolute Unbedenklichkeit ohne Zusatzbehandlung nachgewiesen ist.
      lg
      Burkhart

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Fellnase ()