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"Riffdachbecken" mit Sandzone 165 x 98 x 80 cm

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    • "Riffdachbecken" mit Sandzone 165 x 98 x 80 cm

      Hi ihr,

      endlich ist es soweit, dass ich in die Realisierung meiner Beckenvergrößerung gehen kann (wenn auch mit nem Jahr Verspätung...).

      Aktuell habe ich ein 65 x 65 x 60 cm Aquarium mit einem Riffpfeiler in der Mitte, welches aber durch das Korallenwachstum völlig aus den Nähten platzt und ich die Korallen schon mehrfach sehr stark einkürzen musste, damit wenigstens noch der Scheibenmagnet an der Scheibe durchpasst.

      Entstehen soll eine Art Riffdach-Aquarium mit großem Sandzonenanteil (für Brunnenbauer und Signigobius biocellatus) mit zwei Lebendsteinaufbauten in der Mitte als Riffdächer (welche aber nur einen geringen Teil der Grundfläche einnehmen, damit ein sehr luftiger Aufbau entsteht). Die beiden Riffdachkonstruktionen werde ich aus frischem Lebendgestein aufbauen. Der Besatz wird als Mischaquarium erfolgen, d.h. sowohl SPS als auch LPS und wenige Weichkorallen. Die Fischgesellschaft wird vorwiegend aus Grundeln, Zwergkaisern, Lippfischen und ein paar (tominiensis und xanthurus) Doktoren bestehen. Ansonsten natürlich viele Schnecken, Einsiedler und insbesondere alles Interessante, was das Lebendgestein so mit sich bringt (hier werde ich mich sicherlich von mehreren Lieferanten bedienen, um eine möglichst große Bandbreite reinzubekommen).

      Lediglich der Ablaufschacht wird aus Riffkeramik oder Atoll-Riffdeko sein, in den dann eine Wavebox oder ähnliches integriert wird. Hier bin ich mir aber wegen der Lautstärke der Wavebox noch nicht sicher, ob ich ein anderes Verfahren bzw. Pumpensystem zur Desedimentierung einsetzen soll.

      Das Becken selbst wird die Abmessungen 165 x 98 x 80 cm haben mit Ablaufschacht hinten links. Habe nach Dirks Ausführung über sein Plexiglasaquarium lange mit mir gerungen, ob ich evtl. auch ein Plexiglasaquarium kaufen soll, speziell wegen der Farbqualität und Kontrast. Da ich aber immer mal wieder Phasen habe, bei denen ich sehr Scheibenputzfaul bin oder auch nach dem Urlaub starke Veralgung habe, habe ich mich nun doch für ein Glasaquarium mit Front- und Seitenscheiben aus Opti-White TVG entschieden. Im Ablaufschacht befinden sich drei 60 mm - Bohrungen für 50 mm - Rohre. 1 Zulauf, gefüttert durch die sensationell leise Abyzz 200 und 2 Abläufe, ausgeführt als gesperrtes System mit einem Membranventil. Technikbecken mit Auffangkorb (Möglichkeit für Filterwatte), Abschäumerabteil mit BK Supermarine 200 und Drahtalgenabteil mit LED-Beleuchtung.

      Beleuchten werde ich das Becken mit einer Giesemann Spectra, 2 x 250 W Giesemann Coral Brennern plus 4 x 54 W T5 (actinic + und Giesemann coral).

      Der Wasserwechsel wird halbautomatisch erfolgen. D.h. eine Pumpe im Technikbecken wird via Durchflussmesser die programmierbare Menge Wasser in den vorhanden Abfluss pumpen. Den Durchflussmesser habe ich gewählt, um ein Wasserbecken im Unterschrank zu sparen, in den ich sonst das zu wechselnde Wasser gepumpt hätte. Die Steuerung schaltet dann bei der gewünschten Menge die Pumpe ab und danach wird das im Frischwasserbecken bereits vorbereitete Salzwasser über eine weitere Pumpe ins Technikbecken gepumpt. Das Frischwasserbecken wird sowohl für das Osmosewasser zum Verdunstungsausgleich als auch für die Salzwasseraufbereitung beim Wasserwechsel verwendet. Damit die Wasseraufbereitung schnell vonstatten geht, habe ich mir von Peter Gilbers die 600 GPD - Anlage gekauft, mit nachgeschaltetem Mischbettharz, die je nach Ausgangswasser bis zu 2300 Liter pro 24h erreicht bei 1:1 (muss ich aber erst noch testen, was die bei unserem sehr schlechten Wasser hier schafft; sehr hohe Nitrat und Silikatwerte). Das Frischwasserbecken selbst fasst ca. 100 Liter. Frischwasseranschluss ist direkt am Aquarium vorhanden.

      Den Unterschrank werde ich ähnlich wie Jens Kallmeyer als Aluprofilen, Siebdruckplatten und Parapan weiß gestalten. Der Unterschrank wird nur jeweils 4 mm breiter als das Aquarium sein, damit Glas und Schrank optisch fast eine Gerade bilden.

      Glasbecken ist bestellt, Parapan geht morgen raus, Alu in den nächsten Tagen, so dass ich wenns gut läuft den Unterschrank noch bis Weihnachten hinbekomme. Fotos kann ich euch deswegen noch nicht bieten (höchstens von der leeren Wand :-))

      Also dann erstmal ciao, ich hoffe, dass ich dann regelmäßig vom Beckenfortschritt berichten werde
      Joachim
      ab 02/20 - 80 x 100 x 65; bis 12/19 165 x 100 x 80; SPS, LPS, Weichkorallen




      Rüdiger Nehbergs Menschenrechtsorganisation TARGET kämpft erfolgreich gegen die Genitalverstümmelung von Mädchen, Infos unter:
      www.target-human-rights.com
    • Hallo Joachim

      mit dem Riffdach ist eine gute Idee, ich hatte das auch mal im alten Schaubecken. Wenn man mit dem Lichtverlust drunter leben kann, halte ich das für eine sehr schöne Sache. Ein Tipp von mir, mach es so groß wie möglich, sonst sieht es aus wie ein Sandkasten.

      Auf dem Foto siehst du das Dach, es wurde in ein 180cm x 140 x 90 cm Aqua eingebaut. Das Dach selbst hatte die ca. Maße von 100cm x 60cm. Ich hätte es aber lieber größer gehabt, es hatte für viele Tiere eine Art Magnetfunktion. Brunnerbauer hatte ich versucht, die hielten sich aber lieber am Boden auf.
      Bei mir waren es die Doktoren die immer wieder in den Sandkasten rein geschwommen sind um Algen abzuweiden.
      Unter dem Riffdach war die Heimat der Anthias, sie standen immer wunderschön anzusehen im Randbereich, bei Gefahr war für sie unter dem Dach eine unendlich große Zahl an Versteckmöglichkeiten

      viel Spaß weiterhin beim planen
      lg Norbert
      Bilder
      • RIFFDACH-ALT.jpg

        85,32 kB, 1.160×870, 2.758 mal angesehen
      H Hersteller/Händler
    • Hallo Joachim,

      tolles Projekt hoffentlich machst Du genug Bilder ich habe es leider durch die Arbeit nicht geschafft alles in Bilder festzuhalten. :thup


      Grüße aus Vettweiß....Ralf :wink

      189*104*75 Frontscheibe Opti White, Beleuchtung ATI Hybrid-Powermodule 8*80 Watt T5 + 4*75 Watt Led Wifi, IKS (pH, Temperatur), DaStaCo II Xtrema A3, RFP RD3 230 Watt Druck, BK DeLuxe 250 intern mit regelbarer RD3, RE Vlieser Box 3.0, CL 2*Abyzz A400+ACS, Aufbau komplett Atoll-Riff Deko, System Oceamo , TB und Ablegerbecken im Keller
    • Hi ihr,

      ich habe mir fest vorgenommen, regelmäßig inkl. Bildern zu berichten. Ich bin zwar mehr der Typ des Viellesers und Wenigschreibers, aber das sollte schon klappen.

      @Norbert
      Ich werde in den nächsten Tagen mal meine Bleistiftzeichnungen vom geplanten Riffaufbau abfotographieren und einstellen. Ich möchte die beiden Riffdächer mit einem kleineren Fuß gestalten als das Riffdach selbst, so dass nach allen Seiten ein Überhang entsteht. Zum Einen, um ein schönes Licht-Schatten-Spiel zu haben und damit sich natürlich auch Fische drunter verstecken können. Ich möchte auf alle Fälle einen guten Abstand zu den Scheiben haben, damit der Aufbau nicht wie eingesperrt aussieht. Zwischen den beiden Riffdächern wird die Sandzone dann bis zur hinteren Scheibe durchgehend sein.
      Hast du evtl. noch Fotos von der Seite von oben abgebildetem Aufbau? Bin immer für Gestaltungsideen dankbar.

      Ciao
      Joachim
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    • Hi Norbert,

      jetzt ist mir gerade aufgefallen, dass mein Titel evtl. mißverständlich war. Mein Becken soll zwar eine Art Riffdachbecken werden, die Sandzone ist allerdings am Beckenboden, nicht ins Riffdach integriert. Ich habe die Sandzone nur mit aufgenommen, da die meisten Becken aktuell ja eine Riffwand über den gesamten hinteren Beckenbereich haben und zusätzlich die Grundfläche des Beckens noch mit viel Gestein/Riffkeramik verbaut wird. Und hier möchte ich eine möglichst große Sandfläche um einen luftigen Aufbau zu erreichen.

      Ciao
      Joachim
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Joachim K ()

    • Hi ihr,

      die Parapanplatten zur Unterschrankverkleidung von der Fa. Hofmann wurden innerhalb von 3 Tagen geliefert (Auftragsvergabe -> Fertigung -> Spedition), also wahnsinnig schnell. Das Material sieht super aus, sehr schön weiß hochglänzend. Die Befestigung muss ich mir noch überlegen, da Parapan wesentlich schwerer ist also MDF. Unten werden die "Türen" auf alle Fälle auf einem festgeklebtem 4mm Parapan-Streifen aufsitzen, oben werde ich sie evtl. wie bei Jens Kallmeyer via Magnete fixieren.

      Beim Aquariengestell für den Unterschrank musste ich nochmal umdisponieren. Hatte eine Anfrage bei Paletti laufen, das Gestell mit dem 40 x 40 Alu-Profil mit insgesamt zwölf Abstützungen zu planen. Paletti hat mir wegen der Gesamtlast aber dringend davon abgeraten, d.h. der obere Rahmen hatte aus 40 x 80 mm und die zwölf Abstützungen ebenfalls aus 40 x 80 mm konstruiert werden müssen. Das hätte mir aber dann zu wenig Zwischenraum im Unterschrank gelassen, um meinen Supermarine-Abschäumer ohne Problem aus dem Technikbecken zu bekommen. Deshalb habe ich mich jetzt für ein V4A-Untergestell von einem Schlosser entschieden, welches aus 40 x 40 x 3 mm geschweißt wird. Den Service von Paletti fand ich aber wirklich sehr gut und schnell. Die Firma werde ich mir auf alle Fälle für evtl. zukünftige Projekte merken.

      D.h. jetzt, mit dem Beckenstart wird es frühestens Ende Januar losgehen.

      Ciao
      Joachim
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    • Hi Joachim
      Ich habe die Parapan Platten unten mit einem Alu Profil, das liegt dann auf dem Gestell auf und die Magnete halten nur noch die Platte am Gestell, müssen aber nicht das Gewicht tragen
      Gruß Jens
      Von all den Dingen, die ich in meinem Leben bisher verloren habe vermisse ich meinen Verstand am meisten (Ozzy Osbourne)
    • Grundfläche des Beckens noch mit viel Gestein/Riffkeramik verbaut wird. Und hier möchte ich eine möglichst große Sandfläche um einen luftigen Aufbau zu erreichen.

      Eigentlich ist ja meist das Gegenteil der Fall, man verwendet künstliche Dekomaterialien, weil man KEINE Steine auf den Boden stapeln und somit möglichst viel Platz auf dem Boden haben will.
      Im Extremfall kann man die Deko nur an senkrechten Scheiben befestigen und den gesamten Boden mit Sand bedecken.
      Stelle ich mir sogar spannend vor, für den , der Sand mag.
      KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
      Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen
    • Hi Jens,

      danke für die Info. Hast du die Parapanplatte dann für die Dicke des Aluprofils eingefräst oder kann man bei dir das Aluprofil vom Raum aus nicht sehen? Hatte bisher vor, die Parapanplatten auf dem 4mm Parapanstreifen aufzusetzen und oben dann mit den Magneten zu fixieren. Damit die Abstände zwischen den Türen immer identisch sind, will ich da dann einen 4mm Kunststoff jeweils in der Fuge zwischen den Türen unten einkleben.

      @Thorsten
      Wenn man eine Riffwand will, dann hat aus Raumgründen die künstliche Rückwand sicherlich Vorteile. Ich möchte aber die Rückscheibe frei haben, damit nur die beiden Riffdachpfeiler im Becken stehen. Der Ablaufschacht wird aber natürlich aus optischen Gründen als Riffwand aus deiner Riffkeramik oder Norberts Atoll Riffdeko gestaltet. Ich werde in den nächsten Tagen mal mit Papier die ungefähre Größe der Riffdächer ausschneiden und als Foto hier einstellen.

      Ciao
      Joachim
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    • Hi Joachim

      erlaubt ist was gefällt und kann auch egal wie umgesetzt werden.

      Das Thema Riffdach war bei mir auch deshalb so interessant, weil es a) noch nicht so viele Leute umgesetzt hatten und b) sich ein echtes Eigenleben unter dem Dach entwickelt hat. Das war aber nicht geplant sondern war quasi die Überraschung

      Ein großer Vorteil war der Einbau von der Seitenscheibe aus ins Becken, so man konnte extrem schön ins Profil beobachten.

      anbei noch mal ein Bilder

      gruß Norbert
      Bilder
      • riidach schau blau.jpg

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      H Hersteller/Händler
    • Hallo Norbert,

      sehr schönes Licht-/Schattenspiel, gefällt mir sehr gut. Da ich mich in der Zwischenzeit auch entschieden habe, die Abyzz anstatt der Tunze Wavebox zur Erzeugung der Wellen zu verwenden (ja Jens, ich weiß, hast du mir schon vor 2 Jahren gesagt, dass ich mit der Tunze beim Anspruch eines superleisen Aquariums nicht zufrieden sein werde ;-)), kann man das hierfür notwendige, etwas größere Volumen der Abyzz in der Schachtverkleidung dann auch gleich für einen Überhang verwenden.

      Heute habe ich noch schnell die Verkabelung für den teilautomatischen Wasserwechsel gemacht.
      Soll dann folgendermaßen vonstatten gehen:

      - Frischwasser und Abwasseranschluss am Aquarium vorhanden
      - Osmoseanlage über Magnetventil und manuellem Absperrhahn am Frischwasseranschluss
      - Osmosewasserbecken (100 Liter) wird gefüllt und sobald das Osmosebecken mit 80 Liter gefüllt ist, schaltet ein Schwimmerschalter das Magnetventil ab und die Osmosewasserzufuhr stoppt.
      - Jetzt schalte ich eine kleine Eheim-Pumpe im Osmosewasserbecken ein und kippe die entsprechende Salzmenge dazu.
      - Der Rest geht dann automatisch:
      - Mit einem Schalter schalte ich einen Impulszähler mit Flowmeter (das Flowmeter - das kleine weiße Teil im Bild - gibt je Volumeneinheit einen Impuls, welcher dann vom Impulszähler gezählt und in Liter umgerechnet wird) und eine weitere Eheimpumpe im Technikbecken ein. Diese Pumpe fördert durch den Flowmeter das zu wechselnde Wasser in den Abfluss. Sobald die einmal programmierte Wassermenge (im Bild 80 Liter) erreicht ist, schaltet der Impulszähler die Pumpe im Technikbecken ab und schaltet gleichzeitig die Pumpe im Osmosewasserbecken (welches jetzt das frisch zubereitete Salzwasser enthält) ein, welches dann ins Technikbecken gepumpt wird.
      - Fertig

      Nach dem Wasserwechsel wird das Becken, in welchem das frische Salzwasser zubereitet wurde, wieder als Osmosewasserbecken zum Verdunstungsausgleich verwendet.


      Den Impulszähler verwende ich, da ich keinen weiteren Behälter im Unterschrank nur zum Wasserwechsel aus Platzgründen vorsehen wollte. Ich verwende hier einen gebrauchten Industrie-Impulszähler von Kübler, Codix 904, den ich bei ebay für 25 Euro geschossen habe. Der Impulszähler hat den Vorteil, dass man ihn fest programmieren kann (also auch bei abgeschalteter Spannung alle Einstellungen behält). Außerdem kann man sehr einfach eine zu fördernde Wassermenge einstellen, das Ding hat zwei Relais zur Steuerung der Pumpen und des Magnetventils und lässt den ganzen Prozess mit nur einem einzigen Tastendruck steuern.
      Zusätzlich war noch Durchflussmesser/Flowmeter notwendig, der genügend Wasser pro Minute zählen kann. Hier habe ich den FHK mit 5,6mm Düse der Schweizer Firma Digmesa gekauft (gibts bei ELV für 40 Euro).

      Nächstes Wochenende säge ich noch die Siebdruckplatten für den Unterschrank und dann muss ich warten, bis das V4A-Gestell fertig ist...

      Ciao
      Joachim
      Bilder
      • impuls.jpg

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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Joachim K ()

    • Hallo Joachim,

      beim Thema Riffdach kann ich dem Norbert voll zustimmen.
      Ich hab mir ja auch so was gewünscht, ist zwar die Mini-Version, aber ich
      finde das sooo toll. Gerade im unteren Bereich haben sich Schwämme angesiedelt und
      für die Fische ist es ein begehrter Schlafplatz.
      Hier mal meine Mini-Version:

      Gruß Janka
      ________________
      heissinger.de

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Janka ()

    • Hallo Janka,

      d.h. unten ein perfektes Plätzchen für ne Tubastrea?

      Bei mir wird da, wo du den Riffvorsprung/Riffdach hast, die Abyzz hinkommen, d.h. hier werde ich dann auch so einen beschatteten Bereich haben. Das Riffdach selbst versuche ich als zwei mehr oder weniger platt gedrückte Riffpfeiler zu gestalten.

      Ciao und danke
      Joachim

      P.S.: kannst ja gerne noch ein aktuelles Bild mit Bewuchs einstellen...
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    • Hi ihr,

      heute habe ich mir mal weiter Gedanken ums Technikbecken gemacht. Abmessungen stehen wie weiter oben beschrieben fest, das Becken selbst habe ich ohne Inneneinteilung bestellt. Diese werde ich aus PVC-Platten dann selbst einkleben.

      Hat jemand von euch schon mal Trennscheiben schräg verbaut? Im Lautsprecherbau versucht man ja immer stehende Wellen durch gebogene oder schräg gestellte Holzplatten zu vermeiden. Deswegen, warum so etwas nicht auch hier versuchen, vom Aufwand ists eigentlich egal und ich sehe bisher keine Nachteile davon. Ob es allerdings tatsächlich was bringt, keine Ahnung. Meinungen und Erfahrungen sind also herzlich willkommen.

      Ansonsten: die Förderpumpe steht direkt unter dem Ablaufschacht, damit ich gerade ins Aquarium zurückfördern kann (wobei die Rohre sowieso stark dimensioniert sind; 50mm und als Förderpumpe wird die RE Speedy mit 75 Watt eingesetzt).

      Die beiden Abläufe werden als gesperrtes System in die Ablaufkammer geführt und das Wasser strömt von dort aus den Abschäumer an (die durchgehende und die gestrichelte Linie sind jeweils zwei Umlenkstreifen, damit das Wasser gerade und mit möglichst wenig Verwirbelungen in die Abschäumerpumpe strömt).

      Die Drahtalgenkammer werde ich einigermaßen "lichtdicht" zum Rest des Technikbeckens ebenfalls mit PVC bauen, damit dort nicht auch Algenwuchs durch die Beleuchtung auftritt.

      Ciao
      Joachim
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      • Technikbecken.jpg

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    • Hi ihr,

      so, letzte Woche habe ich endlich das V4A-Gestell für den Unterschrank und das Becken bekommen. Der Schlosser hat sehr sauber gearbeitet (max. 0,5mm Abweichung von den Maßen), da war ich schon gespannt, ob das alles mit den beiden planparallelen Flächen klappt. Habe ich jetzt mit den lackierten Siebdruckplatten verschraubt und verklebt und jeweils drunter und oben drauf mit Silikon 10mm starke Zellkautschuk-Matten fixiert. Das Becken von Aquarienbau Geis gefällt mir sehr gut, insbesondere weil die Silikonnähte für die Größe eher schmal sind und innen mit dünnen Glasstreifen geschützt sind.

      Das mit dem Becken in den ersten Stock ging leichter als gedacht...
      Das Becken wurde mit einem Kran auf den Balkon gehoben und dann haben wir zu sechst das Becken in die Wohnung getragen (Aquarienbau Geis hat mir dafür noch 4 Glassauger kostenlos zur Verfügung gestellt, mit denen das Tragen wesentlich leichter und natürlich sicherer ging).

      Die letzten Tage habe ich mich um die Verrohrung gekümmert (kann sie aber noch nicht fertig machen, da noch PVC-Teile fehlen), die Beleuchtung für den Unterschrank eingebaut und morgen kommt dann der "Frischwassertest".

      Das Becken werde ich dann übernächste Woche mit Lebendgestein starten und bis dahin noch kräftig am Unterschrank und Technikbecken basteln.

      Ciao
      Joachim
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      • v4a_rahmen.jpg

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    • Hi Jürgen,

      da geb ich dir Recht. Hab deswegen lange hin und her überlegt, weil eigentlich hätte es ohne gehen müssen. Aber da hab ich mich dann doch zur Sicherheit hinreißen lassen, mit dem Nachteil, dass ich dann natürlich nicht mehr so flexibel im Unterschrank bin. Vorteil ist wiederum, dass ich an den Zwischenwänden die Elektrik, Vorschaltgeräte, Pumpencontroller und Schubladen befestigen kann.

      Im linken Abteil kommt das Technikbecken 85 x 50 x 42 cm (B x T x H) mit jeweils 1cm Luft zum Stahlrahmen rein, in der Mitte vorne links die Elektroverteilung und rechts das Ballingbecken mit 3 x 22 Liter, dahinter die Umkehrosmoseanlage mit Mischbettfilter. Rechts hinten das Osmose/Wechselwasserbecken mit 46 x 45 x 50 cm. Rechts vorne baue ich dann noch 3 Kücheninnenschubladen rein.

      Ciao
      Joachim
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    • ...hatte ich noch vergessen.

      Die ersten Bewohner sind bereits nach 2 Minuten begeistert eingezogen. Immer diese Ungeduld, tz, tz.
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    • ...so heute gabs den "Frischwassertest" der gesamten Konstruktion. Alles gut gegangen. Man hat sich ja vorher alles gut überlegt, durchgerechnet, sorgfältig gearbeitet (hoffe ich :-))

      Aber dann ist man doch froh, wenn alles gut gegangen ist und nichts übersehen wurde und vor allen Dingen das Becken noch gerade steht...

      Das Glas ist mit voller Befüllung jetzt 2mm tiefer als im Leerzustand. D.h. der Zellkautschuk hat nur minimal nachgegeben.

      Jetzt kann ich ruhig schlafen :)
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    • Hallo Joachim,

      Original von Joachim K
      Das Glas ist mit voller Befüllung jetzt 2mm tiefer als im Leerzustand. D.h. der Zellkautschuk hat nur minimal nachgegeben.


      das Becken wird sich aber mit der Zeit noch weiter senken. Bitte beachten bei der Montage einer Kiesblende.

      Gruß Dirk
      160x65x65cm Plexiglas, Aquaphoton 4xT5 54Watt,2x150Watt, Strömung: Abyzz A200, RF-Pumpe: Abyzz200, ATI Powercone 200
    • Hi Dirk,

      wie lange hat sich der Zellkautschuk bei dir dann weiter verdichtet? Ich habe einen 10mm Zellkautschuk von Reinshagen mit 10-15 Shore Härte. Dito bei dir?

      Danke
      Joachim
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    • Hallo Joachim,

      mein Becken hat sich nur gering gesetzt bzw. steht ja noch nicht lange.
      Aber von Stefan kadatz weis ich, das er ein Problem bekommen hat, da sich die ans Becken geklebte Kiesblende dadurch auch gesenkt hat und der Spalt zum Öffnen der Türen immer kleiner wurde bis fast zum Aufsetzen der Kiesblende auf den Türen. Hängt natürlich auch von der genauen Konstruktion des Schrankes ab.
      Am besten Du fragst ihn persönlich mal.
      Auch bei der Verrohrung muss man entsprechend aufpassen. Wenn sich das Becken senkt, so senkt sich auch die Verrohrung am Schacht, hier ist durch Silikonschläuch an den entsprechenden Stellen für ein Höhenausgleich zu sorgen. Ich kanns bei mir sogar schon sehen. Anfangs stand mein 90°-Bogen unter dem Schacht, welcher zur RF-Pumpe geht leicht höher als die restliche Verrohrung zur Pumpe. Hier hatte ich aber mit einer weiteren Senkung gerechnet und mit einem kurzen Stück Silikon ausgeglichen. Jetzt stehen die Rohrenden genau gegenüber :D


      Gruß Dirk
      160x65x65cm Plexiglas, Aquaphoton 4xT5 54Watt,2x150Watt, Strömung: Abyzz A200, RF-Pumpe: Abyzz200, ATI Powercone 200
    • Hi Dirk,

      danke für die Info. Dann warte ich mit dem festkleben der Kiesblenden noch ein bisschen, hab noch ein paar andere Aufgaben, die ich vorher erledigen kann...

      Die Verrohrung wäre bei mir unkritisch, da ich alle 3 Rohre mit Silikon entkoppelt habe. Notfalls müsste ich etwas nachschneiden.

      Ciao
      Joachim
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    • Hallo zusammen,

      so, die letzten 3 Wochen ist viel passiert beim Beckenbau und ich habe zum Leidwesen meiner Familie ziemlich viel Zeit mit dem Aquarium verbracht, aber bis zum Wochenende sollte dann das Material-, Karton-, Werkzeug-, Eimer- und Sonstwas-Chaos beendet sein.

      Aber chronologisch:

      Am 01.03. habe ich das Becken mit Osmosewasser geflutet. Hat mit Peter Gilbers Anlage für die 1300 Liter knapp 24h gedauert. Die Naturkautschukmatten haben übrigens doch keine 2mm insgesamt nachgegeben (da hatte vor der Befüllung anscheinend den Aufkleber nicht korrekt angebracht). Das Becken ist zwischen Leerzustand und voller Befüllung genau auf gleichem Niveau. Gleich noch aufgesalzt mit Reef Crystals, Tropic Marin Coral Pro und Aqua Perfekt deep blue auf 1,023 Dichte.

      Am 07.03. hab ich dann von Nautilus Aquaristik 15kg Lebendgestein eingesetzt, welches aber leider wegen dem Paketdienst 2 Tage unterwegs war und trotz super Verpackung dann nur noch 13 Grad warm war. Die Steine selbst sind super gereinigt und bewachsen. Zahlreiche Muscheln, ein Alpheus Knallkrebs und viele sonstige Wesen waren noch drauf, sehr porös. Würde ich aber das nächste mal mit Lebendtierexpress bestellen.

      Am 14.03. habe ich dann von Mrutzek den zweiten Teil Lebendgestein (mit Lebendtierexpress) bekommen. Ich wollte wegen der Artenvielfalt auf alle Fälle Lebendgestein aus zwei Gegenden von zwei Händlern. Zusätzlich habe ich noch 6 Calcinus elegans, 15 Nerita und 10 Trochus-Schnecken bestellt, sowie einmal Chaetomorpha Drahtalgen für die Algenkammer im Technikbecken (war ne richtig große Menge in der Tüte, vielen Dank an Michael und Kollegen). Außerdem noch 3kg Lebendsand, die Hälfte in die Algenkammer, die andere Hälfte noch in der geöffneten Tüte ins Aquarium. Sand habe ich in der ersten Woche noch keinen ins Becken, damit die absterbenden Teile des Lebendgesteins nicht den Sand belasten können und ich dann vor Einbringungs des Sandes den gesamten Glasboden nochmal absaugen kann.

      Die beiden Riffpfeiler habe ich mit totem Korallengestein als Unterbau auf PVC-Platten mit Epoxidharz geklebt und darauf dann das Lebendgestein mit Reef Bond gemörtelt. Hat ganz gut geklappt, allerdings bindet der Reef Bond bei meinem Mischungsverhältnis nicht innerhalb 15 Minuten ab. Hat teilweise über eine Stunde gedauert, bis ein stabiler Zustand erreicht wurde.

      Phosphat liegt knapp eine Woche nach Einbringung des Gesteins stabil bei 0.015mg/l, gemessen mit Merck.

      Bei den Bilder ist das Wasser noch etwas trüb. Bitte nicht wundern, dass die Pfeiler sehr flach sind. Aber nachdem im viel Schwimmraum als Riffdach im Aquarium haben möchte und im alten Becken maßlos zu viel Gestein am Anfang eingebracht habe, habe ich mir diesmal bei 80cm Beckenhöhe ein Maximum von 30cm für den Riffaufbau gesetzt. Die Korallen aus dem alten Becken sind bis zu ca. 20/25cm hoch, so dass ich dann eine Gesamthöhe von ca. 50cm erreichen werde.
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    • Am Freitag kam dann die Spedition mit der Schachtverkleidung von Norbert Dammers / Atoll Riff Deko.

      Super verpackt, und erst mal erschrocken, was das für ein Riesending ist. Aber Norbert hat sich sehr gut an den gezeichneten Plan gehalten und eine in meinen Augen tolle Schachtverkleidung gebaut. Ich wollte unbedingt eine "Überhang"-ähnliche Konstruktion mit Schattenbereichen, d.h. anders als normal nicht die längsten Äste unten, sondern oben. Ich habe Norbert vorher noch aus PVC die Pumpenkammer für die Abyzz geschickt, die er super mit integriert hat, so dass außer der Pumpenaustrittsöffnung nichts von dem Pumpenkasten zu erkennen ist. Das Ansaugrohr unten hat er auch prima mit Korallenstücken verkleidet, so dass die Konstruktion immer noch luftig erscheint, das gerade Rohr aber nicht mehr zu erkennen ist. Und das ganze dann auch noch zu einem tollen Preis, was will man mehr.

      Vielen, vielen Dank an Atoll Riffdeko und Norbert...

      Sowohl meine Frau als auch meine Kinder waren von der Schachtverkleidung ebenso begeistert :)

      Die Schachtverkleidung dann noch dank der integrierten Glasaugen mit Orca Unterwasserkleber festgeklebt und 24h mit ner Klemme fixiert. Die unteren Glasaugen habe ich Unterwasser geklebt, für die oberen Glasaugen habe ich 10cm Wasser nochmal abgelassen und nach 2 Stunden wieder ins Becken zurückgepumpt.

      Am Abend musste ich dann aber einen Fehler meinerseits feststellen: ich habe den bei dieser Beckengröße breiten Glasrand der Umrandung nicht richtig beachtet, so dass die Abyzz nicht mehr in die Pumpenkammer gepasst hat. Grmmpfff. War aber nicht so dramatisch, wie im ersten Moment gedacht. Ich habe mit ner Eisensäge im eingebauten Zustand einfach ein umgekehrtes Dreieck mit 4cm Länge und ca. 2cm Höhe in den PVC-Kasten gesägt und schon hat die Abyzz reingepasst.

      Am Samstag abend habe ich dann endlich noch den Sand ins Becken gegeben (0,5mm Körnung, ATS von AquaTerraShop), ohne vorher zu spülen, war definitiv nicht notwendig. Was für eine Wohltat fürs Auge, wenn man nicht mehr auf Glasboden und PVC-Platten schauen muss, sondern eine riesige Sandfläche vor sich hat...

      Die Abyzz läuft im Wellenmodus auf 9 bzw. 40%, die Speedy 3 75W als Rückförderpumpe auf 34%. Beleuchtet wird das Becken täglich ca. 3 Stunden (muss ich noch manuell einstecken, da meine Elektrik erst morgen oder übermorgen fertig wird).

      Da der Abschäumer bei gleichzeitigem Einschalten mit der Förderpumpe wegen des in den ersten Minute noch zu hohen Wasserstandes im Technikbecken überkocht, habe ich mir von Eltako noch ein Zeitrelais gekauft, welches den Abschäumer dann immer erst 3 Minuten nach Einschalten der Förderpumpe zuschaltet.

      So, dann schlaft mal gut, ich kann es endlich wieder :)
      Joachim
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    • Hallo zusammen,

      das Becken entwickelt sich bisher vollkommen unproblematisch, Wasser ist jetzt seit knapp über 3 Wochen drin. Auf dem Lebendgestein entwickeln sich allerhand Röhrenwürmer, verschiedene Seescheiden und im Bodengrund sieht man an der Glasscheibe die ersten Gänge von Bodengrundlebewesen. Auf einem Stein wächst ein wunderschönes, blau/lila irisierendes, transparentes Tier, welches ich aber wegen der Größe noch nicht zuordnen kann (wird evtl. auch ne Seescheide). Ansonsten gibts zwei Glasrosen und evtl. ein paar Hydroiden (werde ich genau beobachten). Die Chaetomopha in der Algenkammer wachsen langsam und im Becken sieht man seit knapp 8 Tagen etwas Kieselalgen (waren am Bodengrund auch für so ca. 4 Tage zu sehen, sind aber schon wieder verschwunden). Den Eiweißabschäumer habe ich einigermaßen nass eingestellt und den Becher leere ich so alle 3 Tage (ist dann halb bis zwei drittel voll). Alle zwei Tage gibts für die Einsiedler noch wenige Körner Granulat.

      Die Strömung muss ich noch etwas verändern, da vorne links am Bodengrund Schmutz liegen bleibt...
      Morgens scheint jetzt immer für so 2-3 Stunden die Sonne ins Becken und abends beleuchte ich mit beiden HQI und T5 blau für 3 Stunden.

      Wasser habe ich heute auch wieder gemessen:
      PO4: 0,08mg/l (Red Sea), 0,046mg/l (Merck)
      Nitrat: 0,25mg/l (Red Sea)
      Si02: <0,1mg/l (JBL)

      Viele Grüße
      Joachim
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Joachim K ()

    • Hi Corinna,

      aus dem alten Becken kommt ne ca. 20 cm hohe Turbinaria reniformis, ein (im kleinen Becken) großer Stock Acropora tricolor, ne millepora und ne Enzmann drauf. Ansonsten sind noch Pocillopora, verschiedene andere Acropora, Montipora, Porites, Pavona vorhanden. Den linken bzw. mittleren Riffpfeiler werde ich eher niedrig halten, der rechte wird mit den hochwachsenden Korallenarten bestückt, damit im Becken nicht ein Stufeneindruck von rechts nach links entsteht. Wo ich die verschiedene Weichkorallen und LPS plazieren werde, muss ich mir noch überlegen.

      Wegen der Hydroidpolypen versuche ich erst mal mit kochendem Wasser Herr zu werden (hatte ich im kleinen Becken mal erfolgreich nach einer massenhaften Vermehrung eingesetzt). Mach ich aber diesmal in den nächsten Tagen, und warte nicht, bis es mir zu viel wird. Falls es nicht funktioniert, dann kommt wie von dir empfohlen der Stein raus.

      Viele Grüße
      Joachim
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    • Hi Zusammen,

      könnt ihr beide mir verraten, wie ihr das genau gemacht habt? Ich habe nach dem Umbau im Dezember wieder kleine Stellen mit Cervera im Becken - jetzt auf der anderen Seite .... :grummel:
      Versucht hatten wir vorher Schnecken und mit Abdecken kleinerer Stellen mit Calciumhydroxidbrei. Über den Brei haben sie nur gelacht und die Schnecken waren leider später Futter für meine Kanarienlippfische.

      LG Corinna
      LIFE IS BETTER IN FLIP FLOPS ❤️
    • Hi Corinna,

      ich hatte vor ein paar Jahren in meinem Würfel eine Hydroidenplage auf der Riffkeramik-Schachtverkleidung und einem damit vermörtelten Lebendgestein, so dass es ein riesiger Aufwand gewesen wäre, die Steine zum entfernen der Hydroiden rauszunehmen. Die Hydroiden hatten sich nahezu flächig so auf 15 x 25cm ausgebreitet plus ein paar weitere, kleine Stellen im Becken.

      Ich bin deswegen folgendermaßen vorgegangen:

      - Alle Pumpen ausschalten und warten, bis keine Strömung mehr vorhanden ist.
      - Einen Becher Wasser kochen (nicht zu viel, damit das Wasser immer äußerst heiß ist.
      - Eine möglichst große Spritze (10 oder 20ml, mindestens aber 5ml), damit das Wasser innerhalb der Spritze durch das Aquarienwasser nicht zu schnell abkühlt. Das kochende Wasser in die Spritze aufziehen.
      - Dann langsam (!) das heiße Wasser mit der Spritze auf die Hydroidpolypen spritzen. Nicht hektisch, damit das heiße Wasser nicht durch die Bewegung der Hand zu schnell im Beckenwasser verteilt wird. Man sieht sehr schnell, wo man erfolgreich war und die Hydroiden nicht mehr rauskommen und wo man evtl. noch ein paar vergessen hat. Ich haben auch die Vernetzung der Hydroiden mit verbrüht, um hier eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

      Nach 5 Tagen habe ich die Prozedur an einigen Stellen nochmals durchgeführt, an denen einzelne Polypen überlebt haben. Aber das wars dann mit der Plage und seither sind keine Hydroiden im Würfel mehr aufgetaucht. Den Aufwand für diese Methode fand ich auch deutlich geringer als bei anderen Methoden. Nur mit dem heißen Wasser muss man natürlich beim Hantieren etwas aufpassen, damit man selbst heil bleibt :)

      Viele Grüße
      Joachim
      ab 02/20 - 80 x 100 x 65; bis 12/19 165 x 100 x 80; SPS, LPS, Weichkorallen




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    • Hallo Joachim

      zuerst einmal danke für deine Lobhudelei :thup ;)

      das Aquarium scheint sich planmäßig zu entwickeln und ich freue mich mit dir. Wenn ich mir den PO4 Gehalt ansehe, scheint sich die Entscheidung für intensivere Reinigungsarbeiten hier in der Produktion gelohnt zu haben.
      Seit etlichen Monaten wurden diese ja immer mehr verfeinert und bringen nun auch den nötigen Erfolg das Gestein so neutral wie möglich zu verarbeiten. Der PO4 Gehalt in unserem Gestein sollte dann in Zukunft wirklich nur noch den Gerüchten dienen.

      Für zukünftige Pläne stehen da ja noch einmal Opimierungen an, (große Halle = große Waschmaschine ;)und so wird man bald nur noch die natürliche Porosität und den reinen Kalk der Deko bewundern, vom Aussehen mal ganz abgesehen :ylol ;)

      weiter machen und berichten
      lg Norbert
      H Hersteller/Händler
    • Hi Norbert,

      bisher ist der PO4-Gehalt seit Einbringen der Schachtverkleidung nicht gestiegen. Ich habe am Wochenende vor der Einbringung ebenfalls gemessen, da war er auf den gleichen Werten. Ich verwende auch keinen Phosphat- oder Silikatabsorber oder sonst welche Harze zum Entfernen bestimmter Stoffe.

      Viele Grüße
      Joachim
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