Atmungskonflikte durch Korallenausdünstungen?

  • Hallo und guten Tag,


    wenn ich füttere, bleibt für 30' die Rückförderpumpe ausgeschaltet. Das bewirkt ein Absinken des Wasserspiegels um 2 - 3 cm. Dadurch werden an den oberen Rändern Korallen (Xeniea, Montipora, Sarcophyton) freigesetzt, was sich durch einen leider sehr (!) widerlichen Geruch bemerkbar macht.


    Mein Problem ist, dass ich zunehmend mit Husten durch Reizung der Bronchien zu tun habe. (Dazu der Hinweis, dass ich - 70+ - im Laufe der letzten 10 Jahre deutlich auf äußere Reize wie Blüten, Waschpulvergeruch, Gewürze, etc. reagiere, was früher nie der Fall war.)


    Gibt es Hinweise, dass die Ausdünstungen von Korallen allergische Reaktionen auslösen können?


    Ich bedanke mich im Voraus für jeden sinnvollen Hinweis.

    Grüße vom Aachener Land,
    Werner


    Reefer 425, 2 x Hydra 32 + 40 Watt umlaufende LED-Leisten 13.000 K.+ 5 Spots
    5 Turbellen, Wellen im 0,3 Sekundentakt, "Ebbe - Flut" alle 3,5 h
    Deltec 600i, Fe-Adsorber (Ramsch-Perlen), Biopellets, Zeolith, Balling light
    15 % Wasserwechsel/Woche

    Täglich lebende Artemianauplien + 120 cm³ frisch gezapftes Phytoplankton

  • Hallo Werner,


    Allergien im Alter haben etwas mit der Veränderung des Immunsystems zu tun.

    Die Schutzfunktion des gesamten Körpers nimmt ab, er wird anfälliger für Fremd- und Schadstoffe.

    Es ist deshalb auch gut möglich, dass die Ausdünstung von Korallenschleim ein im Alter relevanter

    Allergieauslöser ist. Sicherlich von Mensch zu Mensch individuell zu sehen.

    Allergische Reaktionen konnte ich an mir noch nicht beobachten.

    Es stinkt nur grässlich, das ist wahr.

    Du hast aber immer Themen.....

    Gruß

    Hajo

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)


    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • Es gibt Menschen, die nicht mehr in das Meerwasser greifen können, ohne dass es zu Hautausschlägen führt. Da helfen nur superlange Handschuhe oder das Hobby aufgeben. Mich würde es wundern, wenn der Korallenschleim nicht allergieauslösend ist.

    Werner, lass die Pumpe laufen, dann kommen die Korallen nicht über die Oberfläche und geben Stoffe an die Außenluft ab. Setz Dich nicht unnötigerweise diesen Stoffen aus. Lieber Futterverlust als Hobbyverlust.

  • moin werner,


    wahrscheinlich möchtest du durch das abstellen das phytoplankton/nauplien vor dem abschäumer retten.

    ist sinnig obwohl m. e. dadurch in der halben stunde nur ein kleiner teil rausgefiltert würde.

    in deinem fall steht allerdings deine gesundheit im vordergrund.

    da liesse sich auch überlegen, ob man einen hieb mehr phyto hinzugibt, um das herausfiltern auszugleichen.

  • Danke, für die Hinweise!


    Ja, es geht/ging indirekt um den Futterverlust. Höhere Dosierung = höhere Wasserbelastung.


    Muß mal in Tätigkeit fassen, oben rundum eine Daumenbreite Korallen abzufräsen ...

    Grüße vom Aachener Land,
    Werner


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  • Moin Werner, interesantes Thema. Hatte selbst nie Probleme, aber mich hat es letztes jahr durch Borstenwurm und Palythoa auch aus dem Rennen genommen. Seitdem reagiere ich auch mehr durch zb Husten(räuspern etc), wenn ich am Becken schnibbel, ww mache etc. Vorher war das nicht so. Ob es einen Zusammenhang gibt weiß ich nicht. Seitdem sind die Fenster dabei immer komplett offen ...

  • Gegen Aerosole hilft meist auch eine Maske - FFP2 sollte ja noch da sein.

    LG Burkhard

  • Sollte aber nicht gemein sein.

    LG Burkhard

  • Weiß ich doch :-).


    Ich befürchte aber fast, man wird entweder das Becken umbauen müssen, damit die Tiere nicht mehr aus dem Wasser schauen oder beim Füttern die Pumpen anlassen.
    Eventuell gibt es ja auch aus der Ideenschmiede von Euch Hilfsmittel zum Füttern bei laufenden Pumpen, die man am Beckenrand festmacht, so dass das Futter nicht sofort verdriftet.


    Kräftiges Lüften bei Füttern hilft noch die Aerosole bzw. deren Konzentration zu verdünnen, man kann aber nicht stundenlang mit Maske vor dem Aquarium herum springen, zumal Meschen mit Bronchienproblemen, wenn sie zudem auch noch etwas älter sind, die Masken auch nicht so gut vertragen.

    LG
    Daniel

  • Hallo Werner,


    Ich vermute einmal, dass beim Ausschalten der Förderpumpe das Wasser über die Pumpe in das TB zurückdrückt. Das Wasser im TB steigt dann um den Verlust der Wassermenge im Becken.

    Wenn das so ist, kann vielleicht ein Rückschlagventil die Lösung sein, da dieses bei Rückfluss sofort schliesst. Einbau an richtiger Stelle vorausgesetzt.


    Gruß

    Hajo

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  • Dann würde vermutlich sogar ein kleines Loch an der richtigen Stelle in der Verrohrung ausreichen.
    Ich befürchte aber fast, das ist die normale Höhe durch den Ablauf, da komme ich bei (einem veralgtem Kamm) auch locker auf 3 cm Höhenunterschied.

    LG
    Daniel

  • Es hatte schon einmal schlimmer gestunken..... :fearful_face:


    Gruß

    Hajo



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  • N'Abend,


    da die beiden Überlaufrohre per Bajonet im Schachtboden arretiert sind, sickert auch dort immer etwas Wasser Richtung TB. Somit hilt ein Löchlein nichts.


    An ein RS-Ventil habe ich schonmal gedacht. Aber ein tatsächlich dichtschließendes RV würde den Durchfluss deutlich beeinträchtigen, ich müsste die Pumpenleistung erhöhen und dadurch wird das Gebrumme lauter. Stört.


    Ich habe nun die Futterpausenzeit reduziert. Letztendlich werde ich aber wohl oder übel den oberen Wuchs um eine Daumenbreite abschneiden.

    Grüße vom Aachener Land,
    Werner


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