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Tom's Herrenzimmer 220x120x70

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    • Tom's Herrenzimmer 220x120x70

      Hallo zusammen,

      da läuft die aktuelle Anlage gerade richtig gut, da werden wie schon wieder umziehen. Allerdings bleiben wir dieses mal in der Stadt (Berlin) denn wir kaufen ein Häuschen. Nichts weltbewegendes, ein kleines Reihenmittelhaus von 2010, aber das ist dann unseres und ich weiß, wohin das Geld fließt - nämlich nicht mehr an den Vermieter. Der Umzug wird von Juli bis September stattfinden.

      Da ich seit fast 11 Jahren mit den Fingern im Salzwasser wühle, kennt meine Freundin die möglichen Nebenerscheinungen und lässt sich unter keinen Umständen darauf ein, das Aquarium ins Wohnzimmer zu stellen. Dafür darf ich den Keller ganz für mich haben :). Momentan ist das noch ein einziger Raum mit 10,32m x 4,66m. Den Teil mit Hauswasseranschluss und dem Fernwärmetauscher teile ich als Hauswirtschafts- und Vorratsraum ab und habe auf der anderen Seite ein etwa 35m² großes "Herrenzimmer", in dem ich mich nach Belieben austoben darf.

      Dieser Raum wird wiederum unterteilt. Gegenüber der Treppe trenne ich einen 2,5m x 3m großen Bereich ab, in dem das Hauptbecken und die Wasseraufbereitung untergebracht werden.
      Das Hauptbecken misst nach aktuellem Planstand 220x120x70cm. Die Technik führe ich mal in Stichpunkten auf:

      • Hauptbecken: 220x120x70cm, externer Überlaufkasten
      • 3 Seiten zugänglich
      • Ablegerbecken: 140x70x30cm
      • Technikbecken: 140x70x40cm (Höhe muss noch berechnet werden, muss Rücklaufwasser bei Stromausfall aufnehmen können)
      • Untergestell aus 45mm Aluminiumprofilen. Rahmen unter Hauptbecken 90x45mm
      • Osmose-Ausgleichsbecken: 100x40x50cm
      • Salzmischbecken für Wasserwechsel: 100x50x50cm
      • Schnellfilterung über zwei 18cm-Socken (vorhanden)
      • Abschäumer: Bubble King 250 Deluxe (vorhanden), ATB 1300l als Backup
      • RFP: Red Dragon 80W (vorhanden)
      • Strömung: Jebao (2x RW8, 2x RW20) <- ist vorhanden, kann später erweitert oder getauscht werden
      • Licht: ATI-Powermodul 10x80W, Doppelleuchtbalken 2x80W, 400W LED aus 50W-Emittern (Alles vorhanden)
      • Kalkreaktor Gralla GKR 950 (vorhanden)
      • Profilux III mit 10 Steckdosen für Automatisierung von Abläufen (vorhanden)
      • Besatz 70% SPS, 20% LPS, ein paar Weiche
      • Riffaufbau aus totem Riffgestein, ca. 20kg (Spült bereits in Natronlauge)
      • Nur wenige hohe Säulen und Bögen (Hat sich bei meinem aktuellen Riff bewährt), sehr luftig
      • Zentrales Riff, Rückwand unverkleidet mit schwarzer Hinterlegung

      Hier schon mal ein paar Grafiken zum Aufbau.
      Ich freue mich über eure Anregungen!

      Gruß,
      Thomas
      Bilder
      • technischerAufbau0001.jpg

        60,54 kB, 1.024×768, 47 mal angesehen
      • technischerAufbau0002.jpg

        80,64 kB, 1.024×768, 59 mal angesehen
      • technischerAufbau.jpg

        74,07 kB, 1.024×768, 52 mal angesehen
      • Var1_0005.jpg

        86,76 kB, 1.440×900, 55 mal angesehen
    • Ich weiß ja nicht, wie Du das Becken gestalten möchtest, aber ich würd so eine Gelegenheit nutzen, zwei Längs- und eine Schmalseite sichtbar zu lassen und das Becken mit einer Schmalseite vor eine Wand stellen, hinter welcher dann die Technik verschwindet.
      MfG
      Björn

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      Wisst ihr, was das tragische an Kanada ist?

      Die hätten französisches Essen, britische Kultur und amerikanische
      Technologie haben können, aber die haben französische Technologie,
      britisches Essen und amerikanische Kultur bekommen.
    • Hi Björn,

      da ich den Raum auch noch für "Homerecording " nutzen möchte und da noch ein Computerarbeitsplatz und ein Sofa unterkommen müssen, fällt ein Raumteiler leider raus.
      Dafür ist der Raum dann zu klein. Die Rückseite vom Becken wird aber auch einsehbar. Ich habe vor, da nur eine schwarze Platte hinter zu hängen, die zum Scheibenreinigen abgenommen werden kann.

      Gruß,
      Thomas
    • HI,

      und es müssen keine 5,6 meter Scheiben sauber gehalten werden.


      Tolles Vorhaben, schön Tiefe. Ich habe eine 130cm Tiefe. Die Fische habe vorne 30cm mehr Schwimmraum und hinter 30cm mehr Verstecke. Somit brauche ich nicht mehr Licht, wie für ein ca. 80cm tiefes Becken.


      Gruß, Dietmar
      283x130x87/ Bubble King 400 mit 60W Speedy3 / DaStaCo t3 / ATI Hybrid 6x75W LED und 16x54W T5 / 2x400W HQI / -Absorber/Hydro Wizard ECM 63 & Ecm42 / 2x RE speedy 80W
    • Wenn ich das richtig verstehe, steht das Becken im Keller.
      Durch das Temperaturgefälle ziehst Du den Taupunkt auf die Innenwände.
      Bei der riesigen Wasseroberfläche wirst Du eine hohe Verdunstung haben.
      Wie sieht da Deine Planung aus.
      Allein Stoßlüften wird da nicht langen.
      LG
      Ameo
    • Hi Ameo,
      Zur Belüftung gibt es mehrere Optionen. Eine wäre das Abführen der feuchten Luft aus dem Technikum direkt zum Lichtschacht. Allerdings wird die Luft im Aquarienraum mit gut 2000W Licht aufgeheizt. Es wäre doch gut, wenn man die Energie nicht einfach nach draußen blauen müsste, sondern damit noch den Keller heizen könnte.

      Hättet ihr da noch Ideen? Einen kleinen Luftentfeuchter z.b.? Kann man sich dazu die Temperaturdifferenz zwischen Technikraum und dem Rest des Kellers zu Nutze machen?

      Gruß, Thomas
    • Hallo Tom,

      tolles Projekt..... !

      Wenn Du die Feuchtigkeit los werden musst, aber gleichzeitig die Wärme im Haus halten willst.... (was nebenbei bemerkt sehr vernünftig ist !) solltest Du Dir mal einen Luft Luft Wärmetauscher oder auch Kreuzstromwärmetauscher ansehen. Die Abluft überträgt seine Wärme mit diesem System auf die Zuluft und Feuchtigkeit wird abgeführt , fällt auch zum Teil in Form von Kondensatwasser an und kann so beseitigt werden.

      Das ganze ist nicht so kompliziert wie es zunächst vielleicht aussieht.

      Ich bin auch gespannt wie es weiter geht !

      Grüße
      Carsten
      Bilder
      • Luft Luft Wärmetauscher.jpg

        8,71 kB, 317×159, 2.680 mal angesehen
      Grüße aus der Ideenschmiede

      AQUADRIVER®
      Meisterbetrieb für Feinwerkmechanik
    • Hi Tom, tolles Projekt und ein echter Männerraum :D

      Bezüglich deines Luftaustauschs kann ich mich Carsten nur anschließen,

      ich habe solche Wärmetauscher schon mehrfach für meine Bauherren eingeplant, zwar in einer anderen Ausführung, aber das Prinzip ist das gleiche. Als normaler Wohnraumlüfter zieht ein Ventilator die Luft aus dem Wohnraum durch eine Keramik die aufgeheizt wird, nach einer gewissen Zeit schaltet der Lüfter sozusagen vom Saugbetrieb auf Druckbetrieb und bläst kalte Außenluft durch die aufgeheizte Keramik nach innen, somit wird die Abwärme der Innenluft zum Aufheizen der Außenluft verwendet.

      In deinem Fall müsste man nur mit zwei getrennten Kanälen und 2 Lüftern arbeiten, um immer feuchte Luft nach außen und gleichzeitig trockene Luft nach innen zu befördern, genau wie in Carstens Grafik.

      Bei Fragen helfe ich dir gerne.

      Viele Grüße
      Sebastian
    • Hallo Thomas,

      Glückwunsch zum Eigenheim, bleibt ihr in Steglitz?. Da bin ich aber mal gespannt wie es bei dir in Zukunft aussieht :D

      Was passiert mit deinem LPS-Becken, ziehen die Tiere mit ins das neue Becken um?

      Vermutlich wird es nach dem Umzug jede Menge neue Ableger geben...irgendwo bricht immer was ab, egal wie vorsichtig man ist.



      Gruß

      Christian
    • Carsten P schrieb:

      Hallo Tom,

      tolles Projekt..... !

      Wenn Du die Feuchtigkeit los werden musst, aber gleichzeitig die Wärme im Haus halten willst.... (was nebenbei bemerkt sehr vernünftig ist !) solltest Du Dir mal einen Luft Luft Wärmetauscher oder auch Kreuzstromwärmetauscher ansehen. Die Abluft überträgt seine Wärme mit diesem System auf die Zuluft und Feuchtigkeit wird abgeführt , fällt auch zum Teil in Form von Kondensatwasser an und kann so beseitigt werden.

      Das ganze ist nicht so kompliziert wie es zunächst vielleicht aussieht.

      Ich bin auch gespannt wie es weiter geht !

      Grüße
      Carsten

      Ich wollte einen solchen Lüfter mit Wärmerückgewinnung von der Firma "Meltem" einbauen.
      Die ziehen aber 60-100qm !!! Luft aus dem Gebäude.
      Mein Schornsteinfeger hat sofort ein Veto eingelegt.

      Ich habe letzes Jahr einen Beitrag hier im Forum geschrieben ("Luftfeuchte durch Verdunstung").
      Da wurde auf 2 Seiten einiges dazu geschieben.
      LG
      Ameo
    • Hallo Ameo,

      ja.....ein wichtiger Punkt!

      Falls es eine Feuerstätte also z.B. einen Kaminofen gibt sind natürlich einschlägige Normen und Sicherheitsrichtlinien zu beachten.
      Das gild im übrigen auch für banale Dunstabzugshauben in der Küche, die in einer offenen Bauweise, in gleichen Räumlichkeiten wie der Ofen steht.

      Man muss hier schon aufpassen und einen Expertenrat einholden!

      Gruß
      Carsten
      Grüße aus der Ideenschmiede

      AQUADRIVER®
      Meisterbetrieb für Feinwerkmechanik
    • Hallo Ameo,

      bei der Version mit umschaltbarem Lüfter muss in der Tat aufgepasst werden, dass sich im Haus kein Unterdruck bildet der Kohlendioxid haltige Luft aus dem brennenden Kamin in den Wohnraum zieht. Bei der Verwendung von einem Lüfter zur Luftabsaugung und einer gleichzeitigen Lufteinspeisung über den Wärmetauscher besteht diese Gefahr jedoch nicht. Nichts desto trotz habt ihr recht, das sollte vorher unbedingt mit dem Bezirksschornsteinfeger abgesprochen werden (falls ein Kamin vorhanden ist) um keine Probleme zu bekommen.

      Grüße
      Sebastian
    • Hallo zusammen,

      die Abluft ist tatsächlich das größte Problem bei der Anlage. Den Rest habe ich im Griff. Es gibt zwei Grundideen:

      1) Die Wärme muss aus den Raum raus
      2) Die Feuchtigkeit muss aus der Luft

      Als Grundlage: Der Keller besteht aus drei Räumen:
      - Hauswirtschaftsraum (HWR) 13m²
      - Aqarium- und Technikraum 7,5m²
      - "Herrenzimmer" 25m²


      zu 1)
      Die Wärme muss in erster Linie aus dem 2,5m x 3m großen Technikraum raus, weil sonst das Becken überhitzt. Immerhin werden etwa 2000W an Beleuchtung ordentlich Wärme abgeben. Optimal wäre es, die Wärme dazu nutzen zu können, um den Rest des Kellers heizen zu können.

      zu 2)
      Das Wasser muss aus der Luft, bevor diese in den restlichen Keller geleitet wird.

      Wie Carsten schon schreibt, wäre hier ein Kreuzwärmetauscher eine gute Wahl, um die Feuchtigkeit aus der Luft zu bekommen, da das Wasser um Wärmetauscher kondensiert und abgeführt werden kann. Allerdings bewirkt ein Kreuzwämetauscher, dass die Temperaturzonen erhalten bleiben. Die Wärme wird somit nicht aus dem Raum abtransportiert. Hier würde sich ja ein Bayernlüfter zwischen Technikraum und HWR anbieten.

      Damit die Kondensation im Wärmetauscher funktioniert, sollte der Unterschied zwischen Außenluft (Hier: Luft aus dem HWR) und Innenluft (Technikraum) möglichst groß sein. Es wäre also gar nicht so gut, den HWR zu heizen, wenn man eine Temperaturdifferenz erhalten möchte. Angenommen, es würde funktionieren, dass die Luftfeuchte im Technikraum durch den Kreuzwärmetauscher auf ein annehmbares Maß gesenkt wird, könnte man, wenn die Temperatur im Technikraum zu hoch wird, die Luft mit der Luft aus dem Herrenzimmer tauschen. Kurz gesagt:
      - HWR bleibt ungeheizt für Temperaturdifferenz
      - Technikraum entfeuchtet
      - Wärmetausch durch Lüftung zum Herrenzimmer

      Die Lüftung zum Herrenzimmer könnte durch einen temperaturgesteuerten Ventilator realisiert werden.


      Was haltet ihr von der Idee? Wie wären eure Vorschläge?

      Gruß,
      Thomas
    • Keine einfache Konstellation.
      Die Frage ist noch, wie weit der Keller unter Erdniveau liegt, bzw. von welchem Raum aus Du ins Freie kommst.... und wie hoch das dann über dem Erdboden ist.
      Wenn Du nur Lichtschächte hast, kommt das nächste Problem.
    • Hi zusammen,

      Der Umzug wird eine große Herausforderung. Ich bekomme jetzt schon graue Haare, da auch keine Zeit für eine lang angelegte Einfahrphase ist.

      Zur Lüftungssituation:
      Wir haben tatsächlich Luftschächte, einen im Herrenzimmer und einen im HWR. Es handelt sich um solche Modelle:


      Auf dem angehängten Foto sieht man sie Situation im HWR. Der Wand-Fortsatz an der Treppe wird als Trennwand durch den Raum verlängert. Der Bereich dahinter wird dann der HWR.

      Das Fenster wäre die einzige Möglichkeit, die Abluft nach draußen zu führen. Allerdings könnte man das Fenster auch Herausnehmen oder verkleinern, um eine Durchführung für die Abluft zu ermöglichen.

      Gruß,
      Thomas
      Bilder
      • Keller.jpg

        170,93 kB, 1.000×662, 26 mal angesehen
    • ... oder halt doch als relativ günstige Lösung ein Luftentfeuchter wie dieser hier, der zwar 370W nimmt, aber auch nicht im Dauerbetrieb laufen müsste. Bei 5h Betrieb am Tag lägen die monatlichen Stromkosten bei ca. 15€. Das wäre zu verschmerzen.

      Dann könnte man einen Zyklus schalten:
      1) Luft im Technikraum trocknen
      2) Luft in Herrenzimmer abblasen (Wärme raus)
      Über den Profilux wäre das kein Problem.

      Übrigens werden alle offenen Becken, die nicht beleuchtet werden, abgedeckt. Das habe ich jetzt schon bei meiner Anlage umgesetzt und konnte die Verdunstung etwas eindämmen.

      Gruß,
      Thomas